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Forum internationaler Studierender an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU e. V.

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Rückblick: Der erste PROMi-Treff - 20. November 2017

Am Montag, 20. November 2017, fand zum ersten Mal der PROMi-Treff, eine Initiative des Vereins Forums internationaler Studierender, des Netzwerkbüros Theologie & Beruf und des Prodekanats für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs statt. Mit dem PROMi-Treff als neuem Veranstaltungsformat wurde – neben dem bewährten PROMi-Tag, der jedes Sommersemester stattfindet – ein Ort der Vernetzung und des Austausches zwischen allen Nachwuchswissenschaftler_innen geschaffen.

Die Prodekanin Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins begrüßte die Promovierenden, Promovierten und Habilitierenden und führte anschließend in die Veranstaltung ein. Nach einem kurzen Informationsteil, bei dem alle Angebote der Fakultät für Promovierende und Habilitierende vorgestellt wurden, folgte das Kamingespräch mit Dr. Maria Brinkschmidt, Monika Heidkamp, Dr. Vasile-Octavian Mihoc und Wilfried Prior über Erfahrungen, Herausforderungen und den Prozess des Promovierens. Die Organisator_innen der Veranstaltung – Judith Urselmann, Andree Burke und Ludger Hiepel – moderierten das Gespräch. Dank der persönlichen Atmosphäre im Forum der KSHG kam es während und im Anschluss an das Kamingespräch zu einem regen Austausch zwischen den Teilnehmenden und den eingeladenen Gästen.


SAVE THE DATE: Der PROMi-Tag 2018 findet am 9. Juni 2018 statt.

[Judith Urselmann, Ludger Hiepel]

Fotos

© Andree Burke - Ludger Hiepel/FIS
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RÜCKBLICK: PROMI-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses am 13. Mai 2017

Gleich zwei Neuerungen kamen beim diesjährigen PROMi-Tag am 13. Mai zum Tragen: Einerseits war der Tag des Wissenschaftlichen Nachwuchses zum ersten Mal auch für Studierende in fortgeschrittenem Semester geöffnet, die an einer Promotion am Fachbereich interessiert sind. Andererseits wurde die bestehende Kooperation zwischen dem Prodekanat für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs (Volker Niggemeier) und dem Verein „Forum internationaler Studierender an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU“ (Ludger Hiepel) durch die Mitwirkung des Netzwerkbüros Theologie & Beruf (Andree Burke) erweitert.

Im ersten Teil berichtete zunächst Prodekanin Heimbach-Steins über die Möglichkeiten einer Promotion am Fachbereich – Dr. theol., Dr. phil., Dr. paed. – und informierte über die am 1.4. in Kraft getretene neue Promotionsordnung. Der Vormittag stand zudem ganz im Zeichen der Vernetzung zwischen den Promovierenden und Interessierten unterschiedlicher theologischer Fächer und Disziplinen. Mittels dreier „Mini-Workshops“ wurden Gespräche über die Frage angeregt, wozu eine Promotion berufsbiografisch eigentlich dienen kann und soll. Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen wurden dann zwei größere Workshops angeboten.
Den ersten Workshop mit dem Titel „‚The show must go on.‘ – Moderationsmethoden kennenlernen und ausprobieren“ leitete Dr. Elisabeth Mayweg-Paus (Zentrum für Hochschullehre der WWU Münster). In Kooperation mit dem Graduate Center der WWU Münster führte der professionelle Trainer Torsten Rother in Methoden der Gesprächsführung ein und zeigte Kommunikationsstrategien auf.

Die Teilnehmer_innen zeigten sich in der anschließenden Reflexion zufrieden mit den Inhalten des Tages und nahmen viele Anregungen mit nach Hause.

SAVE THE DATE: Der nächste PROMi-Tag findet am 9. Juni 2018 statt.

Plakat zur Veranstaltung


RückblicK: Forum am 31.01.2017

"Accountability in Ghana’s Land grabbing: What role for the Church?" - Emmanuel Dassah hat im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Offenes Forum" am 31.01.2017 über sein abgeschlossenes Dissertationsprojekt berichtet.
In einem ersten Teil stellte er den Problemhorizont dar: Seit 2005 suchen internationale Investoren nach fruchtbarem Boden für Agrarkraftstoffproduktion. Ausländische Agrarkonzerne und Nationalstaaten erwerben daher riesige Ackerflächen in Afrika, mit dem häufig nicht gehaltenen Versprechen, Arbeitsplätze für die Bevölkerung zu schaffen. Ghana gehört zu den Zielländern dieses Land grabbing-Phänomens in Afrika. Über 55% der erwerbstätigen Bevölkerung Ghanas sind in der Landwirtschaft tätig. Kleinbauern verlieren durch diese Landnahme den Zugang zu ihrem Ackerland und natürlichen Ressourcen und zugleich ihre Existenzgrundlage.
Im zweiten Teil seines Vortrags fragte er dann, wie wir als Kirche und Christen unter Berücksichtigung kultureller Voraussetzungen verlangen und erreichen können, dass ausländische Investoren menschenrechtlich und sozial verantwortlich in Afrika investieren, damit nicht das Recht auf Nahrung für alle ignoriert wird.
Der Abend endete mit einer angeregten Diskussion.


© Rainer Sturm / PIXELIO
© Rainer Sturm / PIXELIO

Fotos

© Kristin Riepenhoff / Ludger Hiepel
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  • © Kristin Riepenhoff / Ludger Hiepel
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Kpadonou

Fotos

© Ludger Hiepel

Rückblick: Forum am 25. Juni 2014

Alcantara

Beim "Offenen Forum" am 25.06.2014 hat Rodrigo Alcántara, mexikanischer Promovend an unserer Fakultät, zum Thema "Macht der Kirche – Kirche der Macht" von seinen Erfahrung mit diesem Thema berichtet. Die anschließende lebhafte Diskussion mit allen Anwesenden, die von Herr Prof. Hintersteiner, Direktor des Institut für Missionswissenschaft und außereuropäische Theologien, dankenswerterweise modieriert wurde, schloss den interessanten Abend ab.

Sam 7364Rückblick: Ein spannender Abend für alle Beteiligten - Forum am 13.01.2014


Am Montag, 13.01.2014 hat Jiji Philip Karikkoottathil, indischer Promovend an unserer Fakultät im Rahmen des "Forum" einen spannenden, kurzweiligen Vortrag gehalten. Unter der Überschrift: "Theologisches Plädoyer für eine gerechtere Welt –  Reflexionen zu Amartya Sen aus indischer Perspektive" stellte er den "Capability Approach" des Wirtschaftswissenschaftlers Amartya Sen vor und führte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die theologische Relevanz vor Augen. Dabei berichte er von seinen Erfahrungen in seiner Heimat Kerala. Als Moderatorin für den Abend konnte Julia Lis gewonnen werden, die engagiert am Institut für Theologie und Politik arbeitet. Sie moderierte im Anschluss an den Vortrag die Diskussion, die nach dem offiziellen Ende vielfach noch in kleiner Runde an den Tischen, auf denen wieder Getränke und ein kleiner Imbiss bereit standen, weiterging.

Liebe ausländische Studierende der katholischen Theologie in Münster,


Sie haben sich vor längerer oder kürzerer Zeit entschieden, in Münster zu studieren. Zumindest eines Ihrer Fächer ist die katholische Theologie. Wir hoffen, dass Ihnen das Studium Freude macht und es Sie persönlich und beruflich weiterbringen wird.

Nun ist es für ausländische Studierende oft noch schwieriger als für ihre deutschen Kollegen, das Studium zu finanzieren. Die ohnehin zu seltenen Jobs werden oft eher an deutsche Bewerber vergeben, viele von Ihnen haben mit den Beschränkungen der Arbeitserlaubnis zu kämpfen. Deshalb kann es mitunter zu erheblichen Problemen kommen. Das haben Sie alle schon erlebt – wenn nicht selber, so doch zumindest im Bekanntenkreis.

Um in solchen Fällen schnell und einfach helfen zu können, haben Professoren und Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät vor einigen Jahren einen Verein gegründet, den "Hilfsfonds für ausländische Studierende", heute "Forum internationaler Studierender an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU e. V.". Er finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. In den vergangenen Jahren konnten wir schon oft und wirksam Hilfestellungen leisten. Unsere Mittel reichen zwar nicht aus, um regelmäßige Stipendien zu zahlen. Doch können wir bei einmaligen und kurzfristigen Engpässen Unterstützungen zahlen. In der Regel handelt es sich dabei nicht um Darlehen, sondern um Beihilfen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Unsere Richtlinien gleichen denen des "Vereins zur Förderung ausländischer Studierender", der im Sommer 1997 gegründet wurde und Ihnen vermutlich bekannt ist, doch richtet sich unser Angebot ausschließlich an Theologiestudierende.

Wir möchten Sie ermutigen, sich in schwierigen Situationen an uns zu wenden. Machen Sie bitte auch Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen auf diese Möglichkeit der Unterstützung aufmerksam.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Studium und eine gute Zeit in Münster!

Ludger Hiepel, Rebekka Groß und Simon Harrich