Geschichte der europäischen Stadt

„Jede Zeit schafft sich ihre Stadt.“ (Fassmann, Stadtgeographie, S. 66)

Städte als größere zentralisierte und abgegrenzte Siedlungen entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen im Neolithikum (Jungsteinzeit) seit ca. 10.000 v. Chr. Als älteste archäologisch belegte Städte der Welt gelten Jericho (ca. 8.000 v. Chr.) in Palästina und in Çatalhöyük (ca. 7.500 v. Chr.) in Anatolien.
Waren es zunächst Ansiedlungen von einzelnen Familienverbänden, weiteten sich ihre Funktionen schnell aus und es begann ein Prozess der Ausdifferenzierung in allen Lebensbereichen: Wirtschaft, Politik, Religion und Gesellschaft. Dieser schlug sich in der Anlage und dem Ausbau von Städten nieder. Zentrale Bauten und Plätze, Straßennetze und Wohnbebauung zunächst innerhalb von Stadtmauern, dann zunehmend auf immer größer werdenden Flächen kennzeichnen das europäische Städtesystem der letzten beiden Jahrtausende. Einige Merkmale kehren immer wieder, andere sind zeitspezifisch und an bestimmte, sich wandelnde Voraussetzungen gebunden.
Die Texte zur „Geschichte der europäischen Stadt“ geben einen Überblick über die Entwicklung des europäischen Städtewesens von der Antike (zunächst) bis in die Zeit des Nationalsozialismus. Ansichten und Pläne veranschaulichen diese beispielhaft.


URL zur Zitation

http://www.staedtegeschichte.de/einfuehrung/geschichte/index.html

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