News 2026

© OWMs

Kognition im gesellschaftlichen Kontext: Psychologische Forschung aus kritischer Perspektive

Vortragsveranstaltung für junge Forschende & Studierende

Die Psychologie nimmt als Wissenschaft eine besondere Position ein, da sie individuelles Erleben, soziale Kontexte und empirische Forschung in einem akademischen Rahmen miteinander verbindet. Dadurch ist sie perfekt geeignet, gesellschaftliche Strukturen und deren Einfluss auf menschliches Denken, Verhalten und Erleben zu untersuchen sowie daraus entstehende Herausforderungen und Probleme zu verstehen.

Im Rahmen dieser Vortragsveranstaltung präsentieren junge Forschende ihre aktuellen Themen und zeigen, wie psychologische Forschung genutzt werden kann, um drängende gesellschaftliche Fragen unserer Zeit zu untersuchen. Aus einer kritischen Perspektive werden dabei unter anderem psychologische Mechanismen hinter rassistischen Vorurteilen, fehlendem Verständnis für Betroffene von Umweltkatastrophen, Machtstrukturen im Arbeitskontext sowie klinischen Störungsbildern betrachtet und in den Zusammenhang gesellschaftlicher Strukturen eingeordnet.

Die Veranstaltung findet am 25.06.2026 ab 13:00 Uhr im Raum Fl55, Fliednerstraße 21 statt. Weitere Informationen zum zeitlichen Ablauf und zu den einzelnen Vortragsthemen findet ihr hier: [PDF].

Die Veranstaltung ist „Open Doors“ – Interessierte sind herzlich eingeladen, jederzeit und auch spontan zu einzelnen Vorträgen dazuzukommen, die sie besonders interessieren!

© FH Münster, Milana Mohr

10th e-HRM International Conference

Künstliche Intelligenz im Personalmanagement

Unter dem Titel „Beyond AI: Human Resource Management and the Work of the Future” trafen sich vom 10. bis 12 Juni mehr als 40 Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur „10. e-HRM Conference“, die dieses Mal in Münster stattfand und gemeinschaftlich von Prof. Sandy Fisher (FH Münster), Prof. Guido Hertel und Dr. Franz Mönke (Universität Münster) sowie Prof. Janet Marler (State University of New York) ausgerichtet wurde. Internationale Experten präsentierten aktuellste Forschungsergebnisse zur Nutzung digitaler Technologien im Personalmanagement, bspw. zu autonomer Künstlicher Intelligenz (KI) im Management oder zu Virtueller Realität bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitenden. Zentrale Erkenntnisse: Unternehmen müssen auch beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen um das volle Potenzial neuer Technologien auszuschöpfen. Statt Mitarbeitende durch KI ersetzen zu wollen ist es meist effektiver, Mitarbeitende weiterzuentwickeln (Re-Skilling) um sie auf neue Rollen und Tätigkeitsprofile vorzubereiten. Personalexperten spielen dabei eine zentrale Rolle und sollten möglichst früh bei der strategischen Planung, Einführung und Erfolgskontrolle beteiligt sein. Durch die mehr als 20-jährige Forschung im Bereich des electronic Human Resource Management stehen Personalfachkräften vielfältige erprobte Verfahren zur Verfügung. 

© PWM e.V.

Praxistage AOW 2026

Praxistage AOW 2026

Zwei Tage voller Inspiration, Praxiswissen und Networking: Die Workshops und Vorträge bieten wertvolle Einblicke in Business Coaching, Training, Kundenpsychologie und Karriereentwicklung. Lerne von erfahrenen Expert:innen, erweitere deine Skills und knüpfe neue Kontakte. Ob praxisnahe Workshops am Freitag oder spannende Vorträge am Samstag – hier bekommst du Impulse, die dich wirklich weiterbringen. Sei dabei und gestalte deine Zukunft aktiv mit!
 

© WirtschaftsWoche

WirtschaftsWoche berichtet über unsere Forschung

Die WirtschaftsWoche berichtet über aktuelle Forschungsergebnisse aus der OWMs

Das Studienteam aus Franz Mönke, Amelie Bürger, Julia Steinbrecher, Henrik Heinemann, Patricia Prüßmeier und Philipp Schäpers hat untersucht, wie Recruiter:innen auf unvollständige LinkedIn-Profile in der Personalauswahl reagieren. 

Ein Ergebnis: Unvollständigkeit kommt auf verschiedenen Ebenen nicht gut an. Aber nur in einem Active Sourcing-Szenario: Mit vollständigem Lebenslauf verschwand der negative Effekt. 

Das und unsere weiteren Erkenntnisse erklären Franz Mönke und Philipp Schäpers genauer im Artikel. 

Hier geht es zum Artikel: https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/linkedin-diese-informationen-gehoeren-ins-perfekte-profil/100197175.html 

Unsere Studie: 
Mönke, F. W., Bürger, A. S., Steinbrecher, J., Heinemann, H., Prüßmeier, P. L., & Schäpers, P. (2025). When less is not more: Incomplete information in LinkedIn assessments and the moderating role of applicants‘ résumé. Journal of Business and Psychology, 40, 1465–1491. https://doi.org/10.1007/s10869-025-10032-9