| Newsletter 3/2026
Newsletter 3/2026

1. Freitagskolloquium

2. Kartographie am IStG

3. Aus dem Institut

 

Liebe Leserinnen und Leser,

trotz der Semesterpause gibt es am am IStG ein paar Neuigkeiten, über die wir Sie informieren möchten.

 

1. Freitagskolloquium

Das Programm für unser Freitagskolloquium im Wintersemester 2026/27 steht fest. Der erste Workshop findet am 20. November – ACHTUNG – jetzt immer 10–13 Uhr!!! – statt, dort sprechen Justin Reimers (Hamburg), Zoë Opačić (London) und Inga Lange (Hannover) zum Oberthema „Stadtbilder – Selbstverständnis, politische Praxis und Repräsentation im Hanseraum des 16. Jahrhunderts“.

Im zweiten Workshop am 8. Januar 2027 werden wie in jedem Semester junge Stadthistoriker*innen ihre Forschungsprojekte vorstellen. Das Programm des Freitagskolloquiums finden Sie hier auf unserer Homepage.

2. Kartographie am IStG

Unsere Kartographen waren in den letzten Monaten fleißig: neben einem neuen Band des Historischen Atlas westfälischer Städte gibt es auch zwei neue interaktive Karten auf unserer Homepage.

Im Druck befindet sich der von Hartmut Klein verfasste Städteatlas zu Bad Oeynhausen, der voraussichtlich am 1. Dezember 2026 vor Ort öffentlich präsentiert wird. Weitere Informationen zu diesem Atlas, der u.a. die geschichtliche Entwicklung eines – nach den durch Karl Ludwig August Freiherr von Oeynhausen geleiteten Salzbohrungen bei Rehme – einsetzenden international anerkannten Kurbetriebes im 19. Jahrhundert hin zur „Klinifizierung“ im 20. Jahrhundert nachzeichnet und den Standort des Hauptquartiers der Britischen Rheinarmee nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt, folgen.

Im Zuge des Erschließungs- und Editionsprojekts "Privatbriefe aus dem Dreißigjährigen Krieg – Fokus Westfalen" ist am Institut eine interaktive Karte entstanden, die für den Zeitraum von 1616 bis 1654 Kriegsereignisse und Truppenbewegungen, aber auch Seuchengeschehen und Friedensverhandlungen in Westfalen darstellt. Über einen Zeitstrahl sind die einzelnen Jahre anwählbar, die einzelnen Ereignisse kann man sich in anklickbaren Pop-ups näher erläutern lassen. Die Karte bietet somit den ereignisgeschichtlichen Hintergrund, vor dem die privaten Briefe entstanden sind.

Die zweite interaktive Karte beschäftigt sich mit Kinderkurheimen in Bad Sassendorf  zwischen ca. 1870 und den 1980er Jahren. Sie entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Museum „Westfälische Salzwelten“ in Bad Sassendorf und Lena Krull aus der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Münster und wurde am IStG umgesetzt.

3. Aus dem Institut

Unsere langjährige Kollegin Rita Schlautmann-Overmeyer wurde mit dem Karl-Zuhorn-Preis des LWL ausgezeichnet. Geehrt wurde sie gemeinsam mit Gisela Möllenhoff für ihre Forschungen zur jüdischen Geschichte Westfalens und ihre Biografieforschung zu jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern des 20. Jahrhundert in Münster. Hier geht es zur Pressemitteilung des Landschaftsverbandes. Rita Schlautmann-Overmeyer arbeitet seit 2004 am IStG, seit 2019 an dem Projekt „Exile Letters“.

Ein weiterer IStG-Bibliotheksstipendiat ist seit dem 1. September in Münster. Im Rahmen seines zweimonatigen Stipendiums arbeitet Justin Reimers in unserer Forschungsbibliothek zu seinem Dissertationsthema "Die Hansische Konföderation von 1557“. Schon seit dem 15. Juli ist Zoë Opačić als Gastwissenschaftlerin am IStG. Sie forscht zum Thema "Visualizing the City: Vicke Schorler’s sixteen-century view of Rostock". Beide werden, wie oben schon angekündigt, die Ergebnisse ihres Forschungsaufenthalts im Rahmen des Freitagskolloquiums vorstellen.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Münster,

Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte