Archiv der Kategorie: Allgemeines

Wiki Relaunch

wordle-wiki
Tag-Cloud für die Wiki-Einträge A-E

Bei der Gelegenheit der Einführung eines modernen Layouts für unseren Blog „Aktuelles“ haben wir direkt auch einen Relaunch unseres Wissens-Wikis durchgeführt. Dieser war nötig geworden, da nach einem Hackerangriff das Wissens-Wiki für Zugriffe ausserhalb des Hochschulnetzes abgeklemmt werden musste.

Mit dem WordPress-Plugin Encyclopedia pro fanden wir eine Möglichkeit, das Wiki direkt in den Blog einzubauen. Wir können nun die Nachrichten von „Aktuelles“ und die Wiki-Einträge unter einem Front- und Backend betreiben. Sie finden das Wiki nun rechts oben im Aktuelles-Menü oder direkt unter der Adresse https://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/wiki-home.

Fotonachweis: Word-Cloud made by wordle.net

Thieme examen online: Anpassung des Designs

thieme-examen-online11Thieme examen online optimiert fortlaufend sein Design, so das die Bedienung einfacher und intuitiver erfolgen kann:

Anpassung der Menüpunkte
Das Menü ist ab sofort in einer oberen Menüleiste sichtbar und nicht mehr hinter den drei Balken versteckt. Auch der Wechsel zwischen Vorklinik und Klinik erfolgt nun gut erkennbar an dieser Stelle. Diese übersichtliche Darstellung wurde auch für kleine Displays umgesetzt. Nur innerhalb einer Sitzung wird nach wie vor das Menü hinter den 3 Balken angeboten.
Die Subnavigation (z.B. Notizen/Markierungen, Sitzungseinstellungen, Hilfe-Guide) erfolgt auf allen Seiten über die untere Menüleiste.
In examen online ansehen

Neue Aufteilung der Startseite
Neben der Menüleiste haben wir auch die Startseite (Kreuzen) angepasst:

    • Sitzung erstellen: Direkter Zugang z.B. zum Erstellen einer individuellen Sitzung, Generalprobe oder Kurzprüfung
    • Statistik: Von hier aus kann man direkt in die Statistik oder den Lernplaner springen
    • Sitzungslisten: Fortsetzen oder Wiederholen einer Sitzung

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Anpassungen im Bereich Statistik
Die Kreuzergebnisse werden nun übersichtlicher dargestellt. Kreisdiagramme zeigen das prozentuale Ergebnis.
Zusätzlich erkennt man wie viele Fragen man schon gekreuzt hat (schwarzes Kreuz), wie viele Fragen davon richtig beantwortet wurden (grüner Haken) und wie viele Fragen falsch beantwortet wurden (rotes Kreuz).
Eine detailliertere Fächer- und Sitzungsstatistik findet man unter dem Menüpunkt „Statistik“.
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© Logo: Thieme Verlag

Modernes Layout für Blog „Aktuelles“

Das WP-Andreas09-Layout unseres Neuigkeitenblogs „Aktuelles“ war nach Jahren etwas veraltet und auch ziemlich zugestellt (um nicht zu sagen „vermüllt“). Ursache war auf das drei-spaltige Layout, das jede Menge Möglichkeiten bot, Zusatzdienste, Links und Widgets „anzuflanschen“.

aktuelles-old
Das nach 9 Jahren ausser Dienst gestellte Layout

Drei Gründe haben uns nun bewogen, ein neues Layout zu wählen:

  • Der in Kürze bevorstehende Relaunch der ZB Med-Webseite. Hier wird sich das neue Layout wesentlich besser einfügen.
  • WP-Andreas09 war schon lange nicht mehr aktualisiert worden, Sicherheit und Stabilität des Blogs waren gefährdet (Themes sind ein beliebtes Einfallstor für Spammer und Hacker).
  • Responsive Design: Gute Lesbarkeit auch bei kleineren Bildschirmen (war beim Wissens-Wiki nur eingeschränkt möglich)

Wir haben uns für eines der einfacheren Standard-Layouts (auch ‚Themes‘ genannt) von WordPress entschieden, Twentytwelve:

twentytwelve
Das neue Layout beruht auf dem Theme „Twentytwelve“

Forschungsdatenrepositorien

publisso
Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) / das Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften hat Forschungsdatenrepositorien aus den Lebenswissenschaften zusammgengestellt, und zwar hier.

In diesen Forschungsdatenrepositorien können Sie – unter Beachtung der fachspezifischen und organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Betreiber – lebenswissenschaftliche Forschungsdaten publizieren. Um eine Auswahl für Sie geeigneter Repositorien zu treffen, ist es möglich, diese nach vorgegebenen Kriterien zu filtern.

 
Logo: © ZB MED

Scopus: Pflegen Sie Ihr Autorenprofil

Scopus
Namensungenauigkeiten auf Ihrer Profilseite als Autor bei der Zitations- und Abstractdatenbank Scopus können Auswirkungen auf die korrekte Zuordnung Ihrer Arbeit haben und möglichen Kooperationen im Wege stehen.

Scopus verwendet zwar einen leistungsfähigen Algorithmus um einen Artikel eindeutig dem richtigen Autorenprofil zuzuordnen, aber Autoren müssen in der Lage sein, ihre Daten zu überprüfen und, wenn nötig, zu korrigieren.

Um zu erfahren, wie Sie dies tun können und um sicherzustellen, dass Ihre Arbeit richtig zugeordnet wird, gibt es zwei Feedback-Mechanismen in Scopus um Ihr Profil zu überprüfen und, falls notwendig, zu korrigieren.

Hier finden Sie die genaue Vorgehensweise.

Logo: © Scopus

DIMDI nimmt zum 31.12.2016 Literaturdatenbanken aus dem Angebot

logo_dimdi_de
Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus, betreibt Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und Versorgungsdaten sowie zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren (Health Technology Assessment, HTA). In ergänzenden Datenbanken kann nach Fachartikeln und Fakten aus der Medizin recherchiert werden.

Nun teilt DIMDI mit: „Ab 2017 wird das DIMDI sein Datenbankangebot auf medizinische Fakten konzentrieren und nimmt Literaturdatenbanken aus dem Programm.“ Und weiter: „Zum Jahresende 2016 nimmt das Institut daher mit Ausnahme von DAHTA (Deutsche Agentur für Health Technology Assessment), GMS (German Medical Science) und GMS Meetings alle Literaturdatenbanken aus seinem Angebot. Die elektronische Literaturversorgung ist für die Medizin damit ab 2017 bei der ZB MED konzentriert.“
Die ZB MED wiederum prüft, welche der entfallenden Datenbanken sie in LIVIVO übernehmen kann.

Folgende Datenbanken entfallen ab 2017:

    – BIOSIS Previews
    – Cochrane-Datenbanken (CCTR, CDSR, CDAR, INAHTA, NHSEED)
    – CAB Abstracts
    – Global Health
    – EMBASE/EMBASE Alert
    – Ethmed
    – ISTPB + ISTP/ISSHP
    – MEDLINE
    – PsycInfo
    – Psyndex
    – SciSearch

DIMDI-Meldung: Datenbankangebot ab 2017: Fakten statt Literatur [01.02.2016]
DIMDI: Datenbanken A-Z

Logo: © DIMDI

UpToDate erweitert sein Angebot: Sportmedizin

Print
Wolters Kluwer gab kürzlich bekannt, dass das von der Bibliothek für die Mitarbeiter des UKM und die Angehörigen der medizinischen Fakultät angebotene evidenzbasierte klinische Unterstützungssytem UpToDate um das Fachgebiet Medizinische Grundversorgung in der Sportmedizin erweitert wurde, welches die nicht-chirurgische sportbezogene Betreuung von Erwachsenen und Jugendlichen abdeckt.

Die UpToDate Grundversorgung Sportmedizin umfasst über 260 Themen, darunter Patienteninformationen sowie mehr als 1.400 Grafiken. Wie bei allen UpToDate-Inhalten enthält der neue Themenbereich evidenzbasierte Empfehlungen, die die neuesten medizinischen Fortschritte und Praktiken aus mehr als 470 medizinischen Fachzeitschriften, wie dem American Journal of Sports Medicine, dem British Journal of Sports Medicine oder dem Clinical Journal of Sports Medicine wiedergeben.

Das neue Fachgebiet Grundversorgung Sportmedizin steht ab sofort unter www.uptodate.com zur Verfügung.

Foto: © UpToDate Inc.

examen online: neue Features

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Zwei neue Features in examen online:
– alle Nutzer können sich einen Heimzugang einrichten;
– der Hilfe-Guide erleichtert Ihnen die Orientierung im neuen Design.

Mit dem Heimzugang können Sie sich ab sofort auch ohne VPN auf examen online zugreifen: Die Erstregistrierung muss im IP-Adressraum (Zugriff z.B. per WLAN oder VPN) der Universität stattfinden. Damit wird der Heimzugang aktiviert. Die Heimzugang-Lizenz wird dann im Profil auf der Seite „Zugänge/Lizenzen“ angezeigt.

Examen online bietet jetzt einen Hilfe-Guide an, der nach dem Login automatisch ein Mal pro Gerät und Nutzer angezeigt wird. Über den Banner „Hilfe-Guide ausblenden“ kann dieser für alle Seiten abgeschaltet werden, ist aber über das Menü jederzeit wieder aufrufbar und erleichtert die Orientierung im neuen Design.

© Grafik: Thieme Verlag

Sprechstunde zu Citavi und RefWorks

citavi - refworks
Die ULB Münster meldet, dass sie regelmäßig montags von 10 bis 11 Uhr Beratungsgespräche anbietet, falls Sie auf der Suche nach einem Literaturverwaltungsprogramm sind.

Da die ULB Münster vor gut einem Jahr für Angehörige der Uni Münster eine kostenfreie Campus-Lizenz für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi erworben hat, andererseits das Literaturverwaltungsprogramm RefWorks – für Angehörige der Uni Münster ebenfalls kostenfrei – seit genau 10 Jahren lizenziert hat, sollten Sie sich bei Fragen zu Citavi oder RefWorks diesen Termin notieren:

Immer montags von 10 bis 11 Uhr an der Information im Recherche-Saal der ULB. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Hinweise zu beiden Programmen finden Sie im Selbstlern-Tool Lotse.

© Grafiken: Citavi / RefWorks

UpToDate im klinischen Workflow : Onlineschulung

UpToDate

Am kommenden Mittwoch, 4. November 15:30 Uhr, bietet UpToDate eine kostenlose Onlineschulung, durchgeführt von Michael Dreher, an.
Thema: UpToDate im klinischen Workflow – lernen Sie alles über die Anwendung der Funktionen in UpToDate.

Inhalte der Schulung:
. Bewertete Behandlungsempfehlungen
. Analyse von Arzneimittelwechselwirkungen
. Grafiken suchen (Videos, Abbildungen, etc.) – erstellen von PowerPoints mit einem Klick
. Medizinische Rechenfunktionen – verfügbare medizinische Rechner in UpToDate (Apgar Score, Creatinine Clearance, etc.)

Die Teilnahme an dieser Schulung erfordert eine vorherige Registrierung. Nachdem Sie zugelassen worden sind, erhalten Sie eine Email mit den Zugangsdaten zur Onlineschulung.

© Grafik: UpToDate

Buchkritik: Jenny Milewski


Der Protagonist des Erstlings von Jenny Milewski ist Jonas Lerman, Autor mehrerer Bücher, die um die Person Carl Cederfeldt gebaut sind, einem Chirurgen, der seine fachlich erworbenen Fähigkeiten in die recht extreme Freizeitgestaltung des Serienmords einbringt.

Das Buch von Jenny Milewski trägt den Titel Skalpelltanz, gleich dem ersten Buch ihres Protagonisten Jonas Lerman. Der Autorin gelingt es langsam eine konstante Spannung zu erzeugen, in der die Realität fraglich wird, da Jonas Lerman die Kontrolle über sein Leben zu verlieren scheint. Er hat keine Schreibblockade, nein, aber jene Bilder, die ihn zum Schreiben brachten, tauchen nicht mehr auf. Stattdessen Stimmen in seinem Kopf. Eine Psychose? Nein, auch keine Schizophrenie. Beides schliesst Stefan Forslund (macht in Coaching) aus, der im weiteren Verlauf dieses Thrillers Lerman hilfreich unterstützt (mit Atemtechniken und Visualisierungen).
Auch darob gelingen Jonas Lerman wieder ein paar Seiten, gewohnt brutal-sadistisch, um hernach zu realisieren: es hat sich tatsächlich so zugetragen. Ein schwarze Hummer, das Fahrzeug Carl Cederfeldts, fährt durch die Straßen. Ein durchgeknallter Fan, der die Fiktion in die Realität hebt, ein Trittbrettfahrer? Oder multiple Persönlichkeit, schwer traumatisiert? Denn Jonas Lerman gerät mehrfach in Situationen … aber das haben Sie mich doch gestern schon gefragt. Nein. Und dann sieht er sich in einem Café … Doppelgänger?

Es klärt sich alles. Zum Schlechten. Ein Thriller, dessen latente Spannung an Sara Gran ‚Komm näher‘, mehr noch an Jason Starr ‚Hard Feelings‘ erinnert, und Stephen King ist auch nicht fern. Ein Thriller mit ein bisschen Horror, ein bisschen Splatter. Starke Nerven oder einen starken Magen braucht er nicht.

Ein beachtenswertes Romandebüt (und Jenny Milewski teilte kürzlich mit, dass ein weiterer Roman von ihr in Deutschland erscheinen wird – „about a japanese ghost of vengeance haunting a Swedish student dorm“). Soweit wie Franziska Kommert aus der Buchhandlung Decius in Göttingen mag man allerdings nicht gehen. Sie schrieb bereits am 20.02.2015 als Buchhändlerstimme auf den Seiten des Heyne-Verlags zu diesem Roman (und es ist dort noch immer zu lesen): „Frau Milewski hat hier ein Meisterwerk hingelegt. Clever aufgebaut und mit einer Endlösung zum niederknien.“

Das Buch Skalpelltanz von Jenny Milewski finden Sie in der Zweigbibliothek Medizin unter der Signatur WZ 305.R/239.

© Cover: Heyne Verlag

Open Access ist überall möglich

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An den 15 Fachbereichen der Universität Münster wird in Dutzenden verschiedener Fächern gelehrt und geforscht. Um die Ergebnisse dieser Forschung zu veröffentlichen, nutzen immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WWU einen „grünen“ oder „goldenen“ Weg: Sie publizieren Open Access.

So gibt es z.B. Artikel über Lebertransplantationen, Angststörungen, optische Wellenleiter oder den Rotbraunen Reismehlkäfer und Bücher über die Haftung von GmbH-Geschäftsführern, den Klimawandel oder die Auswirkung von Fußball-Weltmeisterschaften auf die deutsche Nation, die kostenlos im Internet verfügbar sind und von allen Interessenten gelesen und gespeichert werden können. Dadurch wird die Münsteraner Forschung sichtbarer, und die Veröffentlichungen werden häufiger zitiert als „Closed Access“-Publikationen.

Dazu unterstützt die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) die Angehörigen der WWU mit Informationen und Angeboten rund um’s Publizieren, sei es gedruckt, elektronisch oder auch hybrid, sei es ein Artikel in einer Fachzeitschrift, eine Monographie oder ein Tagungssammelband.

Während der Internationalen Open-Access-Woche vom 19. bis zum 25. Oktober präsentierte die ULB mit einem Informationsstand im Foyer am Krummen Timpen 3 einen breiten Überblick über das Thema und stellt aktuelle Veröffentlichungen aus der münsterschen Forschung vor.

Die ZB Medizin hatte zur gleichen Zeit einen Info-Stand zu Open Access im Universitätsklinikum Münster am Aufgang zur Cafeteria. Am Dienstag, dem 20.10., standen Dr. Viola Voß, Open-Access-Expertin der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB), und der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, Dr. Oliver Obst, den Ärzten, Doktoranden und Wissenschaftlern der medizinischen Fakultät für Fragen zur Verfügung.

Zudem finden Sie alle Informationen auch unter http://www.ulb.uni-muenster.de/open-access – das ganze Jahr über.

Bild: WWU