Römische Inquisition und Indexkongregation. Einleitung 1814-1917

© Ferdinand Schöningh

Brennende Scheiterhaufen, Ketzerverfolgungen und verbotene Bücher – das gehört im landläufigen Bewusstsein zur Inquisition. Doch wie sieht es mit der historischen Wirklichkeit aus? In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten groß angelegten Forschungsprojekt wird erstmals eine Aufarbeitung der Geschichte der Römischen Inquisition und Indexkongregation (1542 bis 1966) angegangen. Durch fundierte Archivstudien vor allem in Rom sowie durch akribische Detailarbeit gelingt es erstmals, die konkrete Arbeit dieser beiden Kongregationen im Zeitraum von 1814 bis 1917 zu dokumentieren. Alle in Rom verhandelten Bücher, gleich aus welchem Wissens- und Wissenschaftsbereich, alle Gutachter und Zensoren, und alle Urteile werden in den interdisziplinär nutzbaren und international ausgerichteten Grundlagenforschungen zur Buchzensur zugänglich gemacht.


In der Reihe "Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung": Hubert WOLF (Hg.), Römische Inquisition und Indexkongregation. Einleitung 1814-1917, Paderborn u.a. 2005, ca. 429 Seiten, gebunden, ISBN: 978-3-506-72950-7.