
Das Zeitalter der „modernen“ Imperien (1798–1970) als neuer Epochenbegriff? Workshop zu Periodisierung und historiographischen Zugängen in der Neueren und Neuesten Geschichte
Veranstalter: Centre for Empire Studies, Universität Münster (Tim Kiewitt, Vitalij Fastovskij, Andreas Johannes)
Datum: 5. November 2026, 14:00–20:00 Uhr
Ort: Krummer Timpen 5, ULB 101 (Workshop), Johannesstraße JO1 Hörsaal (Podiumsdiskussion)
Anmeldefrist: 15. Oktober 2026
Das 19. Jahrhundert wird oft als Epoche der Nationsbildung und Industrialisierung definiert, doch seine präzise Einordnung bleibt in der Geschichtswissenschaft diskursiv. Das geplante Werkstattgespräch bricht die klassischen Grenzen zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert auf und setzt stattdessen das Konzept der „modernen Imperien“ als heuristisches Modell in den Fokus.
Im Zentrum steht die Frage, welche Gemeinsamkeiten die Imperiengeschichten beider Jahrhunderte aufweisen und wie dieser Ansatz neue Perspektiven auf den Moderne-Begriff, den Nationalismus sowie kultur- und sozialgeschichtliche Fragen zwischen der Französischen Revolution und der Phase der Dekolonialisierung eröffnet.
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