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Das Management von Beziehungen ist ein zentraler Aspekt strategischer Kommunikation, der sich in vielen ihrer Ausprägungen wie beispielsweise dem Community Management und in zahlreichen Feldern wie der Media oder Influencer Relations bis hin zu Public Affairs und politischer PR zeigt. Im Fokus des „Relationship Managements“ als spezifischer Ausprägung und Perspektive innerhalb der strategischen Kommunikation von Organisationen steht dabei oftmals die Gestaltung „guter“ Beziehungen zum Umfeld und zu Stakeholdern. Was aber macht diese Beziehungen und ihre Gestaltung aus? Wie können sie erfasst werden? Welche Besonderheiten und Herausforderungen zeigen sich? Das Seminar beschäftigt sich mit diesen und weiteren Fragen aus Sicht der Public Relations- und Organisationskommunikationsforschung.
Im Seminar erarbeiten wir dazu die Grundlagen des Beziehungsmanagements als Ausprägung und Perspektive der strategischen Kommunikation und diskutieren diese vor dem Hintergrund aktueller und traditioneller Ausprägungen und Felder. Beispiele aus der Kommunikationspraxis illustrieren Herausforderungen und Potenziale des „Relationship Managements“.
Studienleistung
Präsentation und aktive Mitarbeit
Prüfungsleistung
Hausarbeit
Literaturempfehlungen
Coombs, W. T., & Holladay, S. J. (2015). Public Relations’ “Relationship Identity” in Research: Enlightenment or Illusion. Public Relations Review, 41(5), 689–695. https://doi.org/10.1016/j.pubrev.2013.12.008
Grunig, J. E. (2016). Organization-Public Relationships. In C. E. Carroll (Ed.), The SAGE Encyclopedia of Corporate Reputation. SAGE. https://doi.org/10.4135/9781483376493.n214
Ledingham, J. A., & Bruning, S. D. (Eds.). (2000). Public Relations as Relationship Management: A Relational Approach to the Study and Practice of Public Relations. Lawrence Erlbaum.
Szyszka, P. (2024). Beziehungen und Beziehungsverhältnisse. In P. Szyszka, R. Fröhlich, & U. Röttger (Eds.), Handbuch der Public Relations (pp. 1–24). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-28149-6_21-1
Weitere Literatur und unterstützende Lernmaterialien werden im Rahmen des Seminars zur Verfügung gestellt.
- Lehrende/r: Helena Stehle
- Lehrende/r: Sarah Berling
- Lehrende/r: Simone Brandt
- Lehrende/r: Andreas Hensel
- Lehrende/r: Marcus Hammann
- Lehrende/r: Benedikt Heuckmann
- Lehrende/r: Sarah Sandmann
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
In diesem Seminar wird in die Grundlagen der Lebenslauf- und Biografieforschung im Rahmen erziehungswissenschaftlicher Forschung eingeführt. Hierbei werden theoretische und methodische Grundlagen vermittelt, erziehungswissenschaftliche Fragestellungen aufgezeigt, Geschichte und Akzentuierungen der jeweiligen Form (Biografie, Lebenslauf) thematisiert. Ziel des Seminars ist es, in eine vergleichende Perspektive einzuführen, mit der Bildung im Lebenslauf thematisiert werden kann. Studien aus der Lebenslaufforschung werden als Anschauungsmaterial in den Seminarablauf eingebunden und anhand dieser werden Funktionsweisen dieser Forschungsrichtung aufgezeigt. Dabei wird auf die gesellschaftliche und kulturelle Eingebundenheit von Lebenslauf und Biografie sowie auf die damit einhergehenden institutionellen und individuell-subjektiven Aspekte eingegangen.
- Lehrende/r: Katrina Sofie Ikier
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Bildungsprozesse zu beschreiben und zu verstehen ist ein wichtiges Anliegen der Erziehungswissenschaft. Gleichwohl kommt die empirische Forschung an vielen Stellen an Grenzen, wenn ebensolche Prozesse beschrieben werden sollen. Dies betrifft etwa das Themenfeld Armut, aber auch Migration und Gender, zumal hier intersektionale Verschränkungen vorhanden sind. Comics und Graphic Novels als Kunstform bieten sich hier als Material an, über das Erkenntnisgewinne erzielt werden können. Das Zusammenspiel aus Text und Bild greift verlangt ein spezielles Rezipieren. Aufgezeigt wird anhand der verschiedenen Themenfelder und anhand konkreter Werke, welches Erkenntnispotenzial dieses Medium für Bildungsprozesse bietet. Abgeleitet werden auch Perspektiven für den Einsatz im Unterricht.
Eingebunden ist ein Projekttag (23. Mai 2025, 10-18 Uhr), an dem der Austausch mit Autor*innen und Zeichner*innen geplant ist. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Seminar von Timo Dexel statt. Ein Austausch über die Seminargrenzen hinweg ist geplant.
- Lehrende/r: Timo Dexel
- Lehrende/r: David Rott
- Lehrende/r: Marit Schartmann
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar gibt eine Einführung in grundlegende Theorien der Bildung aus den vergangenen zwei Jahrhunderten. Dafür werden im Seminar ausgewählte Texte gelesen und gemeinsam diskutiert, was „Bildung“ ist und was sie sein könnte.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Identitätsfragen werden erstmals in den diffusen Zeiten der Adoleszenz relevant. Allerdings haben auch in jüngster Zeit gesellschaftliche Entwicklungen (Individualisierung und Globalisierung) zu neuen Verunsicherungen der Identitätsfragen geführt. Dieses Seminar führt an die Schnittstelle von kritischer Soziologie un Psychoanalyse und stellt sich einem Bündel von Fragestellungen: Wie werden wir in familiären Kontexten zu bestimmten Identitäten, welche komplexen Verläufe, Adoleszenz-Krisen und Kontiunitäten können daraus erwachsen? Wir werden Klassiker wie Adorno und Parsons kritisch befragen, uns aber auch mit Sozialisationskonzepten von Habermas und Hurrelmann befassen, sowie die neuere Debatte um die Erweiterung von Identitäten erörtern. Ein wichtiger Akzent wird auf Identitätsentwicklungen im Kontext von YouTube, Instagram & Co gelegt werden. Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Roland Schindler
- Lehrende/r: Julia Ghelman
- Lehrende/r: Tim Göddenhenrich
- Lehrende/r: Benedikt Heuckmann
- Lehrende/r: Sylvia Kaiser
- Lehrende/r: Uwe Lammel
- Lehrende/r: Birte Müller
- Lehrende/r: Miriam Pott
- Lehrende/r: Dirk Prüfer
- Lehrende/r: Helene Richter
- Lehrende/r: Franziska Visser
- Lehrende/r: Frauke Wagenaar
- Lehrende/r: Sascia Zielonka
Alle Informationenn zur Vorlesung sowie das Programm finden Sie im Learnwebkurs "Bioethik Vorlesung 25".
- Lehrende/r: Maik Bartelheimer
- Lehrende/r: Julia Ghelman
- Lehrende/r: Tim Göddenhenrich
- Lehrende/r: Benedikt Heuckmann
- Lehrende/r: Birte Müller
- Lehrende/r: Miriam Pott
- Lehrende/r: Dirk Prüfer
- Lehrende/r: Helene Richter
- Lehrende/r: Franziska Visser
- Lehrende/r: Sascia Zielonka
Die Veranstaltung hat die Vermittlung von Konzepten, Feld- und Labormethoden in der Analyse von Stoffkreisläufen zum Inhalt und setzt sich aus einem Vorbereitungsseminar sowie einer Projektwoche an einem Gewässer- oder Moorstandort zusammen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lesen und bewerten einzelne Aufsätze der wissenschaftlichen Originalliteratur und bereiten Inhalte in Kurzreferaten auf um sich mit der Thematik vertraut zu machen. Anschließend werden in Kleingruppen jeweils eine Arbeitstechnik erarbeitet (z.B. Nährstoffmessung, pH- und Sauerstoffmessung, CO2 und CH4-Messung, Chlorophyllmessung, Gasaustausch-Wasser Atmosphäre, Abflussmessung). Während der Projektwoche werden die Arbeitstechniken angewendet und die erhobenen Daten von der Gruppe anschließend in einem Bericht in Artikelform zusammengefasst. Der Leistungsnachweis erfolgt über die mündliche Präsentation im Seminar und aktive Teilnahme an der Projektwoche sowie bei der Erstellung des Berichtes.
Blockkurs Außenstelle Heiliges Meer, dazu während des Semesters Seminar n.V.
- Lehrende/r: Valentin Pit Heinzelmann
- Lehrende/r: Klaus-Holger Knorr
- Lehrende/r: Harald Strauß
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
This course looks at the German and Austro-Hungarian Empires and centers around the so-called Generation of 1914. It explores the concept of Bildung, or cultivation, and its importance to German-speaking bourgeois culture in the first half of the twentieth century. The course will pair classic texts like Stefan Zweig’s The World of Yesterday or Franz Kafka’s letter to his father with academic research touching on the history of Bildung, schooling, parenting, and universities during this period. The seminar will also move away from the metropoles of Berlin and Vienna to also explore the multiethnic peripheries of the Austro-Hungarian empire, particularly in Jewish, Polish, and Ukrainian communities. This course is meant to not only introduce students to the importance of Bildung in the German-speaking world, but it also serves as an introduction to the fields of the history of education, cultural history, urban history, and academic biography.
Note: This is a reading and discussion-intensive seminar.
- Lehrende/r: Nicholas Johnson
Diese Veranstaltung beginnt am 15.04.2025, 14:00 (ct) Uhr (Seminarraum 1. OG, Albert-Schweitzer-Haus, Robert-Koch-Str. 51).
Weitere Informationen/Unterlagen finden Sie im learnweb. Um einen Einschreibeschlüssel für das Learnweb zu erhalten, senden Sie bitte eine e-mail unter Angabe des Veranstaltungsnamens an: mmormann@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Michael Mormann
- Lehrende/r: Jens Soltwisch
Eine Vorbesprechung findet am 07.04.2025 im Hörsaal des Instituts für Medizinische Physik und Biophysik, Robert-Koch-Str. 31 statt um 17:00 (s.t.!). Das Blockseminar wird am Ende der Vorlesungszeit n. V. (voraussichtlich Mitte Juli 2025) durchgeführt.
Weitere Informationen/Unterlagen finden Sie im learnweb. Um einen Einschreibeschlüssel für das Learnweb zu erhalten, senden Sie bitte eine e-mail unter Angabe des Veranstaltungsnamens an: mmormann@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Sebastian Beßler
- Lehrende/r: Cornelius Joachim Faber
- Lehrende/r: Jana Hueve
- Lehrende/r: Jan-Philipp Knepper
- Lehrende/r: Michael Mormann
- Lehrende/r: Marco Schnieder
- Lehrende/r: Jan Felix Schwenzfeier
- Lehrende/r: Jens Soltwisch
- Lehrende/r: Marco Sthefano Amelio
- Lehrende/r: Anna Cascioli
- Lehrende/r: Raquel Murat
Die Vorlesung „Einführung in die Bodenkunde“ befasst sich mit der physischen, chemischen, biologischen und mineralogischen Beschaffenheit von Böden, sowie ihrer Genese und räumlichen Verbreitung. Ausgehend von naturwissenschaftlichen Grundlagen steht vor allem das Verständnis pedogener Merkmale und Prozesse in Böden, sowie steuernder Faktoren im Vordergrund. Ausgehend von diesem Wirkungsgefüge werden die Bodensystematik und Bodenklassifikation eingeführt und anhand von charakteristischen Bodenkatenen und Entwicklungsreihen illustriert. Die Darstellung wird durch die Diskussion von Böden als ökologischem Standortfaktor komplettiert.
- Lehrende/r: Maxim Dorodnikov
- Lehrende/r: Ute Hamer
- Lehrende/r: Julian Heitkötter
Dietrich Bonhoeffer kann wohl als einer der wirkmächtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts gelten. Durch seine 1945 zu einem tragischen Ende führenden Betätigung in der Bekennenden Kirche und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, haben seine Schriften weltweite Verbreitung gefunden. Bis heute gehören Werke wie Nachfolge oder Widerstand und Ergebung zum Standardrepertoire eines theologisch interessierten (Fach-)Publikums. Theologiegeschichtlich hat Bonhoeffer nicht zuletzt in kritischer Zeitgenossenschaft zu dem führenden Theologen der Dialektischen Theologie Karl Barth seine Wirkung entfaltet und darüber in gegenwärtigen theologischen Positionen - etwa bei Wolfgang Huber oder Christiane Tietz - Widerhall gefunden.
Im Zentrum des Seminars wird Bonhoeffers Ethik in ihren historischen und werkgeschichtlichen Bezügen stehen, an der dieser in mehreren Arbeitsgängen bis zu seinem Tod gearbeitet hat und die erst posthum Veröffentlichung fand. Die darin unter dem Eindruck der historischen Geschehnisse und der Erfahrungen in Haft existenziell zugespitzt behandelten Fragen nach dem Guten, der Schuld, der Freiheit und der Verantwortung im Vorletzten haben bis heute nicht an Relevanz verloren und machen Bonhoeffer zu einem kritischen und herausfordernden Gesprächspartner für ethisch-theologische Grundfragen der Gegenwart.
- Lehrende/r: Moritz Buick
Wir arbeiten im Kurs mit dem Bestimmungsbuch „Schmeil-Fitschen: Flora Deutschlands und angrenzender Länder", das individuell angeschafft werden muss.
Bitte bringen Sie das o.g. Buch zum ersten Kurstermin mit, nach Möglichkeit in der aktuellen 97. Auflage, mindestens aber in der 96. Auflage. Außerdem benötigen Sie eine kleine Einschlaglupe mit ca. 10-facher Vergrößerung und eine spitze Pinzette.
Die Kurse A und B sind nicht getrennt, sondern finden parallel statt!
- Lehrende/r: Denise Rupprecht
Im Rahmen der Übung werden ausgewählte private Briefe westfälischer Adliger aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gemeinsam erschlossen, transkribiert und für eine Edition kommentiert. Neben dem Erlernen grundlegender paläographischer Fertigkeiten zielt die Veranstaltung darauf ab, den Umgang mit Briefen als spezifischer Quellengruppe einzuüben und Grundlagen editorischer Praxis näher kennenzulernen. Paläografische Kenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.
- Lehrende/r: Ulrike Ludwig
This lecture will explore variation and standardization in British English across time. It will trace linguistic, sociolinguistic and sociohistorical developments from the beginnings to the present day. Unlike most historical accounts of the English language it will give particular attention to dialects and the development of sociolects, considering them in relation to the development of the standard variety. In so doing, the lecture will also elucidate the concept of standardization and throw light on the sociolinguistic significance of the standard variety. Special topics in the discussion of the present-day period will include Multicultural London English and language attitudes.
- Lehrende/r: Dagmar Deuber
- Lehrende/r: Jutta Heuger
Inhaltliche Schwerpunkte:
„In wiefern kann die Wahrheit gelernt werden?“ Mit dieser sokratischen Frage beginnt der Philosoph Johannes Climacus – ein Pseudonym Sören Kierkegaards – sein Denkprojekt in seinen 1844 erschienenen Philosophischen Brocken oder Ein Bröckchen Philosophie, die zugleich als Thema seiner knapp 100 Seiten umfassenden Schrift bestimmt werden kann. Bei der Behandlung des angefragten Verhältnisses von Wissen und Glauben tastet er sich immer weiter an existenztheologische Problemstellungen heran und bereitet damit in Abgrenzung zur idealistischen (insbesondere der Hegelschen) Systemphilosophie zentrale Begriffe der Theologie Kierkegaards vor.
- Lehrende/r: Johanna Baumann
- Lehrende/r: Lena Isabell Mausbach
- Lehrende/r: Peter Becker
- Lehrende/r: Bernharde Herbert
In der Bukowina, insbesondere in dem multiethinischen und multilingualen Czernowitz (heute Tscherniwzi, Ukraine), konnte sich in den vergangenen Jahrhunderten eine reiche jüdische Kultur entfalten, die mit der Shoah ihr Ende fand. Die Erinnerung an diese jüdische Kulturlandschaft ist insbesondere in dem Werk deutschsprachiger jüdischer Autor*innen präsent, vor allem in den Werken Rose Ausländers und Paul Celans, deren Schreiben durch die Zäsur der Shoah maßgeblich geprägt ist. Im Fokus des Seminars sollen die Schilderungen der Bukowina, speziell Czernowitz‘, jüdischer Autor*innen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen.
- Lehrende/r: Regina Grundmann
- Lehrende/r: Irina Wutsdorff
Krisenzeiten im Politikbetrieb erfordern in der Regel nicht nur zum politischen Handeln mit dem Ziel der Problembearbeitung heraus. In Krisenzeiten stellt sich mit hohem Nachdruck auch die Frage der kommunikativen Vermittlung, der Legitimation, aber auch der Zuweisung von Verantwortung in jedwede Richtung. Das Seminar zielt auf die Erarbeitung von qualitativen studentischen Forschungsarbeiten zu Reden im Bundestag in Phasen politischer Krisen. Die Basis für die Projektarbeiten, die im Seminar entstehen, bildet die Erschließung des Vorwissens (Politische Kommunikation im parlamentarischen Rahmen, Krisenkommunikation, politische Narrationen, Legitimation und Responsivität sowie Sprache und Politik), um die qualitativen Inhaltsanalysen konzeptionell rahmen zu können.
- Lehrende/r: Christiane Frantz
Wir werden in diesem Seminar gemeinsam das Vorgehen für die Erstellung einer Policy-Analyse zur Politikberatung auf Basis praxisorientierter Literatur der Politikwissenschaft erarbeiten. Ziel ist, dass als Prüfungsleistung des Seminars eine Policyanalyse erstellt wird. Hier geht es um die Erarbeitung kreativer Lösungsansätze auf Basis einer gründlichen Definition eines selbstgewählten Policy-Problems. Die Lösungsansätze sollen dann auf Basis von in der Literatur empfohlenen Herangehensweisen geprüft und abgewogen sowie ein favorisierter Lösungsweg vorgeschlagen werden. Die Grundlage dafür bildet praxisorientierte Literatur aus der Policy-Forschung, insbesondere Bardach und Patashnik (2023) sowie Hassel und Wegrich (2022).
Zusätzlich werden im Seminar Karrierewege, Verdienstmöglichkeiten, beispielhafte Fragen im Auswahlverfahren sowie Berichte zum Arbeitsalltag in der Verwaltung eines Ministeriums behandelt. Ziel soll sein, Ihnen realistische Einstiegs- und Karrierewege zu vermitteln und über das Berufsbild aufzuklären. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen.
Als Studienleistung wird die Policy-Analyse in der Gruppe im Seminar präsentiert. Die Prüfungsleistungen werden gemäß der Prüfungsordnung (PO) angeboten. Die Abschlussarbeit erfolgt in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Policyanalyse zu einem selbstgewählten Politikproblem.
Das Seminar wird als Blockseminar an zwei Terminen durchgeführt. Am 11. April 2025, 16-18 Uhr findet eine 90-minütige Einführungssitzung zur Vorstellung des Seminars und Verteilung eines ersten Arbeitsauftrags online via Zoom statt. Das eigentliche Seminar erstreckt sich als Block über drei Tage: Die erste Sitzung findet am Samstag, den 31. Mai 2025, die zweite und dritte Sitzung am Samstag, den 5. Juli und Sonntag, den 6. Juli 2025 jeweils ca. 09:00 bis 17:00 Uhr statt.
Die Studienleistung besteht in der Erarbeitung und Präsentation einer Policyanalyse zu einem selbstgewählten Politikproblem.
Die Prüfungsleistungen werden gemäß der Prüfungsordnung (PO) angeboten. Die Abschlussarbeit erfolgt in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Policyanalyse zu einem selbstgewählten Politikproblem.
Literatur:
- Bardach, E., & Patashnik, E. M. (2023). A Practical Guide for Policy Analysis: The Eightfold Path to More Effective Problem Solving. CQ Press.
- Hassel, A., & Wegrich, K. (2022). How to Do Public Policy. Oxford University Press.
- Lehrende/r: Lukas Jerg
Coxeter groups are a class of finite groups that are defined by rather siple relations but that are of great importance in many parts of algebra (for example, I also use them in a large part of my research).
They have an interesting classification and can be studied by rather elementary methods.
Coxeter groups are a class of finite groups that are defined by rather siple relations but that are of great importance in many parts of algebra (for example, I also use them in a large part of my research).
They have an interesting classification and can be studied by rather elementary methods.
- Lehrende/r: Eva Viehmann
Die Intensivkurse für Deutsch als Fremdsprache bereiten auf den Studienaufenthalt an der Universität sowie das studentische Leben in Münster vor. Die Studierenden werden sowohl die Universität als auch die Stadt sowie das alltägliche Leben als Studierende/r (kulturelle Angebote, Freizeitgestaltung etc.) kennenlernen. Auch die sprachliche Vorbereitung (Gespräch mit Lehrenden, Smalltalk mit Kommiliton*innen, eine Präsentation vorbereiten etc.) steht im Fokus. Der Unterricht findet täglich in der Zeit von 16.00 – 19.30 Uhr statt. Zwischen den Unterrichtsphasen (2x90 Minuten) wird es eine 30-minütige Pause geben. Der Unterricht auf allen Niveaustufen ist interaktiv und findet sowohl im Unterrichtsraum als auch in Form von kleinen Exkursionen in Münster statt. Neben Wortschatzauffrischung und -erweiterung rund um das Studium und das Leben als Studierende/r in Münster steht außerdem die Verbesserung der mündlichen Kommunikationskompetenzen im Fokus.
- Lehrende/r: Ulrich Wannagat
Course Description
This course introduces major concepts in the study of authoritarianism. Authoritarianism was once considered simply the absence of democracy, but more recent research demonstrates that it is a distinct political phenomenon with its own structures, logic, and variations. The course examines authoritarianism comparatively—across different countries, regions, and in contrast to democracies. We will do so systematically, using empirical data and observations to understand the persistence, evolution, and consequences of authoritarian regimes.
We begin by establishing a conceptual and methodological framework, introducing methods for studying authoritarian regimes scientifically. We then explore the conditions under which authoritarian regimes emerge and persist, the ways they adapt to challenges, and the factors that contribute to their breakdown. Throughout the course, we analyze different types of authoritarianism, the role of institutions within these regimes, and how authoritarian rulers manage political survival. Finally, we examine the impact of authoritarianism on economic development, social outcomes, and international relations.
Studienleistung: Discussion leadership and response essay
Prüfungsleistung: Two shorter exams (midterm and final) consisting of multiple-choice
questions and short essays (2-3 paragraphs).
Course Requirements
Attendance: While attendance is not graded, it is strongly encouraged. If you are absent, it is your responsibility to obtain notes from a classmate.
Readings: Students are expected to complete the first assigned reading each week before attending class. The second reading is required only for the designated discussion leader. Come prepared to engage in discussions, as participation is encouraged. Feel free to ask questions or share insights, and be aware that I may call on students at random.
Discussion Leadership: Each student will be responsible for leading one class discussion during the semester. This involves summarizing key themes or questions from the readings, presenting at least 3 thought-provoking questions, and guiding an engaging conversation with classmates.
Response essays: Each student will be required to submit one response paper of at least 1000 words during the semester, critically engaging with the assigned readings for a given week. This paper should provide a concise analysis, evaluating key arguments and offering reflections or critiques based on the broader themes of the course. The response paper cannot be submitted during the same week that the student is leading the class discussion. Response essays are due at the beginning of class for the week they cover. Students must print their essays and bring a hard copy to class
Exams: Test material will be drawn from lectures and assigned readings. Students who attend the class regularly usually do well. Makeup exams will only be permitted under exceptional circumstances. If you are seriously ill or have a university-approved excuse, inform me before the exam date.
- Lehrende/r: Caner Simsek