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© APH

Impulse für fächerübergreifende Projektarbeit

Das Unterrichtsmaterial des Forschungsprojekts "Asking the Pope for Help" ist um eine weitere Lernsequenz für Klassen ab dem 9. Schuljahr und insbesondere die gymnasiale Oberstufe erweitert worden. Im Mittelpunkt steht ein Bittbrief, den die 22-jährigen Jüdin Eva Dann am 13. Juni 1945 aus Wörgl in Tirol an Papst Pius XII. schrieb.

© Bettina Engel-Albustin

Neues Arbeitsbuch: Aus Lebensgeschichten lernen

Lernen anhand konkreter Lebensgeschichten anstatt abstrakter Texte über den Zweiten Weltkrieg und die Shoah: Das ist jetzt mit dem kostenlos und digital verfügbaren Arbeitsbuch Aus Lebensgeschichten lernen. Ein Arbeitsbuch zum Projekt „Asking the Pope for Help“ möglich. Auf Basis von vier Biografien jüdischer Verfolgter können Schülerinnen und Schüler jüdisches Leben in den Zeiten von Totalitarismus, Weltkrieg und Shoah selbstständig entdecken, erschließen und reflektieren.

Besuch von der Marienschule

Am Montag, 30. Juni 2026, besuchte die Klasse 10d der Marienschule Münster das Forschungsprojekt „Asking the Pope for Help“. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei nicht nur den Forschenden über die Schulter blicken, sondern auch selbst aktiv werden und historische Originalbriefe auswerten.

© SMNKG - Emma Eixler-Deeters

Schulbesuch und Lehrhausabend in Lingen

Am Mittwoch, 15. April, 2026, besuchte das Didaktik-Team des Forschungsprojekts „Asking the Pope for Help“ eine 11. und eine 12. Klasse des Franziskusgymnasiums in Lingen und erarbeitete gemeinsam mit ihnen die Schicksale zweier jüdischer Verfolgter, die sich im Zweiten Weltkrieg in Bittschreiben an Papst Pius XII. gewandt hatten. Alissa Geisler, Alexander Deeters, Emma Eixler-Deeters und Jana Haack begaben sich mit den Schülerinnen und Schülern auf Spurensuche anhand nachgestellter Akten aus den vatikanischen Archiven

Maik Kempe an seinem ArbeitsplatzMaik Kempe an seinem Arbeitsplatz
© Nike Gais

Ein Haus mit viel Platz

Das Forschungsvorhaben „Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa“ hat im November 2025 eine langfristige Förderzusage des Akademienprogramms erhalten. Die Laufzeit für das Projekt unter Leitung des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf beträgt 25 Jahre und wird mit 15,4 Millionen Euro gefördert. Maik Kempe ist verantwortlich für die digitale Infrastruktur. Die Publikation „Zwölf Monate, zwölf Menschen“ hat ihn porträtiert.