


















Das StadtLabor Münster ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund der Universität Münster.
Ziel des StadtLabor Münster ist es, im Rahmen von kollaborativen Projekten, partizipativer Forschung und diskursiven Austauschformaten, gemeinsam mit der Münsteraner Zivilgesellschaft, zur Lösung von Herausforderungen in der Stadt beizutragen. Hierzu nutzt das StadtLabor Münster die insbesondere im Fachbereich Geowissenschaften gebündelte Expertise zu urbanen Fragen und ergänzt diese durch interdisziplinäre Kooperationen mit vielfältigen universitären und städtischen Akteur*innen.
In den ersten drei Jahren werden iterativ Strukturen zur festen Verortung des StadtLabors Münster in Universität und Stadt entwickelt. Neuigkeiten aus dem StadtLabor finden Sie unter Aktuelles.

Severin Halder hat im Rahmen des Projektes Kompost Zone und als Teil des internationalen Netzwerks Soil Assembly ein europäisches Projekt zur partizipativen Bearbeitung der globalen Bodenkrise eingeworben. SoilTribes zielt darauf ab, die soil literacy zu stärken und den Schutz der Böden durch einen multidisziplinären und kooperativen Ansatz zu fördern. Es begegnet der Bodendegradation, indem es innovative Kommunikationskampagnen, kreative Aktivitäten und die Beteiligung von Bürger:innen an nachhaltigen Praktiken unterstützt. Das Projekt stellt finanzielle Unterstützung für kollaborative Initiativen bereit, die Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zusammenbringen, und verfolgt das Ziel, Verhaltensweisen im Hinblick auf den Schutz und die Regeneration von Böden zu verändern. Die Förderung läuft über 12 Monate um eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Böden in Europa zu realisieren (u.a. in Münster und Berlin) und verbindet das StadtLabor mit Boden-Akteuren u.a. aus Frankreich, Niederlande, Slowenien und der Ukraine. Dieser Trailer gibt einen Einblick in das Projekt: Soil Assembly - European Edition




Von April bis Juli 2025 veranstalten das StadtLabor Münster zusammen mit der Arbeitsgruppe Digitale Geographie (Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg) und dem kollektiv orangotango eine state-of-the art Lecture Series mit dem Titel „We are not above - Mapping the earth from inside“, in der aktuelle planetare Ansätze im Bereich der kritischen Kartographie präsentiert werden.
Diese experimentelle und kollaborative Vortragsreihe diskutiert alternative, pluriversale und spekulative Ansätze zur Darstellung des Planeten Erde. Sie betont den Wandel von klassischen (aus-der-Vogelperspektive gedachten) kartografischen Darstellungen hin zu einer Perspektive des „In-der-Welt-Seins“.
Die Vortragsreihe dreht sich um Ansätze wie Sensorial Mapping, Pluriversal Mapping, Body Mapping, Indigenous Mapping, Deep Mapping and Speculative Mapping – unter anderem – aus Geowissenschaften, Kunst, Aktivismus und Architektur.
Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung (Sprache: Englisch). Die Teilnahme ist hier möglich.
Das Programm kann hier runtergeladen werden.

Das Kompost Festival entsteht im Zwischenraum von Ökologie, Wissenschaft, Kunst und bodenständiger Praxis. Es experimentiert mit Methoden lebendiger Regeneration und der zirkulären Kunst sozio-ökologischer Transformation. Das Festival beschäftigt sich mit konkreten Aktionen und drängenden Fragen für das Überleben auf der Erde. Als Antwort auf die planetare Krise tasten wir uns an den Planeten von innen heran. Alles dreht sich und das Ende wird der Anfang: Wo sind wir gelandet und was können wir vom Kompost lernen?
Ein vielfältiges Programm umfasst das Open-Air-Kino "Holy Shit", Workshops zu Bokashi, Upcycling und Ökofeminismus, Vorträge über Urban Gardening und Mikrobiologie sowie Ausstellungen, die das Innenleben der Erde erforschen. Diese entschleunigte Veranstaltungsreihe bietet eine interaktive Plattform für Austausch und Inspiration. Partizipative, innovative und künstlerische Formate sollen zur aktiven Mitgestaltung von Transformationsprozessen anregen und dabei das Verhältnis zwischen Ökologie, Wissenschaft, Kunst und Praxis reflektieren.
Das Festival ist eine Veranstaltung des StadtLabors Münster in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Die Teilnahme ist kostenlos und findet teilweise im Freien statt. Für einzelne Programmpunkte sind eine Anmeldung und ein Kostenbeitrag erforderlich.
Weitere Informationen unter: www.kompost.zone


