© Klaus Wengst

Vorankündigung der Franz-Delitzsch-Vorlesung am 29. November 2021: Professor Klaus Wengst 

Die nächste Franz-Delitzsch-Vorlesung findet am 29. November 2021 um 18 Uhr c.t. im Hörsaalgebäude der WWU, Schlossplatz 46, (Hörsaal H2) statt. Die Vorlesung wird Hybrid stattfinden, so dass die Veranstaltung auch online zur Verfügung stehen wird. Nähere Informationen folgen.

Es ist uns eine große Freude, in diesem Jahr als Vortragenden Herrn Prof. Dr. Klaus Wengst (Ruhr-Universität Bochum) begrüßen zu können. "Vom Nutzen des Lesens rabbinischer Texte für die Auslegung des Neuen Testaments" ist seine Franz-Delitzsch-Vorlesung thematisch überschrieben. Damit ist ein wichtiges, spannendes und diskussionswürdiges Thema der Exegese des Neuen Testaments im Kontext des antiken Judentums und im Horizont christlich-jüdischer Begegnung angesprochen. Wir freuen uns auf die Vorlesung!

© Ludger Hiepel

Führung über den Jüdischen Friedhof Münster

12.10.2021 und 14.10.2021 | 16:15 Uhr | Einsteinstr./Ecke Försterstr., 48149 Münster

Im Rahmen der 1700-Jahrfeier jüdischen Lebens in Deutschland führen Mitarbeitende des Institutum Judaicum Delitzschianum sowie der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster über den Jüdischen Friedhof in Münster.

Für diese Führungen unter der Überschrift „Haus des ewigen Lebens“ gestattet die Jüdische Gemeinde Münster Interessierten Zutritt zu dem ansonsten für die Öffentlichkeit verschlossenen Friedhof. Die Teilnehmer*innen erhalten Einblicke in die jüdische Begräbniskultur sowie in die jüdische Grabkunst. Anhand von einzelnen Grabsteinen werden außerdem Biografien mancher jüdischer Bürger*innen aus dem Münsterland nacherzählt und so das jüdische Leben in Münster auf besondere Weise entdeckt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung für einen der beiden Termine ist bis zum 11.10.2021 unter folgender E-Mail-Adresse möglich: f.steiger@uni-muenster.de.

© Doering
© Doering

Tagung „Globalisation in Ancient Judaism and Early Christianity: Theory and Practice“ (12.–14.7.2021)

Vom 12. Juli bis zum 14. Juli 2021 fand in Münster eine internationale Konferenz zum Thema „Globalisation in Ancient Judaism and Early Christianity: Theory and Practice“ statt, die von Prof. Dr. Lutz Doering zusammen mit Dr. Bärry Hartog, dem ehemaligen Humboldt-Forschungsstipendiaten des IJD und Postdoctoral Researcher an der Protestantse Theologische Universiteit Groningen (PThU), organisiert wurde.
Dabei kamen die Vortragenden nicht nur aus den Niederlanden und Deutschland, sondern auch aus den USA, Kanada, Israel, Österreich und Dänemark. Aufgrund der Pandemie-Situation wurde die Konferenz hybrid durchgeführt, so dass nur ein Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort in Münster war. Finanziert wurde die Tagung durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, die PThU und den Internationalisierungsfond der WWU Münster finanziert.
Die Konferenz war der Frage gewidmet, ob, in welcher Weise und mit welchem Ertrag Theorien zur Globalisierung, die in den letzten Jahren verstärkt in den Altertumswissenschaften und der Archäologie diskutiert worden sind, auf das antike Judentum und das frühe Christentum Anwendung finden können. Dabei beschäftigten sich einige der Beiträge mit theoretischen Ansätzen zur Globalisierung und stellten sie in den Kontext benachbarter Ansätze wie Netzwerk-Theorie, (Trans-) Lokalität und Transkulturalität. Andere Beiträge leuchteten das Verhältnis von Globalem und Lokalem, von Universalem und Partikularem an Quellenbelegen aus oder gingen der Bedeutung von Faktoren wie Übersetzung oder Mobilität nach.

Die Durchführung im hybriden Format bedeutete, dass es sowohl möglich war, vor Ort an der Tagung teilzunehmen als auch auf Distanz per Zoom zu partizipieren. Vor Ort in Münster fand die Tagung mit viel Abstand und einem ausgearbeiteten Infektionsschutzkonzept in der Aula des Vom-Stein-Hauses statt. Mithilfe einer 360°-Konferenz-Kamera war es möglich, sowohl den Vortragenden bzw. die Vortragende als auch die Teilnehmenden im Raum digital zu sehen und zu hören. Alle Teilnehmenden über Zoom wurden im üblichen „Kachel“-Format auf einer großen Leinwand angezeigt. Auch wenn es schade war, dass aufgrund der Pandemie nur Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und dem näheren Ausland den Weg nach Münster gefunden haben, konnten doch durch das hybride Format zahlreiche Partizipationsformen ermöglicht werden, die sicherlich auch in Zukunft mit Hinblick auf die CO2-Blianz solcher Tagungen bedenkenswert sind.

Seit langem wieder im Seminarraum

von Franziska Steiger

Wieder in Präsenz studieren – das wurde mit der Änderung der Corona-Schutzverordnung von Anfang Juni und den immer weiter sinkenden Inzidenzzahlen für alle Studierenden der Westfälischen-Wilhelms Universität zum Ende des Sommersemesters wieder möglich.

Da die Zahl der Teilnehmenden jedoch weiterhin auf 50 Personen beschränkt ist und es für alle Studierenden möglich bleiben muss, das angefangene Semester digital zu Ende zu studieren, gingen viele Lehrende nun in die Hybridlehre über. Konkret hieß das, dass einige Studierende auf Wunsch und nach Möglichkeit für Vorlesungen, Seminare und Übungen wieder in die Hörsäle und Seminarräume kommen konnten, andere Kommilitonen hingegen über das Videokonferenztool „Zoom“ zugeschaltet wurden. Mit eigens dafür erworbenen Konferenzkameras war die Evangelisch-Theologische Fakultät im Allgemeinen sowie das Institutum Judaicum Delitzschianum im Speziellen für diese Art von Hybridlehre technisch auch bestens ausgestattet.

Nach zwei Semestern reiner Online-Lehre war diese Veränderung am Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters für viele Studierenden eine willkommene und lang entbehrte Möglichkeit, nun endlich wieder mit Kommilitonen und auch den Lehrenden selbst in das direkte Gespräch zu kommen. Für nicht wenige war es sogar die erste Gelegenheit, seit Beginn ihres Studiums die Uni von innen zu sehen. So wurde beispielsweise das Angebot der Hybrid- oder Präsenzlehre im Hauptseminar von Herrn Prof. Doering und in der Übung von Herrn Dik von vielen gerne angenommen. Auch an der Vorlesung Einführung in die Qumrantexte von Herrn Doering nahmen gegen Ende einzelne Studierende in Präsenz teil, während der Großteil der Hörerinnen und Hörer die Vorlesung weiterhin durch Livestream und auch später abrufbare Videomitschnitte verfolgte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass manche Studierende auch zum Ende dieses Sommersemesters die Onlinelehre von zu Hause aus bevorzugten, da sie teils im Moment gar nicht in Münster wohnhaft sind, teils bei mehreren Veranstaltungen an einem Tag ungern zwischen Seminarraum und Laptop hin und her wechselten.

Es bleibt zu wünschen, dass das Wintersemester in Präsenz wie geplant durchführbar sein wird.

Tosefta Studies
© Doering

Neu erschienen: Lutz Doering and Daniel Schumann (Eds.), Tosefta Studies: Manuscript, Traditions, and Topics

Soeben ist im LIT-Verlag Bd. 27 der Münsteraner Judaistischen Studien erschienen. Es handelt sich um einen Band, dessen Ausgangspunkt zwei internationale Tosefta-Kolloquien in den Jahren 2016 und 2017 waren.

Der um weitere Aufsätze angereicherte Band bietet Beiträge zu zwei grundlegenden Fragen des Studiums der Tosefta: Wie können wir den Charakter und die Beziehung der Tosefta-Handschriften beschreiben? Und wie verhält sich die Tosefta zu anderen rabbinischen Traditionen und Texten? Der Band wirft auch Licht auf andere Themen der Tosefta-Forschung: „Magie“, Emotionen und Gender. Der Band markiert den Beginn einer neuen Phase in der Erforschung der Tosefta und regt ein internationales Gespräch zwischen Gelehrten über Methode und Inhalt an.

Tosefta Studies: Manuscripts, Traditions, and Topics. Eds. Lutz Doering and Daniel Schumann. MJSt 27. Zürich 2021.

Bestellformular

Inhalt:
Lutz Doering and Daniel Schumann, Introduction
Michael Tilly, Die Tosefta: Beschreibung, Deutung und Verwendung eines Dokuments aus dem antiken jüdischen Schulbetrieb
Daniel Schumann, Observations on the Textual History of the Mishnah and the Tosefta: In Dialogue with Robert Brody
Adiel Schremer, Between “Transmission” and “Performance”: The Complexity and Open Texture of the Textual Tradition of the Tosefta
Daniel Schumann, How “Babylonian” Is the Tosefta?
Lutz Doering, The Notion of Mela’khah in Tosefta Shabbat
Lutz Doering, A Note on the Four Sabbath Domains according to Tosefta Shabbat
Paul Mandel, On the Formation of Collected Traditions in the Tosefta
Lutz Doering, A (Different) Kind of Magic: The “Ways of the Amorite” according to Tosefta Shabbat 6–7
Elisabetta Abate, Biblical Emotions in the Tosefta and the Mishnah: The “Man who is Afraid and Faint of Heart” (Deut 20:8) between Fear, Guilt, Love, and Mercy
Cecilia Haendler, “The Wisest of Women: This is the King of Kings”: Rabbinic “Theology” in Gendered Terms (Tosefta Sanhedrin)
Cumulative Bibliography

Die Schriften des Institutum Judaicum Delitzschianum heißen nun Ioudaioi

Inzwischen ist die Reihe Schriften des Institutum Judaicum Delitzschianum neu aufgestellt worden. Ab Bd. 11 der Reihe ist sie international ausgerichtet und wird von einem international besetzten Advisory Board in Verbindung mit dem Herausgeber, Professor Lutz Doering, verantwortet. Veröffentlicht werden Monographien und Sammelbände zum Judentum von der Antike bis zur frühen Neuzeit sowie Arbeiten zu christlich-jüdischen Beziehungen derselben Epochen. Es werden Bände in englischer oder deutscher Sprache veröffentlicht.

Den Auftakt der erneuerten Reihe macht der in der voranstehenden Meldung genannte Sammelband zu Synagogen in der hellenistischen und der römischen Epoche, der neue Funde vorstellt und Beiträge zur Interpretation der materialen und literarischen Befunde mit Reflexionen zu Charakter, Funktionen und Kontexten von frühen Synagogen verbindet: Synagogues in the Hellenistic and Roman Periods: Archaeological Finds, New Methods, New Theories Eds. Lutz Doering and Andrew R. Krause, in co-operation with Hermut Löhr. Ioudaioi 11. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2020.

Als zweiter Band der erneuerten Reihe ist eine Monografie von Professorin Agnethe Siquans (Universität Wien) erschienen: Agnethe Siquans, Der gerettete Retter. Exodus 1–2 inm patristischer und rabbinischer Interpretation. Ioudaioi 12. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2021.

Angekündigt ist bereits ein materialreicher Band zur jüdischen Numismatik von Professor em. Max Küchler (Université de Fribourg).

© Vandenhoeck und Ruprecht

Sammelband zu Synagogen in hellenistischer und römischer Zeit erschienen

Im Dezember 2020 erschien der Sammelband Synagogues in the Hellenistic and Roman Periods: Archaeological Finds, New Methods, New Theories, den Professor Lutz Doering gemeinsam mit Dr. Andrew Krause (jetzt ACTS Seminaries, Vancouver, Kanada) und Professor Hermut Löhr (jetzt Universität Bonn) herausgegeben hat. Der Band ist ein Teil der Publikationen des Forschungsprojekts EXC 212 C2-24 - Integration und Diversifikation im palästinischen Judentum der hellenistisch-frührömischen Zeit (300 v. Chr.–135 n. Chr.) im Exzellenz-Cluster Religion und Politik (2014–2018) und basiert auf einer internationalen Konferenz im Jahr 2017.

Das Studium des antiken Judentums hat in den letzten Jahrzehnten eine weitere Vertiefung des Interesse und ein starkes Ansteigen der Publikationen erlebt. Ein Großteil dieser Studien konzentrierte sich jedoch auf die in den antiken Texten dargestellten Ideen und Glaubensvorstellungen, während das tägliche Leben und die materielle Kultur der jüdischen Individuen und ihrer Gemeinden nur begrenzt untersucht wurden. Die im Entstehen begriffene Institution der Synagoge stellte in hellenistischer und römischer Zeit einen zunehmend wichtigen Ort für Versammlungen und tägliche oder wöchentliche Praktiken dar. Diese Aufsatzsammlung soll ein breites Spektrum an neuen archäologischen und schriftlichen Daten mit verschiedenen Theorien und Interpretationsmethoden ausleuchten, um den Ort der Synagoge zu bestimmen – hinsichtlich täglich, wöchentlich oder jährlich wiederkeherender Aktivitäten, verschiedene Gemeinschaften und unterschiedliche theologische Schwerpunkte. Die vorgelegten interdisziplinären Studien sind für alle, die sich mit Glaubensvorstellungen, Praxis und Gemeinschaftsbildung im antiken Judentum beschäftigt, von großer Bedeutung.

Es handelt sich um den ersten Band der Reihe Schriften des IJD, der unter dem neuen Reihentitel Ioudaioi bei Vandenhoeck & Ruprecht erscheint. Die Reihe wird von Lutz Doering in Verbindung mit einem internationalen Advisory Board herausgegeben.

Synagogues in the Hellenistic and Roman Periods: Archaeological Finds, New Methods, New Theories Eds. Lutz Doering and Andrew R. Krause, in co-operation with Hermut Löhr. Ioudaioi 11. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Inhalt:
Lutz Doering and Andrew R. Krause, Introduction: Synagogues in the Hellenistic and Roman Periods

I. Advances in the Archaeology of Synagogues from the Hellenistic and Roman Periods
Zeev Weiss, The Synagogue in an Age of Transition, from the Second Temple Period to Roman Times: Recent Developments in Research
Uzi Leibner, The Dating of the “Galilean”-Type Synagogues: Khirbet Wadi 􀀍amam as a Case-Study
Mechael Osband and Benjamin Arubas, The Discovery of a Roman Period Synagogue in the Golan at Majduliyya
Monika Trümper, The Synagogue in Delos Revisited

II. Interpreting Material Remains and Literary Sources
Lutz Doering, The Synagogue at Magdala: Between Localized Practice and Reference to the Temple
Judith H. Newman, Contextualizing the Magdala Synagogue Stone in its Place: An Exercise in Liturgical Imagination
Andrew R. Krause, The Rhetoric of Synagogue Space: Theoretical Issues in the Study of Jewish Institutions in Literary Sources
Jordan J. Ryan, The Contributions of Historical and Archaeological Study of Early Synagogues to Historical Jesus Research

III. Theorizing Practice in Ancient Synagogues
Jutta Leonhardt-Balzer, What Were They Doing in Second Temple Synagogues? Philo and the προσευχή
Hermut Löhr, In Search of the Petichah: Some Thoughts on the Torah, the Prophets, and the Scriptures in the Synagogues and Beyond
Ruth Langer, Rabbis, Nonrabbis, and Synagogues in Roman Palestine: Theory and Reality
Clemens Leonhard, The Origins of Torah Reading as a Ritual and its Social Context

IV. Legal, Political, and Cultural Contexts of Ancient Synagogues
Kimberley Czajkowski, “Synagogues” in Ptolemaic and Early Roman Egypt
Benedikt Eckhardt, Synagogues as Associations in the Roman Empire
Markus Öhler, Synagogues in Inscriptions from Asia Minor: The Iulia Severa Inscription Reconsidered
Katrin Kogman-Appel, Dress Codes in the Synagogue of Dura Europos?

Gelübde im antiken Judentum und frühen Christentum (Buchcover)
© Brill

Dr. Daniel Schumann erhält den Hanns-Lilje-Preis 2020

Für seine am Institutum Judaicum Delitzschianum entstandene Dissertation zum Thema „Gelübde im antiken Judentum und frühesten Christentum“ erhält Dr. Daniel Schumann den diesjährigen Hanns-Lilje-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttinger. Die Druckfassung der Dissertation erscheint unter demselben Titel im Dezember 2020 bei Brill in der Reihe Ancient Judaism and Early Christianity. Herr Schumann war von 2014 bis 2018 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent von Prof. Dr. Lutz Doering am IJD tätig. Wir gratulieren unserem ehemaligen Mitarbeiter ganz herzlich und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg

Aktuelle Mitteilung: Leider muss die nächste Franz-Delitzsch-Vorlesung aufgrund der Entwicklungen der Corona-Pandemie auf den 29. November 2021 verschoben werden.
Weitere Angaben finden Sie unten auf dieser Seite.

Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft und das lnstitutum Judaicum Delitzschianum organisieren jedes Jahr im November die öffentliche Franz-Delitzsch-Vorlesung, für die eine Gelehrte oder ein Gelehrter eingeladen werden, die sich durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten in einem der beiden folgenden Bereiche ausgewiesen haben:
Der eine Bereich besteht in der wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Geschichte, Literatur, Theologie und Philosophie des Judentums. Der andere Bereich liegt darin, in Kirche und Gesellschaft an der Erneuerung des Verhältnisses zur jüdischen Theologie und damit zum jüdischen Volk mitzuwirken.
In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise namhafte Wissenschaftler*innen eingeladen werden, deren Vorlesungen im IJD gedruckt werden und über die Franz-Delitzsch-Gesellschaft erworben werden können.

Die Franz-Delitzsch-Vorlesung aus dem Jahr 2018 liegt nun in gedruckter Form vor und kann für 2,50 € über das Institutum Judaicum Delitzschianum erworben werden:

Tal Ilan, Die Königin und die Apostolin. Jüdische und christliche Philologie, die Frauen zum Schweigen bringt, 2020, 27 Seiten (ISBN: 978-3-947760-01-5).

© Klaus Wengst

Vorankündigung der Franz-Delitzsch-Vorlesung am 30. November 2020: Professor Klaus Wengst - Verschoben auf 29.11.2021

Die nächste Franz-Delitzsch-Vorlesung findet am 30. November 2020 um 18 Uhr c.t. statt. Wir hoffen, dass die Vorlesung im Präsenz-Modus gehalten werden kann (Hörsaal S10 im Schloss, in dem genug Abstand möglich sein wird). Zugleich bemühen wir uns, gegebenenfalls eine hybride Lösung vorzubereiten, bei der die Vorlesung auch online verfügbar gemacht werden kann. Wir halten Sie in jedem Fall über das weitere Vorgehen auf dem Laufenden!

Es ist uns eine große Freude, in diesem Jahr als Vortragenden Herrn Prof. Dr. Klaus Wengst (Ruhr-Universität Bochum) begrüßen zu können. "Vom Nutzen des Lesens rabbinischer Texte für die Auslegung des Neuen Testaments" ist seine Franz-Delitzsch-Vorlesung thematisch überschrieben. Damit ist ein wichtiges, spannendes und diskussionswürdiges Thema der Exegese des Neuen Testaments im Kontext des antiken Judentums und im Horizont christlich-jüdischer Begegnung angesprochen. Wir freuen uns auf die Vorlesung!

Aufgrund der Entwicklungen der Corona-Pandemie muss die Franz-Delitzsch-Vorlesung auf den 29. November 2021 verschoben werden!

© Eran Shuali

Dr. Eran Shuali (Strasbourg) zu Gast am IJD bei Professor Doering von September 2020 bis August 2021

Dr. Eran Shuali von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Université de Strasbourg (Frankreich) wird von September 2020 bis August 2021 als Gastwissenschaftler am Institutum Judaicum Delitzschianum bei Prof. Dr. Lutz Doering zu Gast sein. Sein Aufenthalt wird durch ein Stipendium der Heinrich-Hertz-Stiftung finanziert. Am IJD wird Dr. Shuali an einer Monographie über die Geschichte der hebräischen Wörter arbeiten, die für Christen, Christentum und christliche Institutionen von der Zeit des Frühchristentums bis zur Gegenwart verwendet worden sind. Diese Studie soll insbesondere zeigen, wie dieses Vokabular durch theologische und ideologische Ansichten geprägt wurde, die Juden und Christen zu verschiedenen Zeiten vertreten haben. Ein erster Beizrag aus diesem Projekt wurde kürzlich veröffentlicht: “Yešu or Yešuaʿ? A Sketch of the History of Jesus’ Names in Hebrew from Antiquity to the Present,” Revue des études juives, 2020.
Darüber hinaus bereitet Dr. Shuali eine neue Übersetzung des Neuen Testaments ins moderne Hebräisch für die Tel Aviv University Press vor. Er hat auch mehrere Studien zur Geschichte der hebräischen Übersetzungen des Neuen Testaments veröffentlicht, darunter einen Artikel über die Übersetzung von Franz Delitzsch: “The Translation of the New Testament into Hebrew in the Eyes of Franz Delitzsch: Philology, Mission, Theology,” Wrocław Theological Review, 2018.
Im Wintersemester 2020/21 hat Dr. Shuali einen Lehrauftrag am FB01 für eine Übung mit dem Titel “Jewish Perceptions of Christianity: A Short Overview from Talmudic Times to the Present”.

© Lutz Doering

Exkursion zum Jüdischen Friedhof in Münster

Den nachfolgenden Bericht hat Franziska Prokopetz verfasst, die seit März 2020 als Studentische Hilfskraft am IJD tätig ist. Sie ersetzt Pauline Reppenhagen, der wir für ihr Examen alles Gute wünschen. Wir heißen Frau Prokopetz in unserem Team herzlich willkommen.

פ''נ – „poh niṭman“, „Hier ist verborgen“. Diese beiden Wörter bilden in abgekürzter Form auf den meisten Grabsteinen den Anfang der hebräischen Inschrift und leiten ein in je eigene Biographien. Auf diese letzten Spuren Jüdischen Lebens begaben sich am 29. Juni 2020 Studierende in Begleitung von Prof. Doering bei einer Exkursion zum Jüdischen Friedhof in Münster.

Während des Sommersemesters hatten sich die Studierenden in der Übung zu Jüdischen Friedhöfen unter Anleitung von Prof. Doering viel Wissen über die jüdische Begräbniskultur angeeignet – von der Antike über das Mittelalter bis heute, von Palästina über Worms und Würzburg bis Hamburg-Altona und eben Münster. Durch die Corona-bedingte Online-Lehre jedoch alles vor dem Bildschirm. Nun, zum Ende des Semesters, bot sich ihnen erfreulicherweise doch noch die Gelegenheit, ihr Wissen erstmals in der unmittelbaren Begegnung mit den Grabsteinen einzubringen. Rektorat, Dekanat und vor allem die Jüdische Gemeinde hatten dem Besuch – unter den nötigen Hygiene-Regeln – ausnahmsweise zugestimmt.

Der Zustand der teils schon weit über hundert Jahre alten Grabsteine wurde beim Lesen der Inschriften zu einer ungewohnten und neuen Herausforderung. Umso hilfreicher war es, dass viele Abkürzungen, wie die obige, sowie der generelle Aufbau einer Inschrift inzwischen bekanntes Terrain für die TeilnehmerInnen der Übung war.

Ganz neu jedoch waren die teils sehr bewegenden und von ihrer jeweiligen Lebenszeit gezeichneten Biographien, auf die die näher untersuchten Grabsteine verwiesen. In einschlägigen lokalgeschichtlichen Studien konnten diese Lebensgeschichten erarbeitet werden und sind neben anderen Informationen auf der online verfügbaren Dokumentation Jüdischer Friedhof Münster (http://www.juedischer-friedhof-muenster.de) verlinkt. So beispielsweise die Geschichte der Familie Marcus, die in Münster einen Schuh- und später einen Antiquitätenhandel betrieb: Eli Marcus, der mit seinen Bühnenstücken und seiner plattdeutschen Lyrik einen bedeutenden Beitrag zur westfälischen Mundart leistete, verlor noch während des ersten Weltkrieges seinen Sohn Ernst, der wie zahlreiche andere Juden für das deutsche Kaiserreich kämpfte. Nur fünfzehn Jahre später jedoch wird Eli Marcus, der einst so beliebte Dichter Münsters, geschmäht. Er stirbt 1935 als vergessener Mann.

Besonders in Erinnerung blieben Rabbiner Prof. Dr. Bernhard Brilling sowie Dr. Zwi Sofer, die beide ab den 50er bzw. 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts am Institutum Judaicum Delitzschianum forschten und lehrten. Sie beide waren der Studierendengruppe ein Beispiel für die Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten jüdischen Lebens in Münster nach den Schrecken der Shoa und boten außerdem die Gelegenheit, einen Teil der Geschichte des IJD näher kennenzulernen.

Corona zwingt uns zu neuen Wegen


Ein Bericht über die Hochschullehre unter den Bedingungen der Pandemie von Laura von Bartenwerffer

Als im Frühjahr diesen Jahres die Corona Pandemie auch nach Deutschland kam, waren die Planungen für das Sommersemester 2020 schon sehr weit fortgeschritten. Wir als Lehrende hatten unsere Veranstaltungen konzipiert und angekündigt. Abgesehen vom Feinschliff war alles für die Studierenden vorbereitet. Doch dann musste der Semesterstart nach hinten verschoben werden. Und schnell war absehbar, dass auch nach Ostern nicht alles wie üblich stattfinden können würde.
So machte sich die Evangelisch-Theologische Fakultät und damit auch das IJD auf die Suche nach geeigneten Mitteln, um die Lehre auch ohne Präsenzsitzungen durchführen zu können. Als IJD-Team haben wir in Probesitzungen mehrere Anbieter für Videokonferenzen getestet und Vor- und Nachteile für die Lehre abgewogen. Etwas später wurden dann auch durch die WWU Lizenzen für unseren Favoriten Zoom angeschafft, sodass die Studierenden uniweit mit diesem Programm arbeiten können und sich schnell daran gewöhnen konnten. Verschiedenste Möglichkeiten der digitalen Lehre wurden in diesem Semester erprobt. Dabei kamen neben den bereits angesprochenen Zoomsitzungen auch weitere Mittel zum Einsatz, die die Selbstlernphasen der Studierenden anleiten, unterstützen und begleiten sollten. Ich als Lehrende habe die Mitarbeit und teilweise auch die Geduld der Studierenden als sehr positiv erlebt. Wir alle mussten uns an die anderen Mittel und Wege erst gewöhnen und uns daran ausprobieren. Daher habe ich mich auch mithilfe der Kurse des Zentrums für Hochschullehre in diesem Bereich fortgebildet. Positiv hervorzuheben ist sicherlich auch die Umfrage, die die Fachschaft unter den Studierenden durchgeführt hat. Das hat den Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden in dieser ungewohnten Situation gestärkt. Besonders erfreulich ist dabei sicherlich, dass die Veranstaltungen des IJD dabei positiv erwähnt wurden und unser Einsatz vor Semesterbeginn sich offensichtlich ausgezahlt hat.
Trotz vieler positiver Erfahrungen bleibt jedoch auch die Gewissheit, dass sich Präsenzlehre nicht ersetzen lässt. Sowohl auf Seite der Studierenden als auch der Dozierenden ist der Wunsch nach „normalen“ Präsenzsitzungen nach diesem Semester, das wohl die meisten als anstrengend bezeichnen würden, groß. Um so erfreulicher ist es, dass es Stand jetzt ganz danach aussieht, als könnten wir das kommende Wintersemester wieder, wenigstens teilweise, in Präsenz gestalten. Ich für meinen Teil hoffe aber, dass wir die positiven Elemente aus diesem Semester beibehalten und es schaffen, einige Ideen in die Präsenz konstruktiv zu integrieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Mittel geeignet sind, den Lernerfolg unserer Studierender langfristig zu erhöhen. Wir benötigen nur die Weisheit und auch das Feedback der Studierenden diese Mittel zu erkennen. Bleiben wir also im Gespräch – wenn auch noch digital.

© Florian Neitmann

Neuer Doktorand im Apokalyptik-Projekt

Seit dem 1. November 2019 ist Mag. Theol. Florian Neitmann als Doktorand in dem Forschungsprojekt „Transkulturelle Verflechtungen und Entflechtungen jüdischer Apokalyptik“ im Exzellenzcluster Religion und Politik der WWU tätig. Ziel des Projekts, das von Prof. Dr. Lutz Doering geleitet und in Kooperation mit Prof. Dr. Michael Segal von der Hebrew University of Jerusalem durchgeführt wird, ist es, die Beziehungen zwischen jüdischer Apokalyptik und griechischen, römischen und vorderorientalischen Texten und Traditionen genauer zu erforschen. In seiner Dissertation widmet sich Herr Neitmann dem Thema „Gesetz und Gericht im 4. Esra- und 2. Baruchbuch“. Einige Ergebnisse seiner Arbeit hat er bereits am 10. Juni 2020 im Forschungskolloquium Neues Testament und Antikes Judentum zum Thema „Das Gesetz im 4. Esrabuch“ vorgetragen. Florian Neitmann hat Evangelische Theologie in Münster und Göttingen studiert und an dem Programm „Studium in Israel“ an der Hebrew University teilgenommen; so führt ihn das Projekt nach Münster und Jerusalem zurück.

Bericht über Forschung und Lehre in Corona-Zeiten

John Dik M.A., M.Ed.
Auch in Corona-Zeiten gehen – Gott sei Dank – Forschung und Lehre weiter, wenn auch hier und da unter erschwerten Bedingungen. In der Forschung ist vor allem das Korrekturlesen von verschiedenen Aufsätzen und Sammelbänden zu nennen, die dieses Jahr noch herausgegeben werden sollen, die Lektüre und Übersetzung von antiken Texten zur eigenen Fortbildung im kollegialen Kreis, Forschungskolloquien in einem Online-Format und das Schreiben an der eigenen Dissertation.
In zuletzt Genannter befasse ich mich mit Volk-Gottes-Konzeptionen in jüdischen und christlichen Apokalypsen nach der Tempelzerstörung: Was ist mit Israel? Wie existiert es weiter? Wer gehört zu Israel und wer nicht? Was ist mit den Völkern und wie stehen diese in Beziehung zu Israel? Diese sind zentrale Fragen, die in jüdischen und judenchristlichen Kreisen gestellt werden und einen literarischen Niederschlag in Texten wie 2 Baruch, 4 Esra und der Johannesoffenbarung gefunden haben. Dabei ist besonderer Untersuchungsgegenstand, wie das Volk Gottes auf literarischer Ebene konstituiert wird. Ohne zu viel vorwegzunehmen: In 2 Baruch ist das Volk Gottes um die Tora geschart, die ihm durch einen charismatischen Propheten vermittelt wird – Baruch. In der Johannesoffenbarung folgt es dem Messias als Lamm-Widder. Aber auch in 2 Bar spielt der Messias eine Rolle und in der Johannesoffenbarung die Gebote Gottes.
Im Bereich der Lehre habe ich im Sommersemester 2020 das Proseminar zum Neuen Testament (mit Griechisch) unterrichtet. Dabei fand alles über Zoom statt. Trotz der neuen Umstände und einigem Ungewohnten haben sich die 30 Studierenden schnell in das neue Format eingefunden, welches mit weiteren Online-Plattformen für Aufgaben und Diskussionsforen ergänzt wurde. Trotz reger Beteiligung und guter Atmosphäre macht sich jedoch eine gewisse Online-Müdigkeit bemerkbar, wobei die Studierenden auf eine erneute Rückkehr zur Präsenzlehre hoffen, die positiven Seiten der Online-Lehre aber in diese zu integrieren versuchen werden.

Fotos

Linien der Levante
© Volker Konrad
  • Linien der Levante
    © Volker Konrad
  • Linien der Levante
    © Volker Konrad

Linien der Levante - Eine Ausstellung Im IJD zieht Kreise

Im Herbst 2019 bot das IJD Studierenden vom Fachbereich Design der FH Münster die schöne Möglichkeit, Zeichnungen und Aquarelle ihrer Zeichenexkursion nach Israel aus dem Jahr 2018 zu präsentieren. Diese Ausstellung und der Besuch des IJD-Teams im Jüdischen Museum Westfalen bildeten die Ausgangspunkte für fruchtbaren Kontakte zum Jüdischen Museum in Dorsten. Diese führten zu einem überraschenden Ergebnis.
In Zusammenarbeit mit dem jüdischen Museum Dorsten konnte durch den Lehrbeauftragten Volker Konrad eine Überblicksausstellung mit Arbeiten aus drei Israelexkursionen der Jahre 2012, 2014 und 2018 realisiert werden. Diese Reisen fanden unter der Leitung des Professors für Illustration Felix Scheinberger statt. Über 30 Arbeiten von 17 Studierenden zeigen die große Vielfalt der Blickwinkel auf das Leben in Tel Aviv und Jerusalem. Gleichzeitig wird die enorme Spannweite und Individualität der technischen Umsetzungen deutlich. Ein Höhepunkt sind Buchprojekte, die von der Reise inspiriert und inzwischen veröffentlicht wurden.
Coronabedingt konnte die Ausstellung erst verspätet eröffnet werden. Sie ist noch bis zum 2. August 2020 zu sehen.

https://www.jmw-odorsten.de/linien-der-levante

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag:
10.00 - 12.30 Uhr / 14.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage:
14.00 - 17.00 Uhr

© Bärry Hartog

Identities on the Move: The First Six Months

Bärry Hartog
I used my first six months in Münster to develop the focus for my new project. Close readings of the Acts of the Apostles, combined with the wealth of sources in the Münsteraner libraries (some of which are not, or not as easily, available in the Netherlands), helped me to clarify my argument and to identify several levels on which processes of “glocalisation” shine through in Acts. The Corona crisis interrupted my access to libraries, but it did give me the opportunity to work on several articles, which are currently under review with professional journals. In what remains of my Humboldt Fellowship, I will finish my chapter on Acts and plan the contents and argument of the rest of the monograph, so that I can work towards finishing that once I am back in Groningen.

Kerstin Böckenhoff
© Böckenhoff

Neu im Sekretariat des IJD: Frau Kerstin Böckenhoff

Zum 15. März 2020 hat die Nachfolgerin von Frau Arnhold, Frau Kerstin Böckenhoff MA, ihre Arbeit im Geschäftszimmer des IJD aufgenommen.
Frau Böckenhoff ist ausgebildete Industriekauffrau und hat daneben ein Studium der Kunstgeschichte sowie der Klassischen und Frühchristlichen Archäologie an der WWU Münster als Magistra Artium abgeschlossen.
Sie kommt zu uns aus der Tätigkeit für verschiedene Unternehmen in Münster und im Münsterland.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr!

Maria Arnhold

Verabschiedung von Frau Arnhold in den Ruhestand

Zum 31. März 2020 ist die langjährige Sekretärin im Geschäftszimmer des IJD, Frau Maria Arnhold, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Frau Arnhold hat mehr als 20 Jahre lang die Arbeit am IJD, den Publikumsverkehr von Studierenden, akademischen Gästen und Besuchern aus der Stadtgesellschaft, die Kontakte mit der Verwaltung und der Franz-Delitzsch-Gesellschaftund vieles andere mehr aktiv und zuverlässig unterstützt.
Für viele war sie die erste Kontaktperson beim Besuch des IJD. Viele erinnern sich noch gern an ihre Begegnungen mit Frau Arnhold über die zahlreichen Jahre.
Am 27. März 2020 wurde Frau Arnhold in einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.
Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt schon greifenden ersten Corona-Beschränkungen konnte die Verabschiedung nur institutsintern und auch hier nur mit dem gebotenen Abstand durchgeführt werden.
Als Geschenk haben wir Frau Arnhold ein Erinnerungsbuch überreicht, für das Mitarbeitende, Postdocs und Gäste am IJD aus zwei Jahrzehnten (von Münster bis Milwaukee, von Edinburgh bis Jerusalem) einzelne Seiten gestaltet hatten, die dann zu einem Buch zusammengebunden wurden. Das Cover hat Volker Konrad gestaltet.

Das gegenwärtige IJD-Team sagt herzlich „Danke“ und wünscht Frau Arnhold im Ruhestand alles Gute und Gottes Segen!

Design: Volker Konrad

Erinnerungsbuch
© Volker Konrad

5. World Holocaust Forum in Yad Vashem

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 beim 5. World Holocaust Forum "Remembering the Holocaust: Fighting Antisemitism" in der Gedenkstätte Yad Vashem am 23. Januar 2020 eine Rede, welche auf der Seite des Bundespräsidenten nachzulesen ist.