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Eden goes Arizona!

In Kürze ist es soweit: Unsere Ausstellung wird an der University of Arizona gezeigt. Begleitet von Film-Screenings, Vorträgen und Varieté-Shows laden wir einmal mehr zu pflanzlich-inspirierten Gedankenexperimenten ein. Hier und auf unseren Social Media Kanälen gibt's alle Infos zu Eden in Arizona. 

 

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Begleitheft zur Ausstellung jetzt online

Sie finden das Begleitheft zur Ausstellung nun hier zum Download. Mit dem Begleitheft liefern wir vertiefende Informationen zu den ausgestellten Texten und ordnen diese in ihre größeren Kontexte ein.

Download

© WWU | Aline Klieber

Ausstellungseröffnung

Am Sonntag hat in Münster die Ausstellung Eden? Plants between Science and Fiction in der Orangerie des Botanischen Gartens an der Universität Münster eröffnet. Die zahlreichen Besucher:innen haben sich einen Einblick darüber verschafft, welche Rolle Pflanzen in Science-Fiction-Literatur und -Filmen spielen. Nach der Eröffnungsrede von Projektleiterin Katharina Scheerer (rechts) begrüßte Prof. Dr. Silvia Reuvekamp, Professorin für Literatur des Mittelalters und Mitglied im Vorstand der Graduate School Practices of Literature, die Anwesenden.

Auch in den kommenden Tagen ist in der Ausstellung viel los: Am Dienstag, 17. Mai, um 18 Uhr liest der Perry-Rhodan-Autor Christoph Dittert aus seinen Texten, am Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr hält die Kulturwissenschaftlerin Dr. Solvejg Nietzke einen Vortrag über Dark Green Monsters - Botanische Gedankenexperimente. Und am 24. Mai findet um 18 Uhr die Lesung des Kurzgeschichtenwettbewerbs "Green Tales" in Kooperation mit dem Kulturbüro statt! Zudem gibt es Führungen in Kooperation mit dem Botanischen Garten, mehr dazu auf unserer Veranstaltungs-Seite!

Das Begleitheft zur Ausstellung ist hier zu finden: Download Begleitheft

© WWU | Aline Klieber

Ein Blick hinter die Kulissen!

Die Ausstellung nähert sich in großen Schritten! In den vergangenen Wochen haben nicht nur wir von unseren Arbeitsbereichen und Aufgaben in Hinblick auf den kommenden Ausstellungsaufbau berichtet, sondern auch einige unserer Autorinnen zu ihrer Arbeit befragt. Dabei sind spannende Interviews entstanden, die ihr ab sofort auf unserer neuen Unterkategorie Interviews entdecken könnt!

Taucht ein in die Arbeitswelt von Science-Fiction-Literatur und verschafft euch selbst einen Einblick über die Umwandlung von Literatur in ein Ausstellungsformat!

Schreibt uns bei Fragen, Anmerkungen, etc. gern eine Mail an eden.science-fiction@wwu.de! Wir freuen uns darauf, von euch zu hören!

Imperia
© Zentrale Kustodie

Kurzgeschichtenwettbewerb 2022

In Kooperation mit dem Kulturbüro der WWU

Für den Kurzgeschichtenwettbewerb 2022 suchen wir gemeinsam mit dem Kulturbüro Prosatexte zum Thema „Green Tales“.

Von Topfpflanzen über Gartengrün bis zum Wildwuchs am Wegesrand – Pflanzen sind überall zu finden. Sie spenden Schatten, heilen von Krankheiten und verbessern die Luft; können aber auch giftig sein und für manche Tiere zur tödlichen Falle werden. Dennoch gelten Pflanzen als passiv, eine Fehlannahme, wie aktuelle Forschungen zu pflanzlicher Intelligenz und Kommunikation zeigen. Auch in der Literatur spielen Pflanzen eine wichtige Rolle. Insbesondere Science-Fiction- und Fantasy-Texte imaginieren groteske Pflanzenmenschen und wilde Öko-Szenarien. Der Darstellung von Pflanzen in dieser Literatur widmet sich im Mai eine Ausstellung der Graduate School Practices of Literature. Aus diesem Grund interessiert sich auch das Kulturbüro für Geschichten, in denen irdische oder intergalaktische Pflanzen mehr als nur Kulisse sind. Gesucht werden innovative Texte, die Pflanzen aus ihrer Rolle als Bystander holen und zu Akteurinnen machen.

Beteiligen können sich Studierende und Mitarbeiter*innen der WWU oder Studierende einer anderen Hochschule in Münster. Die Texte dürfen einen Umfang von ”7.500• Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten. Da die Texte der Jury anonym vorgelegt werden sollen, dürfen Namen nur in der Begleitmail vermerkt werden. Den Sieger*innen winken Preisgelder in Höhe von insgesamt ›1.500• Euro.

Schickt Eure Kurzgeschichte – auf Deutsch oder Englisch – als PDF-Datei (Text •1,5-zeilig) bis zum ž›31.01.2022 an: kultur@uni-muenster.de.

Die Siegertexte werden während der Ausstellung in einer Autor*innen-Lesung präsentiert und erscheinen im Druck.
 

Im Interview mit der Wissenschaftskommunikation des FB09

Die Ausstellung nimmt Konturen an. Das Team arbeitet auf Hochtouren, um die Ausstellung im Mai 2022 präsentieren zu können. Wie die Idee zur Ausstellung enstanden ist und die Arbeitsprozesse ablaufen, hat die Projektleiterin Katharina Scheerer in einem Interview mit der Wissenschaftskommunikation des Fachbereichs Philologie erklärt. Das umfangreiche Interview lässt sich hier nachlesen.
 

Lesung mit Christoph Dittert, Autor der "Perry Rhodan"-Reihe

Als langjähriger Autor der Perry Rhodan-Reihe gab Christoph Dittert einen Einblick in die Science-Fiction-Serie. Die Lesung und das anschließende Gespräch mit dem Publikum thematisierte unter anderem die der Arbeit im Autor*innenkollektiv (z.B. mit Blick auf die Sicherung von Konsistenz und Kohärenz) und Fragen der Wissenschaftskommunikation bzw. -vermittlung, insbesondere die Bedeutung von wissenschaftlicher Vorarbeit und den Einfluss der Leser:innen bzw. der Fangemeinde.

Hier findet ihr das Interview zur Lesung!

Über den Gastvortrag und Workshop von Dr. Julia Grillmayr

Am 20. und 21. Oktober haben wir Dr. Julia Grillmayr von der Kunstuniversität Linz für einen Gastvortrag und einen Workshop empfangen. Im Vortrag gewährte Grillmayr uns einen Einblick in ihr spannendes Postdoc-Projekt "Science Fiction, Fact and Forecast". Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung mit dem Potenzial von Science-Fiction, unterschiedliche Zukunftsentwürfe und Szenarien zu entwickeln. In einem anregenden Austausch mit dem Publikum wurde anschließend weiter über die Fähigkeit von Science-Fiction, neue Denkräume zu eröffnen, diskutiert.
Während des Workshops hatten wir als Projektbeteiligte die Gelegenheit, den Fokus der Diskussionen auf unser Ausstellungsthema und verwandte Bereiche zu lenken. Neben Donna Haraways Überlegungen zu "Tentacular Thinking", Eva Haywards Essay "Ciliated Sense" und Vilém Flussers "Vampyroteuthis Infernalis" stand Nnedi Okorafors Roman "Binti" auf der Lektüreliste. Wir sind Julia Grillmayr sehr dankbar für ihren Beitrag zu unserem Projekt und freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihr!

Gspol Poster Grillmayr
© GSPoL

Speculations, Fabulations, Incantations – Science Fiction, contemporary futurology and how to change the world

Vortrag von Dr. Julia Grillmayr (Kunstuniversität Linz) am 20. Oktober

"Wir wollen eine gute Geschichte, aber auch ein gutes Gespräch über die ethischen und sozialen Dimensionen von Technologie und Wissenschaft." Joey Eschrich vom Center for Science and the Imagination an der Arizona State University lehrt Ingenieurstudent:innen, wie man einen Science-Fiction-Prototypen schreibt, eine "hoffnungsvolle, ehrgeizige, technisch fundierte Zukunftsvision". Das SF-Prototyping, das von dem Futuristen Brian David Johnson entwickelt wurde, ist Teil eines wachsenden Trends der von der Science-Fiction inspirierten Zukunftsforschung und des Futurismus. Obwohl diese Bereiche eine gemeinsame Geschichte haben und schon immer mehrere gemeinsame Ziele verfolgten, ist zu beobachten, dass Methoden des Szenario-Denkens, die sich der SF als Werkzeug bedienen, derzeit einen Boom erleben. Die daraus resultierenden Texte lesen sich in der Regel ähnlich wie Science-Fiction-Kurzgeschichten, werden aber in einem anderen Kontext geschrieben und rezipiert: Think Tanks initiieren öffentliche Calls for Stories, Universitäten integrieren spekulative Szenarienentwürfe in ihre Lehre und veröffentlichen Anthologien mit wissenschaftsbasierten Zukunftsvisionen, Futuristen und SF-Autoren arbeiten gemeinsam an Projekten für kommunale Organisationen, private Unternehmen und das Militär. Dr. Julia Grillmayr hat diese Projekte in den USA besucht und kulturwissenschaftlich analysiert.
Am Mittwoch, 20. Oktober, um 18 Uhr im JO1 (Johannisstraße 4) wird Sie Ihre Arbeit vorstellen und darüber sprechen, welchen Beitrag Science-Fiction zur Zukunftsforschung leisten kann.

Plakat Eden
© Eden

Das Projekt in den sozialen Netzwerken

Die Vorbereitungen für die Ausstellung sind in vollem Gang. Eindrücke von der wissenschaftlichen Recherche, der Entstehung der Szenografie und Vorstellungen der Teammitglieder teilen wir ab sofort auch auf unserem Twitter- und Instagram-Kanal. Hier lässt sich auch das Poster der Ausstellung bewundern, das eigens für das Projekt entworfen wurde. Wir freuen uns auf den Austausch über Horror-Pflanzen oder idyllische Space-Gärten.

Fotos

© Aline Klieber
  • © Aline Klieber
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Seit einigen Wochen arbeiten wir nun schon an unserer Ausstellung. In letzter Zeit haben wir vor allem viele Bücher gelesen, Filme geschaut und darüber nachgedacht, wie wir unsere Forschungsergebnisse möglichst ansprechend präsentieren können. Vergangenen Freitag (27. August) stand ein etwas anderer Termin an: Wir haben uns im Botanischen Garten der WWU getroffen, um Fotos vom Team für unsere Website aufzunehmen.