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Was ist eigentlich normal? – IfK-Studierende veröffentlichen Videoblog

(15.03.2020) In Zeiten von Zeitdruck und Zeitmangel widmeten sich neun Studierende der Kommunikationswissenschaft im Wintersemester 2019/20 dem zeitlosen Journalismus. Im medienpraktischen Seminar „Slow Forward. Zeitlose Themen als Herausforderung für den journalistischen Film“ konnten die Studierenden ein Thema herausarbeiten, das sie gerade jenseits der aktuellen und schnelllebigen Nachrichtenmaschinerie beschäftigt: „Was ist eigentlich normal?“. Unter der Leitung von ZDF-Journalistin Eva Mühlenbäumer und Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Dr. Till Rauterberg ist daraus ein Videoblog mit drei filmischen Denkanstößen und der Möglichkeit zum Mitreden entstanden.

Einer dieser Denkanstöße bezieht sich auf ein häufig verdrängtes und durchaus auch unbequemes Thema, das für viele Menschen in unserer Gesellschaft von alltäglicher Relevanz ist: „Alkohol“. Jedes Jahr sterben über 70 000 Menschen durch Alkohol. Alkohol ist überall verfügbar und Teil des gesellschaftlichen Lebens. Ist das normal? Alkohol scheint für viele Menschen ein Druckventil zu sein. Er entspannt und enthemmt, entlastet vielleicht einen Moment vom „ewigen Streben nach dem perfekten Leben“. Wobei… Ist das eigentlich normal? Dieses Streben nach Selbstoptimierung und Perfektion?

Was bedeutet „Normalität“ eigentlich für einzelne Menschen und wie wichtig ist es ihnen, „normal“ zu sein?

Das Projekt spiegelt die Gedankengänge von neun Studierenden der Kommunikationswissenschaft wider, die in ihrer Generation ein Druckgefühl wahrnehmen. Ihre drei Filmbeiträge regen zur Reflexion über Lebenseinstellungen und lebensbeeinflussende Faktoren inmitten einer von schnelllebigen Themen beherrschten Lebenswelt an. Die Filmkonzepte wurden von den Studierenden eigenständig erarbeitet. Auch die Dreh- und Schnittarbeiten erfolgten weitgehend in Eigenregie. Die Filme sind auf dem Videoblog www.normalesleben.de zu sehen. Feedback und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht.

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