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Die Vermittlung von Fachwissen und Fachsprache im naturwissenschaftlichen Unterricht geht Hand in Hand. Somit wird neben der Fachvermittlung auch die Förderung von Bildungssprachkompetenzen zur Aufgabe von Lehrkräften. Mithilfe von Unterstützungstechniken können Lehrkräfte ihren SchülerInnen dabei helfen, diese fachsprachlichen Hürden zu bewältigen. Im Seminar beschäftigen wir uns neben den theoretischen Grundlagen mit den einzelnen Methoden, um fachliches und sprachliches Lernen miteinander zu verknüpfen und einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten.
- Lehrende/r: Rosalie Heinen
Aufbau von Datenbanksystemen, Datenmodelle (Entity-Relationship Modell, relationales Modell, Modelle von NoSQL-Systemen), Abfragesprachen für relationale Datenbanksysteme (relationale Algebra, relationaler Kalkül, SQL), Entwurf von relationalen Datenbankschemata (funktionale Abhängigkeiten, Normalformen).
- Lehrende/r: Christof Duhme
- Lehrende/r: Florian Eilers
- Lehrende/r: Sagad Hamid
- Lehrende/r: Xiaoyi Jiang
- Lehrende/r: Malte David Nick
Dieses Seminar soll den Teilnehmenden ein fundiertes Wissen über die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Lateinamerika sowie die Rolle Deutschlands in diesen vermitteln.
In der Veranstaltung werden folgende Themen behandelt:
- Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika und die Rolle Deutschlands
- Politischer Dialog zwischen der EU und Lateinamerika
- Chancen und Hindernisse für den wirtschaftlichen Austausch
- Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko bzw. Chile und die Verhandlungen mit MERCOSUR
- Die Beziehung der EU mit der Andengemeinschaft und Mittelamerika
- Die entwicklungspolitische Kooperation
- Länderspezifische und themenorientierte Hausarbeiten und Referate, wie z.B. Entwicklungspolitik der EU und Deutschlands für Peru und andere Länder.
Referate können nach Themen und Ländern mit Hilfe von PowerPoint Präsentationen vorgestellt werden. Prüfungsleistungen des Kurses im Fachbereich 6 sind eine etwa 15 seitige Hausarbeit und ein Referat (20 Minuten). Die Studienleistung ist durch ein Referat zu erbringen. Nur Teilnahme ist auch möglich. Für Rechtswissenschaften u.a. Fachbereiche sind Leistungen in Absprache und im Rahmen der Bestimmungen des jeweiligen Prüfungsamtes möglich.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt nur durch das Unisystem.
Vergabe der Referatsthemen und Hausarbeiten:
Senden Sie mir bitte eine E-Mail ab dem 02.04.2024 oder ab Genehmigung Ihrer Teilnahme mit einer verbindlichen Anmeldung und dem Themenwunsch (aus obiger Liste zu entnehmen) Ihres Referats bzw. Hausarbeit zu. Geben Sie dort bitte Ihren Namen, Matrikelnummer, Studiengang und Adresse mit PLZ an.
Per E-Mail: rlagos@web.de
Angebot über Seminare hinaus:
Das Seminar ist in deutscher Sprache. Eine Besprechung über Praktika ist während des Blockseminars im IfPol für Samstag dem 29.06.2024 um 13 Uhr vorgesehen.
Folgende Aktivitäten biete ich an:
- Praktika online über Themen wie Menschenrechte und Recherche über Politik, Wirsahaft, etc. in Lateaiamerika auf Englisch, Deutsch oder Spanisch
Spanisch erforderlich :
Vermittlung eines Praktikums vor Ort in einer zentralamerikanischen Institution, z.B. beim Mittelamerika Parlament in Guatemala, Panama und der Dominikanischen Republik, bei der Kommission für Menschen Rechte in Honduras, beim Zentralamerikanischem Gerichtshof in Nicaragua (nur bei keiner Reisewarnung). Im Jahr 2024 sind etwa 20 Studierende aus Münster für Praktika in diesen Ländern angemeldet.
Mit freundlichen Grüßen
- Lehrende/r: Ricardo Lagos Andino
- Lehrende/r: Sebastian Hohenberg
- Lehrende/r: Maximilian Prell
- Lehrende/r: Hendrik Schierwater
Im Bereich digitale Fotografie wird die Funktion und Arbeitsweise digitaler Kompakt- und Spiegelreflexkameras erläutert. Hierbei werden folgende Themen behandelt:
- Einsatz von Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert
- Lichtempfindlichkeit und Sensorgröße
- Belichtungsmessmodi
- Wahl der Fokusmessfelder
- Tiefenschärfe
- Blitzmöglichkeiten und -zwänge
Im Bereich digitale Bildbearbeitung erlernen die Teilnehmer*innen grundlegende Techniken der professionellen Bildbearbeitung und können diese in verschiedenen Programmen (z.B. Photoline, Paint Shop Pro oder Photoshop) ausprobieren. Dabei wird u.a. gezeigt, wie ein digitales Bild mit Hilfe von Ebenen so bearbeitet werden kann, dass jeder einzelne Schritt nachträglich anpassbar ist. Folgende Werkzeuge werden erläutert:
- Arbeits-/Einstellebenen
- Ebenenverknüpfungsmodi
- Ebenenmasken
- virtuelle Kopien
- Gradationskurven
- Selektionswerkzeuge
- Filter (z. B. Unscharf Maskieren)
Sprache: Deutsch (Material, Kommunikation, Prüfung)
Credit Points: 3 LP im Rahmen der Allgemeinen Studien bei erfolgreicher Teilnahme an der Abschlussprüfung
In the area of digital photography, the function and mode of operation of digital compact and SLR cameras will be explained. The following topics are covered:
- Use of aperture, exposure time and ISO value
- Light sensitivity and sensor size
- Exposure metering modes
- Selection of the focus measuring fields
- Depth of field
- Lightning possibilities and constraints
In the field of digital image editing, participants learn basic techniques of professional image editing and can try them out in various programs (e.g. Photoline, Paint Shop Pro or Photoshop). Among other things, they will be shown how a digital image can be edited with the help of layers in such a way that each individual step can be adjusted afterwards. The following tools will be explained:
- Working/setting layers
- Layer linking modes
- Layer masks
- Virtual copies
- Gradation curves
- Selection tools
- Filter (e.g. Unsharp Mask)
Language: German (materials, communication, exam)
Credit Points: 3 LP in the context of General Studies with successful participation in the final examination
- Lehrende/r: Arne Scheffer
- Lehrende/r: Josep Maria Castellá Andreu
- Lehrende/r: Esther Gierse
- Lehrende/r: Aurore Gaillet
- Lehrende/r: Maria Eugenia Escobar Bravo
- Lehrende/r: Esther Gierse
Intern. Genaueres noch nicht klar.
- Lehrende/r: Julia Backmann
- Lehrende/r: David Bendig
- Lehrende/r: Johann Nils Foege
- Lehrende/r: Jens Leker
- Lehrende/r: Marika Platz
- Lehrende/r: Verena Rieger
- Lehrende/r: Laurence Francoz-Terminal
- Lehrende/r: Gilbert Greefrath
- Lehrende/r: Lisa Kämmerling
- Lehrende/r: Ronja Kürten
- Lehrende/r: Marlena Meyer
- Lehrende/r: Ronja Kürten
- Lehrende/r: Tobias Böhm
- Lehrende/r: Antonia Hohmann
- Lehrende/r: Roxanne Raabe
- Lehrende/r: Nadine Riedel
- Lehrende/r: Ida Zinke
Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs die Zahl und Größe von Städten rasant. Was waren die Gründe für diese Urbanisierung? Wie veränderte sich die städtische Sozial– und Wirtschaftsstruktur? Was waren die Folgen für die Alltagswelt ihrer Bewohner? In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit diesen Fragen. Als Quellen studieren wir unter anderem historische Karten und Adressbücher. Sie lernen auch diese Quellen mit Hilfe von Software zu analysieren und zu georeferenzieren.
- Lehrende/r: Thilo Albers
- Lehrende/r: Alexia Ibrahim
Die KMK (2018, 2024) fordert, Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule als fächerübergreifende Querschnittsthemen in der Lehrkräftebildung zu verankern. Die Lehrveranstaltung begegnet dieser Herausforderung, indem sie Studierende in disziplinenübergreifender und internationaler Perspektive befähigen möchte, Demokratiebildung in einem interkulturell anregenden Umfeld zu reflektieren und in die zukünftige Praxis zu integrieren. In Kooperation mit der Partneruniversität Universitas Negeri Yogyakarta wird zunächst in Präsenz- und Hybridveranstaltungen der Frage nachgegangen, welche (mehrsprachigen) Diskursfähigkeiten Voraussetzung für die Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft sind und zum Aufbau und Erhalt demokratischer Strukturen beitragen. Ziel ist es dann, handlungsorientierte Workshop-Formate zur Demokratiebildung zu entwickeln, die in Kooperationsschulen in Yogyakarta und Münster erprobt werden. Hierzu ist eine Exkursion nach Yogyakarta, Indonesien, vorgesehen, die voraussichtlich vom 11.10.2025 bis 25.10.2025 stattfinden wird. Nach Bewerbung können Mobilitäts- und Aufenthaltsstipendien vergeben werden.
Die Veranstaltung ist in das binationale DAAD-Projekt "Democracy, Environmental Education & discursive Participation (DEEP) eingebettet und als außercurriculares Angebot für alle Studiengänge des Germanistischen Instituts geöffnet. Studierende des Zertifikats DaFZ können die Lehrveranstaltung im Modul 2 (STO bis 2023) Erwerb & Vermittlung des Deutschen als Zweit- oder Fremdsprache (LV 3, LV 4) und im Modul 3 (STO ab 2025) (LV 3 Sprachvermittlung im Schulkontext, LV 4 Wahlpflichtseminar) belegen.
Studierende des DaFZ-Zertifikats melden sich bitte bei Silvia Vogelsang M.A. (zertifikat.dafz@uni-muenster.de), Studierende außerhalb des DaFZ-Zertifikats bei Frau Prof. Dr. Juliane Stude (juliane.stude@uni-muenster.de) an.
- Lehrende/r: Anna Gausepohl
- Lehrende/r: Kordula Schulze
- Lehrende/r: Juliane Stude
- Lehrende/r: Lauren Überall
Die Sprechstunde findet nach Vereinbarung im JUR 302 statt.
- Lehrende/r: Maria Eugenia Escobar Bravo
Begleitende Arbeitsgemeinschaft zur Vorlesung "Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht II" im SoSe 2025 bei Prof. Dr. Fabian Wittreck
- Lehrende/r: Sarah Ohmscheiper
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Für den Unterricht in Philosophie in der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen stehen zum Schuljahr 2025/2026 neue Lehrpläne in Aussicht. Der Lehrplan für die Unter- und Mittelstufe liegt seit September 2024 in der endgültigen Fassung vor. Für die Oberstufe soll im Januar eine vorläufige Fassung veröffentlicht werden. In diesen Lehrplänen finden sich zahlreiche neue Themen, z.B. die Philosophie der Person, Beziehung, Nachhaltigkeit, des Lebens, der Grenzerfahrung, der (digitalen) Täuschung und der Friedenskonzepte. Ziel des Seminars ist es, didaktische Entwürfe zu diesen Themen miteinander zu besprechen, eigene Entwürfe zu entwickeln und den Lehrplan und seine thematischen Setzungen aus einer philosophischen und philosophiedidaktischen Sicht kritisch zu hinterfragen. |
- Lehrende/r: Markus Bohlmann
While the idea of a better or – at least – fundamentally different world than the present one is old, as a genre, dystopian fiction has seen a significant upsurge of popularity both with authors and readers towards the 21st century. When Thomas More first imagined a ‘Utopia’ in 1516, he used the imagined country as an allegory to point out what was amiss in Tudor England. Since then, authors have time and again reverted to utopian and dystopian fiction to scrutinise and partake in politics from the literary margin. In order to trace the development of specifically ‘dys’-topian, rather than ‘u’-topian fiction, we will consider Aldous Huxley’s Brave New World (1932) as a quasi-Urtext and then pay attention to more recent representations in British fiction, namely Kazuo Ishiguro’s Never Let Me Go (2005) and Ali Smith’s Gliff (2024).
- Lehrende/r: Franziska Quabeck
Gegenstand des Seminars sind die externe und interne Sprachentwicklung des Französischen im 17. Jahrhundert. Thematisiert wird dabei nicht nur die Herausbildung des bon usage, sondern auch die varietätenlinguistische Differenzierung des Französischen.
Prüfungsrelevante Lektüre: Klare, Johannes, Französische Sprachgeschichte, Stutt-gart u.a., Klett, 1998, S. 116-136; Lodge, R. Anthony, Le français. Histoire d’un dialecte devenu langue, Paris, Fayard, 1997, 191-263 (weitere Lektürehinweise werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben).
Voraussetzungen: Die Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten sowie die Art der zu erbringenden Studien- bzw. Prüfungsleistung sind in der jeweiligen Studienordnung geregelt. Da die Veranstaltung je nach Studiengang und Modulschwerpunkt ggfs. Teil der mündlichen Modulabschlussprüfung ist, ist die regelmäßige und aktive Teilnahme als Vorbereitung für die Prüfung dringend zu empfehlen.
Anmeldung: ausnahmslos über ein Anmeldeformular unter https://www.uni-muenster.de/Romanistik/Organisation/Lehrende/Ossenkop/hinweisefuerstudierende/hinweisefuerstudierende.html. Darüber hinaus ist eine Anmeldung im Learnweb erforderlich, wo aktuelle Informationen und Unterrichtsmaterialien (einschließlich des Semesterprogramms und der Bibliographie) eingestellt werden. Die Zahl der Seminarplätze mit Referat ist begrenzt.
- Lehrende/r: Christina Ossenkop
Die Neuauflage des Seminars „Digging for Diversity“, das im Sommersemester 2024 das erste Mal durchgeführt wurde, beschäftigt sich wie zuvor mit interdisziplinären Perspektiven auf Vielfalt, nimmt in dieser Ausgabe aber das Konzept der Regeneration als Ausgangspunkt. Dabei ist das Ziel der Veranstaltung, ein Verständnis für die Rolle von Vielfalt in regenerativen Gesellschaften zu entwickeln.
Regenerative Gesellschaften zeichnen sich durch selbst erhaltende und reproduzierende Kreisläufe aus, insbesondere zwischen Menschen und der weiteren Natur. Diversität wird da häufig mitgedacht, von Ideen zu Biodiversität, Inklusion und Teilhabe bis hin zur Formulierung von Diversitätskompetenzen im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Seminar behandelt, warum die diskursive Verbindung zwischen Vielfalt und Regeneration häufig gezogen wird und wie praktische Anstrengungen für regenerative Zukünfte die Forderungen nach Diversität mitdenken.
Dabei bemüht sich der Kurs um (kritische) Perspektiven aus verschiedenen Disziplinen und um die Interaktion mit weiteren (außer-)universitären Akteuren und Wissensquellen. Unter anderem werden daher interdisziplinäre Vorträge, das Ausprobieren eines „Council of All Beings“ (Methode für Interspezies-Dialog) und eine Projektarbeit Bestandteil des Kurses sein.
Das Seminar findet in der ersten Hälfte des Semesters wöchentlich und als „Doppelstunde“ statt. In der zweiten Hälfte des Semesters werden die Projekte selbstständig durchgeführt. Die Studienleistung wird in dem Konzeptentwurf für die Projektarbeit bestehen, die Prüfungsleistung dann in der wissenschaftlichen Reflexion dieser Projektarbeit.
- Lehrende/r: Rebecca Froese
- Lehrende/r: Julia Wiethüchter
In diesem Proseminar werden wir die Entwicklung und die Besonderheiten der Sprache (Wortschatz, Textstrukturen, Textsorten, Syntax, Stilmerkmale etc.) in französischen Medien, d.h. in Presse, Radio, Fernsehen und elektronischen Medien in der Gegenwart, aber auch in historischer Sicht behandeln. In diesem Rahmen beleuchten wir z.B. verschiedene Textsorten aus Zeitungen und Zeitschriften über mehrere Jahrhunderte aus sprachwissenschaftlicher Sicht. Umfangreiches Material dazu bietet die elektronische Datenbasis retronews.fr, in der nach Texten, Begriffen und sprachlichen Formen gesucht werden kann. Die sprachlichen und linguistischen Besonderheiten elektronischer Kommunikation werden ebenso wie kontrastive Fragestellungen Frz.-Dt. behandelt. Über die sprachwissenschaftliche Ebene hinaus eröffnen sich dabei interessante landes- und kulturgeschichtliche Perspektiven. Einführende Lektürehinweise werden rechtzeitig über das Learnweb bekanntgegeben.
Verbindliche Anmeldung für diesen Kurs im HISLSF. Begrenzte Teilnehmerzahl.
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
Die besondere, in Ägypten vorherrschende Quellenlage, die sich in der Erhaltung hunderttausender (vielfach noch nicht publizierter) griechischer und lateinischer Papyri manifestiert, erlaubt es, die Geschichte Ägyptens über einen Zeitraum von tausend Jahren — das sogenannte papyrologische Millennium — aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zu verfolgen. Ziel der Vorlesung ist es entsprechend, einen Überblick über die historische Entwicklung Ägyptens zu geben, der von der Eroberung des Landes durch Alexander den Großen und der nachfolgenden Ptolemäerzeit über die römische und byzantinische Kaiserzeit bis hin zur Machtübernahme der Araber im 7. n. Chr. Jahrhundert reicht. Ein perspektivischer Schwerpunkt soll auf den administrativen, sozio-ökonomischen und religiösen Veränderungen liegen, die sich unter der (Fremd)Herrschaft der Ptolemäer und Römer in dem in pharaonischer Tradition stehenden Land vollzogen. Aufgrund der besonderen Quellenlage ist dabei zu bedenken, dass derartige Transformationsprozesse in keiner anderen Region der griechisch-römischen Welt besser nachzuvollziehen sind als in Ägypten und sich „Geschichte von unten“ auf einzigartige Weise realisieren lässt.
- Lehrende/r: Patrick-Antoine Sänger
- Lehrende/r: Raphael Dohardt
Ein Klassiker des Rock´n Roll von Lou Reed beginnt mit der Geschichte von Holly: "Holly came from Miami F-L-A hitchhiked her way across USA plucked her eyebrows on the way shaved her legs and then he was a she she says "Hey babe take a walk on the wild side" said "Hey honey take a walk on the wild side". Lorielle London, Kim Petras, Balian Buschbaum sind bekannte Geschlechtswandler_innen. Das Gespenst der Tran-sidentität huscht seit den 1920er Jahren durch die westliche Kultur, als Lili Elbe die Gefangenschaft ihrer Seele im falscher Körper mit operativen Eingriffen beendete. Medizinwissenschaftlich wurde Betroffenen lange Zeit eine "Genderidentitätsstörung" zugeschrieben, der Protest dagegen hat gewirkt, inzwischen wird von einer Geschlechtsinkongruenz, d. h. als einer Nichtübereinstimmung der Geschlechtsidentität mit den Geschlechtsmerkmalen des Körpers gesprochen. Zuletzt ging es um, in Schulklassen würden sich ab und an große Gruppen als transidentisch betrachten. In der Soziologie ist Transidentität seit der "Agnes"- Stu-die von Garfinkel ein Forschungsthema, das gerade im Kontext der gender studies von großer Bedeutung ist. Wir wollen in unserem Seminar den gesellschaftlichen Diskurs dieses Themas aufarbeiten, die soziolo-gische Forschung kennen lernen und Bruchpunkte in individuellen Lebensläufen von transidentischen Menschen erforschen.
- Lehrende/r: Roland Schindler
- Lehrende/r: Olga Gaudioso Solsona
Dieser Hands-on-Workshop ist eine hervorragende Gelegenheit für Geisterwissenschaftler*innen, ohne Vorkenntnisse fundierte erste Schritte in der Programmierung zu machen. Ziel des Kurses ist, wichtige Prinzipien der Programmierung zu vermitteln und die Teilnehmenden anhand von Beispielen und Übungen zu befähigen, eigene Programme zu entwerfen und zu realisieren. Gegenstand der Übungen ist die für die Geisteswissenschaften wichtige Verarbeitung von Text, so dass die Teilnehmenden die Kompetenz erwerben, einfache Analysen z.B. das Vokabular eines Textes oder die Frequenz von Buchstaben und Wortformen betreffend selbst durchzuführen.
Als Programmiersprache setzen wir die einsteigerfreundliche und in diesem Bereich verbreitete Sprache Python ein, zu der es viele für geisteswissenschaftliche Fragestellungen wichtige Werkzeuge gibt. Die Teilnehmenden lernen, was sich hinter Variablen und Werten verbirgt, was Ausdrücke und Anweisungen sind; sie lernen grundlegende Datentypen (etwa Zahlen und Text) und Datenstrukturen (etwa Listen und Dictionaries) kennen. Sie setzen Kontrollstrukturen (bedingte Ausführung, Schleifen) ein, um den Programmfluss zu steuern. Anhand von praxisorientierten Problemstellungen üben wir das zentrale "algorithmische Denken", um zu einer konkreten Frage (Was genau tun wir, wenn wir den Anteil von Abkürzungen in einem Text bestimmen wollen?) die bekannten Werkzeuge zielgerichtet einzusetzen und ein Programm zur Lösung des Problems zu erarbeiten.
Der Workshop steht allen geisteswissenschaftlich Forschenden der Uni Münster sowie Studierenden des Zertifikats Digital Humanities offen. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 begrenzt. Die Teilnehmenden sollten mit dem WLAN verbundene Laptops dabei haben. Bereits vor Beginn des Workshops sollen Python 3 und die Python-Entwicklungsumgebung IDLE installiert worden sein. Eine ausführliche Installationsanleitungen wird rechtzeitig vorher im Lernweb zur Verfügung gestellt. Am Workshoptag selbst können wir so reibungslos durchstarten.
Es ist geplant, den Workshop in Präsenz abzuhalten. Um Anmeldung bis 19. Mai unter scdh@uni-muenster.de wird gebeten. Bitte geben Sie dabei auch an, ob Sie die Schulung im Rahmen des DH-Zertifikats besuchen möchten oder als Mitarbeiter*in.
Die Teilnahme an zwei SCDH-Schulungen und das (kollaborative) Erstellen eines Blogbeitrags im DH-Blog ermöglicht es Ihnen, für das DH-Zertifikat einen Leistungspunkt (1 ECTS) zu erwerben.
- Lehrende/r: Mirko Westermeier
- Lehrende/r: Maria Eugenia Escobar Bravo
- Lehrende/r: Esther Gierse
- Lehrende/r: Johannes Arndt
- Lehrende/r: Christoph Schild