Courses in Summer Term 2026

Katharina Isaak, M. A.
Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte: Kalter Krieg und Aufstieg des Konservatismus. Die USA während der Reagan-Ära
Di, 10-12 Uhr, Mi, 10-12 Uhr, Raum F042
Beginn: 14.04.2026
Kommentar: Nach den turbulenten 1960er Jahren, geprägt durch Protestbewegungen und sexuelle Revolution, gewannen in den USA im Laufe der 1970er Jahre konservative Kräfte zunehmen an Einfluss in Gesellschaft und Politik. Die Wahl Ronald Reagans zum Präsidenten 1980 markiert in Darstellungen zur Geschichte der Vereinigten Staaten häufig den endgültigen Abschied von einer Phase liberalen Konsenses und einen Hochpunkt konservativ geprägter Politik. Das Proseminar behandelt die Geschichte der USA ausgehend von der Mitte der 1970er Jahre bis in die 1980er Jahre in Hinblick auf Politik-, Sozial-, Kultur-, und Geschlechtergeschichte vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und Aufstiegs des (Neo)Konservatismus in der US-amerikanischen Gesellschaft und Politik. Thematisiert werden dabei u.a. die „New Christian Right,“ die US-Außenpolitik im Kalten Krieg unter Reagan, die gesellschaftliche Aushandlung sozialmoralischer Fragen, insbesondere in Bezug auf Sexualität, aber auch die Entstehung von Hip-Hop und das Aufkommen der ersten Personal Computer in dieser Zeit. Die Bereitschaft zur Arbeit mit englischsprachiger Literatur und Quellen wird vorausgesetzt.
Literatur: Einführende Literatur: Manfred Berg, Das gespaltene Haus. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis heute, Stuttgart 2024; Philip Jenkins, Decade of Nightmares: The End of the 1960s and the Making of Eighties America, Oxford 2006; Douglas C. Rossinow, The Reagan Era: A History of the 1980s, New York 2015.

Prof. Dr. Heike Bungert, u. a. 
Forschungskolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte

Mi, 18-20 Uhr, Raum F2
Beginn: 15.04.2026
Im Forschungskolloquium werden laufende Forschungsprojekte vor- und zur Diskussion gestellt. Neben Vorträgen von auswärtigen Gästen und Münsteraner Wissenschaftler*innen bietet es ausdrücklich auch Studierenden die Möglichkeit, ihre Bachelor- und Masterarbeiten aus der Neueren und Neuesten Geschichte vorzustellen und zu diskutieren. Studierende, die vortragen möchten, wenden Sie bitte baldmöglichst an Sarah Albiez-Wieck.