Distillation Conversations_yasemin
Lecture Performance
Eleni Mouzourou/Hasan Aksaygin
Eleni Mouzourou und Hasan Aksaygin nutzen bei der Lecture Performance "Distillation Conversations_yasemin" die Pflanze Jasmin und ihren Duft als Ausgangspunkt für Reflektionen darüber, wie (Post-)Erinnerungen und Perspektiven der Heimat sich verflechten und voneinander trennen. Wie die Menschen gelangte auch der Jasmin durch Migrationswellen nach Zypern und findet tiefen Widerhall in lokalen und entstehenden zypriotischen Gemeinschaften. Ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen die beiden Künstler*innen Geschichten der Hybridität und greifen dabei die Veränderungen auf, die sich aus der Begegnung zwischen dem Selbst und dem Anderen ergeben. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interdisziplinäre Zypern-Studien der Universität Münster und dem Archäologischen Museum der Universität Münster, mit der Unterstützung der Botschaft der Republik Zypern in Berlin, Kulturabteilung. Veranstaltungssprache: Englisch Eleni Mouzourou ist eine in Nikosia geborene und in Berlin lebende bildende Künstlerin, Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin. Sie hat einen Abschluss in Bildender Kunst von der École nationale supérieure des beaux-arts de Lyon und der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie einen Master in Kunsttherapie von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (2019). Im selben Jahr gründete sie ANDPRESS mit, ein Kollektiv, das sich der Produktion und Verbreitung von Künstlerbüchern und Papierarbeiten widmet. Natis (geb. 1986 im besetzten Nikosia) ist ein konzeptueller (Anti-)Maler, der in Berlin lebt. Er malt durch drei heteronymische Persönlichkeiten: Hasan Aksaygın, einen zypriotischen Geschichtsdichter, der sich für den interkommunalen Dialog einsetzt; Hank Yan Agassi, einen spekulativen Futuristen, der sich mit ökologischen und planetarischen Nachleben beschäftigt; und Hasso Weiß Ehrenwerth, einen deutsch-britischen Neoexpressionisten und Surrealisten. Natis hat international an Institutionen wie dem KW Institut für zeitgenössische Kunst (Berlin), der nGbK (Berlin), dem NIMAC (Nikosia), dem DEPO (Istanbul) und dem Queer Arts Festival (Vancouver) ausgestellt. Zuvor war er Stipendiat des BPA // Berlin Program for Artists und der Claussen-Simon-Stiftung; derzeit promoviert er im Fachbereich Kunst an der HFBK Hamburg.
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