Video zum Vortrag „Wie klar ist die Bibel? Autorität und Argument im reformatorischen Streit um die Wahrheit“ des Historikers Volker Leppin

© Bild: EXC/Richard Sliwka

Der Historiker Volker Leppin hat am Exzellenzcluster über die Illusion der Eindeutigkeit der Bibel und die daraus entstandenen reformatorischen Konflikte im 16. Jahrhundert gesprochen. In seinem Abendvortrag „Wie klar ist die Bibel? Autorität und Argument im reformatorischen Streit um die Wahrheit“ diskutierte er das Spannungsfeld zwischen dem Anspruch auf unfehlbare Autorität und der Notwendigkeit der Interpretation der Bibel.

Volker Leppin ist seit 2021 Professor für Historische Theologie an der Yale University. Seine Forschung konzentriert sich auf das Mittelalter und die Reformationszeit, insbesondere auf die Person und die Theologie Martin Luthers, über den er 2006 eine Biographie veröffentlichte. Leppin argumentiert, dass die Reformation nicht als ein scharfer Bruch zu verstehen ist, sondern als eine Entwicklung, die ihre Wurzeln im mittelalterlichen Denken hat.