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In der Vorlesung soll eine erste Grundlage dafür geschaffen werden, dasss die Hörerinnen und Hörer qualitative Forschungsmethoden verstehen und in Haus- sowie Bachelorarbeiten anwenden können. Dafür werden zunächst grundlegende erkenntnistheoretische Positionen vorgestellt. Im zweiten Teil geht es um den Verstehensprozess und die Argumentationsweise in historiografischer Forschung. Im Mittelpunkt des dritten Teils stehen qualitative Forschungsmethoden in der Sozial- und Politikwissenschaft.
- Lehrende/r: Axel Gadow
- Lehrende/r: Henk Erik Meier
Die Vorlesung bietet einen Überblick über zentrale Glaubensinhalte der größeren nicht-christlichen Religionstraditionen (Hinduismus, Buddhismus, Chinesische Religionen, Judentum, Islam) mit Exkursen zum Sikhismus, Jainismus und den Bahá‘í. Dabei wird in aller Kürze auch der geschichtliche und religionsgeschichtliche Kontext der Herausbildung der jeweiligen Religionstraditionen dargestellt. Schließlich werden aktuelle Debatten im Blick auf die jeweiligen Religionsgemeinschaften skizziert.
- Lehrende/r: Simone Sinn
Aufbauend auf den Inhalten des einführenden Moduls 1 sollen den Studierenden in der Vorlesung Sportpädagogik und Sportgeschichte pädagogische Grundbegriffe nähergebracht und ausgewählte Phänomene aus aktuellen sportpädagogischen und historischen Perspektiven beleuchtet werden. Inhaltlich spannt die Vorlesung entsprechend der Vorgaben im Modulhandbuch einen Bogen ausgehend von einem problemgeschichtlichen Aufriss über den gegenwärtigen schulsportbezogenen pädagogischen Diskurs bis hin zu ausgewählten sportpädagogischen Fragestellungen in außerschulischen Settings.
Hinsichtlich der Lernergebnisse bzw. des Kompetenzerwerbs wird erwartet, dass die Studierenden am Ende der Vorlesung einen Überblick über die Zusammenhänge von Erziehung und Bildung in sport- und bewegungsbezogenen Anwendungsfeldern gewonnen haben, sich grundlegendes Wissen hinsichtlich sportpädagogischer und sportgeschichtlicher Fragestellungen angeeignet haben und fähig sind, (sport-)pädagogische Grundbegriffe zu erläutern, sie in Theoriekonzepte einzuordnen und auch aus einer zeithistorischen Perspektive zu reflektieren (vgl. dazu auch entsprechende Passagen des Modulhandbuchs).
Veranstaltungsbeginn: 1. Semesterwoche (16.10.2025), Raum: Leo 17.21
- Lehrende/r: Helga Leineweber
Die Vorlesung orientiert die Studierenden mit Blick auf ihr weiteres fachwissenschaftliches Studium in den drei Anteilsdisziplinen und auf das fachdidaktische Studium mit dem Ziel der selbstgesteuerten Strukturierung und Orientierung des eigenen Professionalisierungsprozesses zwischen Fachwissenschaften und Fachdidaktik. Einführend werden dazu die Bildungsziele und Kompetenzziele der integrativen sozialwissenschaftlichen Fächer und ihre Beziehung zu den drei Anteilsdisziplinen, grundlegende fachdidaktischen Prinzipien und Konzeptionen sowie die relevanten Ausgangspunkte der Lehr- und Lernforschung mit einer Perspektivierung auf die Lernenden und deren sozialisatorische und kognitive Entwicklung thematisiert. Legitimatorische Aspekte sozialwissenschaftlicher Bildung sowie Formen der Institutionalisierung und curricularen Rahmung von politisch, ökonomisch und gesellschaftlich bildendem kompetenzorientierten Fachunterricht werden in historischer und international vergleichender Perspektive studiert. Die der Vorlesung zugeordneten Tutorien werden in der ersten Sitzung über das Learnweb vergeben.
Die Klausur findet am 09.02.2026, 14-16 Uhr, statt.
Die Nachschreibeklausur findet am 13.03.2026, 14-16 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Katrin Hahn-Laudenberg
- Lehrende/r: Marcus Kindlinger
- Lehrende/r: Johannes Mäurer
- Lehrende/r: Katrin Späte
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Die Vorlesung vermittelt grundlegende Kompetenzen im Bereich Lehren und Lernen und führt in die Grundlagen didaktischen Handelns in pädagogischen Handlungsfeldern ein. Methodische und motivationale Aspekte des Lehrens und Lernens sowie Fragen der Leistungsförderung und -bewertung im Kontext von Diversität werden zudem berücksichtigt.
- Lehrende/r: Vera Busse
- Lehrende/r: Vera Busse Lehre
- Lehrende/r: Christine Achten
- Lehrende/r: Tillmann Buttschardt
- Lehrende/r: Ricarda Schubotz
In diesem Wintersemester setzt die Ringvorlesung den Fokus auf die Perspektive der Bevölkerung. Die Vorträge thematisieren also den Zusammenhang zwischen Demokratie & Nachhaltigkeit aus Sicht von individuellen Bürger*innen. Dabei geht es nicht nur um Unterschiede in Einstellungen und Verhalten und deren Zusammenhang mit individuellen und kontextuellen Faktoren, sondern auch um die Frage, warum Nachhaltigkeitspolitik manchmal zu mehr und manchmal zu weniger Konflikten, politischer Teilhabe und wünschenswertem Verhalten führt. In der ersten Hälfte des Semesters werden dabei die Einstellungen, Wünsche und Gedanken sowie deren Ursachen und Hintergründe im Fokus stehen, während in der zweiten Hälfte das mehr oder weniger nachhaltige Verhalten von Bürger*innen im Vordergrund stehen wird.
Die Veranstaltungssprache wird deutsch und englisch sein, da eine Vielzahl an externen, aber auch internen Kolleg*innen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorstellen werden. Eine intensive Vorbereitung und Nachbereitung der Ringvorlesung erfolgt für MA-Studierende im dritten Semester im begleitenden Seminar zu „Demokratie & Nachhaltigkeit“.
- Lehrende/r: Bernd Schlipphak
Geschichte ist omnipräsent, ihre Faszinationskraft scheint ungebrochen. Unterschiedliche Institutionen, Medien und performative Praktiken der Geschichtskultur ‒ von Denkmälern, Museen und Gedenkstätten über Film, Fernsehen und digitale Formate bis hin zu Jubiläen oder Reenactments ‒ konfrontieren uns tagtäglich mit Themen der Geschichte und prägen so unsere Vorstellungen von bzw. Einstellungen zur Vergangenheit. Zugleich sind wir selbst, insbesondere als Historiker:innen, Geschichtslehrer:innen oder Public Historians, Akteure im sozialen System der Geschichtskultur. Der Begriff der Geschichtskultur ermöglicht es, den informell-alltäglichen, den öffentlich-repräsentativen sowie den spezifisch wissenschaftlichen Umgang mit vielfältigen historischen Orientierungsbedürfnissen, wechselnden Vergangenheitsbezügen und Funktionalisierungen von Geschichte systematisch zu beschreiben. In der Vorlesung werden zunächst unterschiedliche Theoriemodelle, dann zentrale Institutionen sowie Medien und schließlich aktuelle Kontroversen der Geschichtskultur vorgestellt bzw. diskutiert.
- Lehrende/r: Andreas Johannes
- Lehrende/r: Hannah Maga
- Lehrende/r: Holger Thünemann
Die als Einführung konzipierte Überblicksvorlesung setzt mit der so genannten atlantischen Doppelrevolution ein und zeichnet in groben Linien die Entwicklungstrends in Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur von 1776 bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert nach. Dabei werden die entscheidenden Zäsuren und die sechzig wichtigsten weltgeschichtlichen Daten, die jeder Studierende auf einfache Weise lernen kann, vorgestellt, vor allem aber europäische und globale Zusammenhänge und zentrale Kontroversen, die jede angehende Historikerin und jeder angehende Historiker kennen sollte. Die Vorlesung setzt außer normaler Allgemeinbildung und dem historischen Interesse an der Vergangenheit unserer Gegenwart nichts voraus.
- Lehrende/r: Olaf Blaschke
Die Vorlesung richtet sich hauptsächlich an Studienanfänger:innen. Sie vermittelt historische, theoretische und praktische Grundkenntnisse im Bereich der spanischen und lateinamerikanischen Literaturwissenschaft unter Einbeziehung kultur- und medienwissenschaftlicher Aspekte.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über LSF.
Hinweis: Über die Lernplattform Learnweb sind die Präsentationen zu den einzelnen Vorlesungen sowie weitere Materialien (Programm, Bibliographie, evtl. vorzubereitende Texte) jeweils zu den entsprechenden Vorlesungsterminen abrufbar. Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig auf Learnweb zur Vorlesung an!
- Lehrende/r: Dominik Schrage
- Lehrende/r: Christian von Tschilschke
„Buenas leyes, buenas luces, buenos fondos” („gute Gesetze, gute Bildung, gute Finanzen”) lautete der Wahlspruch des spanischen Juristen, Schriftstellers und bedeutenden Staatsmanns Gaspar Melchor de Jovellanos (1744-1811), unter den er seinen Entwurf für ein Regierungsprogramm stellte, das er 1796 in einem Brief an den ersten Staatsminister Manuel de Godoy übermittelte. Wie viele andere führende Vertreter der spanischen Aufklärungsbewegung, von denen etliche Juristen und viele zugleich auch Schriftsteller waren, zeigte sich Jovellanos davon überzeugt, dass die Reform der spanischen Gesellschaft bei einer grundlegenden Revision ihres Rechtssystems ansetzen müsse. Diese Überzeugung, die von der Rationalität des Rechts ausging und daher unvermeidlich in einem Spannungsverhältnis zum Machtanspruch der absolutistischen Monarchie stand, durchzieht sowohl die ‚schöpferische Literatur‘ (Poesie, Theater, Prosa) und die an ein breiteres Publikum gerichtete ‚Gebrauchsliteratur‘ (Traktate, Abhandlungen, Berichte), zu der auch die aufkommende Presse gehört, als auch den sich unter Rechtsgelehrten entwickelnden juristischen Fachdiskurs der Zeit. Sie manifestiert sich in der gelehrten und öffentlichen Diskussion ebenso wie in den zahlreichen Reformvorhaben der bourbonischen Herrscher in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Sektoren (z.B. Agrargesetzgebung, Strafrecht, Familien- und Eherecht, Standesrecht, Staatsbürgerschaftsrecht etc.). Die Vorlesung verfolgt das Ziel, neben grundsätzlichen Einsichten in das Verhältnis von Literatur und Recht eine Reihe zentraler Texte der spanischen Aufklärung vorzustellen und zu analysieren. Leitend ist dabei die These, dass sich gerade anhand der rechtlichen Thematik besonders interessante Aufschlüsse über das Profil der spanischen Aufklärung im europäischen Vergleich gewinnen lassen.
Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft zur Erledigung kleinerer Vorbereitungsaufgaben. Spanischkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für den Besuch der Vorlesung.
Hinweis: Über die Lernplattform Learnweb sind die Präsentationen zu den einzelnen Vorlesungen sowie weitere Materialien (Programm, Bibliographie, evtl. vorzubereitende Texte) jeweils zu den entsprechenden Vorlesungsterminen abrufbar. Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig auf Learnweb zur Vorlesung an!
- Lehrende/r: Dominik Schrage
- Lehrende/r: Christian von Tschilschke
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Elemente der romanistischen Fachdidaktik. Dazu zählen die Entwicklung und der aktuelle Stand der romanischen Sprachen als Schulfächer inklusive der geltenden bildungspolitischen Vorgaben, die Fremdsprachendidaktik als wissenschaftliche Disziplin, aktuelle fremdsprachendidaktische Prinzipien, Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung aller Kompetenzen unter Berücksichtigung der Heterogenität der Schülerschaft (Inklusion), mündliche und schriftliche Fehlerkorrektur, kommunikationsorientierte und kooperative Lehr- und Lernmethoden, Medieneinsatz, Arbeit mit authentischen und didaktischen Sach- und Gebrauchs- sowie literarischen Texten, Fremdsprachenlehrer/innenpersönlichkeit und Klassenraumsprache sowie Unterrichtsplanung als Synthese aller vorher genannten Bereiche.
Die Vorlesung findet aufgrund eines Forschungsfreisemesters via Zoom statt, der Raum BA 006 kann jedoch als synchroner Arbeitsraum genutzt werden. Wenn mehrere Studierende vor Ort sind, kann auch ein projeziertes Streaming organisiert werden.
- Lehrende/r: Corinna Koch
- Lehrende/r: Joachim Englisch
- Lehrende/r: Marcel Krumm
- Lehrende/r: Kristina Vorholt
Wer war Jesus von Nazareth? Diese Frage umkreisen jene Texte, die Teil des Neuen Testaments wurden, in unterschiedlicher Weise und aus unterschiedlichen Perspektiven. In ihnen steht nicht eine im moderne Sinne historische Rekonstruktion im Mittelpunkt, sondern die Herausforderung, sowohl die mit Jesu Auftreten und Lehre verknüpften messianischer Erwartung als auch seinen gewaltsamen Tod in den theologischen Kosmos der Schriften Israels zu integrieren.
Ausgehend von der Basileia-Verkündigung Jesu nimmt die Vorlesung die ganze Breite der im Neuen Testament vertretenen christologischen Ansätze in den Blick, ordnet sie in ihren historischen und religionsgeschichtlichen Kontext ein und bringt sie mit späteren Entwicklungen innerhalb von Lehre und Leben der Kirche ins Gespräch. Studierende, die an der Veranstaltung teilnehmen, lernen die Pluralität und zum Teil Widersprüchlich eit neutestamentlicher Christologien kennen, können sich in dieser Vielfalt bibelwissenschaftlich orientieren und identifizieren Verknüpfungspotentiale zu theologischen Diskursen der Gegenwart.
- Lehrende/r: Wolfgang Grünstäudl
Die Kommunikationswissenschaft kennt mit Befragung, Inhaltsanalyse und Beobachtung drei grundlegende Verfahren zur Erhebung von empirischen Daten, die in Studien mit experimentellen (‚RCTs’) oder nichtexperimentellen (‚Beobachtungsstudien’) Forschungsdesigns in verschiedenen Varianten und Formen zum Einsatz kommen. Die Vorlesung Datenerhebung stellt diese drei Erhebungsmethoden sowie das Forschungsdesign ‚Experiment’ näher vor, bespricht zuvor aber die wissenschaftstheoretischen Grundlagen empirischer Forschung und die Grundprinzipien von ‚Messen und Testen’ und skizziert Überlegungen und Verfahren der Stichprobenziehung.
Hinweis: In der von studentischen Tutorinnen und Tutoren geleiteten ergänzenden Lehrveranstaltung ‚Übung Datenerhebung‘ erproben Sie die in der Vorlesung besprochenen Erhebungsverfahren in eigenen kleinen Forschungsprojekten und erwerben, sofern KMW als alleiniges Hauptfach studiert wird, mit einer Hausübung weitere für die Forschungspraxis relevante Methodenkompetenzen.
- Lehrende/r: Jens Woelke
* 24.10. und 31.10. Vaterunser | * 07.11. und 14.11. Johannes 13 und die Fußwaschungsrituale am Gründonnerstag: Nachfolge Jesu, Imitationen und Missverständnisse biblischer Texte, Herrscher- und Herrscherinnengehabe | * 21.11. Apologien | * 28.11. Der Diakon – Die Liturgie der Ordination zum Diakon – Die Ordination von Frauen zum Diakonat | Weitere Themen werden flexibel aufgerufen: Klerikerdegradierung und die Lehre vom unauslöschlichen Prägemal der Ordinationsliturgie | Kirchenprofanierung, Kirchweihe und Vorstellungen zur Heiligkeit von Kirchengebäuden (insofern sie sich aus der Beobachtung der Praxis der genannten Rituale vermuten lässt) | Die Gegenwart Christi in der Liturgie: die implizite Rücknahme von Konzilsbeschlüssen durch Paul VI. | Realpräsenz Christi in der Liturgie und Transsubstantiation, Hostienwunder, Jesusreliquien, Bilder, eucharistische Spiritualität | Weihnachten, Neujahr und das Fest der Beschneidung Christi | Brotbrechen bei formellen Mahlzeiten im rabbinischen Judentum und Überlegungen zum frühen Christentum: ritualisierte Handlung? | Die Liturgie des christlichen Begräbnisses. Elemente der mit * gekennzeichneten Themen sind Teil der Modulabschlussprüfung über Modulkurs und Vorlesung. Die Vorlesungseinheiten können Termine überschreiten oder aufgrund der thematisch-quantitativen Passung umgestellt werden. Im Interesse der Studierenden, der Verlautbarungen des Studiendekans und im Sinn des constructive alignment soll es Studierenden, die das gesamte fachwissenschaftliche Vertiefungsmodul 9 studieren, ermöglicht werden, gezielt nur diejenigen Lehrveranstaltungseinheiten zu besuchen, die sie in Prüfungen einsetzen müssen. Diese Einheiten finden voraussichtlich an den oben angegebenen Terminen statt. Tonaufzeichnungen dieser (für die Modulprüfungen relevanten) Lehrveranstaltungen werden in Learnweb dokumentiert. Die übrigen Einheiten sind im Sinn der Normen der Modulhandbücher und im Interesse des Studienbeirats für fast alle Studiengänge überflüssig. Die Zusammensetzung der Prüfungen und die Prüfungsthemen für Portfolio/thesenbasiertes Prüfungsgespräch, mündliche Prüfung, Klausur sind in den Regularien zum Modulkurs beschrieben und im Campusmanangementsystem zugänglich. Sollte jemand eine mündliche Prüfung oder Klausur über die gesamte Vorlesung ablegen wollen, sind diese Lehrveranstaltungseinheiten Prüfungsstoff. Die Vorlesungseinheiten können Termine überschreiten oder aufgrund der thematisch-quantitativen Passung umgestellt werden. Im Interesse der Studierenden, der Verlautbarungen des Studiendekans und im Sinn des constructive alignment soll es Studierenden, die das gesamte fachwissenschaftliche Vertiefungsmodul 9 studieren, ermöglicht werden, gezielt nur diejenigen Lehrveranstaltungseinheiten zu besuchen, die sie in Prüfungen einsetzen müssen. Diese Einheiten finden voraussichtlich an den oben angegebenen Terminen statt. Tonaufzeichnungen dieser (für die Modulprüfungen relevanten) Lehrveranstaltungen werden in Learnweb dokumentiert. Die übrigen Einheiten sind im Sinn der Normen der Modulhandbücher und im Interesse des Studienbeirats für fast alle Studiengänge überflüssig. Die Zusammensetzung der Prüfungen und die Prüfungsthemen für Portfolio/thesenbasiertes Prüfungsgespräch, mündliche Prüfung, Klausur sind in den Regularien zum Modulkurs beschrieben und in studium.uni-muenster.de zugänglich. Sollte jemand eine mündliche Prüfung oder Klausur über die gesamte Vorlesung ablegen wollen, sind diese Lehrveranstaltungseinheiten Prüfungsstoff.
- Lehrende/r: Clemens Leonhard
- Lehrende/r: Christine Achten
- Lehrende/r: Eike Boll
Siehe SLcM
- Lehrende/r: Louisa Natascha Schneider
- Lehrende/r: André Schwarze
Siehe SLcM
- Lehrende/r: Eike Boll
- Lehrende/r: Renate Nocon-Stoffers
- Lehrende/r: Ralph Thomas Becker
- Lehrende/r: Steffen Trümper
Siehe SLcM
- Lehrende/r: Nils Neuber
In zahlreichen politischen Kontexten weltweit lassen sich derzeit Protestbewegungen wahrnehmen, die sich für Demokratisierungen, die Lebbarkeit menschlicher Leben in Freiheit und Gleichheit, einsetzen und dabei zugleich eine theologische Dimension beinhalten. Im Laufe der LV werden stichprobenartige exemplarische Protestpraktiken rekonstruiert und mit performanzkritischer/performanztheologischer Perspektive analysiert: Klimaproteste und ihre ökologische Apokalyptik; feministische Bewegungen mit Kritik an patriarchalen Strukturen theologischer Prägung; öffentliche Protestpraktiken in Auseinandersetzung mit US-amerikanischem Rechtspopulismus und dessen religionspolitischem backbone. Studierende erlernen Grundzüge radikaldemokratischer Theoriebildung und Analysekompetenzen zur theologischen Reflexion polito-performatischer Praktiken und pastoralen Handelns in der heutigen Öffentlichkeit. Die LV wird in Form eines Kolloquiums durchgeführt, das Vortragselemente mit der Lektüre von Kurztexten und Diskussion verbindet.
- Lehrende/r: Christian Kern
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Quantitativen Forschungsmethoden im Bereich der Sportpsychologie und Trainingswissenschaft.
Die Vorlesung findet an folgenden Termin jeweils von 10:15-11:45 statt: 20.10.2025, 27.10.2025, 03.11.2025, 10.11.2025, 17.11.2025, und 24.11.2025. Der 01.12.2025 steht als Ersatztermin/Puffertermin zur Verfügung.
- Lehrende/r: Stephanie Fröhlich
Was ist Religion? Wir können wir das Göttliche, das Heilige und das Transzendente philosophisch verstehen? Und welche Rolle nimmt das Bewusstsein in der Erfahrung und Reflexion über Religion ein? In dieser Lehrveranstaltung erhalten Sie eine Einführung in die Religionsphilosophie – ein interdisziplinäres Themengebiet, das sich an den Schnittstellen von Philosophie, Religionswissenschaft, Theologie und Psychologie bewegt.
Im Unterschied zur Theologie, die sich einer bestimmten Tradition bewegt und aus ihrem Rahmen heraus der Gottesfrage nachgeht, beschäftigt sich die Religionsphilosophie unabhängig von religiöser Zugehörigkeit und entsprechenden Vorgaben mit universellen Fragen: Was ist der Ursprung religiöser Vorstellung? Wie verhält sich der Glaube zur Vernunft? Welche Rolle spielen Begriffe wie Transzendenz, Unendlichkeit oder Sinn für unser Denken und Handeln?
Hier wird ein Schwerpunkt auf der philosophischen Frage nach dem Bewusstsein und seiner Rolle für das Thema Religion gelegt. Wie beeinflusst das menschliche Bewusstsein religiöse Erfahrungen und Vorstellungen? Gibt es spezifische religiöse Bewusstseinszustände? Was könnten solche Zustände über uns und über die Welt aussagen? Anhand philosophischer Klassiker und moderner Perspektiven werden wir die Verbindung von Geist, Religion und Wirklichkeit in den Blick nehmen und kritisch befragen.
- Lehrende/r: Rainer Gottschalg
In weltanschaulich pluralen und religiös heterogenen modernen Gesellschaften ist Religion (wieder) zu einem Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen und zu einem Thema der Politik geworden. Religion erscheint als ambivalenter Faktor der gesellschaftlichen Dynamik: Sie kann den sozialen Zusammenhalt fördern, aber auch polarisieren, und sie ist anfällig für ideologische Verzweckungen.
An welchen Maßstäben soll sich staatliche Religionspolitik orientieren? Welche Bedeutung kommt dem Recht auf Religionsfreiheit zu? Welche Rolle sollen / dürfen Religionsgemeinschaften und Kirchen in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit wahrnehmen? Wie ist dem Ruf nach Privatisierung der Religion zu begegnen? Diese und weitere Fragen werden in der Vorlesung bearbeitet.
- Lehrende/r: Claudius Bachmann