Arbeitsgruppe „Konversion: Brüche, Wechsel und Kontaktzonen im Religiösen Feld“ (bis 2012)
Die Arbeitsgruppe „Konversion: Brüche, Wechsel und Kontaktzonen im Religiösen Feld“ macht sich zur Aufgabe, die Phänomene Konfessionswechsel und Religionsübertritt als auch synkretistische Vorgänge von der Antike bis in die Gegenwart anhand von Primärquellen und Sekundärliteraturen näher zu untersuchen und zu diskutieren. Ziel ist es, die unterschiedlichen religiösen Vorgänge, die im Zusammenhang mit Wandel und Veränderung der religiösen Identität stehen, durch die Zeiten hindurch zu verfolgen und mögliche Brüche oder Kontinuitäten herauszuarbeiten. Im Titel deutet sich bereits die Ambivalenz von Zuschreibungen an, die seit vielen Jahren Eingang in den wissenschaftlichen Kanon gefunden haben. Jedoch sollen auch gängige und selbstverständlich gewordene Begriffe und Paradigmen, wie eben jener der Konversion, noch einmal zur Diskussion gestellt werden, um deren Relevanz und Gültigkeit über die Epochengrenzen hinweg neu zu hinterfragen.
Die Arbeitsgruppe bietet den Mitgliedern außerdem die Möglichkeit, direkt über ihre eigenen Forschungen an das Thema der Arbeitsgruppe anzuknüpfen und diese in einer der Sitzungen näher vorzustellen. Langfristig ist überdies ein Workshop in Planung, der die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit auswärtigen Wissenschaftlern für einen Tag intensiver Diskussion zusammenführen soll.
