Ein Tag im Medienhaus. Journalismus & Kommunikation erleben. Studierende besuchen NOZ/mh:n MEDIEN

(27.01.2026) Wie arbeitet ein modernes Medienhaus heute? Dieser Frage gingen 31 Studierende des Instituts für Kommunikationswissenschaft bei einer Exkursion zu NOZ/mh:n Medien nach. Auf dem Programm standen Einblicke in redaktionelle Praxis, digitale Arbeitsweisen und die Gruppen- sowie Unternehmenskommunikation.

NOZ/mh:n Medien ist ein regionales Medienunternehmen mit Sitz in Osnabrück. Das Unternehmen publiziert Tageszeitungen und digitale Nachrichtenangebote und ist insbesondere in Nordwestdeutschland tätig. Neben der redaktionellen Arbeit gehören auch digitale Produkte sowie Bereiche der Unternehmens- und Gruppenkommunikation zum Unternehmen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Unternehmensvorstellung folgte eine offene Diskussionsrunde mit den Redakteurinnen Kim Gerecht (Content-Unit-Leiterin Osnabrück) und Lorena Dreusicke (Leiterin Ad-hoc-Team und Chefin vom Dienst Politik & Gesellschaft). Diskutiert wurden zentrale Fragen des aktuellen Journalismus: Nachrichtenmüdigkeit, der Umgang mit Fake News, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die Zukunft der Zeitung zwischen Print und Digital. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit für Nachfragen und erhielten differenzierte Einschätzungen aus dem Redaktionsalltag.

Anschließend gaben zwei Volontär*innen persönliche Einblicke in ihre Ausbildung, beantworteten Fragen zum Berufseinstieg und führten die Gruppe durch verschiedene Abteilungen und Redaktionen. So wurde sichtbar, wie vielfältig journalistische Arbeit im Medienhaus organisiert ist.

Nach einer kurzen Pause ging es praxisnah weiter: In einem Workshop zum Thema User Needs lernten die Teilnehmenden, wie journalistische Inhalte stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen des Publikums ausgerichtet werden können. Im Fokus standen die User Needs „Informieren“, „Erklären“, „Perspektive“, „Helfen“ und „Inspirieren“. In Kleingruppen entwickelten die Studierenden Themenideen zu den Oberthemen „Neujahrsvorsätze“ und „Valentinstag“, und setzten das Konzept so direkt praktisch um.

Zum Abschluss erhielten die Studierenden Einblicke in die Gruppen- und Unternehmenskommunikation der NOZ und konnten erleben, welche Rolle diese Bereiche im Zusammenspiel mit der redaktionellen Arbeit spielen. In einer offenen Fragerunde wurden zudem individuelle Fragen zum Berufseinstieg aufgegriffen. Damit endete die Exkursion mit einem praxisnahen Ausblick auf mögliche Tätigkeitsfelder im Journalismus und in der Medienkommunikation.

Das Institut für Kommunikationswissenschaft dankt den beteiligten Journalist*innen und Redaktionen für ihre Zeit und die sachlichen Einblicke in ihre redaktionelle Arbeit.

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