Anthusa - Studien zur byzantinischen Geschichte und Kultur / Studies in Byzantine History and Culture
Mit der Einweihung der Stadt Konstantinopel im Jahre 330 verlagerte sich das Zentrum des Römischen Reiches in die östliche Mittelmeerhälfte, wo es bis zum 15. Jahrhundert existierte. Konstantin I. (der Große) blieb über Jahrhunderte der Referenzpunkt im Selbstverständnis des oströmischen bzw. byzantinischen Kaisertums. Das politische System stand in römischen Traditionen und durchlief andere Transformationsprozesse als die westlichen Teile Europas. Das Reich mit seinem Zentrum am Goldenen Horn war bis in das Hochmittelalter ein role model, nahm eine Brückenfunktion zur arabisch geprägten Welt ein und wirkte nachdrücklich auf die Entwicklungen der vormodernen Geschichte ein.
Die Reihe, in der Einzeluntersuchungen sowie interdisziplinäre kollektive Arbeiten erscheinen, spricht Fragen der Kultur-, Literatur- und Geistesgeschichte des byzantinischen Millenniums an.
Herausgegeben von Prof. Dr. Michael Grünbart
Wissenschaftlicher Beirat/Editorial Board:
Albrecht Berger (LMU München)
Marina Loukaki (Nationale und Kapodistrias Universität Athen)
Vasileios Marinis (Yale University)
Ingela Nilsson (Uppsala Universitet)
Pagona Papadopoulou (Aristoteles Universität Thessaloniki)
Juan Signes Codoñer (Universidad Complutense de Madrid)

