Allgemeine Informationen
Im Wintersemester 2026/27 startet nun auch der Masterstudiengang sonderpädagogische Förderung (sF) im Sport mit den Förderschwerpunkten soziale und emotionale Entwicklung sowie Lernen schulformübergreifend für die Klassen 1 – 10.
Dieser Studiengang weist hohe sportdidaktische Anteile auf, die in einer Vorlesung, zwei Seminaren und drei fachpraktischen Vertiefungsseminaren vermittelt werden. Er greift die Grundlagen aus dem Bachelorstudium auf und zielt auf eine Vertiefung fachdidaktischen Denkens und Handelns. Damit soll zugleich eine fachdidaktische Vor- und/oder Nachbereitung des Praxissemesters gewährleistet werden. Im zweiten oder dritten Fachsemester findet das Praxissemester statt, das ein zentrales Modul des Masterstudiums darstellt. Es beinhaltet ein bildungswissenschaftlich und fachdidaktisch vorbereitetes fünfmonatiges schulisches Langzeitpraktikum an einer Schule des angestrebten Lehramts. Studierende werden im Praxissemester von den Lernorten Hochschule und ZfsL begleitet. Der Master schließt mit einer Masterarbeit ab, einer vertieften, eigenständige Auseinandersetzung mit einem speziellen Forschungsfeld in Anlehnung an das fachdidaktische Modul 11.
Studienverlauf
Die folgende Grafik verdeutlicht den prinzipiellen Studienverlauf.
Bei Praxissemester im 3. Fachsemester:
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1. Fach- |
Modul 11: Fachdidaktik (15 LP) |
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2. Fach- |
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3. Fach- |
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Praxissemester (25 LP) |
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4. Fach- |
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Modul 13: Masterarbeit (18 LP) |
Bei Praxissemester im 2. Fachsemester:
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1. Fach- |
Modul 11: Fachdidaktik (15 LP) |
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2. Fach- |
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Praxissemester (25 LP) |
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3. Fach- |
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4. Fach- |
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Modul 13: Masterarbeit (18 LP) |
Qualifikationsziele
Absolvent*innen dieses Studiengangs
- verfügen über breite sowie vertiefte zielgruppen- und themenspezifische fachdidaktische Kenntnisse im Besonderen für eine heterogene Schüler*innenschaft
- verfügen über eine breite und vertiefte fachdidaktische Reflexions- und Urteilsfähigkeit, die sie in die Lage versetzt, sportpraktische Probleme zu erkennen sowie handlungspraktische Lösungen aus einer Verbindung von Theorie und Praxis zu entwickeln,
- verfügen über vermittlungsbezogene Handlungskompetenzen in der Planung, Durchführung und Auswertung von Lehr-Lern-Situationen im Sportunterricht und außerunterrichtlichen Schulsport mit Kommiliton*innen sowie Schüler*innen (auch in Verbindung mit dem Praxissemester) die als Basis für den Eintritt für den Vorbereitungsdienst angesehen werden kann
- verfügen über spezifische forschungsmethodische Kenntnisse, die sie zur Planung, Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Projekte und Qualifikationsarbeiten im Kontext des Kinder- (und Jugend-)Sports einsetzen
- verfügen über eine vermittlungsbezogene Selbstkompetenz, auf deren Basis sie eine pädagogische Haltung zu Fragen des Schulsports entwickeln und um Schule und Schulsport weiterzuentwickeln,
- verfügen über grundlegende soziale Kompetenzen für die Zusammenarbeit in Schule und Schulsport, z.B. um Kontakt zu Gruppen herzustellen, Kooperation anzubahnen oder Konflikte zu lösen.
Berufliche Perspektiven
Mit einem Abschluss im Lehramt für sonderpädagogische Förderung in Nordrhein-Westfalen unterrichten Sie entweder an einer Förderschule oder an einer Schule des gemeinsamen Lernens, z.B. einer inklusiven Grundschule oder einer inklusiven weiterführenden Schule. Sie können sowohl im Primarbereich (Klasse 1-4) wie auch im Bereich der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) eingesetzt werden. Im Gegensatz zum Bachelorstudiengang ist er nicht polyvalent ausgerichtet, sondern legt explizit die akademische Basis für die Arbeit an der Schule. Zusätzlich können auch Sportvereine und Verbände, städtische Verwaltungen sowie freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe als Berufsfelder in Betracht kommen.
Beratungsangebote für Studierende
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Service-Center Sportwissenschaft (Informations- und Beratungsstelle für alle studienorganisatorischen Fragen für alle Sportstudierende)
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fachspezifische Informationsveranstaltungen zum Einstieg ins Studium, Campus-Management-System, Platzvergabeverfahren, Bafög, Erasmus-/Auslandssemester, etc.
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Beratung und Begleitung durch eine aktive Fachschaft
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Etablierung von Vertrauenspersonen zur Gewaltprävention