© Doris Reiter

Ultraschnelle Optik in nanostrukturierten Festkörpern

Willkommen in der AG Jun-Prof. Dr. Doris Reiter

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der theoretischen Beschreibung von Dynamik von nanostrukturierten Festkörpern auf ultrakurzen Zeit- und Längenskalen. Eine Einführung in unsere aktuellen Forschungsgebiete finden Sie hier. Meinen Lebenslauf und weitere Informationen sind in der Forschungsdatenbank der WWU Münster zu finden.

Neben Kooperationen an der WWU Münster, insbesondere mit der AG Kuhn und der AG Schuck, arbeiten wir mit theoretischen und experimentellen Gruppen aus der ganzen Welt zusammen, unter anderem mit Martin Axt aus Bayreuth (Deutschland), Pawel Machnikowski aus Breslau (Polen), Sang Soon Oh aus Cardiff (UK), Richard Warburton aus Basel (Schweiz) und Gregor Weihs aus Innsbruck (Österreich).

Wir freuen uns immer über Interesse an unserer Arbeit. Wer sich über Bachelor- oder Masterarbeiten bei uns informieren möchte, kann einfach einen Termin per E-Mail vereinbaren.
© D. Reiter

Doris ist Physikerin der Woche

23.03.2021

Das Projekt „Physikerin der Woche“ der DPG stellt seit 2018 jede Woche eine Physikerin in Deutschland oder eine deutsche Physikerin im Ausland vor. Diese Woche (vom 22.03.-28.03.) ist Doris die Physikerin der Woche und wird auf der DPG-Website und den sozialen Medien der „Physikerinnen“ wie Twitter und Instagram vorgestellt.
© Doris Reiter/DPG

"Halbleiter zum Frühstück" ist zurück

12. März 2021

Eigentlich ist der März die Zeit der Frühjahrstagungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). In diesem Jahr finden Veranstaltungen nur online statt. Als Fachverband Halbleiter präsentieren wir ab dem 15.03.21 die online Vortragsreihe „Halbleiter zum Frühstück“. Jeden Tag zur Frühstückszeit gibt es einen spannenden Vortrag über Halbleiterphysik. Die Vorträge sind allgemein verständlich und sollen auch Studierende ansprechen. Die Teilnahme ist ohne Registrierung einfach online über die Links auf der Website möglich.

© Philipp Henzler/Konstanz

Neue Publikation über eine langlebige Kohärenz in geladenen Quantenpunkten

10. Februar 2021

Wenn in einem geladenen Quantenpunkt ein Elektron-Loch-Paar angeregt wird, formt sich ein Trion. Analog zu Exzitonen können Trionen im Grundzustand oder in angeregten Zuständen existieren. Wir regen eine Superposition von angeregten Trion-Zuständen an und zeigen, dass die Superposition sowohl eine ultraschnelle Relaxation übersteht als auch sehr langlebig ist. Die Superposition ist in Anrege-Abfrage-Experimenten sichtbar, die in der AG Leitenstorfer aus Konstanz durchgeführt wurden und hervorragend mit unseren theoretischen Rechnungen übereinstimmen. Dabei zeigt sich die Superposition als dynamisches Merkmal und kann über die Anregungsbedingungen kontrolliert werden.

Mehr dazu in der Publikation.

© M. Holtkemper

Neue Publikation über die Präparation dunkler Exzitonen in Quantenpunkten

12. Januar 2021

In Quantenpunkten können einige Exzitonen (Elektron-Loch-Paare) optisch angeregt werden, während andere Exzitonen nicht an das Lichtfeld koppeln. Diese dunklen Exzitonen haben eine lange Lebenszeit, darum ist ihre Präparation sehr interessant. In dem Paper schlagen wir eine Methode zur Präparation des dunkelen Grundzustands-Exziton vor, die auf der Anregung mit einem longitudinalen Lichtfeld und Valenzbandmischen von höher angeregten Zuständen beruht. Wir zeigen, dass diese Methode in vielen Quantenpunkten sehr effizient funktioniert.

Die Arbeit ist zusammen mit Guillermo Quinteiro aus Argentinien entstanden.

Mehr dazu in der Publikation.

© Th. Bracht

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Bracht

07. Januar 2021

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Bracht zum Abschluss seines Masterstudiums. Thomas hat seine Masterarbeit über „Machine Learning gesteuerte Quantenkontrolle in optisch getriebenen wenig-Niveau-Systemen“ geschrieben. Mit Hilfe von neuronalen Netzwerken konnte Thomas neue Protokolle finden, um in einem Quantenpunkt diverse Zustände zu präparieren. Dabei hat er auch die Grenzen des maschinellen Lernens erforscht und gezeigt, dass die Ergebnisse des neuronalen Netzwerks manchmal unsinnig und manchmal sehr hilfreich sind. Diesen Monat fängt Thomas mit seiner Promotion an, für die wir ihm alles Gute wünschen!

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