Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" der Universität Münster.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird seit seiner Gründung 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG verlängerte 2016 die Laufzeit des Graduiertenkollegs um eine zweite Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Zurzeit forschen 20 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

"Woran forschst du gerade, Dominik?"

Einblicke in die Forschung unserer Kollegiatinnen und Kollegiaten
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© Verena König

Weiter geht unsere Frage-Serie mit Dominik Sondern. Dominik ist Psychologe und promoviert seit Juni vergangenen Jahres bei uns am Graduiertenkolleg. Er ist in der Organisations- und Wirtschaftspsychologie beheimatet und wird von Antragsteller Prof. Dr. Guido Hertel betreut. Seine Forschung zu Vertrauen in Verhandlungen erläutert Dominik im Interview.

Forschungsethik in Zeiten von Replikationskrisen und Open Science

Graduiertenkolleg thematisiert am 24. Juni mit einem „Ethik-Tag“ das Spannungsfeld zwischen guter wissenschaftlicher Praxis, der Frage nach der Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Befunde und der Rolle von Ethik in Zeiten zunehmend öffentlicher Wissenschaft
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© color pattadis palarput on pixabay, bearbeitet GRK

Drei Vorträge beleuchten beim Ethik-Tag des Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ aktuelle Fragen aus der Forschungsethik. Beim Begriff Forschungsethik denken viele Menschen zunächst an Tierversuche oder Gentechnik. Doch auch Fragen nach der Reproduzierbarkeit statistischer Erkenntnisse sind mit ethischen Fragen verbunden: Müssen wissenschaftliche Ergebnisse zum Beispiel ständig reproduzierbar sein? Welche Wege sind bei zunehmendem Publikationsdruck und wachsendem öffentlichen Interesse für Wissenschaftler*innen richtig, und welche nicht?

6. Workshop zum Agent Based Modeling (ABM)

Veranstaltung zur computergestützten Simulation in der Forschung
Abm Workshop 2018 Pixabay
© pixabay

Heute startet am Graduiertenkolleg bereits der sechste Workshop zum Agent Based Modeling (ABM), deutsch Agentenbasierte Modellierung. Diese Methode der computergestützten Simulation komplexer Systeme (Modellbildung), welche durch autonom handelnde und interagierende Individuen (Agenten) gekennzeichnet sind, wird zunehmend für interdisziplinäre Fragestellungen genutzt. Auch in diesem Jahr sind mit dem Informatiker und ABM-Methodenforscher Dr. László Gulyás sowie mit Prof. Dr. William Rand (North Carolina State University, USA) wieder renommierte ABM-Experten beim Workshop dabei.

Prof. Dr. Dietram A. Scheufele als Mercator Fellow am Graduiertenkolleg

Deutsch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler vom 14. Juni bis 21. Juli 2019 in Münster
Mercatorfellow Dietram Scheufele Photo Kyle Cassidy
© Kyle Cassidy

Auch in diesem Jahr ist im Juni und Juli wieder ein Mercator Fellow im Graduiertenkolleg zu Gast: Dietram A. Scheufele, Professor an der University of Wisconsin-Madison, wird in Münster den wissenschaftlichen Austausch mit den Kollegiatinnen und Kollegiaten vertiefen, verschiedene Veranstaltungen begleiten und ein eigenes Büro im Kolleg haben. Ermöglicht wird der Gastaufenthalt durch das spezielle DFG-Förderprogramm „Mercator Fellow“.

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