BioLigMat erfolgreich bewilligt: Kooperation zwischen Universität Münster und der Universität von São Paulo für nachhaltige biobasierte Materialien

© AG Schmid

Das BioLigMat-Projekt (Bioökonomie durch Lignocellulose-Biomasse und Exopolysaccharid Transformation: Entwicklung biobasierter Materialien für verschiedene Einsatzfelder) wurde mit Unterstützung des Brasilien-Zentrums und Prof. Dr. Jochen Schmid, der aktiv mit Brasilien kooperiert, im Rahmen des Programms Bioeconomy International 2025 erfolgreich bewilligt. Das Programm unterstützt internationale Forschungskooperationen mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung durch die Nutzung erneuerbarer biologischer Ressourcen für Lebensmittel, Materialien und Energie.

Das Projekt vereint herausragende und sich ergänzende Expertise in den Bereichen Mikrobiologie, Biotechnologie und mikrobieller Exopolysaccharidproduktion, koordiniert von Prof. Schmid (Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie, Universität Münster), mit der Expertise in der Extraktion und Dekonstruktion von Lignozellulosefasern, geleitet von Prof. Dr. Elisabete Frollini (São Carlos Institut für Chemie, Universität von São Paulo).

Diese interdisziplinäre brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit zwischen der Universität Münster und der Partneruniversität, Universität von São Paulo, wird die Entwicklung innovativer biobasierter Hydrogele und Filme vorantreiben, mit potenziellen Anwendungen in Energiesystemen, der Medizintechnik, dem 3D-Druck und Korrosionsschutzlösungen.

Gemeinsam vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und der regionalen Förderagentur FAPESP (Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo) gefördert, startete das Projekt im Februar 2026 und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.