Abschlusstagung zum DFG-Projekt „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag“

Organspende, Patientenverfügung oder assistierter Suizid: In den vergangenen Jahren wurden Abstimmungen über bioethische Fragestellungen im Deutschen Bundestag durchgängig explizit zu Gewissensentscheidungen erklärt und die Abgeordneten aus der Fraktionsdisziplin entlassen. Im DFG-Projekt „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag: Ethische Implikationen für Abstimmungen ohne Fraktionsdisziplin unter besonderer Berücksichtigung bioethischer Fragen“ wurde der Begriff des Gewissens, der als Kern des Mandatsverständnisses zentral für die parlamentarische Entscheidungsfindung ist, aus theologisch-ethischer Perspektive untersucht. Dazu wurden die namentlichen Abstimmungen seit Gründung der BRD, die parteiübergreifend explizit zu Gewissensentscheidungen ohne Fraktionsdisziplin erklärt wurden, erschlossen. Zudem wurden für die Zeiträume 1960-1979 und 2000-2019 die Gewissensverständnisse der Abgeordneten kategorisiert und analysiert. Im Zuge der Abschlusstagung sollen nun die Forschungsergebnisse vorgestellt und mit Vertreter:innen aus der Politik sowie Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen diskutiert werden. Herzliche Einladung an alle, die an den Forschungsergebnissen interessiert sind! Prof. Dr. Monika Bobbert und Dr. Marius Menke Seminar für Moraltheologie | Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster

Weitere Infos zur Veranstaltung

Rubrik
Tagungen und Kongresse
Zeitraum
19.-20.06.2026, 13:00 Uhr - 12:30 Uhr
Reihe
Ort
Johanniter-Gästehaus Münster Weißenburgstraße 60 - 64 48151 Münster
Eintritt
Anmeldung
bis 12.05.2026 an: theoleth@uni-muenster.de
Zur Anmeldung
Veranstalter/
Kontakt
Katholisch-Theologische Fakultät | Fachbereich 02
Johannisstraße 8-10
48143 Münster
fb2dekan@uni-muenster.de
+49 251 83-22610

Ansprechpartner:in


Katholisch-Theologische Fakultät
Seminar für Moraltheologie
Johannisstraße 8-10
48143 Münster
theoleth@uni-muenster.de
+49 251 83-22617