Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird seit seiner Gründung 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG verlängerte 2016 die Laufzeit des Graduiertenkollegs um eine zweite Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Zurzeit forschen 17 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

© Andrew Neel on unsplash

StudienteilnehmerInnen gesucht

Kollegiat Dominik Sondern simuliert für eine Studie Verhandlungssituationen

Verhandlungskünstler oder eher defensiv im Ringen um Vorteile? Teilnehmerinnen oder Teilnehmer an einer Studie von Dominik Sondern können genau das über sich herausfinden. Für eine Verhandlungsimulation sucht unser Kollegiat noch Probanden. Die Teilnahme erfordert gute Deutschkenntnisse und dauert etwa 60 Minuten. Als Aufwandsentschädigung gibt es 15 Euro fix, die Chance auf weitere 30 Euro nach Verhandlungserfolg sowie Feedback und Verhandlungstipps. Weitere Informationen und Termine: https://doodle.com/poll/nx7qvasuegcb7gxc.

© Laura Badura

Medienskepsis in Deutschland

Neues Buch beleuchtet Ursachen, Ausprägungen und Folgen von kritischen Einstellungen gegenüber Medien

Unter gemeinsamer Herausgeberschaft von Prof. Dr. Bernd Blöbaum, Sprechers des DFG-Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, Kollegiatin Laura Badura und Prof. Dr. Thomas Hanitzsch vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München ist jetzt das Buch „Medienskepsis in Deutschland. Ursachen, Ausprägungen und Konsequenzen" erschienen. Es basiert auf Forschungsergebnissen des Kollegs und Arbeiten eines gemeinsamen Masterforschungsseminars der kommunikationswissenschaftlichen Institute der Universitäten Münster und München.

© Roland Berg

Woran forschst du gerade, Richard?

Frage-Serie geht weiter mit wirtschaftsbezogenem Dissertationsthema zu Transparenz und Vertrauen

Richard Hossiep war bis Ende November dieses Jahres Kollegiat am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ und forscht zu Transparenz und Vertrauen in Organisationen. Er hat Bachelor-Abschlüsse in Psychologie und Betriebswirtschaftslehre und einen Masterabschluss in Psychologie. Als Mitarbeiter von Prof. Dr. Gerhard Schewe am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal, Organisation und Innovation  ist Richard Hossiep zudem in der Lehre und in der Begleitung von Studierenden tätig. Im Gespräch beantwortet er Fragen zu seiner Dissertation.

© Peter Grewer

Wissenschaftsbarometer 2020

Antragsteller Prof. Dr. Rainer Bromme begleitet Online-Präsentation am 10. Dezember

In Pandemie-Zeiten schauen vielen Menschen einmal mehr Richtung Wissenschaft. Nicht allein die Kenntnisse der Virusforschung interessieren, auch die wissenschaftlichen Einschätzungen zu gesellschaftlichen, ökonomischen, psychologischen oder pädagogischen Herausforderungen. Wie nehmen die Bürgerinnen und Bürger die Kommunikation aus der Forschung wahr? Antworten auf diese Frage liefert das Wissenschaftsbarometer 2020. Bei der Online-Ergebnis-Präsentation und Diskussion mit dabei ist Antragsteller Prof. Dr. Rainer Bromme vom Institut für Psychologie der WWU und Mitglied des Wissenschaftsbarometer-Beirats.

Mehr Nachrichten finden Sie in unserem Archiv.