Regina Grundmann

Prof. Dr. Regina Grundmann

Centrum für Religiöse Studien

 

Funktion innerhalb des Clusters/Beteiligung an Projekten/Arbeitsgruppen:

Lebenslauf:

seit 06/2009 Juniorprofessorin (W1/W2) für Jüdische Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster
01/2008-06/2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Kulturtransfer im neuen Stil: Der Renaissance-Prediger Yehuda Moscato“ am Institut für Jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
10/2008-10/2009 Lehrbeauftragte am Institut für Jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
10/2007-10/2009 Lehrbeauftragte am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum
10/2004-07/2007 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
01/2004-07/2007 Promotion im Fach Jüdische Studien an der Ruhr-Universität Bochum
10/2003 Magister in den Fächern Jüdische Studien, Romanische Philologie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
10/1997-10/2003 Studium der Fächer Jüdische Studien, Romanische Philologie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Ruhr-Universität Bochum

Preise und Ehrungen:

2009 Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung
2008 Druckkostenzuschuss der Verwertungsgesellschaft WORT und des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf für die Drucklegung der Dissertation
2006 Preisträgerin des 8. Forums Junge Heine-Forschung, Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf

Mitgliedschaften:

2011 Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Düsseldorf
seit 2010 Mitglied der Auswahlkommission des DAAD
seit 2008 Mitglied der Auswahlkommission der Studienstiftung des deutschen Volkes

Arbeits- und Interessenschwerpunkte:

  • Rabbinische Literatur
  • Säkularisierungsprozesse im Judentum
  • Jüdische Martyriumsvorstellungen
  • Jüdische Religionsphilosophie
  • Literarische Rezeption des rabbinischen Schrifttums

Publikationen (Auswahl):

  • (Hrsg. in Zusammenarbeit mit Gianfranco Miletto, Guiseppe Veltri u.a.) Judah Moscato's Sermons. Edition and Translation. Bd. 1: Sermons 1-10 (Studies in Jewish History and Culture, Bd. 26, Teil 1), Leiden u. a. 2010.
  • „JHWH hat mir in seinem Erbarmen geholfen, und ich habe den Frevler getötet.“ Judits Tat im Spannungsfeld von Gewaltausübung und Gewaltverhinderung in der Chanukka-Tradition, in: M. Jucqois-Delpierre (Hg.), Frauenfiguren in Kunst und Medien, Frankfurt am Main u. a. 2010, S. 298-313.
  • Die Anhänge und Zusätze zum Josippon, in: D. Börner-Klein und B. Zuber (Hgg.), Josippon: Jüdische Geschichte vom Anfang der Welt bis zum Ende des Ersten Aufstands gegen Rom, Hebräisch-Deutsche Textausgabe, Wiesbaden 2010, S. 23-28.
  • „Ist nicht an einem solchen Tag der Tod besser als das Leben?“ Gewalt gegen sich selbst und gegen andere aus der Sicht des rabbinischen Judentums und des Sefer Josippon, in: Frankfurter Judaistische Beiträge 35 (2009), S. 65-83.
  • „Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo“. Judentum, Dichtertum, Schlemihltum in Heinrich Heines Werk (Heine-Studien), Stuttgart u.a. 2008.
  • (Hrsg. mit Michael Butter und Christina Sanchez) Zeichen der Zeit - Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, Frankfurt am Main u.a. 2008.
  • Ein „Zeichen auf ewig"?: Das Zeremonialgesetz zwischen Haskala und ‚Wissenschaft des Judentums’, in: M. Butter, R. Grundmann und C. Sanchez (Hgg.), Zeichen der Zeit – Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, Frankfurt am Main u. a. 2008, S. 87-103.
  • Judit, Hanna und Channuka. in: D. Börner-Klein (Hg.), Gefährdete Braut und schöne Witwe. Hebräische Judit-Geschichten, Wiesbaden 2007, S. 471-482.
  • Haggada als Poesie – Poesie als Offenbarung. Heinrich Heines Transformation der rabbinischen Überlieferung, in: Heine-Jahrbuch 45 (2006), S. 223-235.
  • „Wir sprechen keinem Menschen, welcher Religion er auch angehöre, den Lohn seiner guten Taten ab.“ Jehuda Halevis interreligiöser Toleranzbegriff im „Buch Kusari“, in: O. Zielke (Hg.), Nathan und seine Erben. Beiträge zur Geschichte des Toleranzgedankens in der Literatur. Festschrift für Martin Bollacher, Würzburg 2005, S. 9-24.

Kontakt

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