© Pixabay

Employability

No english version available.

Positionierung der Musikhochschule Münster zu Employability (Beschäftigungsfähigkeit)

Erarbeitet mit fachlicher Unterstützung des Career Service der Universität Münster| Stand: 26. Februar 2020
Das Positionspapier kann auch hier als pdf-Dokument abgerufen werden.

 

Grundsätzliche Ausrichtung der Studiengänge und Ausbildungsziele

Die Vorbereitung der Studierenden auf das Erwerbsleben als Musiker*in ist integraler Bestandteil aller angebotenen Studiengänge, sowohl im künstlerischen als auch im künstlerisch-pädagogischen Bereich. Die Musikhochschule Münster orientiert ihre Studiengänge an den aktuellen und voraussehbaren Bedarfen in den potenziellen Erwerbsfeldern auf dem Musikarbeitsmarkt in Deutschland. Die Anzahl fester Stellen im Orchester, aber auch an Musikschulen nimmt seit Jahren und voraussichtlich auch in Zukunft ab. Für viele Absolvent*innen wird es daher notwendig sein, verschiedene musikalische Tätigkeitsbereiche in der gleichen Lebensphase miteinander zu kombinieren, um sich ein ausreichendes Einkommen als Berufsmusiker*in zu sichern. Die Musikhochschule Münster will ihre Absolvent*innen daher bestmöglich mit den unten aufgeführten Kompetenzen versehen, damit diese in verschiedenen und wechselnden beruflichen Situationen navigieren und Übergänge selbstbestimmt meistern können. Das Erreichen und die Wahrung der Beschäftigungsfähigkeit liegen gleichzeitig aber auch in der individuellen Verantwortung der Studierenden. In besonderem Maße gilt dies für das intensive und ausdauernde Üben zur professionellen Beherrschung des Instruments bzw. der Stimme. Doch auch die Bereitschaft, im Laufe des Studiums einen realistischen Blick auf das eigene Potenzial einnehmen und davon ausgehend sich ein individuelles Berufsprofil erarbeiten zu können sind unabdingbare Eigenleistungen der Studierenden für einen raschen, erfolgreichen Berufseintritt und eine andauernd hohe Beschäftigungsfähigkeit.1

 

Kompetenzen der Absolvent*innen der Musikhochschule Münster

  • Exzellente Beherrschung des Instruments
    Die professionelle Beherrschung des Instruments bzw. der Stimme ist die maßgebliche Qualifikation für künstlerische wie auch künstlerisch-pädagogische Tätigkeitsbereiche von Musiker*innen. Sie wird hauptsächlich durch den Einzelunterricht im künstlerischen Hauptfach erlangt. Im künstlerischen Studiengang Musik und Kreativität findet dies Anwendung in der Kammermusik, im Orchester, in Solokonzerten und Musiktheaterprojekten. Gleiches gilt für den Studiengang Musik und Vermittlung, zusätzlich unter der Berücksichtigung der Vermittlung dieser Qualitäten in der Lehre. Der Unterricht im künstlerischen Hauptfach wird durch Kernkompetenzen aus den Bereichen Musiktheorie und Musikgeschichte/Musikwissenschaft abgerundet. Maßgebliche Qualifikationen für Tätigkeiten im Bereich Keyboards & Music Production (KMP) und Popularmusik sind sowohl kreative Kompetenzen als auch Kompetenzen im Bereich der künstlerischen und kommerziellen Popularmusik. Individuell gestaltbare Studienverläufe und ein Betreuungsverhältnis Studierende zu Lehrende von zwei zu eins schaffen Raum für ganzheitliche musikalische Persönlichkeitsentwicklung.
  • Soziale Kompetenzen
    Die Team- und Integrationsfähigkeit in Musikensembles sowie die Flexibilität, in verschiedenen Gruppengrößen und Situationen künstlerisch arbeiten zu können, sind wichtige Kompetenzen für die Beschäftigungsbefähigung von Musiker*innen, sowohl im künstlerischen als auch im künstlerisch-pädagogischen Bereich. In verschiedenen Lehrveranstaltungen liegt der Schwerpunkt in der zu erlernenden Fähigkeit des aufeinander Hörens sowie des professionellen miteinander Musizierens und Agierens. Diese Kompetenzen werden insbesondere in Projektarbeit vermittelt. Das Lehr-/Lernformat „FreiSpiel“ eröffnet beispielsweise den Studierenden Freiräume, um in einen produktiven und interdisziplinären Austausch zu treten. Als Gruppenarbeit konzipiert, trägt dieses Format zur Ausbildung der sozialen Kompetenz jenseits der ausschließlich künstlerisch geprägten Fächer bei.
    Die von der Musikhochschule Münster angebotenen Projekte sorgen nicht nur für eine Steigerung des individuellen Leistungsniveaus, sondern stärken besonders die Kompetenzen der Flexibilität und der Integrationsfähigkeit in verschiedenartigen Musikensembles oder anderen Gruppeninteraktionen.
  • Didaktische Methodenkompetenz und musikpädagogisches Fachwissen
    Für künstlerisch-pädagogisch tätige Absolvent*innen ist eine ausgeprägte Vermittlungskompetenz besonders wichtig. Ein/Eine Künstler-Pädagog*in muss mit Menschen aller Altersstufen und Begabungsunterschiede im Sinne des Inklusionsgedankens um- und auf sie eingehen können. Im Profilmodul der künstlerisch-pädagogischen Studiengänge wird die Vermittlungskompetenz intensiv geschult. Sowohl aufeinander aufbauend als auch in Kombination miteinander ziehen sich Praxiserfahrungen gepaart mit wissenschaftlichen Vorlesungen und Seminaren wie ein roter Faden vom ersten Semester an durch das gesamte Studium. In zahlreichen Seminaren (z.B. „Angewandte Musikpsychologie“, „Musikermedizin“, „Allgemeine Didaktik“ oder „Fachdidaktik“) steht die Vermittlung eines fundierten Verständnisses für die Person des/der Lernenden, der persönlichen Entwicklungsphasen und physiologischen Voraussetzungen, des individuellen sozialen Kontextes sowie vorhandener Entwicklungspotenziale im Vordergrund.
  • Fachlich-musikalische Vielseitigkeit
    Für die Absolvent*innen, die nebeneinander mehrere Erwerbstätigkeiten ausüben, werden zielgruppenspezifische Zusatzqualifikationen zunehmend wichtiger, sowohl im künstlerischen als auch im künstlerisch-pädagogischen Bereich. Die Musikhochschule Münster unterstützt ihre Studierenden daher, durch zertifizierte Zusatzqualifikationen ihr Repertoire zu vergrößern und bietet für Bachelorstudierende im Offenen Wahlbereich eine Vielfalt an Veranstaltungen an, die sie dem eigenen Ausbildungsprofil entsprechend belegen können. Masterstudierende prägen ihr Studium durch die Entscheidung für ein bestimmtes künstlerisches Profil respektive für eine pädagogische Zusatzqualifikation.
  • Praxiserfahrung und berufliche Netzwerke
    Wer sich für ein Bachelorstudium an der Musikhochschule Münster entscheidet, entscheidet sich für ein Studium mit hoher praktischer Ausrichtung. Diverse Praxisphasen bieten die Gelegenheit, Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche auf dem Weg zu professionellem Handeln in musikvermittelnden Kontexten zu erhalten. Vom ersten Semester an haben alle Studierenden der Bachelor-Studiengänge die Möglichkeit, über unterschiedliche Formen der Praxiserfahrung ihr persönliches berufliches Netzwerk zu knüpfen. So dienen die Hospitationspraktika im ersten Studienjahr der Gewinnung eines Überblicks über das gesamte musikalische Berufsspektrum.
    In den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen werden die Studierenden ab dem zweiten Studienjahr durch Mentor*innen von Kooperationsmusikschulen aus dem Regierungsbezirk Münster auf das eigenständige Unterrichten vorbereitet. In intensiver Zusammenarbeit mit den Kooperationsmusikschulen der Regionalkonferenz des Verband deutscher Musikschulen e.V. im Regierungsbezirk Münster ist ein auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittenes Transfer-Konzept entstanden, welches in dieser engen Kooperation mit den Musikschulen ein Alleinstellungsmerkmal der Musikhochschule Münster ist und die berufliche Netzwerkbildung der Studierenden stärkt. Der regelmäßige Austausch zwischen Lehrenden der Musikhochschule und Vertreter*innen der Kooperationsmusikschulen sowie gemeinsame Reflexionsveranstaltungen mit den Studierenden stärken die Qualität der Praktika. Durch die Etablierung eines Netzwerkes für Musikdidaktik wurde die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden der Musikhochschule und der Musikschulen, Mentor*innen und weiteren Akteur*innen intensiviert.
    Studierende der künstlerischen Studiengänge profitieren von der Kooperation mit dem Stadttheater Münster und der Möglichkeit, dort im Rahmen des Studienangebots „Künstlerisches Profil“ im Profilmodul nach bestandenem Probespiel an professionellen Konzert- oder Bühnenproduktionen teilzunehmen. Sowohl im künstlerischen Hauptfach als auch über das Fach „Orchesterstudien“ findet darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit in der Lehre mit Mitgliedern des Sinfonieorchester Münster statt. Lehrveranstaltungen zu Themen wie Musik- und Veranstaltungsmanagement, Musikbusiness, PR und Selbstmanagement sowie zu Arbeits-, Vertrags- und Urheberrecht, Angewandte Musikpsychologie oder Ensembleleitung vermitteln allen Studierenden weitere Kompetenzen für die berufliche Selbständigkeit von Musiker*innen.
  • Berufliche Orientierungskompetenz
    Die intensive persönliche Betreuung der Studierenden durch Beratungsgespräche zu Beginn und während des Studiums bezüglich ihrer künstlerischen Potenziale und beruflichen Ziele unterstützt die Studierenden bei der beruflichen Orientierung. Im Verlauf ihres Studiums wird den Studierenden die Bedeutung der angebotenen Wahlveranstaltungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktsituation und die persönliche Profilierung immer wieder verdeutlicht. Über den in Form von Einzelunterricht erfolgenden künstlerischen Hauptfachunterricht bekommt jede*r Studierende wöchentliches Feedback durch seine*n/ihre*n Lehrende*n. Gleiches gilt für Gruppenveranstaltungen und Unterricht im künstlerischen Nebenfach.
    Die Musikhochschule Münster kooperiert zudem mit dem zentralen Career Service der Universität – ein besonderer Vorteil der Musikhochschule im Rahmen ihrer Einbindung in die Universität. So wird allen Studierenden der Musikhochschule empfohlen, das umfangreiche Beratungs- und Seminarangebot des Career Service in Anspruch zu nehmen und in dessen Seminaren berufsrelevante Kompetenzen zu erwerben, bspw. zur individuellen Berufsorientierung und Profilbildung, zum Selbstmanagement, zum Aufbau professioneller Netzwerke, zu Soft Skills und Bewerbungstraining. Die in den Seminaren des Career Service erbrachten Leistungen finden Anrechnung im Offenen Wahlbereich.
  • Psychische wie physische Belastbarkeit
    Musiker*innen müssen zum einen gesundheitlich in der Lage sein, ihr Instrument bzw. ihre Stimme über eine möglichst lange Dauer im Erwerbsleben einsetzen zu können. Zum anderen müssen sie mit den Belastungen psychisch umgehen können, die z.B. mehrere verschiedene Engagements und freiberufliche Beschäftigungsverhältnisse mit sich bringen. Hier setzt die Veranstaltung „Angewandte Musikpsychologie“ an. Das Fach vermittelt jungen Musiker*innen den Zusammenhang zwischen ihren Lernzielen und deren verlässlicher Realisation im Arbeitsalltag. Unter Berücksichtigung u.a. der Motivationsforschung und der kognitiven Lernpsychologie bekommen die Studierenden Hilfestellung im Umgang mit unterschiedlichen psychischen Herausforderungen und physischen Belastungen. Die Lerninhalte der Unterrichtsangebote „Angewandte Musikermedizin“ respektive „Hör- und Stimmphysiologie“ für Gesangsstudierende vermitteln darüber hinaus die Kenntnis der für Musiker*innen relevanten anatomischen und physiologischen Voraussetzungen. Hierzu gehören u. a. Grundlagenwissen über die Muskulatur, das Nervensystem und das Skelettsystem sowie grundlegende Kenntnisse über das Atmen und das Gehör. Mit den in diesem Seminar erworbenen Kenntnissen wird die Möglichkeit der Umsetzung und Anwendung über weitere inhaltlich daran anknüpfende Veranstaltungen, wie z. B. „Alexandertechnik“ und „Feldenkrais“ oder auch „Bühnenpräsenz“ und „Aktiv gegen Lampenfieber“ gegeben

Tätigkeitsfehler und Arbeitsmarktsituation

  • Absolvent*innen der Studiengänge Musik und Kreativität
    Die Absolvent*innen verlassen die Musikhochschule Münster mit den oben beschriebenen Qualifikationen, um zukünftig solistisch oder als Ensemblemitglied zu arbeiten, entweder in selbständiger Tätigkeit (z. B. als freiberufliche Solist*innen, als freiberufliche Orchestermusiker*innen, als Mitglieder in professionellen (Opern-)Chören, als Kammermusiker*in oder als Angestellte (z. B. als Orchestermusiker*in in einer Tutti- oder Soloposition, oder als Sänger*in in einem Theaterensemble etc.). Hierbei gilt es jedoch, die Herausforderungen des Arbeitsmarkts in der Theater- und Orchesterlandschaft zu beachten. Nur eine Minderheit der Absolvent*innen deutscher Musikhochschulen erlangt eine Vollzeitstelle in einem Orchester oder ein festes Engagement als Sänger*in und extrem wenige davon eine Stelle in einer Soloposition. Die Ansprüche der Spitzenorchester sind sehr hoch, teils mit spezifischen Klangvorstellungen. Zudem sinkt etwa drei Jahre nach Studienende die Chance stark, eine Orchesteranstellung zu erhalten. Die Zahl freiberuflicher Musiker*innen ist hingegen laut Künstlersozialkasse von 1992 bis Ende 2018 von ca. 14.700 auf 53.436 gestiegen.2 Diese Entwicklung zeigt die eingangs bereits angemerkte Notwendigkeit auf, dass sich Musikhochschulabsolvent*innen, insbesondere die Absolvent*innen des Studiengangs Musik und Kreativität, in verschiedenen, über die o.g. Berufsperspektiven hinausgehenden, musikalischen Tätigkeitsfeldern einbringen können sollten. Es ist davon auszugehen, dass viele der Absolvent*innen auf diesem Weg ihr Einkommen als Berufsmusiker*in finden werden. Vor diesem Hintergrund berät die Musikhochschule Münster ihre Studierenden im Studiengang Musik und Kreativität, sich durch den zusätzlichen Erwerb pädagogischer Kompetenzen und möglicher Zusatzqualifikationen eine verbesserte Perspektive für die berufliche Integration und damit Sicherheit zu schaffen (s. hierzu den nachfolgenden Absatz).
  • Absolvent*innen der Studiengänge Musik und Vermittlung
    Die Absolvent*innen verlassen die Musikhochschule Münster mit der Qualifikation, instrumental- bzw. gesangspädagogisch resp. zielgruppenspezifisch pädagogisch tätig sein zu können. Die eigene Schwerpunktsetzung im Studium oder der Erwerb weiterer Zusatzqualifikationen während und nach dem Studium in spezialisierten musikpädagogischen Bereichen ergänzen das individuelle Berufsprofil. Dies kann entweder in selbständiger Tätigkeit freiberuflich zur Anwendung kommen oder als Angestellte*r, z. B. als Musikschullehrer*in, als Instrumental- oder Gesangslehrer*in für bestimmte Zielgruppen (ältere Menschen, musikalische Früherziehung für Kinder, Klassenmusizieren, JeKits etc.) oder als Privatlehrer*in.
  • Individuelle Ausrichtung des Studiums
    Da viele Studierende erst nach Beginn ihres Musikstudiums sowohl ihr eigenes Potenzial als auch die Aussichten auf dem Musikarbeitsmarkt realistisch einzuschätzen lernen, ist es an der Musikhochschule Münster möglich, noch im Studium entweder vom künstlerischen zum künstlerisch-pädagogischen Bachelor-Studiengang zu wechseln oder beide Bachelorstudiengänge parallel zu studieren (dies ist derzeit bundesweit nur an der Musikhochschule Münster möglich). Die Berufsaussichten der Studierenden werden durch die zusätzliche künstlerisch-pädagogische respektive künstlerische Ausbildung deutlich erhöht.

Literatur

Musikhochschule Münster

Auszug aus den akkreditierten Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge, FB 15 Musikhochschule.

Modulbeschreibungen des Fachbereichs 15 für den Bachelorstudiengang Bachelor of Music – Musik und Kreativität, Studienrichtung Instrument, an der Westfälischen WilhelmsUniversität Münster, Stand: 9. Oktober 2017.

Modulbeschreibungen des Fachbereichs 15 für den Bachelorstudiengang Bachelor of Music – Musik und Vermittlung Studienrichtung Instrument an der Westfälischen WilhelmsUniversität Münster. Stand: 9. Oktober 2017.

Modulbeschreibungen Master of Music – Musik und Kreativität, Stand: 3. November 2017.

Externe Literatur

Hans Bäßler und Ortwin Nimczik: „Ausbildung für Musikberufe“, Musikleben in Deutschland, 1. Auflage, Bonn 2019, hrsg. v. Deutscher Musikrat und Deutsches Musikinformationszentrum, S. 130–159.

Junge Deutsche Philharmonie (Hrsg.): Orchestermusiker/in der Zukunft. Studie Sommer/Herbst 2014, Frankfurt/M 2015: Online unter: http://www.miz.org/downloads/dokumente/734/2015_Orchestermusiker_Zukunft_Studie_Junge_Deutsche_Philharmonie.pdf (Zugriff am 26. September 2019).

Aktuelle Zahlen zu Planstellen und Strukturveränderungen in Orchestern in Deutschland: Internetseite der Deutschen Orchestervereinigung: Material zur Jahresmedienkonferenz am 5. März 2019, https://www.dov.org/sites/default/files/2019-03/2019_JMK_digitale%20DOV-Pressemappe.pdf (Stand: 27. September 2019).

Anzahl der in der Künstlersozialkasse versicherten Musiker: Internetseite der Künstlersozialkasse: https://www.kuenstlersozialkasse.de/service/ksk-inzahlen.html (Stand: 27. September 2019).

Bishop, Esther / Tröndle, Martin: Tertiary musical performance education: An artistic education for life or an out-dated concept of musicianship?, Music & Practice, 2017, (Volume 3): 1–30.

Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM): Musikstudium in Deutschland. Positionspapier der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM). Beschluss der Mitgliederversammlung vom 16. Januar 2011, in: Heinrichs, Werner (Red.): Die deutschen Musikhochschulen. Positionen und Dokumente, Bonn 2011.

Vollständige Ergebnisse einer deutschlandweiten Verbleibsstudie von 2004: Gembris, H. & Langner, D.: Von der Musikhochschule auf den Arbeitsmarkt. Erfahrungen von Absolventen, Arbeitsmarktexperten und Hochschullehrern, Augsburg 2005; aktuell auch Heiner Gembris: Berufsaussichten und Anforderungen an die Ausbildung. Vortrag zur Zukunftskonferenz Musikhochschulen, Mannheim, 15.2. 2014, http://www.zukunftskonferenzmusikhochschulen-bw.de/fileadmin/_musikHS/pdf/Gembris_Vortrag_Mannheim.pdf (Stand: 27. September 2019).

1 Diese Beschäftigungsfähigkeit ist „bedarfsorientiert und praxisbezogen, als individuelles Austarieren von künstlerischer Exzellenz, Fähigkeit zur Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Eigeninitiative.“ Den pädagogisch-vermittelnden Musikberufen kommt hierbei im außerschulischen Bereich eine zunehmende Bedeutung zu. Siehe: Hans Bäßler und Ortwin Nimczik: „Ausbildung für Musikberufe“, S. 131 und 143, in: Musikleben in Deutschland, 1. Auflage, Bonn 2019, hrsg. v. Deutscher Musikrat und Deutsches Musikinformationszentrum, S. 130–159.

2 Die Zahl öffentlich finanzierter Orchester sank von 168 im Jahr 1992 auf 129 im Jahr 2019. Entsprechend reduzierte sich die Zahl ausgewiesener Musiker*innenplanstellen in allen deutschen Kulturorchestern im selben Zeitraum um ca. 19%. Auch die Zahl der Stellen für Kirchenmusiker*innen verringert sich stetig. Internetseite der Künstlersozialkasse: https://www.kuenstlersozialkasse.de/service/kskin-zahlen.html (Stand: 27. September 2019). Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM): Musikstudium in Deutschland. Positionspapier der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM). Beschluss der Mitgliederversammlung vom 16. Januar 2011, in: Heinrichs, Werner (Red.): Die deutschen Musikhochschulen. Positionen und Dokumente, Bonn 2011; Gembris, H. & Langner, D.: Von der Musikhochschule auf den Arbeitsmarkt. Erfahrungen von Absolventen, Arbeitsmarktexperten und Hochschullehrern, Augsburg 2005.