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Angesichts des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung ist davon auszugehen, dass auch 2020 ein Jahr intensiver deutsch-deutscher Bilanzziehungen werden wird. Was verband und verbindet die Deutschen in Ost und West vor und nach 1990, was trennt sie? Welche Konfliktlinien prägte (und prägt) das vereinte Deutschland bis heute und wo liegen die historischen Ursachen dafür? Auf ganz unterschiedlichen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Feldern werden im Seminar Probebohrungen unternommen, die uns dabei helfen sollen, die „Vereinigungsgesellschaft“ zu historisieren.
- Lehrende/r: Christoph Lorke
Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Unterstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Gesundheitswissenschaften an (Resilienz, HAPA-Modell, Salutogenese, Stressmodelle), die die Daten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Intervention und Präventionsansätzen aufgeworfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf solche abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewältigung, Suchtprävention, Mobbing) gezeigt werden, was solche Präventionsansätze konkret in der Schule bewirken bewirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychi-sche Gesundheit entwickeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinderungen, Auffälligkeiten vermieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leistungsnachweisen im Rahmen einer schriftlichen Präsentation ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
In diesem Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Fremdsprache (DaF) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 15,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet und kann im Berufsfeldpraktikum angerechnet werden. Das Seminar ist in allen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Modulen des BA-2-Fach, BA HRGe und BA G (ausgenommen Grundlagenmodule) anrechenbar.
Seminarinhalte kurz und knapp:
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Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
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Sprachwissenschaftliche Grundlagen
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Grundlagen der Sprachdiagnostik
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Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
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Sprachfördermöglichkeiten in Kleingruppen
Weitere Informationen zum Mercator-Projekt finden Sie auf der Projekthomepage.
Zur Anmeldung melden Sie sich per Mail bei der Seminarleiterin (porps@uni-muenster.de) mit folgenden Angaben: Name, Matrikel-Nr., Studiengang und –fächer, Semesterzahl, Emailadresse.
- Lehrende/r: Lisa Porps
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
- Lehrende/r: Luisa Wellems
Die Übung soll anhand ausgewählter theoretischer Texte in die Felder der Wissenschafts- und Wissensgeschichte einführen. Nachdem zunächst ein kurzer Einstieg in den Poststrukturalismus mit seinen Ansätzen wie Diskursanalyse und Dekonstruktion gegeben wird, behandelt die Lehrveranstaltung dann im Detail, wie solche Grundannahmen zur Etablierung einer epistemologisch interessierten Wissenschaftsgeschichte (und im angelsächsischen Bereich der Science and Technology Studies) geführt haben. Abschließend soll die aktuelle Wende hin zu einer umfassenden Wissensgeschichte nachvollzogen werden, die auch im deutschen Sprachraum mehr und mehr an Boden gewinnt.
- Lehrende/r: Frederik Schulze
Einzeltermin: 17.04.2020, 10:00 Uhr bis 12.00 Uhr
Blocktermine: 26.06.2020 & 27.06.2020, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
10.07.2020 & 11.07.2020 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Konkordate und Kirchenverträge garantieren den Bestand
römisch-katholischer und evangelischer theologischer Fakultäten an
deutschen Universitäten. Manche Autoren halten das für einen Skandal.
Denn wie, so fragen sie, soll so etwas wie eine wissenschaftliche Lehre von Gott überhaupt möglich sein? Abgesehen von der konfessionellen Gebundenheit und mangelnden Ergebnisoffenheit der deutschen Universitätstheologie, gilt es folgende grundsätzliche Fragen zu bedenken:
1) Selbst viele Theisten räumen ein, dass wir nicht wissen, ob es Gott gibt. Wie kann eine Wissenschaft von einem Wesen aussehen, das womöglich gar nicht existiert? Ist denkbar, dass die primäre Funktion religiöser Äußerungen nicht im Aufstellen (wahrer oder falscher) Behauptungen über die Welt besteht?
2) Falls Gott existiert, ist er nicht direkt beobachtbar, sein Wirken lässt sich nicht experimentell erforschen, tatsächliche oder vermeintliche religiöse Erfahrungen sind aufgrund ihres individuellen Charakters weder systematisch reproduzierbar noch intersubjektiv überprüfbar. Worauf soll eine Wissenschaft von Gott sich dann aber gründen?
3) Falls Gott existiert, ist er uns an Wissen und Macht in unermesslicher Weise überlegen. Wie können wir angesichts dessen erwarten, jemals zu verlässlichen Aussagen über seine Absichten oder Handlungen zu gelangen?
Neben diesen Problemen werden wir auch anhand dreier Beispiele das Verhältnis der Theologie zu den Geschichts- und Naturwissenschaften beleuchten:
a) Ist bei der Interpretation „heiliger” Texte die Anwendung einer historisch-kritischen Methode unverzichtbar?;
b) Sind Schöpfungstheologie und Evolutionsbiologie miteinander verträglich?;
c) Liefert uns die moderne Kosmologie (Big Bang-Theorie; „Feinabstimmung” der Naturkonstanten, u.a.) unter Umständen Anhaltspunkte für das Wirken eines mächtigen Designers?
- Lehrende/r: Christian Weidemann
Jenseits von Markt und Staat findet sich ein weites Spektrum von Organisationen, das Selbsthilfegruppen, Freizeit-, Sport- und Kulturvereine, lokale Umweltinitiativen und soziokulturelle Zentren ebenso einschließt wie international tätige Hilfsorganisationen oder die gewaltigen Wohlfahrtsverbände. Dieser Dritte Sektor wird in der allgemeinen Öffentlichkeit, von Politikern und Policy-Experten sowie von Firmen und Unternehmen zunehmend beachtet und unter dem Oberbegriff Zivilgesellschaft gefasst. Hierfür ist ein ganzes Bündel von Faktoren ausschlaggebend: So bieten diese Organisationen die Chance, marktwirtschaftliche Effizienz mit bürgerschaftlichem Engagement zu verbinden. Sie nehmen in vielen Bereichen, wie etwa in der Umweltpolitik oder der Entwicklungshilfe, zunehmend staatliche Aufgaben wahr. Auf der internationalen Bühne wird die Zivilgesellschaft als Hoffnungsträgerin einer neuen globalen Governance Struktur betrachtet. Schließlich bieten die Organisationen vor Ort, die vielen Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen, Raum zur Selbstorganisation und affektiven Bindung. Kurzum: Sie sind auch Träger lokaler Identifikationsbildung.
Trotz ihres wichtigen Stellenwerts und des gesamten Bereichs jenseits von Markt und Staat ist bisher noch vergleichsweise wenig über die Zivilgesellschaft, ihre spezifische Funktionsweise und über die Muster ihrer Zusammenarbeit mit dem Staat sowie auch mit Firmen und Unternehmen bekannt. Der Kurs versucht hier Abhilfe zu schaffen. Konkret werden im Laufe des Semesters die folgenden Themen behandelt:
- Problemaufriss: Was ist Zivilgesellschaft? (Definitionen und Begriffserklärungen)
- Theoretische Zugänge zum Zivilgesellschaftskonzept
- Interne Strukturierung: Arbeitsschwerpunkte der deutschen Zivilgesellschaft
- Rechtsformen und institutionelle Einbindung der organisierten Zivilgesellschaft
- Blick über die Grenzen: Zivilgesellschaft im internationalen Vergleich
An den Scheinerwerb sind folgende Anforderungen geknüpft: Kurzreferat im Laufe des Semesters (Studienleistung), 90minütige Klausur (Prüfungsleistung). Die Klausur kann, nach Absprache mit den Studierenden, auch an einem anderen Tag geschrieben werden.
Die 90minütige Abschlussklausur wird am 15.07.2020, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geschrieben.
Die 90minütige Nachschreibeklausur wird am ...........2020, ............. Uhr bis .............Uhr geschrieben.
- Lehrende/r: Matthias Freise
- Lehrende/r: Louisa Jechel
- Warum heißt es ich lege – du legst aber ich gebe – du gibst?
- Warum heißt es ich baue – du baust aber ich laufe – du läufst?
- Warum heißt es ich blinke – ich blinkte aber ich trinke – ich trank?
- Warum heißt es Hund – Hunde aber Grund - Gründe?
- Warum heißt es heben aber Hefe?
In diesem Seminar werden wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen. Im Vordergrund steht die Betrachtung solcher vermeintlicher "Unregelmäßigkeiten" im Deutschen, die auf die historische Entwicklung der Sprache zurückzuführen sind. Sie erhalten einen Überblick über die älteren Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch 750-1050, Mittelhochdeutsch 1050-1350, Frühneuhochdeutsch 1350-1650) sowie über die Grundzüge der Entwicklung der deutschen Sprache vom Indogermanischen an. Dabei lernen Sie die wesentlichen strukturellen Merkmale jeder Sprachstufe kennen. Sie erfahren, welche wesentlichen Veränderungen die Entwicklung des Deutschen auf jeder Sprachstufe geprägt haben. Neben strukturellen Eigenschaften werden auch die soziokulturellen Rahmenbedingungen jeder Sprachstufe thematisiert und typische Texte analysiert. Zugleich bekommen Sie einen Einblick in die wesentlichen Sprachwandelmechanismen, die auch in anderen Sprachen sowie im heutigen Deutsch weiter wirksam sind.
Lernziele/Kompetenzen
Nach diesem Seminar:
- können Sie ältere Texte aufgrund struktureller Merkmale einer Sprachstufe zuordnen und ihre sprachlichen Formen ansatzweise bestimmen.
- können Sie wesentliche Veränderungen in der deutschen Sprache identifizieren, zeitlich einordnen und erläutern.
- können Sie die wesentlichen Sprachwandelmechanismen erläutern und ihre Wirkung an konkreten sprachlichen Formen illustrieren.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Kurszielsetzung: Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit im akademischen und fachbezogenen Kontext. In diesem Kurs soll universitätsspezifisches Schreiben geübt werden, wie es für die Erstellung einer Seminararbeit sowie für das Schreiben von Klausuren notwendig ist. Darunter ist nicht nur zu verstehen, grammatisch fehlerfrei zu schreiben. Vielmehr müssen Besonderheiten des Textaufbaus und des Stils, aber auch Schreibkonventionen des deutschen Sprachraums beachtet werden.
Im Mittelpunkt des Kurses stehen deshalb Übungen zu folgenden Bereichen:
Lektüre und Verarbeiten wissenschaftssprachlicher Texte; Zusammenfassen von Texten, Ergebnissen etc.; Paraphrasieren; Zitieren; Gliedern wissenschaftlicher Texte; Stilkonventionen wiss. Texte
Während des Unterrichts werden kleinere Texte geschrieben.
- Lehrende/r: Eva Maria Dammers
Auf keinem anderen gesellschaftlichen Feld konkurrierten die Bundesrepublik und die DDR so offensichtlich miteinander wie im internationalen Sport. Dort etablierte sich die DDR im Laufe der 1960er Jahre als ernstzunehmender Konkurrent und schließlich als überlegener Gegner. Dadurch setzte sie nicht nur den bundesdeutschen Sport, sondern auch die Politik unter Druck, eine Antwort auf das "Sportwunder DDR" zu finden.
Ziel des Seminars ist Sport in den Deutschland in den Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg als Ausdruck und Bestandteil der politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Gemengelage des Kalten Kriegs zu analysieren.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich insbesondere mit historischen Texten und Quellen intensiv auseinanderzusetzen.
- Lehrende/r: Lukas Rehmann
‚Aufarbeitung der Vergangenheit‘ – Geht das überhaupt? Die Übung wird zum einen, aufbauend auf den Thesen Norbert Freis zur Vergangenheitspolitik, die Dialektik der westdeutschen Demokratiegründung nach 1945 untersuchen. Anders formuliert: Freiheitliche demokratische Grundordnung – Aber zu welchen Preis? Zum anderen sollen hier geschichtspolitische Zusammenhänge, aufbauend auf dem Konzept von E. Wolfrum, aufgedeckt werden. Hier wird insbesondere das Verhältnis zwischen beiden deutschen Staaten im Fokus stehen. Ziel der Übung ist dabei die Diskussion unterschiedlicher Strategien der Konfrontation mit der Vergangenheit und das Herausarbeiten von geschichtspolitischen Argumentationsfiguren als Mittel der Politik.
- Lehrende/r: Maximilian Twickler
- Lehrende/r: Nils Bahlo
Im Rahmen dieser Quellenübung soll der NS-Staat aus einer neuen Perspektive betrachtet und die Familie als Medium zur Herstellung von Inklusion und Exklusion in den Blick genommen werden. Im NS-Staat wurde nicht nur durch die gezielte Förderung von deutschen „rassisch hochwertigen“ Familien Loyalität erzeugt (Ehestandsdarlehen, Wohlfahrtsleistungen, Transfers aus Judenmord und Besatzungspolitik), sondern „unerwünschte“ Familien gerieten unerbittlich in den Fokus von Verfolgung und Mordpolitik (Ghettoisierung, Ehescheidungen, Kindeswegnahme, Kindesmord, Euthanasie). Vor diesem Hintergrund fragt sich, welche Handlungsspielräume diese Familien und die einzelnen Familienmitglieder gegenüber den Maßnahmen des Regimes jeweils hatten, wie Rasse, Geschlecht und vielleicht auch Generation ihre Handlungsoptionen determinierten. Um dies herauszufinden, stehen sowohl für das Reich als auch für die besetzten Gebiete eine Vielzahl von Quellen zur Verfügung: Tagebücher, Feldpostbriefe, Berichte von Volkspflegerinnen der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ebenso wie Gerichtsakten der Nachkriegsprozesse. Die Übung widmet sich diesen Quellen und schafft zugleich eine Grundlage über die wichtigsten historischen Interpretationen der Familie im NS-Staat anhand ausgewählter Sekundärliteraturtexte.
- Lehrende/r: Isabel Heinemann
In dem Seminar werden wir uns mit Methoden und Ergebnissen der empirischen Forschung zum Erwerb des Deutschen als Zweitspracherwerb und zur Sprachentwicklung mehrsprachiger Kinder im Grundschulalter beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit dieser Forschung wollen wir uns eine informierte und reflektierte Haltung zum Thema Mehrsprachigkeit in der (Grund-)Schule erarbeiten.
- Lehrende/r: Christine Dimroth
Die Lehrveranstaltung widmet sich der frühesten Phase der deutschen Sprachgeschichte und wird dementsprechend denjenigen Zeitraum erkunden, in dem frühe Varietäten des Deutschen erstmals nachweisbar werden und sich allmählich entfalten (zweite Hälfte des ersten Jahrtausends n. Chr.). Das erstmalige Auftauchen des Deutschen als Schriftsprache soll aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Dabei stehen soziolinguistische und sprachstrukturelle Fragen im Zentrum. Wie einheitlich war das Deutsche in jener Zeit, war es in seiner Form synthetisch? Inwiefern lassen sich auch für die frühe Zeit Variation und sprachgeografische Muster beobachten? Welche kulturellen Faktoren lösten das Entstehen einer eigenen Schriftsprache aus? Gab es bereits frühere Versuche der Verschriftung? Inwieweit lassen sich aus den verfügbaren Quellen Aussagen zum alltäglichen Sprachgebrauch jener Zeit machen? Das Seminar ist nicht rein philologisch ausgerichtet und wird verwandte Teildisziplinen mit einbeziehen, die zur Erhellung der damaligen sprachlichen Wirklichkeit beitragen können. Aus diesem Grund sind insbesondere auch Studierende der Geschichtswissenschaft, der Archäologie und Ethnologie sehr willkommen.
Im Rahmen des Seminars, das in Verbindung mit einem Seminar gleichen Titels an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg steht, ist für den Beginn der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr 2020 eine Blockveranstaltung mit Exkursion nach Freiburg i.Br. und St. Gallen vorgesehen. Der Termin wird rechtzeitig vor Beginn des Wintersemesters bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
- Lehrende/r: Mathis Paffrath
Wer unterstützte den Nationalsozialismus? Wie „nah“ oder „fern“ waren sich Vokabeln wie Nation, Volksgemeinschaft oder „Führer“ in der nationalen, der sozialdemokratischen und der kirchlichen Presse? Wie veränderten sich Zukunftsvorstellungen und der utopische Überschuss in der DDR-Literatur, sowohl in der regimekonformen Literatur wie auch im Samisdat? Wie viel ideellen NS-Überhang lassen die politischen Diskussionen in der Bundesrepublik wie auch in der DDR noch erkennen? Ziel der Veranstaltung ist es, aus dem aktuellen Forschungsstand Fragestellungen zu entwickeln und diese mit Hilfe ausgewählter digitaler Methoden und Verfahren wie dem Textmining zu bearbeiten, um so neue Zugängen zu den aufgeworfenen Problemen zu finden. Am Ende des Seminars haben Sie gelernt, wie Sie Methoden der Digital Humanities reflektiert verwenden, um Fragen der Diktatur- und Demokratiegeschichte auf innovative Weise neu zu bearbeiten.
- Lehrende/r: Thomas Großbölting
- Lehrende/r: Torsten Hiltmann
Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Unterstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Gesundheitswissenschaften an (Resilienz, HAPA-Modell, Salutogenese, Stressmodelle), die die Daten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Intervention und Präventionsansätzen aufgeworfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf solche abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewältigung, Suchtprävention, Mobbing) gezeigt werden, was solche Präventionsansätze konkret in der Schule bewirken bewirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychi-sche Gesundheit entwickeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinderungen, Auffälligkeiten vermieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leistungsnachweisen im Rahmen einer schriftlichen Präsentation ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
In diesem Seminar werden wir uns dem Deutschen im typologischen Vergleich widmen. Sprachenvergleichend werden die Eigenheiten der deutschen Standardsprache erarbeitet. Im Gegensatz zu einer kontrastiven Herangehensweise, bei der einzelne Sprachen miteinander verglichen werden, arbeiten wir bei einem typologischen Vergleich mit einem großen Sprachensample, um Regelmäßigkeiten, Ausnahmen und Bemerkenswertes der Vergleichssprache, in unserem Fall des Deutschen, zu ermitteln. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf morphologischen und syntaktischen Inhalten, wobei auch andere Bereiche der Systemlinguistik mit einbezogen werden.
- Lehrende/r: Thomas Böcker
Das Seminar vertieft Themenbereiche, die im Zusammenhanag mit dem Erwerb des Deutschen als Zweitsprache in der Schule stehen. In der Hauptsache folgt die thematische Gliederung der Vorlesung, die im Ramen des DaZ-Moduls absolviert wird.
Jedoch wird der Schwerpunkt auf den Themen "Lesen und Schreiben im Unterricht" und dem "Unterrichtsdiskurs" liegen. Diese Themenschwerpunkte werfen Fragen auf, die in der Seminararbeit anhand konkreter Daten gemeinsam analysiert und diskutiert werden sollen; beispielsweise Fragen wie "Welche spezifischen Texte kommen im Deutschunterricht vor?" und "Welche Fähigkeiten und Kompetenzen verlangen diese dem ein- und zweisprachigen Schüler ab?"
Die Teilnehmer sollen durch die Seminararbeit letztlich in der Lage sein, Lehrer-Schüler-Interaktionen zu analysieren und Lese- und Schreibkompetenzen von Schülern zu beurteilen sowie diese im Hinblick auf die Rolle der Mehrsprachigkeit zu betrachten. Die Leistungserbringung besteht entsprechend auch darin, eine schriftliche Analyse authentischen Materials anzufertigen und die Analyse in einen theoretischen Rahmen einzubetten.
- Lehrende/r: Yazgül Simsek
Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jar-ausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet, in dem sie sich, so der Unterti-tel, mit der „Rolle der transatlantischen Mittler und der kulturellen Öffnung Westdeutschlands“ beschäftigen. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozi-alismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demo-kratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden? Welche Rolle spielten etwa die westlichen Alliierten und der Kontakt mit ihnen und ihrer Kultur, welche die neue weltpolitische Lage des Kalten Kriegs und welche der rasante wirtschaft-liche Aufschwung? Was überzeugte die Deutschen an der neuen Staatsform? Wie lernten sie „gute“ Demokratinnen und Demokraten zu werden und was bedeutet das überhaupt? Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wis-senschaftlichen Texten wollen wir uns in diesem Seminar mit den Anfängen dieses Lernprozesses in den Jahren zwischen 1945 und 1957 beschäftigen und so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Gleichzeitig dient das Seminar dazu, in Methoden historischen Arbeitens einzuführen.
- Lehrende/r: Veronika Jüttemann
Als der polnische Botschafter im vergangenen Jahr die deutsche Polenpolitik der letzten 100 Jahre v. a. als "Katastrophe" bezeichnete, wurde ihm (nicht nur) von offizieller deutscher Seite vehement widersprochen und stattdessen der Erfolg der deutsch-polnischen Verständigung betont. Anknüpfend an die unterschiedlichen Bewertungen in unserer Gegenwart untersucht die Übung die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen in historischer Perspektive. Dabei werden schwerpunktmäßig der Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu den Umbrüchen 1989/90 und damit v. a. das Verhältnis zwischen der Volksrepublik Polen und den beiden deutschen Staaten betrachtet.
Zwar waren die DDR und Polen als staatssozialistische Regime des sog. Ostblocks gewissermaßen zur Freundschaft verpflichtet. Dennoch gestaltete sich ihr Verhältnis nicht zwangsläufig konfliktfrei. Zwischen der BRD und der Volksrepublik dominierten nach 1945 vor dem Hintergrund der Vergangenheit zunächst unbewältigte Konflikte und ungeklärte Fragen wie die polnische Westgrenze. Die Neue Ostpolitik Willy Brandts markierte hier einen Aufbruch für einen fortschreitenden politischen Verständigungsprozess.
Neben solchen Zäsuren und Entwicklungen auf staatlicher Ebene werden in der Übung auch die Rolle nichtstaatlicher Akteure und ihr Einfluss auf die deutsch-polnischen Beziehungen in den Blick genommen. Hier werden anhand von unterschiedlichen Quellengattungen beispielhaft u. a. kirchliche Initiativen, die Positionen gesellschaftlicher Organisationen wie z. B. der westdeutschen Vertriebenenverbände, Austausch- und Abgrenzungsbemühungen zwischen oppositionellen Gruppen in Ostdeutschland und Polen sowie kulturelle und wissenschaftliche Kontakte berücksichtigt.
Im Rahmen der Übung ist eine Exkursion zum Archiv der Forschungsstelle Osteuropa in Bremen geplant.
- Lehrende/r: Anne Sophie Kluger
- Lehrende/r: Antje Dammel
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Luzian Ganz
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Paradoxerweise ist Leibniz zugleich einer der berühmtesten und meistunterschätzten deutschen Philosophen. So wird sein Denken häufig mit der literarischen Parodie Voltaires im „Candide“ identifiziert, seine Philosophie als eklektische Mischung aus verschiedenen Positionen missverstanden, oder er wird auf die Rolle eines Wegbereiters für den Deutschen Idealismus reduziert und nur unter diesem Blickwinkel rezipiert. Der Eigenständigkeit, Vielfalt und Komplexität seines Denkens, das bis heute zahlreiche philosophische Debatten direkt oder indirekt inspiriert, werden diese Sichtweisen jedoch nicht annährend gerecht. Das Seminar bietet eine Einführung in Leibniz’ Philosophie anhand der intensiven Lektüre und Diskussion wichtiger kleinen Schriften zu Metaphysik. Im Mittelpunkt steht der sogenannten „Monadologie“, einer ebenso kurzen wie anspruchsvollen Schrift aus seinem Spätwerk. Gleichzeitig dient es der Gewinnung grundlegender hermeneutischer Werkzeuge für die Analyse und Kommentierung philosophischer Texte.
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- Lehrende/r: Laura Estefania Herrera Castillo
Seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise sehen sich die europäischen Wohlfahrtsstaaten einem zusätzlichem Druck ausgesetzt, der zu weitreichenden Sozialreformen geführt hat. Aber auch bereits vor der Krise war der Sozialstaat Gegenstand umfassender Reformbemühungen. So steht etwa die „Agenda 2010” für eine der größten Sozialreformen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und gleichzeitig für eine (politikwissenschaftliche) Kontroverse über den Reforminhalt. Bevor man sich allerdings fragt, was etwa an der „Agenda 2010” sozial ist, und ob „wir” „uns” den Sozialstaat noch leisten können, sollte man sich die Mühen machen, der Frage nachzugehen, was Sozialpolitik überhaupt ist.
Ziel des Standardkurses ist demnach, die Grundfunktionen nationaler und internationaler Sozialpolitik zu vermitteln, um so aktuelle politische und politikwissenschaftliche Diskurse vor dem Hintergrund weitreichender Reformbemühungen plausibel zu machen. Vor diesem Hintergrund werden allgemeine Grundlagen der Sozialpolitik, die wichtigsten Sozialstaatstheorien sowie die Grundprinzipien des deutschen Wohlfahrtsstaates diskutiert. Außerdem werden die wichtigsten sozialpolitischen Politikfelder Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik sowie Bildungspolitik besprochen.
Zu den Studienleistungen zählen neben der aktiven Beteiligung an den Debatten die Übernahme eines maximal 20-minütigen wissenschaftlichen Referates. Die Prüfungsleistung wird durch eine abschließende Klausur am Freitag, den 31.01.2020 von 10:00 - 12:00 Uhr (c.t.) im SCH2 erbracht.
Einführende Literatur:
Boeckh, Jürgen et al. (2017): Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
Die 90-minütige Abschlussklausur wird am 31.01.2020, 10:00 - 12:00 Uhr in SCH 100.2 geschrieben.
Die 90-minütige Nachschreibeklausur wird am ............., .............. Uhr geschrieben.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
- Warum heißt es ich lege – du legst aber ich gebe – du gibst?
- Warum heißt es ich baue – du baust aber ich laufe – du läufst?
- Warum heißt es ich blinke – ich blinkte aber ich trinke – ich trank?
- Warum heißt es Hund – Hunde aber Grund - Gründe?
- Warum heißt es heben aber Hefe?
In diesem Seminar werden wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen. Im Vordergrund steht die Betrachtung solcher vermeintlicher "Unregelmäßigkeiten" im Deutschen, die auf die historische Entwicklung der Sprache zurückzuführen sind. Sie erhalten einen Überblick über die älteren Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch 750-1050, Mittelhochdeutsch 1050-1350, Frühneuhochdeutsch 1350-1650) sowie über die Grundzüge der Entwicklung der deutschen Sprache vom Indogermanischen an. Dabei lernen Sie die wesentlichen strukturellen Merkmale jeder Sprachstufe kennen. Sie erfahren, welche wesentlichen Veränderungen die Entwicklung des Deutschen auf jeder Sprachstufe geprägt haben. Neben strukturellen Eigenschaften werden auch die soziokulturellen Rahmenbedingungen jeder Sprachstufe thematisiert und typische Texte analysiert. Zugleich bekommen Sie einen Einblick in die wesentlichen Sprachwandelmechanismen, die auch in anderen Sprachen sowie im heutigen Deutsch weiter wirksam sind.
Lernziele/Kompetenzen
Nach diesem Seminar:
- können Sie ältere Texte aufgrund struktureller Merkmale einer Sprachstufe zuordnen und ihre sprachlichen Formen ansatzweise bestimmen.
- können Sie wesentliche Veränderungen in der deutschen Sprache identifizieren, zeitlich einordnen und erläutern.
- können Sie die wesentlichen Sprachwandelmechanismen erläutern und ihre Wirkung an konkreten sprachlichen Formen illustrieren.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Jens Bölte
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Jens Hinrich Jobst Hellmann
Von einer „verordneten Finsternis” (A. Bühler) im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I hin zur hochspezialisierten akademischen Teildisziplin: Der Sprung vom Erfahrungshorizont der Schule in die Hörsäle der Universität scheint ein gewaltiger. Daher gilt es zunächst ,eine gemeinsame Wissensbasis zu erarbeiten: Die Vorlesung wird einen Überblick über die grundlegenden Ereignisabläufe, Entwicklungsstränge und Strukturen vom 5. bis zum 15. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf dem römisch-deutschen Reichsgebiet geben. Exemplarisch soll daneben anhand ausgewählter Gegenstandsbereiche die Erkenntnismöglichkeiten der Mittelalterforschung vorgestellt werden. Im steten Rückgriff auf die Quellen als die Grundlage historischer Erkenntnis gilt es Methoden, Positionen und Probleme eines Zugriffs auf vergangene Wirklichkeitswelten zu erörtern. Auf diesem Wege wird die Vorlesung weniger ein einheitliches Portrait der Epoche Mittelalter zeichnen als vielmehr ein Panorama von der Vielfalt ihrer Erforschung entfalten.
- Lehrende/r: Jan Keupp
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
Literatur:
- Bittrich, K. & Blankenberger, S. (2011). Experimentelle Psychologie: Experimente planen, realisieren, präsentieren. Landsberg: Beltz Psychologie Verlags Union.
- Reiß, S. & Sarris, V. (2012). Experimentelle Psychologie. München: Pearson Studium
- Sedlemeier, P. & Renekewitz, F. (2008). Forschungsmethoden und Statistik in der Psychologie. München: Pearson Studium
Leistungsnachweis: 5 CP (Credit Points)
- Lehrende/r: Svea Schröder