"Natürlich muss man Wissenschaft nicht umfassend verstehen, um ihr zu vertrauen"

Interview mit Rainer Bromme im WiD blog zur Wissenschaftskommunikation:

https://www.wissenschaft-im-dialog.de/blog/blogartikel/beitrag/natuerlich-muss-man-wissenschaft-nicht-umfassend-verstehen-um-ihr-zu-vertrauen/

Anlaß des Interviews ist die Publikation einer Studie, in der die Veränderungen des Vertrauens in Wissenschaft mit Ausbruch der COVID Pandemie analysiert werden:
Bromme, R., Mede, N., Thomm, E., Kremer, B., & Ziegler, R. (2022). An anchor in troubled times: Trust in science before and within theCOVID-19 pandemic. /PLoS ONE 17/(2): e0262823.
doi.org/10.1371/journal.pone.0262823

Wisskomm-Quartett: Der Podcast über Wissenschaftskommunikation

Das Wisskomm-Quartett – Nachdenken über Wissenschaftskommunikation ist ein Podcast über das Wechselspiel von Forschung und Praxis in der Wissenschaftskommunikation. Zu einem Thema kommen jeweils zwei Vertreter*innen aus Wissenschaft und Kommunikation ins Gespräch.

Folge 12 - Das "Defizit-Modell" in der Wissenschaftskommunikation

Mit „Defizit-Modell“ wird die Annahme bezeichnet, dass die öffentliche Akzeptanz und Unterstützung von Wissenschaft dann gering sind, wenn es in der Öffentlichkeit nicht genug Wissen aus der Wissenschaft und über die Wissenschaft gibt. Dann liege ein Mangel an Wissen und Verständnis vor. Daraus folge für die Wissenschaft(-skommunikation) die Aufgabe, dieses Defizit zu reduzieren; etwa durch möglichst gute Wissenschaftsvermittlung an die Öffentlichkeit.

Ein solcher unmittelbarer Zusammenhang zwischen wissenschaftlichem Wissen, Akzeptanz von Wissenschaft, Vertrauen in Wissenschaft und der Akzeptanz von praktischen Folgerungen aus wissenschaftlichem Wissen ist empirisch widerlegt. Ob Bürger*innen der Wissenschaft vertrauen, ob sie sich für wissenschaftliche Prozesse interessieren, und ob sie bereit sind, konkreten Handlungsempfehlungen zu folgen, die mit wissenschaftlichem Wissen begründet werden, hängt von vielen weiteren Bedingungen ab. Neben dem Wissen variiert dies auch für die einzelne Person abhängig vom jeweiligen Themenfeld.
In der Forschung sowie in der Wissenschaftskommunikation wird deshalb seit längerem vehement das „Defizit-Modell“ abgelehnt. Viele Beiträge in Forschung und Praxis beginnen mit einem Verweis darauf, dass das (eigene) Verhältnis der Wissenschaftskommunikator*innen zur Öffentlichkeit nicht auf einer Defizit-Annahme beruhe.

Die (fast) einhellige Ablehnung des „Defizit-Modells“ ist nicht nur darin begründet, dass die Idee eines linearen Zusammenhangs von Wissensdefizit und Akzeptanz oder Vertrauensdefizit unterkomplex ist. Oft geht es dabei auch um die Frage des Verhältnisses zwischen Wissenschaft(-skommunikator*innen) und Bürger*innen: Begegnet man sich auf Augenhöhe und in einem gleichberechtigten Austausch oder liefern die Wissenden den Unwissenden in paternalistischer Weise eine Weisheit? Die Ablehnung des „Defizit-Modells“ durch Wissenschaft(-skommunikator*innen) signalisiert, dass man gegenüber den Bürger*innen nicht eine belehrende Rolle einnehmen möchte.

Allerdings ist auch dieses Modell von Rollen und Erwartungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu unterkomplex: Wissenschaftliches Wissen ist vor allem dann für die Öffentlichkeit interessant, wenn es etwas Neues zum Weltverständnis und für Problemlösungen beiträgt; und nicht bereits Bekanntes oder als gültig Akzeptiertes verifiziert. Insofern enthält Wissenschaft(-skommunikation) auch ein belehrendes Element, das durch die epistemische Qualität wissenschaftlichen Wissens gerechtfertigt ist. Dennoch muss das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit nicht paternalistisch sein. Worauf kommt es also an? Einen Aspekt der Antwort haben wir in dieser Folge ausführlich diskutiert:

In der Praxis der Wissenschaftskommunikation geht es oft um Problemstellungen, bei denen nicht nur wissenschaftliches Tatsachenwissen, sondern auch Werte/Ziele und gesellschaftliche Konfliktlagen involviert sind. Deshalb geht es in der Diskussion um das „Defizit-Modell“ – oft nur implizit – auch um Fragen nach dem Umgang mit Werten/Zielen und gesellschaftlichen Konfliktlagen in der Wissenschaftskommunikation. In dieser Folge wird dies aber ganz explizit mit der Debatte um das „Defizit-Modell“ verknüpft.
 
Mit Rainer Bromme, Elisabeth Hoffmann, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 11 - Wissenschaft Backstage ß Entstehungsprozesse kommunizieren?

Wie sollte man Wissenschaft vermitteln – autoritativ, als verlässliche Quelle wichtiger Ergebnisse? Oder schon im Prozess, mit all ihren methodischen Limitationen, Unsicherheiten und fachlichen Kontroversen? Die Zeiten der „Ingelfinger Rule“, nach der zuerst der Erkenntnisprozess abgeschlossen, dann das Ergebnis wissenschaftlich publiziert und erst danach der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte, sind offenbar passé. Vieles spricht dafür, neben den Ergebnissen auch den Entstehungsprozess zu veranschaulichen, wie Steve Shapin dies bereits 1992 aus der Sicht der Wissenschaft gefordert hat. Eine aktuelle Studie von Senja Post et alt. beleuchtet die Sicht der Öffentlichkeit. Sie unterscheidet die unterschiedlichen Informationsbedarfe von Menschen, die verlässliche Informationen suchen und solchen, die sich lieber eine eigene kritische Meinung bilden. Ein Dilemma für die Wissenschaftskommunikation: Denn je nachdem kann eher die ergebnisorientierte oder die transparenzorientierte Kommunikation Vertrauen schaffen oder es riskieren.
 
Mit Friederike Hendriks, Elisabeth Hoffmann, Hans Peter Peters und Rebecca Winkels


Folge 10 - Ethik in der Wissenschaftskommunikation

Was ist eigentlich „gute Wissenschaftskommunikation“? In vielen Folgen des Wisskomm-Quartetts geht es auch um diese Frage. Diesmal ist das Thema zentral. Wir diskutieren über das Buch „An Ethics of Science Communication“ von Fabien Medvecky und Joan Leach.

Die Australierin und der Neuseeländer stellen gleich im ersten Kapitel eine provozierende Frage: Wir gehen davon aus, das Wissenschaftskommunikation per se eine ethische Angelegenheit ist – aber stimmt das überhaupt? Ist es immer und unter allen Umständen gut, Menschen über Wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren? Die beiden führen kenntnisreich und unprätentiös durch unterschiedliche Dimensionen der Ethik von der Philosophie und Soziologie bis hin zur aktuellen Praxis.

Über das Buch und seine Thesen lässt sich viele Stunden lang diskutieren. Wir haben uns auf den Begriff „Kairos“ konzentriert: Die Idee, dass neben der Botschaft selbst auch der richtige Zeitpunkt das richtige Umfeld und der richtige Weg, sie zu kommunizieren, zählen.
Daraus leiten Medvecky und Leach sehr konkrete Verpflichtungen für Wissenschaftler*innen und Kommunikator*innen ab.

Mit Lars Rademacher, Julia Serong, Rebecca Winkels und Elisabeth Hoffmann


Folge 9 - Alexander Bogner - Die Epistemisierung des Politische

Wenn Politiker*innen politische Entscheidungen als alternativlos bezeichnen, weil die wissenschaftlichen Fakten angeblich eine politische Entscheidung zwingend erfordern und wenn damit zugleich die Notwendigkeit bestritten wird, Ziele und Interessen politisch auszuhandeln, dann suchen sich die Leute, die andere Entscheidungen wollen, eben alternative Fakten.

So kann man eine der Kernthesen des Buchs von Bogner zusammenfassen. Er kritisiert dabei nicht die Idee einer Politik, die sich an wissenschaftlichen Befunden orientiert, sondern die Verschleierung von politischen Streitfragen durch deren Umdeutung zu Wissensfragen.

Wie ist die wissenschaftliche Führung von Wertedebatten aus demokratietheoretischer Perspektive einzuschätzen und was bedeutet sie für das Idealbild der partizipativen Bürger*innen vor dem Hintergrund von Postdemokratie-Mahnungen? Wie informiert kann und muss informierte Teilhabe in einer Wissensgesellschaft sein? Bogner zeigt Widersprüche auf und lädt zur Debatte.

Mit Elisabeth Hoffmann, Julia Serong, Markus Weißkopf und Rainer Bromme.


Folge 8 - Wissenschaftsbarometer

Zum zweiten Mal (nach Folge 1) befasst sich das Wisskomm-Quartett mit dem Wissenschaftsbarometer. Dies erhebt im Auftrag von Wissenschaft im Dialog die Einstellungen der Deutschen zu Wissenschaft und Forschung. Was hat sich verändert im Vergleich zu den Vorjahren? Wie groß ist das viel beschworene Misstrauen in der Bevölkerung der Wissenschaft gegenüber wirklich? Und was können Praktiker*innen nun aus den Ergebnissen lernen? Erstmal werfen wir einen vergleichenden Blick auf die Situation in der Schweiz und schauen uns mit dem Wissenschaftsbarometer explizit die Rolle der Politikberatung an.

Mit Ricarda Ziegler, Niels Mede, Friederike Hendriks und Elisabeth Hoffmann.


Folge 7 - Humor

Eigentlich passt das gar nicht zusammen: Humor und Wissenschaft. Fakten sollen neutral sein, und es ist nicht unsere Aufgabe, zu unterhalten. Trotzdem entstehen immer mehr Formate, die wissenschaftliche Themen lustig präsentieren. Cartoons und Videos, Science Slam-Beiträge, Satire-Stücke und ganze Kabarett-Programme. Auch die Forschung hat sich dieses Themas jetzt angenommen. Das Wisskomm-Quartett diskutiert drei aktuelle Publikationen, die sich mit der Wirkung von Humor in der Wissenschaftskommunikation befassen. Sie vergleichen die Wirkung von Videos mit und ohne Publikumsgelächter. Und sie untersuchen, ob ein humoristischer Zugang zu einem so ernsten Thema, wie es der Klimawandel ist, anders wirkt, als eine Herangehensweise, die auf Sorgen und Ängste abzielt. Humor, so scheint es, funktioniert in der Gemeinschaft am besten. Und er kann Barrieren abbauen. Kann sich ein humorvoller Umgang mit wissenschaftlichen Themen gerade für jüngere Zielgruppen und Menschen, die die Wissenschaftskommunikation bisher wenig erreicht, besonders auszahlen?

Mit Friederike Hendriks, Elisabeth Hoffmann, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 6 - Open Science

Wissenschaft ist selbstkritisch. Etablierte Verfahren sorgen dafür, dass Ergebnisse in der Regel erst nach intensiven Qualitätssicherungsverfahren öffentlich werden. Einander fachlich zu hinterfragen, zu ergänzen, zu kritisieren und zu widersprechen gehört unter Forschenden schon seit Jahrhunderten zum guten Ton. Mehr noch: Es macht die Wissenschaft zu dem, was sie ist. Lange Zeit lief die Produktion von somit wissenschaftlich gesichertem Wissen für die Öffentlichkeit unsichtbar ab. Durch die Open Science-Bewegung wird gemeinsam mit den Forschungsergebnissen nun auch der Austausch transparent, der ihnen vorangeht oder folgt. Preprints, also Vorab-Veröffentlichungen, laden explizit zur offenen Begutachtung ein.

Kann die Öffentlichkeit mit so viel Transparenz umgehen? Wirft es nicht ein schlechtes Licht auf die Wissenschaft, wenn methodische Fehler oder zweifelhafte Schlussfolgerungen sichtbar gemacht werden? Am Beispiel des "Arsenic Life"-Eklats in den USA diskutiert das Wisskomm-Quartett die Auswirkungen von Open Science und Transparenz auf die Wissenschaft und natürlich auch auf die Wissenschaftskommunikation.

Mit Friederike Hendriks, Elisabeth Hoffmann, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 5 - Wissenschaftsjournalismus

Dem Wissenschaftsjournalismus fehlen Ressourcen, immer weniger Redaktionen leisten sich eigene Ressorts. Gleichzeitig verfügen Forschungseinrichtungen und Universitäten über so viele Möglichkeiten wie nie zuvor, sich und die Wissenschaft öffentlich darzustellen. Online-Kanäle und Formate machen es Forschenden leicht, auch außerhalb der Fachgemeinschaft zu publizieren. PR-Profis unterstützen bei der Vermittlung und Verbreitung. Und auf Plattformen wie „The Conversation“ geben Journalist*innen Texten aus der Forschung Glanz und Schliff. Auch auf kritisches Hinterfragen hat der Journalismus kein Monopol. Hat der unabhängige Wissenschaftsjournalismus also ausgedient? Er wird gleichzeitig wichtiger und weniger wichtig – das ist eine der Thesen in dieser Folge des Wisskomm-Quartetts.

Mit Elisabeth Hoffmann, Hans-Peter Peters, Julia Serong und Rebecca Winkels.
 

Folge 4 - Wissenschaftsleugnung

Zu vielen aktuellen Fragen, die für Bürger*innen wichtig sind - wie beispielsweise zum Impfen oder auch zum Klimawandel - gibt es gesichertes wissenschaftliches Wissen. Es ist gut begründet, durch viele Studien belegt und in der Wissenschaft herrscht weitgehend Konsens dazu. Gleichwohl zweifeln Menschen dieses Wissen an und leugnen Forschungsergebnisse - oft weil sie gegen Handlungskonsequenzen sind, die durch dieses Wissen begründet werden. Was steckt dahinter?

In dieser Folge diskutiert das Wisskomm-Quartett typische individuelle, kognitive Prozesse, die dazu führen können, dass Menschen Nachweisliches bezweifeln und bestimmten Erkenntnissen gegenüber skeptisch bleiben, die in der Wissenschaft Konsens sind. In gar nicht wenigen Fällen wird auch bewusst und systematisch mit Mitteln der PR gegen evidentes Wissen agitiert. Wenn politische oder wirtschaftliche Interessen betroffen sind, geraten mitunter nicht nur Erkenntnisse, sondern auch die Wissenschaftler*innen selbst ins Zentrum der Kritik. Dagegen anzugehen, ohne die Thesen der Leugner*innen zu wiederholen und damit zu stärken, ist keine leichte Aufgabe. Stephan Lewandowsky und Kollegen geben der Wisskomm konkrete Hinweise an die Hand, die wir - auch kritisch - reflektieren.

Mit Rainer Bromme, Elisabeth Hoffmann, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 3 - Rollen der Wissenschaftler*innen

Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die kommunizierenden Wissenschaftler*innen selbst. Sie treten in vielen Rollen auf. Als Forscher*innen, Dozent*innen, Gutachter*innen und auch als Expert*innen gegenüber der Öffentlichkeit. Das Wisskomm-Quartett befasst sich mit den Rollen, in denen sich Wissenschaftler*innen selbst sehen, wenn sie öffentlich kommunizieren. Was sind ihre Motive, mit welchen Erwartungen ist ihr Engagement verbunden? Spielt es für sie eine Rolle, was ihr Umfeld, von ihnen erwartet, zum Beispiel ihre Arbeitgeber, die Universitäten und Forschungseinrichtungen? Das Wisskomm-Quartett widmet sich auch der Frage, ob Wissenschaftler*innen die möglichen Reaktionen der Öffentlichkeit vorwegnehmen. Lassen sich sich durch diese beeinflussen?

Mit Elisabeth Hoffmann, Hans Peter Peters, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 2 - Verständlichkeit

Was bedeutet Verständlichkeit im Kontext von Wissenschaftskommunikation? Mit ihren Fachbegriffen, Daten und Statistiken gilt Wissenschaft für Lai*innen oft als schwer verständlich und komplex. Was bedeutet es, wenn diese Komplexität reduziert wird? Ist der Vorgang vergleichbar mit einer Übersetzung in leichtere Sprache? Das Wisskomm-Quartett schaut genauer hin, was solche Übersetzungen beinhalten. Es diskutiert, welche Aspekte jenseits der reinen Vermittlung von Fakten dabei für eine Rolle spielen. Offenbar ist es nicht nur anspruchsvoll, wissenschaftliche Texte zu verstehen, sondern für Wissenschaftler*innen auch nicht einfach, sich verständlich auszudrücken. Was und wer kann ihnen dabei helfen?

Mit Elisabeth Hoffmann, Hans Peter Peters, Julia Serong und Rebecca Winkels


Folge 1 - Vertrauen

Hintergrund ist diesmal das aktuelle Wissenschaftsbarometer. Die repräsentative Umfrage, die seit 2014 regelmäßig von WiD durchgeführt wird, befasst sich mit der Einstellung der deutschen Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung. Das Quartett spürt der Frage nach, welche Formen von Vertrauen es gibt, und welches Vertrauen in die Wissenschaft eigentlich wünschenswert ist. Welche Faktoren führen zur allgemeinen Akzeptanz wissenschaftlicher Ergebnisse? Gibt es überhaupt Wirkungsmechanismen, die für alle Themen von Corona-Virus bis zum Klimawandel gleich sind? Welche Rolle spielt eigentlich die Wissenschaftskommunikation bei der Vertrauensbildung? Wir fragen nach Beispielen für gute Praxis und schauen auch dorthin, wo Wissenschaftskommunikation womöglich schiefgehen kann.

Mit Rainer Bromme, Elisabeth Hoffmann, Julia Serong und Rebecca Winkels

Krisenstimmung – Wie Wissenschaft in schwierigen Zeiten vermittelt werden kann

Krisenstimmung – Wie Wissenschaft in schwierigen Zeiten vermittelt werden kann ist eine Podcast Folge von Studierenden aus dem Masterstudiengang Wissenschaft-Medien-Kommunikation am KIT (Karlsruhe)

https://www.campusradio-karlsruhe.de/2021/08/06/vertrauen-in-der-krise/.

Die erste Folge (vom 12.8.2021) zu Vertrauen in Wissenschaft im Zusammenhang mit der Coronakrise enthält ein ausführliches Interview mit Rainer Bromme

https://open.spotify.com/episode/09ZfLCRQBaQNnkK59wFCso?si=8c5c50a7e26f4f99

(oder auch über andere Podcast Anbieter)

Darum geht es: In der Coronakrise wurde deutlich, dass wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht immer bedingungslos vertraut wird. Warum ist das so? Und was könnte die Wissenschaftskommunikation aus solch einer Krise lernen? Wem wird in Krisensituationen warum vertraut? Welche Implikationen hat das für die Wissenschaftskommunikation in Krisenzeiten. Welche Akteure spielen dafür eine Rolle? Wie läßt sich die Frage nach Vertrauen sozialpsychologisch erforschen?
 

Warum Forschung zur Wissenschaftskommunikation für Gesellschaft und Wissenschaft wichtig ist

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat von September 2020 bis April 2021 die #FactoryWisskomm organisiert, einen Diskussionsprozess mit über 150 Teilnehmern aus Wissenschaft, Wissenschaftsorganisationen und der Praxis der Wissenschaftskommunikation. In sechs Arbeitsgruppen wurden „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“ erarbeitet.
Die Arbeitsgruppe zum „Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation“ zeigte neben konkreten Empfehlungen für die konzeptionelle, institutionelle und organisatorische Stärkung der Forschung zur Wissenschaftskommunikation auch auf, warum man solche Forschung überhaupt braucht. Rainer Bromme, Birte Fähnrich, Benedikt Fecher und Alina Loth fassen die Argumente zusammen. (DUZ Online, 22.06.2021)
https://www.duz.de/beitrag/%21/id/1125/nicht-nur-mehr-sondern-besser*
 

Große Veränderungen bei Vertrauen in Wissenschaft

Das Wissenschaftsbarometer 2020 zeigt große Veränderungen im Ausmaß des Vertrauens in Wissenschaft. Ein Interview mit Rainer Bromme dazu im Magazin aus Kultur und Sozialwissenschaften (vom 17.12.2020) des Deutschlandfunks findet man HIER

 

Zwischen Vertrauen, gesundem Menschenverstand und Skepsis. Müssen wir Wissenschaft wirklich verstehen

Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Bromme und Dr. Jeanne Rubner (Leiterin der Redaktion Wissenschaft und Bildungspolitik des Bayrischen Rundfunks) über Wissenschaftskommunikation im Zusammenhang mit der COVID 19 Pandemie.
(Gesendet am 5.6.2020 im Programm BR 2 des Bayrischen Rundfunks, Moderation: Klaus Schneider)

Zum Download HIER

Umgang mit Informationen zu COVID-19 aus dem Internet

Tipps und Hilfe zum Umgang mit Informationen zu COVID-19 aus dem Internet, publiziert im Informationsangebot Corona Hilfen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS) von Rainer Bromme, Lisa Scharrer und Marc Stadtler findet man HIER

Verständlichkeit ist gut, aber es geht um INFORMIERTES Vertrauen

Interview auf Wissenschaftskommunikation.de mit Rainer Bromme zu den Zielen von Wisenschaftskommunikation, auch, - aber nicht nur - in Zeiten der COVID-19 Pandemie.

Das Interview findet man HIER

Wissenschaftskommunikation.de ist ein gemeinsames Portal von Wissenschaft im Dialog mit dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) und dem Lehrstuhl von Annette Leßmöllmann am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Portal reflektiert aktuelle Trends und Themen und bietet praktische Unterstützung rund um Wissenschaftskommunikation.

Ein Interview zum Thema Die Bedeutung von Emotionen in der Wissenschaftskommunikation mit Rainer Bromme zu seinem Eröffnungsvortrag der Jahrestagung der Fachgruppe Wissenschaftskommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), 6.- 8. Februar, 2019, TU Braunschweig, findet man hier.

Ein Interview zum Thema 'Vertrauen in Wissenschaft' mit Rainer Bromme in Spektrum der Wissenschaft aus Anlass des 'March for Science' findet man hier.
Auch erschienen als: Die drei Dimensionen des Vertrauens - Interview mit Rainer Bromme in C. Könnecker (Hrsg.) (2018). Fake oder Fakt? Wissenschaft, Wahrheit und Vertrauen (S.243-250). Berlin: Springer Verlag.doi.org/10.1007/978-3-662-56316-8_21   Send a copy for my personal use