NRW-Tag
Vortrag zu Ausgrabungen in Armenien
Torben Schreiber/Saskia Erhardt
Vor der imposanten Kulisse des Berges Ararat erstrecken sich die Ruinen von Artaxata, der Hauptstadt des antiken Armenien, die König Artaxias I. um 180 v. Chr. gründete. Artaxata florierte in den folgenden Jahrhunderten, auch wenn es immer wieder zu Konflikten und Zerstörungen kam. Der endgültige Niedergang setzte aber erst ein, als die Stadt 369 n. Chr. von den persischen Sassaniden verwüstet wurde. Seit 2018 erforscht ein Kooperationsprojekt der Armenischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Münster die hellenistische Metropole und richtet den Fokus dabei vorrangig auf die Unterstadt. Aus Luftbildern, geophysikalischen Untersuchungen und archäologischen Ausgrabungen ergeben sich neue Erkenntnisse, die Dr. Torben Schreiber und Saskia Erhardt in ihrem Vortrag beim NRW-Tag vorstellen werden.
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