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Wie (un)gewöhnlich ist die Grammatik des Deutschen im Vergleich der Sprachen der Welt? Was Sie jetzt noch für selbstverständlich halten, z.B. dass ein Höflichkeitspronomen wie Sie genügt, um Respekt zu markieren, oder dass man ja/nein-Fragen stellt, indem man das finite Verb in die Erststellung rückt, wird sich in dieser Vorlesung relativieren. Wir vergleichen ausgewählte grammatische Eigenschaften und Entwicklungen des Deutschen mit ihren Entsprechungen in den Sprachen der Welt, wie sie die Sprachtypologie herausgearbeitet hat.
Sprachtypologie erforscht anhand repräsentativer Samples zahlreicher genetisch nicht verwandter Sprachen, wie grammatische Phänomene in den Sprachen der Welt verteilt sind, welche Ausprägungen selten und welche frequent sind. Ergebnisse sind z.B. im World Atlas of Linguistic Structures (http://wals.info/) aufbereitet. Ein wichtiges Ziel der Sprachtypologie ist es, sog. Universalien aufzudecken: Strukturmerkmale und Faktoren, die für menschliche Sprache generell greifen. Ein solcher Faktor ist z.B. die Belebtheitshierarchie, die auch im Deutschen grammatischen Wandel z.B. in der Stellung attributiver Genitive steuert.
Das Neuhochdeutsche gehört zu einer Gruppe von Sprachen, die sich in Europa konzentrieren (daher auch Standard Average European, SAE) und gemeinsame Merkmale entwickelt haben, die in den Sprachen der Welt relativ selten sind. Ein solches SAE-Merkmal sind z.B. flektierende Relativpronomen wie in die Katze/der Hund, die/der die Wurst gefressen hat. Hier fragt sich, inwieweit dies gleichermaßen für die Diachronie des Deutschen und für seine heutigen Dialekte gilt. Wer sich mit Frühneuhochdeutsch auskennt und/oder dialektkompetent ist, kann dies relativieren: Im Fnhd. gab es neben Pronomen noch die Relativpartikel so, und in vielen Dialekten werden wie in vielen Sprachen der Welt nichtflektierende Partikeln wie wo genutzt.
Sie eignen sich in dieser Vorlesung Grundkenntnisse typologischer Sprachbeschreibung an und beziehen deren Daten und Konzepte auf ausgewählte Fälle von Sprachwandel und Sprachvariation im Deutschen.
- Lehrende/r: Antje Dammel
(Kursnummer 208035 )
Inhalt
Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die bereits Grundkenntnisse der grammatischen Strukturen der deutschen Sprache erworben haben und sich in Situationen des alltäglichen Lebens verständlich ausdrücken können. Darauf aufbauend soll die Kommunikationsfähigkeit in Situationen des Alltags verbessert werden. Wesentlich für deren Erwerb ist ein Wechsel von strukturorientierten Übungen und deren situative Anwendung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Lesen sprachlich einfacher Texte und dem Schreiben kleinerer Texte, deren Sprache, Form und Struktur den Texten in authentischen Situationen nahekommen soll.
- Lehrende/r: Gabriele Simon
Das Verhältnis zwischen Nicolaus Cusanus (1401-1464) und Simon L. Frank (1877-1950) schlägt eine Brücke zwischen mittelalterlichem und modernem Denken. Cusanus, ein Theologe und Philosoph des 15. Jahrhunderts, ist bekannt für seine Ideen über die „coincidentia oppositorum“ (Zusammenfall der Gegensätze) und die unendliche Komplexität Gottes, die über menschliches Verstehen hinausgeht. Seine Werke betonen die Einheit und Unendlichkeit des Göttlichen sowie die Grenzen menschlicher Erkenntnis.
Simon L. Frank, ein russischer Philosoph des frühen 20. Jahrhunderts, setzte sich intensiv mit metaphysischen und religiösen Fragen auseinander. Er war stark von der deutschen idealistischen Tradition beeinflusst (Schelling und Hegel) und entwickelte, in ausdrücklichem Bezug zum Denken des Cusanus, eine Philosophie, die die Einheit und Ganzheit der Wirklichkeit betont. Das Seminar möchte die Resonanz beider Entwürfe mit Blick auf die Grenzen des rationalen Wissens und die Anerkennung einer tieferen, mystischen Einheit der Wirklichkeit, verdeutlichen. Diese Verbindung zeigt, wie zeitlose philosophische Fragen über Jahrhunderte hinweg auf unterschiedliche Weisen beantwortet werden können und wie das Denken des Cusanus im modernen Kontext von Frank eine neue Relevanz und Interpretation findet.
- Lehrende/r: Mathias Gerstorfer
- Lehrende/r: Raimund Litz
Der Zusammenhang zwischen Dialekten des Deutschen und der Schule lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven Beschreiben: In den 1960er und 1970er Jahren wurde dieser u.a. vor dem Hintergrund der Sprachbarriere-Diskussion gesehen, nach der Dialekte als Hindernis für den schulischen Erfolg der Kinder und Jugendlichen betrachtet wurden. Später wird die Schule als der Ort diskutiert, an dem die inzwischen als bedroht betrachteten Dialekte gefördert werden könnten, z.B. durch Maßnahmen, die den Erwerb der Dialekte oder doch zumindest die Begegnung mit diesen ermöglichen sollten. Im Zusammenhang mit dem Themenfeld Variation und Wandel spielen Dialekte im Deutsch-Unterricht auch curricular eine wichtige Rolle.
Im Seminar soll es um folgende Themen gehen: Zum einen soll der Zusammen von Dialekt und Schule (Stichwort: Sprachbarriere vs. Dialektförderung) besprochen werden. Zum anderen soll mit Blick auf das Unterrichtsfach Deutsch diskutiert werden, wie dort Dialekte als Unterrichtsgegenstände behandelt werden können. Schließlich werden mit Blick auf das Münsterland Unterrichtsmaterialien untersucht, die die Vermittlung des Münsterländer Platt bzw. die Begegnung mit dem Plattdeutschen zum Ziel haben.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Das Zeitalter der Staufer gilt nicht nur wegen den populären Herrschergestalten Friedrich Barbarossa und Friedrich II. in der modernen Geschichtsschreibung als eine der beliebtesten mittelalterlichen Epochen. Denn die staufische Herrschaftszeit (1138-1250) im römisch-deutschen Reich steht stellvertretend für fundamentale Veränderungen auf dem Gebiet der Politik, des Rechts, aber auch der Religion und Wissenschaft, die eine große Tragweite für den weiteren Verlauf der europäischen Geschichte besaßen. Im Seminar soll vor allem den politischen und religiösen Rahmenbedingungen nachgegangen werden, innerhalb derer sich das staufische König- und Kaisertum bewegte. Zusätzlich erfolgt im propädeutischen Teil des Seminars eine grundlegende Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten sowie in die Historischen Grundwissenschaften.
- Lehrende/r: Felix Timmer
In diesem Seminar wird es darum gehen aus unterschiedlichen Perspektiven die Unterrichtssituation an deutschen Schulen zu diskutieren. Es wird darum gehen, die soziale Herstellung von schulischen Wirklichkeiten kritisch in den Blick zu nehmen. Dabei greifen auf das Angebot der soziologischen Bildungstheorie zurück. Weitere Schwerpunkte des Seminars werden Themen um inklusive Schule sein, sowie Aspekte der digitalisierten Schule. Diese beiden zuletzt genannten Themen werden nur in diesem Seminar aufgegriffen werden.
- Lehrende/r: Roland Schindler
Die 2015 ausgerufene „Flüchtlingskrise“ wurde als „größte Herausforderung seit der deutschen Einheit“ (Heiko Maas) beschrieben. Seit dem bliebt das Thema Flucht weit oben auf der politischen Agenda - nicht zuletzt durch den Ukrainekrieg und angesichts der weltweit fast 110 Mio. Menschen, die laut UNHCR „unfreiwillig“ migrieren.
Statt aber zu Fragen, ob die Geflüchteten dem „Standort Deutschland“ eher nutzen oder eher schaden, ist es das Ziel dieses Standardkurses, grundsätzlich zu klären, worin „Flüchtlingskrisen“ eigentlich bestehen: Was sind die ökonomischen und politischen Fluchtursachen? Wie reagieren die maßgeblichen Akteure des Politikfeldes darauf? Und schließlich: Welche politikwissenschaftlichen Schlüsse können aus den vielschichtigen Diskursen über das deutsche Asylsystem gezogen werden?
Studienleistung
- regelmäßige, aktive Teilnahme
- max. 20-min. wissenschaftlicher Vortrag (keine Reproduktion der Pflichtlektüre)
Prüfungsleistung
- Die Prüfungsleistung wird durch eine 90-minütige Abschlussklausur erbracht.
Einführende Literatur
Huisken, Freerk (2016): abgehauen. eingelagert aufgefischt durchsortiert abgewehrt eingebaut. neue deutsche flüchtlingspolitik. Hamburg.
Luft, Stefan/Schimany, Peter (Hrsg.) (2014): 20 Jahre Asylkompromiss. Bilanz und Perspektiven. Bielefeld.
Learnweb
Die Pflichtlektüre wird in einem für beide Termine gemeinsam genutzten Learnweb-Kurs zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird das Learnweb genutzt, um Präsentationsfolien, Handouts und weitere aktuelle bzw. thematisch passende Materialien zur Verfügung zu stellen.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
Im Zentrum des Seminars stehen die historischen Sprachstufen des Deutschen sowie zentrale Sprachwandelprozesse, die die deutsche Sprache im Laufe der Sprachgeschichte durchlaufen hat. Wir beschäftigen uns sowohl mit den nicht überlieferten Vorstufen des Deutschen als auch mit den sprachlichen Merkmalen des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen. Mit dem Ziel, Ihre gegenwartssprachliche Perspektive mit historischer Sprachbetrachtung zu verknüpfen, setzen wir uns mit theoretischen Grundlagen des Sprachwandels, Wandelprozessen insbesondere auf den Ebenen Phonologie, Morphologie und Syntax im Sprachsystem sowie Fragen der Periodisierung und Sprachverwandtschaft auseinander und reflektieren methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Sprachdaten.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Im Zentrum des Seminars stehen die historischen Sprachstufen des Deutschen sowie zentrale Sprachwandelprozesse, die die deutsche Sprache im Laufe der Sprachgeschichte durchlaufen hat. Wir beschäftigen uns sowohl mit den nicht überlieferten Vorstufen des Deutschen als auch mit den sprachlichen Merkmalen des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen. Mit dem Ziel, Ihre gegenwartssprachliche Perspektive mit historischer Sprachbetrachtung zu verknüpfen, setzen wir uns mit theoretischen Grundlagen des Sprachwandels, Wandelprozessen insbesondere auf den Ebenen Phonologie, Morphologie und Syntax im Sprachsystem sowie Fragen der Periodisierung und Sprachverwandtschaft auseinander und reflektieren methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Sprachdaten.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Im Zentrum des Seminars stehen die historischen Sprachstufen des Deutschen sowie zentrale Sprachwandelprozesse, die die deutsche Sprache im Laufe der Sprachgeschichte durchlaufen hat. Wir beschäftigen uns sowohl mit den nicht überlieferten Vorstufen des Deutschen als auch mit den sprachlichen Merkmalen des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen. Mit dem Ziel, Ihre gegenwartssprachliche Perspektive mit historischer Sprachbetrachtung zu verknüpfen, setzen wir uns mit theoretischen Grundlagen des Sprachwandels, Wandelprozessen insbesondere auf den Ebenen Phonologie, Morphologie und Syntax im Sprachsystem sowie Fragen der Periodisierung und Sprachverwandtschaft auseinander und reflektieren methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Sprachdaten.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Warum heißt es ich lege – du legst aber ich gebe – du gibst?
Warum heißt es ich baue – du baust aber ich laufe – du läufst?
Warum heißt es ich blinke – ich blinkte aber ich trinke – ich trank?
Warum heißt es Hund – Hunde aber Grund - Gründe?
Warum heißt es heben aber Hefe?
In diesem Seminar werden wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen. Im Vordergrund steht die Betrachtung solcher vermeintlicher "Unregelmäßigkeiten" im Deutschen, die auf die historische Entwicklung der Sprache zurückzuführen sind. Sie erhalten einen Überblick über die älteren Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch 750-1050, Mittelhochdeutsch 1050-1350, Frühneuhochdeutsch 1350-1650) sowie über die Grundzüge der Entwicklung der deutschen Sprache vom Indogermanischen an.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
In diesem Einführungsseminar soll in die Grundlagen der höfischen Literatur anhand des ersten deutschen Artusromans, Hartmanns von Aue, Erec, eingeführt werden.
- Lehrende/r: Janneck Beulke
- Lehrende/r: Sophia Niermann
- Lehrende/r: Bruno Quast
- Lehrende/r: Thomas Ungerer
- Lehrende/r: David Vienken
Die deutsche Sprache weist eine lange Geschichte auf und hat sich seit dem Beginn der schriftlichen Überlieferung erheblich verändert. Doch auch in unserem Alltag können wir Sprachwandel beobachten: heißt es etwa korrekt "er buk den Kuchen" oder "er backte den Kuchen", "sie schwomm" oder "sie schwamm", "wegen des" oder "wegen dem" und wie kommen derartige Varianten überhaupt zustande? Und wie können wir mit solchen "Fehlern" umgehen?
Im Seminar werden wir Sprachwandel und sprachliche Variation im Deutschen auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantische Ebene behandeln.
- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
Dieses Seminar führt in die Vorgeschichte des Deutschen ein. Sie erschließen sich, in welche Sprachfamilien das Deutsche eingeordnet werden kann, wie sich das Deutsche auf verschiedenen sprachlichen Ebenen wie Phonologie, Morphologie und Syntax entwickelt hat und welche sprachlichen Merkmale und kulturellen Rahmenbedingungen für seine Sprachstufen Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch und Frühneuhochdeutsch charakteristisch sind. Kurz: Nach diesem Seminar haben Sie grundlegend Prozesse des Sprachwandels auf verschiedenen sprachlichen Ebenen kennengelernt und verstehen Eigenschaften des Gegenwartsdeutschen besser aus ihrer Entwicklung heraus.
Weil die Einführung in die älteren Sprachstufen eine große Herausforderung ist, bei der man auf wenig schulisches Vorwissen zurückgreifen kann, gibt es zu dem Seminar ein freiwilliges Booster-Tutorium. Nähere Informationen dazu folgen in der ersten Sitzung.
- Lehrende/r: Antje Dammel
- Lehrende/r: Patricia Linnemann
Die Vorlesung führt in zentrale Fragestellungen und Betrachtungsweisen der germanistischen Literaturwissenschaft ein. Sie setzt auf der Grundlage exemplarischer Texte historische wie systematische Akzente, und zwar unter besonderer Berücksichtigung des Wissenstandes von Studienanfängerinnen und -anfängern. Den Studierenden soll ein wissenschaftliches Problembewusstsein vermittelt werden, das sich wesentlich durch Offentheit für Irritationen auszeichnet. Dabei sollen sie zur selbstständigen Lektüre literarischer und literaturwissenschaftlicher Texte motiviert werden. Folgende Themenbereiche werden vorgestellt: Aspekte der Fachgeschichte, Hermeneutik als Problem (Lesen - Verstehen - Interpretieren), Literatur und Wirklichkeit, Autorschaft, Probleme der Gattungspoetik, Literaturgeschichte und Literaturgeschichtsschreibung, Literaturwissenschaft als Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft. Außerdem wird am Beispiel ausgewählter Texte ein erster Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart gegeben. Am Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben.
- Lehrende/r: Britta Herrmann
- Lehrende/r: Bruno Quast
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association.
- Lehrende/r: Jens Bölte
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Anna-Gesina Hülemeier
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den aktuellen Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Judith Diele
- Lehrende/r: Anna Witte
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Judith Diele
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
- Lehrende/r: Anna-Lena Jesussek
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Anna-Lena Jesussek
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Anna-Lena Jesussek
In diesem Seminar wird es darum gehen aus unterschiedlichen Perspektiven die Unterrichtssituation an deutschen Schulen zu diskutieren. Es wird darum gehen, die soziale Herstellung von schulischen Wirk-lichkeiten kritisch in den Blick zu nehmen. Dabei greifen auf das Angebot der soziologischen Bildungs-theorie zurück. Weitere Schwerpunkte des Seminars werden Themen um soziale Ungleichheit sein, sowie Aspekte von Familie und Bildung. Diese beiden zuletzt genannten Themen werden nur in diesem Seminar aufgegriffen werden.
- Lehrende/r: Roland Schindler
In der Übung geht es darum, sog. grammatisches ‚Schulwissen‘, u.a. in den Bereichen Wortarten, syntaktische Funktionen und Syntax (einfache und komplexe Sätze) zu vermitteln. Im Zentrum steht hierbei v.a. die Wiederholung und Festigung grammatischer Grundlagen durch Übungs- und Anwendungsaufgaben.
- Lehrende/r: Nele Brathe
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Im Seminar beschäftigen wir uns einführend mit den Charakteristika sowie den Unterschieden gesprochen- und geschriebensprachlicher Strukturen in der Grammatik. Anschließend werden wir ausgewählte sprachliche Phänomene der deutschen Gegenwartssprache, die als stärker gesprochensprachlich gelten, wie z.B. nebensatzeinleitende Konjunktionen mit Hauptsatzstellung, Konstruktionen wie den am-Progressiv, Rektionsschwankungen nach Präpositionen etc., in den Blick nehmen und prüfen, inwiefern sie von Grammatiken des Standarddeutschen berücksichtigt werden.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Wo kommen die Rohstoffe für unsere Elektroautos her? Was ist der Preis für diese Rohstoffe und wer bezahlt ihn? Wer muss für unsere Windparks weichen? Wer bestimmt, welche Natur schützenswert ist, und in wessen Hände ihr Schutz am besten gewährleistet werden kann? Um Politiken der ökologischen Modernisierung hiesiger Produktions- und Lebensweisen, beispielsweise für eine dekarbonisierte Energieversorgung oder elektrischen Individualverkehr, wird in Politik und Gesellschaft heftig gerungen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die erheblichen lokalen Auswirkungen der westlichen „Green Transition“ in marginalisierten Gegenden nur selten Gehör im öffentlichen Diskurs finden. Stattdessen werden potenzielle fatale Auswirkungen dieser Nachhaltigkeitspolitiken (un-)wissentlich im Namen des Fortschritts und des (inter-)nationalen Interesses in Kauf genommen. Diese Umverteilung von Kosten und Nutzen folgt oftmals einer kapitalistischen und (neo-)kolonialen Logik. Das Seminar adressiert dieses Spannungsfeld, indem es auf Grundlage von Texten aus der Politischen Ökologie und der Internationalen Politischen Ökonomie die Zusammenhänge von gegenwärtigen Nachhaltigkeitspolitiken und Konflikten um Zugang zu, sowie Nutzung und Bedeutungsgebung von Territorien herausgearbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf den Konzepten der „Green Sacrifice Zones“ und der „Green Frontiers“.
Im Seminar vergegenwärtigen wir die Auswirkungen von Nachhaltigkeitspolitiken in verschiedenen Weltregionen mit der Betrachtung von 6 Fallstudien, wobei wir nach Möglichkeit nicht nur über, sondern auch mit betroffenen Akteur*innen sprechen werden. Zudem wird immer wieder auch ein Rückbezug zur deutschen Politik hergestellt werden. Die Brücke zur entwicklungspolitischen Praxis kann auch und insbesondere mit einer Exkursion zur Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn geschlagen werden, wo wir die Seminarthemen im Austausch mit Akteur*innen aus der entwicklungspolitischen Praxis vertiefen werden.
Voraussetzung zur Teilnahme am Kurs ist die Bereitschaft zur Lektüre der (größtenteils englischsprachigen) Seminartexte.
Studienleistung: Referat
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Basisliteratur:
Lang, M., Manahan, M. A., und Bringel, B (Hrsg.) (2024) The Geopolitics of Green Colonialism. Pluto Press: London.
Perreault, T., Bridge, G., & McCarthy, J. (Hrsg.). (2020). The Routledge handbook of political ecology. Routledge.
- Lehrende/r: Tim Bantel
- Lehrende/r: Fynn M. Schmidt
Zu Goethes 275. Geburtstag widmet sich unser Seminar dem ersten deutschen Bildungsroman: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Anhand dieses weltliterarischen Textes, den jede:r Germanistikstudent:in kennen sollte, werden wir nicht nur narratologische, gattungsgeschichtliche und gendertheoretische Aspekte diskutieren, sondern auch nach dem Bildungsbegriff des späten 18. Jahrhunderts fragen (und diesen mit der heutigen Idee von Bildung korrelieren). Abgerundet wird das Seminar durch einen Blick auf die späte Fortsetzung: Wilhelm Meisters Wanderjahre.
Bitte lesen Sie sich bis zum Seminarstart in Wilhelm Meisters Lehrjahre ein und bereiten Sie sich auf ein Lektürequiz zu Beginn des Semesters vor. Fangen Sie frühzeitig mit der Lektüre des Textes an! Wir werden im Seminar die gängige Reclam-Fassung verwenden (ISBN: 978-3-15-014182-3).
Das Seminar startet in der zweiten (!) Vorlesungswoche am 17.10.2024.
- Lehrende/r: Philipp Pabst