Innovative Ansätze digitaler Kartenarbeit

Digitale Karten spielen im Geogra­phieunterricht eine immer größere Rolle und sind für viele Schülerin­nen und Schüler längst Teil ihres Alltags. Damit steigt die Bedeutung, Karten nicht nur zu nutzen, sondern auch verstehen, selbst erstellen und kritisch hinterfragen zu kön­nen. Dies stellt den Geographieun­terricht vor die Aufgabe, Lernende Schritt für Schritt an einen bewuss­ten und reflektierten Umgang mit digitalen Karten heranzuführen.

Eine kostenlose digitale Selbst­lern-Fortbildungsplattform für Geographielehrkräfte

Hier setzt das Projekt „DiSo-SGW“ im Kompetenzverbund lernen:digital an, in deren Rahmen die Fortbildung „Innovative Ansätze zur digitalen Kartenarbeit im Geographieunter­richt“ entwickelt wurde. Mit dieser steht Geographielehrkräften ein Angebot zur Verfügung, das sie zum Aufbau fachlicher und technischer Kompetenzen im Umgang mit digi­talen Karten nutzen können. In Form von Lernvideos verbinden die Module geographiedidaktische Grundlagen mit Hinweisen zu Un­terrichtsbeispielen sowie digitalen Kartentools. Die digital-asynchro­ne Fortbildung richtet sich an Lehr­kräfte der Sekundarstufen I und II und ist modular aufgebaut. Die fünf Selbstlern-Module bauen aufein­ander auf: 1) Einführungsmodul zur digitalen Kartenarbeit mit den drei Dimensionen der Kartenkompe­tenz, 2) Auswertung, 3) Reflexion, 4) Erstellung von digitalen Karten und 5) souveräner Umgang mit persönlichen Geodaten. Die Fortbildungsmodule werden durch ein Materialpaket ergänzt. Dieses enthält Verweise auf ca. 120 unterrichtspraktische Beispiele, ein Register mit Empfehlungen zu digitalen Kartendiensten und de­ren unterrichtlichem Einsatz sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu ausgewählten Kartendiensten. Alle Materialien stehen den Teilneh­menden nach der Registrierung als gebündelter Download zur Verfü­gung.

Neugierig geworden?

Über den Link gelangen Sie direkt zur Fortbildung. Bei Rück­fragen oder Interesse an Koopera­tionen wenden Sie sich gerne an: luis.ruether@uni-muenster.de.

Das Projekt wurde geför­dert von dem Bundes­ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend; finanziert von der Europäischen Union/NextGenerationEU.