Vom Heiligtum zur Wirtschaftsanlage
Zur Deutungsgeschichte keltischer "Viereckschanzen"
So genannte "Viereck- oder Keltenschanzen" finden sich überwiegend im süddeutschen Raum. Die rund 300 bekannten Anlagen können auf das zweite und erste Jahrhundert vor Christus datiert werden. Im 19. Jahrhundert wurden die Befriedungen aus einem Wall und einem Graben als militärische Anlagen der Römer gedeutet, zu Beginn des 20. Jahrhunderts dann als spätkeltische Heiligtümer interpretiert. Neuere Grabungen lassen vermuten, dass es sich um den Schutz von Gutshöfen handelte. Beim "Thema des Monats August" wird Bastian Egbert die wechselvolle Deutungsgeschichte der "Viereckschanzen" vorstellen.
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Rubrik
Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum
So 24.08.2025, 14:15 Uhr (Ende offen)
So 31.08.2025, 14:15 Uhr (Ende offen)
So 31.08.2025, 14:15 Uhr (Ende offen)
Reihe
Ort
Archäologisches Museum, Domplatz 20-22, 48143 Münster
Eintritt
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung
Keine Anmeldung erforderlich
Veranstalter/
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