ICD-10-GM 2008: Das DIMDI veröffentlicht die endgültige Fassung

Das DIMDI gibt bekannt: hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2008 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification ) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. In die neue Version flossen über 60 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken ein. Die Klassifikation bildet die Basis für das pauschalierende Vergütungssystem G-DRG (German Diagnosis Related Groups).

99 Online-Bücher auf ihrem Weg zum Benutzer

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… nein, keine Ufos aus dem All, aber rechtzeitig zum Wintersemester 2007 wurde die eBook-Library des Thieme-Verlags um folgende 17 Online-Bücher ergänzt (Überblick in PDF) und enhält damit jetzt genau 99 Titel.

Anamnese und klinische Untersuchung, M. Neurath, A. Lohse
Anästhesie, J. Schulte am Esch, H. Bause, E. Kochs u.a.
Augenheilkunde, G. K. Lang
Biochemie, J. Rassow, K. Hauser, R. Netzker, R. Deutzmann Duale Reihe Biochemie
Klinische Pharmakologie, M. Wehling
Kurzlehrbuch Biologie, G. Poeggel
Kurzlehrbuch Chemie1., G Boeck
Kurzlehrbuch Embryologie, N. Ulfig
Kurzlehrbuch Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, U. Groß
Medizinethik – Für die neue AO, C. Wiesemann, N. Biller-Adorno
Neurologie, H.-W. Delank, W. Gehlen
Neurologie, K. F. Masuhr, M. Neumann
POL – Leitsymptome – Gastrointestinaltrakt, B. Block
POL – Leitsymptome – Herz-Kreislauf-System, B. Block
POL – Leitsymptome – Respiratorisches System, B. Block
Sonographie, S. Delorme, J. Debus
Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie, N. Wülker

Sie können auf alle Bücher via http://www.thieme.de/ebooklibrary/ zugreifen, sofern Ihr Rechner im Hochschulnetz angemeldet ist (in der Bibliothek, im Institut, per Einwahl oder VPN).

Kostenfreie PDA-Anwendungen

Die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien ist eine der fünf europäischen Medizinbibliotheken, die ihren Nutzern kostenpflichtige Programme für den Handheld-Computer anbieten. Die Wiener pflegen darüber hinaus aber – und das ist das Besondere – eine Linkliste von grundlegenden Anwendungen, die man auf seinen eigenen PDA kostenfrei installieren kann. Darunter befinden sich Umrechnungsprogramme für Maßeinheiten, Rechner für arithmetische und medizinische Formeln sowie eBook-Programme.

Mehr Programme und Hintergrundinfos findet man z.B. bei PDA Medicus. Dort pflegt der Medizinstudent Wolfgang Offenberger eine umfangreiche und annotierte Liste von Medizin und Basis-Software.

Medizinbibliothek auf dem iPhone

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Bild 1 würde der Fotograf etwa so titulieren: „Best meets best!“

Das hochgerühmte iPhone wirft seine Schatten voraus. Obwohl es ihn offiziell noch gar nicht gibt in Deutschland, wurden bereits Angebote der Zweigbibliothek Medizin der Uni Münster auf ihm gesichtet und genutzt. Wie obiges Bild zeigt, sind alle Ressourcen der Zweigbibliothek Medizin jetzt buchstäblich nur noch einen Handgriff weit entfernt – auch ohne WLAN.

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Die innovative Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Münster stellte bisher ihre digitalen Lehrinhalte als Videos per iTunes-Feed für den iPod zur Verfügung. Da das IPhone gleichwohl mehr Potenzial bietet (Zugang zum Internet und den Ressourcen der Bibliothek), wurde die Lernumgebung nun auf das Apple-Handy portiert – genial!

Herold – Lizenzen (mal wieder) erschöpft

Alle von der Bibliothek gekauften Lizenzen für das PDA-Buch „Herold – Innere Medizin“ sind verbraucht. Die Bibliothek hat bereits vor geraumer Zeit neue Lizenzen bestellt, aber der Lieferant Mobipocket scheint seiner bekannten Unzuverlässigkeit wieder alle Ehre zu machen. 🙁

Da die Lieferung beim letzten Mal erst nach 11 Monate eintraf, ist es nicht genau vorhersehbar, wann Mobipocket der Bibliothek weitere Lizenzen zur Verfügung stellen wird. Die Bibliothek bittet um Ihr Verständnis für den entstandenen Engpass.

Die neue, 2008er Auflage des Herold erscheint bereits im November, so dass es sich für Sie lohnen würde, darauf zu warten. Außerdem arbeiten die Entwickler um Autor Dr. Herold emsig an einer eigenen Version, die Anfang des Jahres herauskommen soll. Mit ein bißchen Geduld wären wir damit in Zukunft unabhängig von Mobipocket! So oder so: Wir bemühen uns um neue Lizenzen und informieren Sie, sobald diese eingetroffen sind.

Arzneimittel pocket plus 2007

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Ab sofort bietet die Bibliothek neben dem Arzneimittel pocket 2007 auch das Arzneimittel pocket plus 2007 an. Dieses enthält zusätzlich zu den wichtigsten Informationen zu über 1200 Wirkstoffen und 3000 Handelsnamen auch Therapieempfehlungen zu über 350 Krankheitsbildern. Laut Hersteller sorgen „intelligente Querverweise für eine optimale Verknüpfung von Arzneimittelinformationen und Therapieempfehlungen und ganz nebenbei für eine kinderleichte Bedienung der Anwendung.“

Sie können dieses Programm per Email bei mir bestellen.

ZB Med im Deutschlandfunk

Am vergangenen Montag war Frau Bendix, Redakteurin des WDR, in der Zweigbibliothek Medizin und führte mit unserem Mitarbeiter Volker Frick ein Interview für einen Beitrag innerhalb der Sendung „Campus und Karriere„, die täglich um 14:35 Uhr vom Deutschlandfunk gesendet wird. Der genaue Sendetermin ist noch nicht bekannt, wird aber an dieser Stelle nachgereicht.

Das Rollvenenspiel

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Wer kennt das Problem nicht? Ein toller Tag, eine tolle Vene, ein toller Arm. Nadel gezückt, beherzt zugestochen und flupp – doch daneben. Ganz klar, hier ist die Vene weggerollt – Rollvene.

Venen punktieren macht Spass – zumindest mit den Cursortasten … Das Rollvenenspiel wird von cme-fortbildungen Dr. Carl GmbH angeboten und ist ein netter Marketing-Gag. (Mir ist ein Rätsel, wie man dort 28.601 Puntke erreichen kann – ich komme nur auf 2.400. 🙁 Bin aber auch kein Mediziner…) [Danke für den Tipp an David]

Mobipocket: Passwörter zurückgesetzt

Wir hatten ja über die 10-tägige Nichterreichbarkeit von MobiPocket bereits berichtet. Viele hatten nach dieser grandiosen „Auszeit“ eine Erklärung erwartet, wenn nicht eine Entschuldigung. Mobipocket scheint aber systematisch diesen Fauxpax herunterzuspielen, denn auf der Homepage oder in den Mobipocket-News wird der Ausfall komplett ignoriert. Erst in den Tiefen der Nutzerforen (die sich verständlicherweise so ihre Gedanken über diese Geschäftspolitik der Amazon-Tochter machen) findet man einen versteckten Hinweis:

We took the site offline because we recently learned of an attempt to gain access to a Mobipocket server. The issue was discovered on August 15, at which point we immediately took the Mobipocket servers off the internet. Once we had more specific information, and reset passwords as a precaution.

Nach Beschwerden der Bibliothek wurden nun die Passwörter der universellen Zweigbibliothek-Accounts für den Herold komplett auf mobiunimuenster zurückgesetzt.

Die Bibliothek wird diesem Anbieter verstärkt auf die Finger und sich nach Alternativen umschauen.

Ich hätte da mal eine Frage: Nature News & PremiumPlus

Frage:
Ich versuche, auf den folgenden Nature-Artikel vom Münsteraner Netz aus zuzugreifen und erhalte die Meldung, dass man einen PremiumPlus Account benötigt. Die ZBMED hat doch ein Online-Abo für Nature – oder nicht?

Antwort:
Die Bibliothek hat einen Zugang zu den wissenschaftlichen Artikeln von Nature, aber nicht zu den News. Der volle Zugriff zu den News wird von der Nature Publ. Group seperat verkauft (Premium-Plus Subskription, mit Online-Zugriff bis zu 2 Wochen vor Erscheinen in der gedruckten Ausgabe) und ist von uns nicht erworben worden. Nur *persönliche* Abonnenten von Nature, Nature Biotechnology, Nature Medicine, oder Nature Reviews Drug Discovery haben freien Zugang! Artikel, die im Rahmen der regulären News-Rubriken der o.g. Zeitschriften veröffentlicht werden, sind nach Erscheinen des Heftes auch ohne Zusatzlizenz über die normale Campuslizenz für diese Titel verfügbar, der Rest nicht. Sie müßten also entweder 2 Wochen warten, den Artikel kaufen oder über die Fernleihe bestellen.

Glossary of Biochemistry and Molecular Biology

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Portland Press bietet unter dem Namen Glossary of Biochemistry and Molecular Biology ein Wörterbuch der Biochemie und Molekularbiologie mit ausführlichen Begriffserklärungen an. Ein besonderes Highlight: Stellenweise ist die Literaturstelle angegeben, wo der Begriff beschrieben wurde. Der Autor David M.Glick schreibt:

This Glossary lists nearly 3000 terms – some appear only in earlier literature, some are very current, some are common terms invested with new meanings, some are lab jargon