Der Lebenslauf


Ein Überblick
Der Lebenslauf gibt einen Überblick über den bisherigen Bildungs- und Berufsweg des Bewerbers/der Bewerberin. Ihm entnehmen Personalverantwortliche in der Regel den Großteil der für seine/ihre Entscheidung relevanten Informationen. Denken Sie daran, dass es sinnvoll sein kann, die Gestaltung des Lebenslaufs auf einen spezifischen Arbeitgeber zuzuschneiden, indem bestimmte Fakten ausführlicher dargestellt werden oder die Reihenfolge verändert wird.

Üblicherweise wird der Lebenslauf tabellarisch angelegt und benennt die relevanten Daten und Fakten stichwortartig. Übersichtlichkeit ist entscheidendes Kriterium bei der Zusammenstellung der Angaben im Lebenslauf: Die zentralen und relevanten Stationen sollten auf einen Blick zu erfassen sein. Verwenden Sie deutliche Überschriften für einzelne Abschnitte und verwenden Sie möglichst keine Abkürzungen.

Ihren Lebenslauf können Sie chronologisch oder rückwärts chronologisch anlegen. Üblicher im akademischen Bereich ist die Rückwärtschronologie, da es für die meisten Arbeitgeber interessanter ist, was Sie gerade studieren, als die Tatsache, dass Sie einmal die Grundschule besucht haben. Diese können Sie übrigens aus Ihrem Lebenslauf auch streichen.


Mögliche Kategorien

Persönliche Daten
Neben Ihrer Adresse und Ihren Kontaktdaten müssen hier Geburtsort und -datum rein. Alle anderen Angaben (z.B. Familienstand, Konfession, Staatsangehörigkeit etc.) sind freiwillig. Je nach Arbeitgeber müssen diese freiwilligen Angaben aber manchmal im Lebenslauf auftauchen, z.B. die Konfession, wenn Sie sich bei einer Institution bewerben, die einen kirchlichen Träger hat.

Studium
Hier sollten zumindest Name der Universität, Studienfach/-fächer und angestrebter Abschluss stehen, zusätzlich können Sie bei Bedarf z.B. Studienschwerpunkte und Thema der Abschlussarbeit nennen.

Praxiserfahrungen/ Nebentätigkeiten/ freie Mitarbeit/ Ausbildung/ Ehrenamt etc.
Ihre praktischen Erfahrungen sollten Sie mit einer Zeitangabe, der Dauer, dem Arbeitgeber und der Abteilung versehen. Zusätzlich kommen hier kurze Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibungen rein.

Zivildienst, Grundwehrdienst, Bufdi, au pair, FSJ/FÖJ etc.

Hier arbeiten Sie am besten nach dem gleichen Schema wie bei den Praxiserfahrungen.

Schule
Neben den Zeitangaben tauchen hier der Name der Schule(n) und die erreichten Abschlüsse auf.

Auslandsaufenthalt(e)
Hier tauchen die relevanten Erfahrungen auf, z.B. Auslandspraktikum oder -studium, Sprachkurse im Ausland o.ä.

Sprachkenntnisse/ EDV-Kenntnisse
Hier listen Sie nicht nur auf, welche Sprachen/Programme Sie können, sondern auch wie gut. Wichtig ist es hierbei, möglichst präzise zu werden. Die Angabe „Französisch – 4 Jahre in der Schule“ gibt keinen Aufschluss darüber, wie gut Sie die Sprache in einem Arbeitskontext anwenden können. Verwenden Sie beispielsweise Kategorien wie Grundkenntnisse, gute Grundkenntnisse, gute Kenntnisse, sehr gute Kenntnisse, fließend, verhandlungssicher.

Interessen
Wenn Sie Ihre Interessen angeben, werden Sie auch hier etwas genauer als „Sport, Musik, Lesen“. Welche Sportart betreiben Sie? Spielen Sie in einer Band oder singen Sie im Chor?

Ort, Datum und Unterschrift
Ein Lebenslauf in Deutschland ist immer mit Ort, Datum und Unterschrift versehen.


Ihre Ansprechpartnerin:

Andrea Schröder M.A.
Career Service
Schlossplatz 3 Zimmer 3
48149 Münster
Tel.: +49 251 83-30073
Fax: +49 251 83-30074

Impressum | © 2004-2010 Universität Münster
Career Service
Schlossplatz 3 · D-48149 Münster