Universität Münster nimmt an der Veranstaltungsreihe PhD and Postdoc in Germany in Uruguay und Argentinien teil

Die Initiative zur Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südamerika hat mit Stationen in Montevideo und Buenos Aires erfolgreich ihre Schlussphase erreicht. Seit über einem Jahrzehnt verbindet die Veranstaltungsreihe „PhD and Postdoc in Germany" Nachwuchswissenschaftler*innen mit Fördermöglichkeiten und Forschungsnetzwerken an deutschen Institutionen, darunter die Universität Münster.

In Montevideo wurde die Delegation herzlich vom Rektor der Universidad de la República (Udelar), Prof. Dr. Héctor Cancela, sowie von Führungskräften der Universidad Tecnológica (UTEC), der Nationalen Agentur für Forschung und Innovation (ANII) und der Uruguayischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit (AUCI) empfangen. Das Treffen brachte regionale und internationale Vertreter*innen zusammen, um über den Ausbau der bilateralen akademischen Zusammenarbeit zu diskutieren.
Das Programm umfasste eine Veranstaltung in dem Haus von Botschafter Stefan Duppel sowie den Workshop „PhD & Postdoc in Germany", der an der Fakultät für Information und Kommunikation (FIC) der Udelar stattfand. Der Workshop versammelte 30 Nachwuchsforschende, die mit Vertreter*innen deutscher Universitäten und Förderorganisationen ins Gespräch kamen, um sich über Wege und Stipendien für die Durchführung von Forschung in Deutschland zu informieren.

Die letzte Etappe der Roadshow fand in Buenos Aires statt, ausgerichtet vom Consejo Interuniversitario Nacional (CIN). Der dortige Workshop zog rund 50 Forschende an, die verschiedene Mobilitätswege und die von deutschen Universitäten und Forschungsorganisationen angebotenen Unterstützungsnetzwerke erkundeten.
Neben dem Workshop führte die Delegation eingehende Gespräche mit dem Präsidenten des CIN, Oscar Alpa, mit Schwerpunkt auf der Struktur des argentinischen Hochschulsystems und bereits bestehenden Kooperationsformaten wie Mobilitätsinitiativen und binationalen Doppelabschlussprogrammen. Das Treffen unterstrich die Bedeutung der Abstimmung institutioneller Rahmenbedingungen mit den individuellen Werdegängen der Forschenden, um den Erfolg der internationalen Zusammenarbeit sicherzustellen.
Die Roadshow, die Stationen in Porto Alegre, São Paulo, Montevideo und Buenos Aires umfasste, förderte den Informationsaustausch über die akademische Zusammenarbeit in der Region und identifizierte gemeinsame Interessen. Damit wurde ein fruchtbarer Boden für künftige Kooperationen zwischen der Universität Münster und südamerikanischen Institutionen geschaffen und zugleich eine Brücke zwischen herausragenden lateinamerikanischen Forschenden und der Universität Münster geschlagen.

