News 2020 - heute

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© Uni Münster - Johannes Wulf

Wie translationale Forschung abläuft – ein Beispiel aus der Nuklearmedizin

Translationale Forschung läuft weltweit in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nuklearmediziner Prof. Dr. Philipp Backhaus ist vor allem in den frühen Phasen der Translation aktiv und auf die Bildgebung und Therapie von Tumoren und Entzündungen spezialisiert. Sein Team ist an der Entwicklung des Medikaments „OncoACP3“ beteiligt, das die Untersuchung von Prostatakrebs verbessern soll.

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© EIMI

PET-Bildgebung bei Prostatakrebs mit neuem Radiotracer 

Ein Team um den Nuklearmediziner Prof. Dr. Philipp Backhaus hat einen Radiotracer für die PET-Bildgebung bei Prostatakrebs evaluiert, der das Zielmolekül ACP3 ansteuert. Im Vergleich zur etablierten PSMA-Bildgebung stellte er die Ausbreitung der Erkrankung in vielen Fällen besser dar und führte bei einer relevanten Anzahl von Patienten zu einer Änderung der Behandlung. Die in Untersuchung wurde von der Medizinischen Fakultät als „Paper of the Month“ ausgezeichnet.

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© Nils Marquardt

Zwischen Bildgebungsdetektoren, Neonlichtern und Schreinen: meine Konferenzreise nach Japan

Nils Marquardt, Doktorand im Fach „Medizinische Wissenschaften“, erforscht, wie einzelne, sich bewegende Zellen im Körper, etwa Immunzellen, mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie sichtbar gemacht und verfolgt werden können. Im November besuchte er die IEEE Medical Imaging Conference in Japan. In einem Gastbeitrag erzählt er von seinen Eindrücken.

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© Uni Münster - Erk Wibberg

Millionenförderung für Forschung zur Bildgebung von Entzündungen

Der Sonderforschungsbereich 1450 „inSight – Darstellung organspezifischer Entzündung durch multiskalige Bildgebung“ der Uni Münster wird für weitere vier Jahre mit rund 13 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. In dem Projekt untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie der Körper Entzündungen in unterschiedlichen Organen reguliert und entwickeln hierzu eine spezifische Bildgebungsmethodik.

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© Uni Münster - Johannes Wulf

„Es sind die Menschen, die meine Forschung besonders machen“ – Maria Florencia Sánchez im Porträt

Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterin Dr. Maria Florencia Sánchez arbeitet seit einigen Monaten am European Institute for Molecular Imaging. Die gebürtige Argentinierin erforscht mit ihrem Team, wie Zellen miteinander kommunizieren, wie sie ihre Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren. Zudem unterstützt sie Studierende und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Münster.

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© Uni Münster - Johannes Wulf

Spagat zwischen Wissenschaft und Klinik meistern

Juniorprofessor Dr. Philipp Backhaus meistert als sogenannter Clinician Scientist den Spagat zwischen Wissenschaft und Klinik. Der Nuklearmediziner und sechsfache Familienvater möchte durch seine Forschung zur konkreten Verbesserung in der medizinischen Versorgung beitragen. Eine Doppelfunktion, die gut strukturiert sein und von allen Beteiligten unterstützt werden muss.

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© Uni Münster - Michael C. Möller

Mikroskope: Tiefe Einblicke in verborgene Welten

Mikroskopie ermöglicht immer tiefere, genauere und höher aufgelöste Blicke auf allerkleinste Details. Die Unizeitung stellt einige Techniken vor und gibt Einblicke in die Forschung an der Uni Münster. Mit dabei sind unter anderem die Forschungsgruppen von Prof. Dr. Christos Gatsogiannis mit der Hochleistungs-Kryoelektronenmikroskopie, Prof. Dr. Friedemann Kiefer mit der Drei-Photonen-Mikroskopie und Prof. Dr. Stefan Luschnig mit der konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie.

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© Uni Münster - Sophie Pieper

Podcast: Michael Schäfers über interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Wissenschaft

Wissenschaft braucht spezialisierte Forscherinnen und Forscher. Genauso wichtig ist für viele Forschungsfragen aber die Kooperation mit Kollegen anderer Fachgebiete. Darüber berichtet Nuklearmediziner Prof. Michael Schäfers am Beispiel des Sonderforschungsbereichs „inSight“. Er gibt Einblicke in die Forschungspraxis im Gebiet Entzündungen und Bildgebung sowie das „Verbundleben“ und erklärt beispielsweise, wie ein Antrag für einen Forschungsverbund entsteht und welche Rolle der wissenschaftliche Nachwuchs spielt.

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© GEUER International

Fotostrecke: Umzug des EIMI ins Multiscale Imaging Centre

Unser Institut ist seit März 2023 im Multiscale Imaging Centre (MIC) an der Röntgenstraße 16 in Münster zu finden. Hier vereinen Forschungsgruppen unserer Universität ein breites Spektrum an „state-of-the-art“ Bildgebungsverfahren und untersuchen damit biomedizinische Fragestellungen. EIMI-Direktor Prof. Michael Schäfers ist Sprecher des MIC, und unser Team freut sich über das neue "Zuhause". Unsere Fotostrecke zeigt ein paar Eindrücke vom Umzug unserer Bildgebungsgeräte!

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© Uni Münster - Peter Leßmann

PET/MRT-Bildgebung mit dem FAPI-Radiotracer bei Brustkrebs

Ein Team um den Nuklearmediziner Dr. Philipp Backhaus hat Brustkrebs-Patientinnen erstmals systematisch mit einem Radiotracer untersucht, der an das Fibroblasten-Aktivierungs-Protein bindet. Insbesondere kleine Krebsläsionen konnten dadurch neu erkannt werden, und in Kombination mit MRT nahm die neue PET-Bildgebung bei drei von 19 Patientinnen Einfluss auf die weitere Behandlung. Die in „Radiology“ veröffentlichte Studie wurde von der Medizinischen Fakultät als „Paper of the Month“ ausgezeichnet.

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© Uni Münster - Erk Wibberg

Beruf: Ärztin und Wissenschaftlerin

Die Medizinerin Nadine Heiden bildet sich zur Fachärztin weiter und ist gleichzeitig in der Forschung aktiv. „Ich wollte schon immer beides“, sagt sie – und von einer engen Verbindung können Forschung und Krankenversorgung nur profitieren. Doch die doppelte Qualifizierung ist fordernd. Nadine Heiden gibt Einblicke, wie dieser Schritt für sie funktioniert.

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© Uni Münster - Erk Wibberg

TV-Beitrag: Bakterien im Körper sichtbar machen

In der Sendung „Planet Wissen“ der Fernsehsender WDR, SWR und ARD-alpha haben die Chemiedoktorandin Felicitas Landau und der Nuklearmediziner Prof. Dr. Michael Schäfers Einblicke in ihre Forschung gegeben. Als Teil eines interdisziplinären Teams arbeiten sie daran, Bakterien bildgebend darzustellen. Der Beitrag (ab Minute 7:46) ist Teil einer Reportage über die Stadt und die Uni Münster und bis Anfang 2027 in der Mediathek zu finden.

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© Uni Münster - CiM

Zellmarkierungsmethode aus der Mikroskopie für die PET-Bildgebung umgesetzt

Wissenschaftler um die Biochemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister und den Nuklearmediziner Prof. Dr. Michael Schäfers haben erstmals mit der sogenannten SNAP-tag-Technologie Zellen radioaktiv und im lebenden Organismus markiert. Die Methode eröffnet die Perspektive, Zellen mit unterschiedlichen Bildgebungsverfahren und in verschiedenen zeitlichen Stadien zu untersuchen. Die Studie ist in „Chemical Communications“ erschienen.

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© Uni Münster - Michael Kuhlmann

Erste Absolventin des Studiengangs „Experimentelle Medizin“

Stefanie Bobe möchte tiefer in die Medizin schauen – auf die Grundlagen für verbesserte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Deshalb machte sie parallel zum Medizinstudium den naturwissenschaftlichen Master in „Experimenteller Medizin“ und wurde in der Arbeitsgruppe des Biochemikers Prof. Dr. Friedemann Kiefer Teil eines interdisziplinären Forschungsteams.

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© Uni Münster - Michael Kuhlmann

Neuer Sonderforschungsbereich: Entzündungen mit „multiskaliger Bildgebung“ darstellen

Der neue Sonderforschungsbereich „inSight“ der WWU erhält von der DFG eine Förderung über rund zehn Millionen Euro. Die Forschenden wollen umfassend verstehen, wie der Körper Entzündungen in unterschiedlichen Organen reguliert, und entwickeln hierzu eine spezifische Bildgebungsmethodik, mit der sich Informationen von der einzelnen Zelle bis zum gesamten Organismus zusammenbringen lassen.

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© Uni Münster

Video: Doktorandin Cristina Barca gibt Einblicke in ihre Forschung 

In einer neuen Videoserie stellt die WWU Nachwuchsforschende vor. Den Anfang macht die Doktorandin Cristina Barca vom European Institute for Molecular Imaging: Sie untersucht mithilfe bildgebender Verfahren, wie gut bestimmte Medikamente bei der Behandlung von Schlaganfällen wirken. Im Video gibt sie einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erklärt, was das Besondere daran ist, Wissenschaftlerin zu sein.

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© Uni Münster - Michael Kuhlmann

Den Molekülen im Körper zuhören

Laserlicht, das man nicht sieht, und Geräusche, die man nicht hört – daraus kann etwas entstehen, das umso sichtbarer ist: Bilder aus dem Körperinneren. Fotoakustik nennt sich die Methode, bei der Klänge von Molekülen akustisch aufgenommen und in Bildern sichtbar gemacht werden. Die Biologin Alexa Hasenbach hat während ihrer Doktorarbeit Entzündungsprozesse untersucht.