

Abschlussarbeiten
Die Arbeitseinheit Morina bietet regelmäßig Abschlussarbeiten zu verschiedenen Themen in Bereich der Klinischen Psychologie, Psychotherapie und Gesundheitspsychologie an. Die Themen sind jeweils in den aktuellen Forschungsschwerpunkten und -projekten angesiedelt.
Aktuelle Ausschreibungen
1) Ab sofort kann in der AE-Morina eine Masterarbeit zu folgendem Thema verfasst werden:
Auswirkungen von Vergleichen mit vergangenen unangenehmen Erfahrungen auf Individuen mit sozialer Angst
Vergleiche mit einem früheren Selbst können das eigene Selbstbild verändern. In dieser präregistrierten experimentellen Laborstudie (vor Ort in der Fliednerstraße) untersuchen wir, ob und wie sich dieser Effekt bei sozialer Angst durch Erinnerungen an peinliche Erlebnisse gezielt untersuchen lässt. Die Masterarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, experimentelle Forschung aktiv mitzugestalten, mit besonderem Fokus auf Rekrutierung und Datenerhebung in einer subklinischen Stichprobe mit erhöhter sozialer Angst. Sorgfalt, Engagement und Freude an wissenschaftlicher Arbeit sind dafür unverzichtbar. Die intensive Betreuung übernehmen Dr. Thomas Meyer und Prof. Nexhmedin Morina. Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme an Dr. Thomas Meyer (t.meyer@uni-muenster.de) und auf ein persönliches Gespräch. Bitte schicken Sie aber in jedem Fall zusätzlich auch den ausgefüllten Fragebogen (siehe unten) an die allgemeine E-Mail-Adresse für Abschlussarbeiten in der AE Morina (thesis.aemorina@uni-muenster.de).
2) Ab Oktober 2026 können in der AE-Morina zwei Masterarbeiten zu folgenden Themen verfasst werden:
Masterarbeit 1: Wie erfolgreich sind Psychotherapien für die PTBS bei Erwachsenen? – Update einer Metaanalyse
Masterarbeit 2: Wie erfolgreich sind Psychotherapien für die PTBS bei Kindern und Jugendlichen? – Update einer Metaanalyse
Wie viele Patient profitieren tatsächlich von einer Psychotherapie bei einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)? Und unterscheiden sich die Behandlungserfolgsraten verschiedener Psychotherapieverfahren?
Im Rahmen dieser Masterarbeiten sollen bereits durchgeführte Metaanalysen zu Behandlungserfolgsraten von Psychotherapieverfahren für die PTBS bei Erwachsenen (Masterarbeit 1) sowie Kindern und Jugendlichen (Masterarbeit 2) aktualisiert werden. Beide Masterand:innen werden eng kollaborieren. Im Mittelpunkt stehen dabei dichotome Erfolgsmaße wie Remission, Ansprechen und klinisch signifikante Verbesserung. Die bestehende systematische Literaturrecherche wird um eine neue Suchwelle erweitert und die Metaanalysen werden auf Basis der aktualisierten Evidenz erneut durchgeführt.
Die Arbeiten sind Teil zweier größerer Living-Systematic-Review-Projekte zur Psychotherapieforschung bei PTBS (Erw.-Bereich und KiJu-Bereich) und bietet die Möglichkeit, an einem bereits etablierten Forschungsprojekt mit vorhandener Methodik, Datenbasis und Suchstrategie mitzuwirken. Die statistischen Analysen erfolgen in R (u. a. mit metafor).
Was erwartet Sie:
- systematische Literaturrecherche und Screening aktueller Studien
- Datenextraktion aus randomisierten kontrollierten Studien
- Durchführung und Aktualisierung von Metaanalysen
- Arbeit mit R und metafor
- Einblick in aktuelle Psychotherapieforschung und evidenzbasierte Versorgung von PTBS
- enge Betreuung und Einbindung in ein laufendes Forschungsprojekt
Voraussetzungen: Interesse an Psychotherapieforschung und Metaanalysen sowie grundlegende Kenntnisse in Statistik.
Interesse? Dann freuen wir uns über eine kurze Nachricht mit Lebenslauf und ggf. bisherigen Erfahrungen in empirischer Forschung/Statistik an den Erstbetreuer, Dr. Thole Hoppen (thoppen@uni-muenster.de), und den Zweitbetreuer, Prof. Dr. Nexhmedin Morina (morina@uni-muenster.de). Bitte schicken Sie aber in jedem Fall zusätzlich auch den ausgefüllten Fragebogen (siehe unten) an die allgemeine E-Mail-Adresse für Abschlussarbeiten in der AE Morina (thesis.aemorina@uni-muenster.de).
3) Ab Oktober 2026 können in der AE-Morina zwei Masterarbeiten zu folgenden Themen verfasst werden:
Masterarbeit 1: Soziale Vergleiche in klinischen Populationen (psychische & körperliche Erkrankungen) – Update einer Metaanalyse
Vergleichen wir uns mit anderen, wenn es uns psychisch oder körperlich schlecht geht? Und welche Rolle spielen Aufwärts- und Abwärtsvergleiche dabei?
Soziale Vergleiche sind ein wichtiger Bestandteil menschlichen Erlebens – doch wie unterscheiden sie sich bei Menschen mit psychischen Störungen wie Depressionen und bei Menschen mit körperlichen Erkrankungen wie Krebs? Eine aktuelle Metaanalyse hat erstmals systematisch untersucht, wie soziale Vergleiche in klinischen Populationen mit psychischer und körperlicher Gesundheit zusammenhängen.
Masterarbeit 2: Soziale Vergleiche auf sozialen Medien und psychische Gesundheit – Update einer Metaanalyse
Vergleichen wir uns mit anderen, wenn wir auf sozialen Medien unterwegs sind? Was macht das mit unserer mentalen Gesundheit? Und welche Rolle spielen Aufwärts- und Abwärtsvergleiche dabei?
Soziale Vergleiche sind ein wichtiger Bestandteil menschlichen Erlebens – doch wie vergleichen wir uns auf sozialen Medien, wo überwiegend geschönte Inhalte kursieren? Eine aktuelle Metaanalyse hat erstmals systematisch untersucht, wie soziale Vergleiche auf sozialen Medien und psychische Gesundheit zusammenhängen.
Beide Masterarbeiten werden eng miteinander kooperieren. Im Rahmen dieser o.g. Masterarbeiten sollen bereits bestehende Living-Systematic-Review-Projekte durch eine neue Suchwelle aktualisiert werden. Dabei werden neu publizierte Studien identifiziert, gescreent und in die bestehende Metaanalyse integriert. Die Arbeit folgt der bereits etablierten Methodik und bietet die Möglichkeit, an aktuellen, laufenden Forschungsprojekten zu sozialem Vergleich (siehe beide Projektbeschreibungen oben) mitzuwirken. Die statistischen Analysen erfolgen in R (u. a. mit metafor).
Was Sie erwartet:
- systematische Literaturrecherche und Screening aktueller Studien
- Datenextraktion und Metaanalyse
- Arbeit mit R und metafor
- Einblick in aktuelle Forschung zu sozialem Vergleich und psychischen Störungen
- enge wissenschaftliche Betreuung und Mitarbeit an einem laufenden Forschungsprojekt
Voraussetzungen: Interesse an Psychotherapieforschung und Metaanalysen sowie grundlegende Kenntnisse in Statistik.
Interesse? Dann freuen wir uns über eine kurze Nachricht mit Lebenslauf und ggf. bisherigen Erfahrungen in empirischer Forschung/Statistik an den Erstbetreuer, Dr. Thole Hoppen (thoppen@uni-muenster.de), und den Zweitbetreuen, Prof. Dr. Nexhmedin Morina (morina@uni-muenster.de). Bitte schicken Sie aber in jedem Fall zusätzlich auch den ausgefüllten Fragebogen (siehe unten) an die allgemeine E-Mail-Adresse für Abschlussarbeiten in der AE Morina (thesis.aemorina@uni-muenster.de).
Allgemeiner Ablauf zur Vergabe
Wenn Sie sich für eine Abschlussarbeit interessieren, füllen Sie bitte unseren Fragebogen für Abschlussarbeiten aus und schicken diesen als pdf-Datei per E-Mail an thesis.aemorina@uni-muenster.de (Koordinatorin: Dr. Julia Englert).
Allgemeine Informationen zum Schreiben der Abschlussarbeit
Weiteres zum Ablauf, dem Verfassen eines Exposés (Richtlinien für das Exposé, Richtlinien für das Exposé bei Metaanalysen), der Teilnahme am wöchentlichen Forschungskolloquium und weitere Informationen finden Sie in unserem Betreuungskonzept.
Abschlussarbeiten im Rahmen von Projekten an externen Institutionen
Als MitarbeiterInnen des Instituts für Psychologie betreuen wir auch Abschlussarbeiten mit, die vorwiegend an externen Institutionen angesiedelt sind, wenn diese thematisch mit unseren Forschungsaktivitäten zusammenhängen. Wenden Sie sich zur Koordination der Betreuung bitte an thesis.aemorina@uni-muenster.de (Koordinatorin: Dr. Julia Englert).
Bitte prüfen Sie vorab für Ihren externen Betreuer in der für Sie zutreffenden Prüfungsordnung die Anforderungen an die GutachterInnen der Abschlussarbeit (z.B. Abschluss). Bei weiteren Fragen diesbezüglich wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt Psychologie.
Wenn eine Kooperation stattfindet, füllen Sie bitte die Vereinbarung für eine externe Betreuung aus. Das Exposé wird in dem Fall in die Vereinbarung integriert.
Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten
Sämtliche Bewerbungen werden zentral gesammelt und allen Mitarbeitenden unserer AE zugänglich gemacht. Sollte jemand Kapazität für eine Betreuung haben, wird sie*er sich mit einem Themenvorschlag direkt bei Ihnen melden. Anfragen an einzelne AE-Mitglieder sind nur für konkrete Themen vorgesehen, die auf unserer Webseite ausgeschrieben sind.
Beachten Sie, dass diese Sammlung keine Warteliste im eigentlichen Sinne darstellt – die Passung zwischen Bewerbung und Themenstellung ist wichtiger als der Bewerbungszeitpunkt. Bitte bedenken Sie auch, dass unser Team nur über begrenzte Kapazitäten zur Betreuung verfügt. Das gilt insbesondere für Bachelorarbeiten, da die Zahl der Anfragen meist die Zahl der Plätze deutlich übersteigt. Oft können wir erst mit geringem zeitlichen Vorlauf entscheiden, wie viele Themen wir anbieten und an wen wir einen Platz für eine Abschlussarbeit vergeben können. Manche Betreuungsmöglichkeiten ergeben sich kurzfristig, andere entstehen mit größerem Vorlauf — eine verlässliche Planung ist deshalb leider nicht immer möglich.
Wir können Ihnen also nicht garantieren, dass wir uns auf jede Bewerbung mit einem Themenvorschlag zurückmelden können. Wenn Sie keine entsprechende Rückmeldung erhalten, sollten Sie immer damit rechnen, dass wir, dass wir Ihnen keinen Betreuungsplatz anbieten können. Wir möchten Sie daher ausdrücklich ermutigen, sich parallel auch in anderen Abteilungen zu bewerben. Sollten Sie anderweitig eine Zusage erhalten, können Sie Ihre Bewerbung bei uns jederzeit unkompliziert zurückziehen.
Datenschutz bei Forschungsarbeiten
Informationen zur forschungsethisch empfehlenswerten Wissenschaftspraxis finden Sie in den ethischen Richtlinien der DGPs und des BDP. Darüber hinaus haben wir Hinweise zur konkreten Umsetzung dieser ethischen Gesichtspunkte bei Forschungsarbeiten in der AE Morina zusammengefasst (Datenschutz bei Forschungsarbeiten). Dieses Dokument enthält auch die Verpflichtungserklärung zur Wahrung des Datengeheimnisses für Ihre Abschlussarbeiten.