Aktuell

Aktuelles im und um den Masterstudiengang Kulturpoetik der Literatur und Medien

Ränder und Konturen des Chthuluzäns

Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz) liest die Fußnoten aus Donna Haraways »Unruhig Bleiben«
Harawayposter
© GfK 2018 / Christopher Lukmann

Donna Haraway, weltweit bekannt geworden durch ihr "Cyborg Manifesto" (1985), verbindet seit langem auf eine aufregende, ja lustvolle Art Postmoderne, Feminismus und Futurismus. 'Das Beste an ihren Texten sind aber die Fußnoten', sagt ihre Übersetzerin, die österreichische Kunstprofessorin Karin Harrasser. Und in der Tat: Fußnoten sind ein unterschätztes, ja bedrohtes Gut, das finden wir auch. Und so entstand die Idee einer Fußnotenlesung aus Haraways neuestem Buch - eine Veranstaltung der Kulturpoetik Münster.
Die Veranstaltung findet am 3. Juli um 19 Uhr im Cafe SpecOps network, Von-Vincke-Straße 5, 48143 Münster, statt.

Kulturpoetik als Dramaturgie

Auf der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft
Franzi Mit Gruppe
© Elisabeth Zimmermann

“Dramaturgy is always concerned with the conversion of feeling into knowledge, and vice versa. Dramaturgy is the twilight zone between art and science.”

Das Zitat der Dramaturgin Marianne van Kerkhoven schmückte am Pfingstmontag in weißer Kreide den schwarzen Tanzboden der Studiobühne. Obwohl die Schrift in den folgenden Tagen unter Schuhsohlen und Stuhlbeinen, Stellwänden und Flipcharts verwischen würde, begleitete der Satz die Seminargruppe rund um die Zirkuswissenschaftlerin Dr. Franziska Trapp über die Woche hinweg. Im Rahmen des Projektes „Circus Dramaturgy on the Boder between Art and Academia“ trafen die niederländische Tall Tales Company und der bildende Künstler Don Satijn auf Studierende der Kulturpoetik, um erstmalig die Grenzen zwischen zeitgenössischem Zirkus und Wissenschaft zu überschreiten. Vier Tage lang arbeitete die Gruppe an dem aktuellen Stück „Square One“, dass das Jonglage-Trio zurzeit gemeinsam mit Don Satijn entwickelt. Am Freitagabend wurde das Ergebnis der Münsteraner Öffentlichkeit präsentiert.

„Wer gelernt hat, auf der Höhe der Komplexität eines Schiller-Dramas, einer Keller-Novelle oder expressionistischer Lyrik zu lesen, der ist bestens gerüstet, auch andere kulturelle Gebilde wie Pop-Musik, Computerspiele und eben auch Zirkusstücke zu ana-lysieren“, so lautet das Plädoyer der Kulturpoetik. Welche Relevanz aber hat diese Lese-Fähigkeit im Prozess der Text-Produktion? Diese Frage nach dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die kulturelle Praxis bot den Ausgangspunkt für das einwöchige Experiment an der Studiobühne, bei dem ein Masterseminar mit der Künstler*innenresidenz der Tall Tales Company verknüpft wurde . Vier internationale zeitgenössische Zirkusartist*innen bekamen  Gelegenheit, an der Studiobühne der WWU an der Weiterentwicklung ihrer Produktion "Square One" zu arbeiten. Die Studierenden der Kulturpoetik standen ihnen dabei als Dramaturg*innen zur Seite. Anliegen war es, das sich im Produktionsprozess befindende Stück mithilfe der kulturpoetischen Lektüremethoden zu analysieren, die Analyseergebnisse mit den Künstler*innen zu diskutieren und das Stück anhand dieses Feedbacks weiterzuentwickeln. Das Projekt verfolgte damit ein zweifaches Ziel: Zum einen bekamen die Zirkusartist*innen während der einwöchigen Residenz ein intensives Feedback aus dem „akademischen Blickwinkel“, auf das sie unmittelbar reagieren können. Zum anderen erhielten die Studierenden nicht nur Einblicke in ein von Germanist*innen häufig angestrebtes Berufsfeld – die Dramaturgie –, sondern auch die Möglichkeit, die im Studium erlernten theoretischen Kenntnisse in der künstlerischen Praxis anzuwenden.

Während des Seminars wurde das Pionierprojekt mit einer Podiumsdiskussion auf eine (hochschul-)politische Ebene gehoben. Zu Gast waren mit Prof. Dr. Michael Quante und Dr. Dorothe Kienhues sowohl akademische Vertreter*innen, als auch Repräsentant*innen der deutschen Zirkusszene, namentlich Ute Classen und Johannes Hilliger.
Zum Abschluss des Seminars präsentierten die Tall Tales Company und Don Satijn das Stück. Die Westfälischen Nachrichten folgerten: „Square One“ ist ein hochmodernes und elegantes Zirkusstück, das die Frage nach der Vorhersehbarkeit menschlichen Lebens und Handelns facettenreich aufspießt.“

Master Meet & Greet am 28. Mai 2019

Der Studiengang Kulturpoetik der Literatur und Medien stellt sich vor
Mastermeet Greet
© Germanistisches Institut

Am 28. Mai gibt es ab 17 Uhr die Möglichkeit, mit aktuellen Verter*innen des Studiengangs ins Gespräch zu kommen. Neben der Kulturpoetik werden sich auch die übrigen Masterangebote des Instituts präsentieren. Der Besuch lohnt sich also für alle, die in der Wahl ihres weiteren Studienverlaufs noch unentschieden sind. Ort der Veranstaltung ist die Cafeteria des Von-Stein-Hauses.

Tagung Anthologieserie

Systematik und Geschichte eines narrativen Formats
Poster Tagung Anthologieserie
© Philipp Pabst

Mit der Anthologieserie lässt sich seit einigen Jahren ein wiederaufkommendes Konzept in der Fernsehlandschaft beobachten. Anthologieserien wie American Horror Story (seit 2011), Fargo und True Detective (beide seit 2014) wird von Seiten der Presse, ganz im Sinne der Überbietungsdynamik des Feldes, ein das Fernsehen ‚revolutionierendes‘ Potenzial zugesprochen. Die Tagung setzt sich mit den neueren Anthologieserien auseinander, die komplexe narrative Strukturen ausbilden und fokussiert dabei Fragen der Historizität des Formats, ebenso wie terminologische Fragen in Bezug auf die bisherige Serialitätsforschung.
Die anthologische Form zeichnet sich durch distinkte, aber doch in Teilen äquivalente Geschichten aus. Erzählstränge werden nicht mehr über mehrere Staffeln hinweg ausgebreitet, sondern innerhalb einer Staffel oder Folge beendet und weitere Staffeln oder Folgen daneben gestellt. Dennoch setzt die Anthologieserie auf Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschichten, indem Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Erzählweise, Figurentypologie, Kamera- und Schnitttechnik, Soundelemente, wiederkehrender Motive oder Handlungsorte angeführt werden.
Das Spezifikum der seriell-anthologischen Erzählform liegt also in der Abgeschlossenheit und dem Variabilitätspotenzial, das sich nach jeder Staffel oder Folge ergibt. Damit reagiert sie auf ein integrales Problem des Seriellen: auf das Zu-Ende-Bringen der Narration. Die Beendigung einer Erzählung widerspricht der Fortsetzung als dem basalen Prinzip der Serie. Anthologieserien eröffnen eine Möglichkeit, von vorne herein die Abgeschlossenheit der Erzählung zu integrieren und trotzdem weiter zu erzählen.
Vor diesem Hintergrund hat die Tagung die Anthologieserie erstmals umfassend sowohl aus historischer wie systematischer Perspektive untersucht. Dabei standen folgende Fragen im Fokus:

  • Welche Formen des Anthologischen gibt es und wo liegen jeweils ihre Grenzen – gerade auch in Hinblick auf andere Serienformate? Wie lässt sich die Gattung terminologisch eingrenzen?
  • Auf welche Weise sichern Anthologieserien ihre Kohärenz? Beiträge können sich auf die Verfahren der Wiederholung und Variation beziehen und dabei fokussieren, welche Textelemente jeweils betroffen sind (Figuren, Handlungsorte, filmische Technik). Inwiefern sind diese verknüpfenden Elemente semantisiert oder auf Rezeptionsmuster hin modelliert?
  • Wie haben sich anthologische Strukturierungs- und Erzählweisen historisch ausgebildet? Lassen sich dabei Unterschiede, Gemeinsamkeit oder gar Übertragungsprozesse in verschiedenen Medien beobachten? Wo können Kontinuitäten oder Brüche in einer Gattungsgeschichte des Seriell-Anthologischen ausgemacht werden und welche Funktionen kommt dem Format jeweils zu?
  • Inwiefern entwerfen Anthologieserien neue Formen des Erzählens, welche Weltmodelle können hierbei beobachtet werden und lassen sich diese auf dezidiert kulturelle Problemhorizonte beziehen? Welche Rolle kommt dabei insbesondere dem Anthologischen zu?
Die Tagung wurde organisiert von Philipp Pabst (Münster), Felix Schallenberg (Jena) und Kilian Hauptmann (Passau).

Förderer der Tagung waren die Fritz-Thyssen-Stiftung und der Fachbereich Philologie der WWU Münster.

Akademie und Aktivismus

Workshopteilnehmerinnen diskutieren den Nutzen von Aktivismus an der Universität
Workshop Aktivismus
© Anna Seidel

Schon im November traf sich auf Initiative von Anna Seidel (Westfälische Wilhelms-Universität) und Prof. Carrie Smith (University of Alberta, Edmonton) eine internationale Gruppe (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen im Festsaal der WWU, um sich in einem Workshop über Grenzen und Möglichkeiten von Aktivismus innerhalb der Akademie auszutauschen. Ziel war es, Akteurinnen zusammenzubringen, die beide Felder quasi in Personalunion vereinen, um mit ihnen diesen produktiven Zugang zu Wissensproduktion und -vermittlung für das eigene Arbeiten zu diskutieren.

Aktivismus innerhalb der Universität
Gehen Praktiken aus den Feldern Kunst und Aktivismus einigermaßen selbstverständlich einher, scheint aktivistische und akademische Arbeit nur schwierig vereinbar. Nicht zuletzt gilt für Wissenschaftler*innen das Objektivitätsprinzip gegenüber ihren Untersuchungsgegenständen. Dabei können auch in der Konfrontation von Akademie und Aktivismus Synergieeffekte zwischen den Sphären entstehen.
Wie politisch darf Universität sein? Und wie bewegen sich Wissenschaftler*innen sicher im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Objektivität und politischen Überzeugungen? Während des eintägigen Seminars erörterten die Teilnehmerinnen sowohl theoretische als auch praktische Herangehensweisen, um Akademie und Aktivismus gewinnbringend zu vereinen. Dabei standen insbesondere feministische Themen auf der Agenda.
Unter anderem ging es um eine kritische Befragung des Kanons, um eine Revision gar. Mit Goethe, Kant, Lynch, Lotman und Pynchon quellen die Bibliografien der Geisteswissenschaften noch immer über vor männlichen Autoren, Regisseuren, Philosophen und Wissenschaftlern. Viele Lektürelisten kommen weiterhin ohne weibliche Quellen aus. Ein Punkt, an dem akademischer Aktivismus ganz einfach ansetzen kann. Die Erweiterung des Kanons oder die Entwicklung von alternativen Lehrprogrammen öffnen den Blick für ein heterogenes Meinungsfeld und können bislang marginalisierte Stimmen hörbar machen. Doch ist das schon Aktivismus?

Aktivismus außerhalb der Universität
Eine weitere Frage im Feld von Akademie und Aktivismus ist die nach der Anschlussfähigkeit von Forschungsergebnissen für aktuelle politische Debatten. Welche Möglichkeiten haben Wissenschaftler*innen, ihre Forschung nicht nur unter Kolleg*innen zu verbreiten, sondern Ergebnisse bedeutsam für die Öffentlichkeit und – mehr noch – den politischen Diskurs zu machen? Schließlich soll Universität neben Forschung und Lehre auch den Wissenstransfer in die Gesellschaft sicherstellen. Doch ist der Anspruch an Objektivität, der an Wissenschaftler*innen gestellt wird, schwer einzuhalten, wenn schon eine enthusiastische Herangehensweise an den Forschungsgegenstand als Befangenheit gilt. Deshalb scheint es insbesondere in diesem Kontext wichtig, politische Überzeugungen offen anzusprechen und zu kommunizieren. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen Politiker*innen wie Trump wissenschaftliche Ergebnisse offen diskreditieren und den Forscher*innen Meinungsmache unterstellen.

Klar zeigt sich, dass das Umfeld, in dem sich Akademie und Aktivismus bewegen, volatil ist. Durch regelmäßige Treffen und Workshops wollen die Wissenschaftler*innen das Thema in Zukunft bearbeiten und detailliert auf Fragen nach Strategien eingehen sowie Möglichkeiten diskutieren, um wissenschaftliche Themen auf die politische Agenda zu setzen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist bereits an anderer Stelle getan: Die Homepage https://digitalfeministcollective.net/, die unter anderem Carrie Smith mitinitiiert hat, zeigt Wege auf, feministische Praxis innerhalb der Universität umzusetzen.

Die Veranstaltung wurde durch das DAAD- und BMBf-geförderte Programm IP@WWU sowie durch das Büro für Gleichstellung der Westfälischen Wilhelms-Universität unterstützt.

Die Erzählungen der Spiele

Workshop zur Computerspielnarratologie
© Christopher Lukman

The narrative analysis of computer games is still at its beginning. Few game scholars have sound knowledge of narratology and probably an even smaller number of narratologists are knowledgeable about computer games“, konstatierte Britta Neitzel vor einem halben Jahrzehnt. Seitdem haben sich die Karten neu gemischt. Die in den letzten fünf Jahren erschienenen Forschungsergebnisse dürfen hoffen lassen, dass die Computerspielnarratologie ihr Anfangsstadium überwunden hat, und nun praktikable Konzepte zur Analyse der Erzählformen in Games vorliegen. Der Workshop nimmt sich vor, diese Texte zur Diskussion zu stellen und gleichzeitig an dem von Neitzel erwähnten doppelten Defizit zu arbeiten und neben narratologischen Kenntnissen auch Kenntnisse von konkreten Spielbeispielen mitzuliefern. Bachelor- und Masterstudierende, die sich einen Einblick in wissenschaftliche Untersuchungen von Computerspielen verschaffen möchten, sind zur Veranstaltung ebenso herzlich eingeladen wie Forscher*innen der Literatur-, Medien-, Kulturwissenschaft – sei es mit oder ohne Spielerfahrung.

Art des Workshops:
Der zweitägige Workshop findet am Freitag, den 9.11.2018, von 14:00 bis 20:00, am Samstag, den 10.11.2018, von 10:00 bis 16:00, statt. Pro Tag werden je zwei Texte besprochen, dann folgt ein Spielsegment. Zuletzt rundet eine Keynote jeden Veranstaltungstag ab. Ein PDF-Reader wird bei Anmeldung an alle Teilnehmenden versandt. In den Sitzungen selbst werden Impulsreferate in die Diskussion einleiten. Die beiden gewählten Spiele (What remains of Edith Finch (2017) / 80 Days (2014)) thematisieren durch ihre Game Design-Entscheidungen das Erzählen selbst, sodass die Konzepte aus der diskutierten Sekundärliteratur an ihnen bestens erprobt werden können. Die beiden Keynotes der Gäste Dr. Martin Hennig und Dr. Jan-Noel Thon werden die diskutierten Ansätze in den Kontext ihrer Forschung setzen, um damit beispielhaft darzustellen, welche übergeordneten Fragen, Computerspielforschung beantworten kann.

Master Meet & Greet am 21. Juni

© © Germanistisches Institut, Uni Münster

Der Studiengang Kulturpoetik der Literatur und Medien stellt sich auf dem Master Meet and Greet des Germanistischen Insituts der WWU Münster vor!

Am 21. Juni gibt es ab 15:00 Uhr die Möglichkeit, mit aktuellen Verter_innen des Studiengangs ins Gespräch zu kommen. Neben der Kulturpoetik werden sich auch die übrigen Masterangebote des Instituts präsentieren. Der Besuch lohnt sich also für alle, die in der Wahl ihres weiteren Studienverlaufs noch unentschieden sind. Ort der Veranstaltung ist die Aula des Von-Stein-Hauses.

Kulturpoetik-Fest 2018

© Germanistisches Institut, Uni Münster

Am Freitag, den 04. Mai 2018, feiern wir zum zweiten Mal unser Kulturpoetik-Fest, zu dem wir euch herzlich einladen! Wir wollen dabei mehrere Fliegen mit einer großen Klappe schlagen: Erstmal können sich die Alumni wiedertreffen und miteinander austauschen, einige von ihnen werden aus ihrem Werdegang und jetzigen Berufsfeld berichten, was auch für die aktuell Studierenden von Interesse sein wird – die Gelegenheit zum Gespräch und zur Anknüpfung von Beziehungen ist gegeben. Auch können sich interessierte BA-Studierende bei der Gelegenheit über den Studiengang und seine Möglichkeiten informieren. Das Ganze findet ab 16 Uhr in der Studiobühne (Domplatz 23) statt, wo ehemalige Studierende ihre Berufsfelder vorstellen. Darüber hinaus wird auch ein berufsorientierender Workshop angeboten (Beginn: 14 Uhr s.t.), für den ihr euch bitte bis zum 02. Mai verbindlich mit einer Mail an folgende Adresse anmeldet: s_berl02@uni-muenster.de. Ab 20:30 Uhr etwa wird die Veranstaltung dann als Party und mit einer Lesung im SpecOps (Von-Vincke-Str. 5-7) fortgesetzt. Es wird die neue
Ausgabe des Magazins* EIN HEFT *vogestellt. Die Publikationsreihe wurde von der Kunstvermittlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur und in Kooperation mit Wissenschaftlern des Masterstudiengangs "Kulturpoetik der Literatur und Medien" an der Universität Münster umgesetzt. Realisiert wird das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Freunde des Museums.

Als Alumni der Kulturpoetik stellen sich vor:

Julia Dittmann: Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Klima-Allianz Deutschland, Berlin
Kati Sander: Social Media und Community Management, LA RED GmbH, Hamburg
Hendrik Otremba: Dozent für kreatives Schreiben, Autor, freischaffender Künstler, Sänger der Gruppe Messer, Berlin
Philipp Pabst: Literaturwissenschaftler, WWBerufsorientierender U Münster

Workshop mit Alumna Steffi Bretz ( Head of Content Services, MEDION AG, Essen): Vom Campus zum E-Commerce. Wege in den Job für Kulturpoet_innen. (Beginn: 14 Uhr s.t.)

Ein Studium der Literaturwissenschaft ist der ideale Einstieg in die Arbeitswelt. Verwirrt? Hörst du diesen Satz nicht oft? Fragen dich deine Eltern, Freund_innen oder Bekannten, was du im Berufsleben konkret so mit deinem Goethe-Seminar anfangen wirst? Und warum beschäftigst du dich mit Büchern, wo doch alle eh nur noch Netflix oder Youtube schauen? Wie und warum man es nicht “trotzdem” sondern genau “deswegen” schaffen kann, in der digitalen Berufswelt einen guten Start hinzulegen, ist Thema des Workshops mit Stephanie Bretz, Absolventin des Masterstudiengangs Kulturpoetik. Die Veranstaltung gibt einen offenen Einblick in einen echten Lebenslauf und vermittelt Kulturpoet_innen und solchen, die es werden wollen, nützliche Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.

Wir freuen uns auf euch und einen schönen und informativen gemeinsamen Nachmittag und Abend im Zeichen der Kulturpoetik!

Ablauf:

Ort: Studiobühne (am Domplatz, im Philosophischen Seminar / Institut für Kunstgeschichte)

14-16 Uhr: Berufsorientierender Workshop mit Alumna Steffi Bretz (Head ofContent Services, MEDION AG, Essen): Vom Campus zum E-Commerce. Wege in den Job für Kulturpoet_innen.

16 Uhr: Prof. Moritz Baßler und Prof. Andreas Blödorn stellen denStudiengang Kulturpoetik der Literatur und Medien vor.

16:3o Uhr: Alumni sprechen über ihre Werdegänge
Julia Dittmann: Referentin für Pre sse- und Öffentlichkeitsarbeit bei derKlima-Allianz Deutschland, Berlin.
Philipp Pabst: Literaturwissenschaftler, WWU Münster.

Pause

Kati Sander: Social Media und Community Management, LA RED GmbH, Hamburg.
Hendrik Otremba: Dozent für kreatives Schreiben, Autor, freischaffender Künstler, Sänger der Gruppe Messer, Berlin.

18:30 Uhr: Get together im Foyer der Studiobühne – die Archive des Germanistischen Instituts stellen sich vor.

Ort: SpecOps (Von-Vincke-Str. 5)
20:30 Uhr : Release-Lesung von Ein Heft ist ein Heft ist ein Heft # 3 „Etwasbleibt“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur. Es lesen u. a. Moritz Baßler und Hendrik Otremba sowie aktuelle Kulturpoetik-Studierende

Kulturpoetik-Studierende veranstalten Schlager-Workshop

Freitag, 13. April 2018 (13 bis 18:30 Uhr)

"American Crime Story" und Anthologieserien

Philipp Pabst als Experte im Deutschlandfunk

Das Pop-Archiv im Pressespiegel

© WWU/Peter Leßmann

"Meine Idee war's nicht!" – Poetikdozentur Kathrin Passig

Illustration: Tine Fetz
© Germanistisches Institut, Uni Münster

Skulpturpoetik Lyriknacht im SpecOps

© Germanistisches Institut, Uni Münster

Münsters zweite Poetikdozentur mit Kathrin Passig

Das arme Internet: Wie es eine ganz neue Literatur hervorbringen sollte und was es stattdessen macht.
© Germanistisches Institut, Uni Münster

Der deutsche Schlager – Ästehtik, Medialität, Semantik

Internationales Symposium am Germanistischen Institut vom 9.–11.10.2017
© WWU
Dr. Mirjam Springer
|

"Ekphrasis" meets "Kur und Kür"

Seminar von Mirjam Springer in Kooperation mit den Skulptur Projekten 2017
© Germanistisches Institut, Uni Münster

Post-Pop auf Schloss Oberwerries

Kompaktphase vom Masterkurs Moritz Baßler
© Germanistisches Institut, Uni Münster

EIN HEFT ist ein Heft ist ein zweites Heft

Die Publikationsreihe EIN HEFT geht mit der Ausgabe "Von Grenzen und Lücken" in die zweite Runde
© Fotonachweis: LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster / Sabine Ahlbrand-Dornseif, Illustration: Mario Puschmann

Master Meet & Greet am 28. Juni

"Über uns der Schaum"

Kulturpoetik-Absolvent Hendrik Otermba stellt seinen ersten Roman vor

International Conference | UpSideDown - Circus and Space

June 28 - 30, 2017 | Münster, GER

Hörspielreihe "Als der Krieg zu Ende war... Die Künste nach 1945" am Stadttheater Münster

Blog-Projekt "Kulturproleten" erhält Förderung

Kulturproleten-Logo
© Kulturproleten

Einladung zu URBANATIX am 10.11. in Bochum

Urbanatix
© Rocketchris Photography

"Ein Heft" ist da - Nachbericht zum Release am 5. Juli

Hannah Zipfel liest ihren Text zum Ausstellungsplakat
© Germanistisches Institut, Uni Münster

Release-Abend der Publikation "Ein Heft" am 5. Juli im LWL-Museum

Master Meet & Greet am 23. Juni

Master Meet Greet Flyer Seite2
© Germanistisches Institut, Uni Münster

Zirkuswissenschaft in der Frankfurter Rundschau

Zur Zirkuswissenschaft in der Frankfurter Rundschau

"Kein Wort ist nur ein Wort" - Nachbericht zum Lyrikfestival

Marion Poschmann und Monika Rinck
Marion Poschmann (li.) und Monika Rinck

Wortarten – Ein Lyrikfestival präsentiert von Monika Rinck

Die Autorinnen und Autoren
MartinaHefter
Martina Hefter, Foto: Jan Kuhlbrodt
Poschmann Von Fmaedler 2012
Marion Poschmann, Foto: Frank Mädler
KerstinPreiwuß
Kerstin Preiwuß, Foto: Sascha Kokot
MonikaRinck
Monika Rinck, Foto: Gene Glover
SabineScho
Sabine Scho, Foto: Matthias Holtmann
FarhadShowghi
Farhad Showghi, Foto: g2-Baraniak

"Poesie eines magisch flattrigen Denkens"

Nachbericht zur Poetikdozentur 2015 mit Monika Rinck
Lesung Monika Rinck
Monika Rinck bei der ersten Poetikvorlesung "Schwimmen"

Ehrung beim Neujahrsempfang der Universität

Ehrung Maria
Beim Neujahrsempfang der Universität wurde Dr. Maria Horsthemke (li.) für ihre Dissertation geehrt

Summa-cum-laude-Absolventin

Summa-cum-laude-Absolventin Maria Horsthemke

Poetikdozentur und Lyrik Late Night mit Monika Rinck

Der Abgrund ist offen
Illustration aus Monika Rincks "HASENHASS"

Neues Material und neue Öffnungszeiten für das Pop-Archiv

Erweiterung des Pop-Archivs: Der Lehrstuhl von Prof. Baßler beim Antiquar in Essen

Tagung Pop & Politik in Meinerzhagen

Eindrücke aus Meinerzhagen