
Kusslabor: Öffentliche Intimität als performative Praxis
Das Kusslabor ist ein partizipatives Kunst- und Begegnungsformat, das körperliche Nähe, Berührung und nonverbale Kommunikation als gesellschaftliche und kulturelle Praxis erforscht. Im Rahmen der Veranstaltung entsteht ein temporärer Raum, in dem Besucher*innen zu Mitgestaltenden einer kollektiven Performance werden. Das Projekt wird in Kollaboration mit dem Institut für Ethnologie durchgeführt, welches die wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation anleitet und betreut. In einem achtsam kuratierten Setting aus Rauminstallation, Musik, Film und Performance wird Nähe als positiv besetzte Normalität im öffentlichen Raum erlebbar gemacht. Das Projekt verbindet Performancekunst, Konsenskultur, Soundkunst und visuelle Anthropologie zu einem vergänglichen, aber nachhaltig wirkenden Kunstwerk, das sich über den Körper der Teilnehmenden in den gesellschaftlichen Alltag einwirkt.
Komm ins Kusslabor-Team!
Wir suchen Unterstützung für die Öffentlichkeits- und Awarenessteams und Studierende, die an der Produktion eines kurzen anthropologischen Films über das Event interessiert sind. Euer Beitrag zu dem Projekt kann als Praktikum, Medienprojekt, Modul- oder Abschlussarbeit durchgeführt werden.
Wenn ihr mit ins Projekt kommen wollt, meldet euch bei annika.strauss[at]uni-muenster.de. Das erste Teammeeting findet am 13. Mai um 18 Uhr im B-ratungsraum der B-Side statt.Projektphasen und Termine
Von April bis Juli liegt der Schwerpunkt auf Vorbereitung, Konzeptualisierung und Teambildung. In August und September erfolgt die Rekrutierung der Teilnehmenden sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Das Hauptevent findet im November statt, gefolgt von einer Nachproduktionsphase von Dezember bis zum Februar 27. In dieser Abschlussphase reflektieren das Team und die Teilnehmenden das Projekt und organisieren ein öffentliches Filmscreening mit anschließender Diskussion.
Das erste Teammeeting findet am 13. Mai um 18 Uhr im B-ratungsraum der B-Side statt.
