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© Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus
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Kolossale Kuppel

Wiedereröffnung mit Modell des Pantheon

Über 1.700 Jahre war das Pantheon in Rom der größte Kuppelbau der Welt. Erst in der Renaissance wurde der Tempel auf dem Marsfeld in Rom übertroffen. Die imposante Architektur und die Weihung an alle Götter, Kaiser eingeschlossen, machen das Pantheon einzigartig. Mit der Wiedereröffnung der Dauerausstellung kann das Archäologische Museum im Monat Mai erstmals ein detailliertes Modell eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Antike zeigen.

Das Pantheon wurde zwischen 125 und 128 nach Christus unter Kaiser Hadrian fertiggestellt. Ob es ausschließlich als Heiligtum diente oder auch sakralen Zwecken, ist bis heute nicht geklärt. Zu Beginn des siebten Jahrhunderts wurde es in eine Kirche umgewandelt und trägt heute den offiziellen Namen Santa Maria ad Martyres. Ab der Renaissance wurde das Pantheon zur Grablege bedeutender Künstlerpersönlichkeiten, unter anderem für den Maler Raffael (1483-1520) und den Komponisten Arcangelo Corelli (1653-1713). Auch heute wird der Begriff Pantheon allgemein auf ein Gebäude angewendet, in dem bedeutende Persönlichkeiten bestattet sind, was den Einfluss des römischen Baus auf die Architektur der Neuzeit widerspiegelt.

Das Modell kann im Untergeschoss des Museums am Domplatz 20-22 zu den üblichen Öffnungszeiten von dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Wer sich genauer für Geschichte  und Architektur des Gebäudes interessiert, ist herzlich zu den Vorträgen zum "Thema des Monats" am 17. und 31. Mai von Tim Landsmann um 14.15 Uhr eingeladen.