Gleichstellungsarbeit am Fachbereich Physik

Herzlich willkommen auf den Webseiten zur Gleichstellungsarbeit am Fachbereichs Physik. Da der Anteil der Frauen auf allen Qualifikationsstufen unterrepräsentiert ist, hat der Fachbereich Physik die Aufgabe, Gleichstellung durch zusätzliche Maßnahmen auf allen Ebenen langfristig anzustreben. Dazu gehören Projekte, die sich schon an Schülerinnen richten, um sie für die Physik zu interessieren und auf ein Studium vorzubereiten, aber auch an Studentinnen und Doktorandinnen. Diese Projekte und Maßnahmen möchten wir euch auf diesen Webseiten vorstellen und euch zum Mitmachen motivieren.

Neue finanzielle Förderung für Doktorandinnen des Fachbereichs Physik

Der Fachbereich Physik hat ein Förderprogramm für Doktorandinnen aufgelegt, das zum Ziel hat, die weitere Karriere von Physikerinnen während der Promotion individuell zu fördern. Fördergegenstand sind über typische Tagungen hinausgehende, besondere Veranstaltungen, durch die die Physikerinnen mit in der Regel aktiver Teilnahme sichtbar werden. Dazu gehören internationale Tagungen und Fachtagungen, Sommerschulen oder besondere Weiterbildungs- und Tagungsformate.
Typische Beteiligungen an Tagungen der DPG oder klassischen nationalen Tagungen werden nicht gefördert. Hier wird erwartet, dass die Arbeitsgruppenleitung Promovierende unabhängig vom Geschlecht fördert. Nicht gefördert werden auch Teilnahmen an Physikerinnentagung und Weiterbildungen explizit für Physikerinnen, solange diese aus dem zentralen Gleichstellungsprogramm gefördert werden können.

Die Förderung erfolgt in Form von Pauschalen abhängig von den Tagungsorten:

  • Forschungsaufenthalte (europäisch 1.200 €, außereuropäisch 1.500 €)
  • Aktive Beteiligung an Sommerschulen mit vorzugsweise interdisziplinärem Charakter zum Erlernen komplementären fachlichen Wissens (600 € national, 800 € international, 1.000 € Übersee)
  • Internationale Tagungen oder besondere Veranstaltungen zur Förderung der Karriere (200 € national, 400 € international, 600 € Übersee)

Bei allen Veranstaltungen wird in der Regel ein aktiver Beitrag, z.B., in Form eines Posters oder eines Vortrags, erwartet. Zudem muss der Nutzen über einen reinen fachlichen hinausgehen.
Eine Doppelförderung ist nicht möglich, andere Fördermöglichkeiten sollen ausgeschöpft werden. Eine unterstützende Stellungnahme des Betreuers / der Betreuerin mit einer Zusage, dass die über die Pauschalen hinausgehenden Mittel bereitgestellt werden, ist beizufügen.


Bewerbungstermine sind jeweils zum Ende des Quartals.
In 2017 sind die Termine daher der 31.03., der 30.06., der 30.09. sowie der 31.12..

Die Beantragung erfolgt formularbasiert via email (denz@uni-muenster.de oder melanie.kind@wwu.de) an die Gleichstellungsbeauftragte des FB Physik:

Prof. Dr. Cornelia Denz,
Institut für Angewandte Physik,
Corrensstr. 2/4
48149 Münster

Das Formular zur Beantragung der Förderung kann hier heruntergeladen werden.

Die Informationen zum Förderprogramm werden hier als pdf zur Verfügung gestellt.

Deutschlandweite Netzwerktagung aller Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten aus der Physik in Münster

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Der Fachbereich Physik ist Ausrichter der zweiten deutschlandweiten Netzwerktagung aller Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten aus dem Bereich Physik. Im letzten Jahr wurde diese Tagung an der FU Berlin ins Leben gerufen. Da die Gleichstellungsarbeit am Fachbereich Physik äußerst umfangreich ist und damit Best Practice für weitere Institutionen, lud die Gleichstellungskommission des Fachbereichs am 17. und 18. März zum zweiten Netzwerktreffen ein. Im Mittelpunkt standen die Themen "Netzwerken" und "Karriereförderung". Neben zahlreichen Beiträgen stand auch sehr viel Zeit zum Diskutieren und Netzwerken zur Verfügung, so dass ein lebhaftes und nachhaltigen Treffen stattfand.

Informationen  zum Programm finden sich auf der eingerichteten Webseite.