Chemielaborant/in

Berufsbild

Chemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Sie analysieren Stoffe, trennen Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her. Darüber hinaus werten sie die protokollierten Ergebnisse aus.

Chemielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Linie in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie oder der Nahrungsmittelindustrie. Sie sind auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulen beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein.

Wo findet die Ausbildung statt?

Die praktische und theoretische Ausbildung zum/zur Chemielaborant/in absolvieren Sie in den Laboratorien eines Instituts des Fachbereichs Chemie und Pharmazie. Außerdem haben Sie die Möglichkeit für 4 bis 6 Wochen in einer der anderen ausbildenden Einrichtungen eingesetzt zu werden - so lernen Sie auch artverwandte Bereiche kennen!

  • Institut für Anorganische und Analytische Chemie
  • Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie
  • Organisch-Chemisches Institut
  • Institut für Lebensmittelchemie

Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf, der Bewerbung und den Fristen finden Sie hier.

Karin Hassels und Peter Eggert kümmern sich um die Chemielaboranten von morgen

Unsere Auszubildenden sollen ihre Möglichkeiten, die ihnen bei uns geboten werden, nutzen
Eggert Und Hassels
© WWU - Peter Leßmann

Neben Studium und Forschung bietet die Universität Münster 19 verschiedene Ausbildungsberufe, dazu zählt auch die Ausbildung zur/zum Chemielaborantin/Chemielaboranten. Im Organisch-Chemischen Institut sind Karin Hassels und Peter Eggert für die Ausbildung der Chemielaborantinnen und Chemielaboranten verantwortlich. Kathrin Nolte sprach mit den beiden Ausbildern über die schulischen Voraussetzungen und die Entwicklung weg von der handwerklichen Praxis hin zu mehr gefordertem Spezialwissen.

Zum vollständigen Interview