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Ziel des Kurses ist es, die grundlegenden grammatikalischen Strukturen und Phänomene der deutschen Sprache zu erarbeiten und deren Verwendung in alltagsrelevanten Situationen einzuüben. Der Kurs bietet den TeilnehmerInnen somit die Möglichkeit, sprachliche Mittel für eine erfolgreiche (mündliche und schriftliche) Kommunikation in unterschiedlichen Bereichen zu erlernen. Zu den wichtigsten Themen gehören: Deklination, Konjugation, Satzbau. Je nach Bedürfnis der KursteilnehmerInnen werden am Anfang des Kurses Schwerpunkte festgelegt.
- Lehrende/r: Katharina Grenningloh
- Lehrende/r: Alexander Rüther
- Lehrende/r: Sabine Frilling
- Lehrende/r: Sabine Frilling
- Lehrende/r: Rieke Siemon
- Lehrende/r: Rieke Siemon
In dieser Übung werden Grundlagen der Schulgrammatik (Wortarten und Satzglieder) wiederholt und vertieft. Der Schwerpunkt in den Sitzungen liegt auf der Einübung der grammatischen Analyse von Sätzen.
- Lehrende/r: Verena Wecker
- Lehrende/r: Verena Wecker
- Lehrende/r: Nathalie Bauer
Die ritterlich-höfische Kultur des Hochmittelalters und der Hof als ihr sozialer Entstehungsund Entfaltungsraum sind aus zeitgenössischer Sicht umstrittene Phänomene. Von Beginn ihrer Entstehung an zieht diese exklusive historische Oberschichtenkultur daher nicht nur Bewunderung, sondern auch scharfe Kritik auf sich. Der vehementeste Kritiker ist in diesem Zusammenhang der Klerus. Vor allem das höfische Zelebrieren von materiellem Luxus und Formen der weltlichen Unterhaltung, die in scharfem Gegensatz zu Armut, Schlichtheit, Demut und Innerlichkeit als zentralen Tugenden des Christentums stehen, stößt hier auf empörten Protest. So formiert sich im westlichen Europa des 12. Jahrhunderts die hochmittelalterliche Variante eines kulturkritischen Reflexionsmodus, dessen Wurzeln sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen lassen: die mittelalterliche Hofkritik.
Das Seminar soll eine Einführung sowie einen Überblick zum hofkritischen Diskurs des Mittelalters geben. Dabei werden zentrale lateinische Texte wie Johannes’ von Salisbury „Policraticus“ (um 1159) oder Vinzenz’ von Beauvais „De eruditione filiorum nobilium“ (1249/50) ebenso eine Rolle spielen wie ausgewählte „Klassiker“ der mittelhochdeutschen höfischen Literatur (Hartmanns von Aue „Ereck“, Gottfrieds von Straßburg „Tristan“, das „Nibelungenlied“ etc.).
Das Seminar wird von einem eigenen Learnweb-Kurs begleitet, u. a. mit weiteren Texten zur Vor- und Nachbereitung. Informationen zum Kurs folgen in der ersten Sitzung des Seminars.
- Lehrende/r: Julia Stiebritz-Banischewski
Der fast gleichzeitige Herrscherwechsel in Österreich und in Preußen 1740 stellt für die Reichs-, Dynastie- und Territorialgeschichte in Deutschland die wichtigste Zäsur des 18. Jahrhunderts dar. Weder Maria Theresia und ihr Sohn Josef II. noch Friedrich der Große entwickelten ein tieferes Verständnis für die politischen Mechanismen des Reiches, sondern orientierten sich in ihrem Handeln an der Mächtepolitik der großen europäischen Monarchien. Zur selben Zeit musste die Wittelsbacherdynastie nach dem kurzen Kaisertum Karls VII. auf weitergehende Ambitionen verzichten, eine europäische Macht zu werden. Die kleineren Reichsstände verharrten allerdings nicht in Passivität, sondern artikulierten ihre Interessen beispielsweise im Rahmen der febronianischen Kirchenreformdiskussion und im Fürstenbundprojekt der 1780er Jahre. Die Veranstaltung möchte neben den deutschen Führungsmächten auch die mittleren und kleineren Reichsstände, ihre politische Entwicklung und Mitwirkung in den Reichsgremien untersuchen. Dabei sollen vor dem Hintergrund der neueren Reichsgeschichtsforschung die Stärken und Schwächen der föderalen Staatsordnung in Mitteleuropa untersucht werden.
Um sowohl Quellentexte zu studieren als auch historiographische Bewertungen in zeitlich freierer Gestaltung zu vergleichen, wurde die Form des Blockseminars gewählt. Zur Vergabe von Referatsthemen findet eine obligatorische Vorbesprechung statt:
Fr, 5. November 2021, 12.15 Uhr s.t., Raum NN
Bei Verhinderung kann die Themenvergabe per Sprechstunde erfolgen. Absprachen sind möglich über das Sekretariat II (Frau Zielinski, Tel. 0251 / 83-24315) oder über E-Mail: arndtj@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Johannes Arndt
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Struktur von sog. Herkunftssprachen im Vergleich zum Deutschen. Nach einer Einführung in mehrsprachigen Spracherwerb, Sprachverwandtschaft und in Methoden des Sprachvergleichs widmen wir uns den syntaktischen, morphologischen, phonologischen und graphetischen Eigenschaften ausgewählter Herkunftssprachen kontrastiv zum Deutschen. Abschließend diskutieren wir Möglichkeiten des Einbezugs von Herkunftssprachen in den regulären Deutschunterricht. Der Studiennachweis erfolgt über die Bearbeitung von wöchentlichen Aufgaben im Learnweb sowie über die vertiefte Beschäftigung mit einer Herkunftssprache nach Wahl in Kleingruppen (Gruppenreferat).
- Lehrende/r: Helena Olfert
Hexenverfolgungen waren kein mittelalterliches Phänomen, sondern hatten ihre intensivsten Phasen im späten 16. und 17. Jahrhundert, also in der Frühneuzeit. Das römisch-deutsche Reich ragte hier mit rund 60.000 Hinrichtungen deutlich heraus. Im Seminar wollen wir fragen, worauf der Glaube an Hexen beruhte, wie daraus Verfolgungen entstehen konnten, wie Hexenprozesse typischerweise verliefen und welche unterschiedlichen Dynamiken dabei zum Tragen kamen. Es ist mittlerweile klar, dass Hexerei-Beschuldigungen in den meisten Fällen aus dem sozialen Umfeld der Opfer selbst stammten und die Denunziant:innen bei ihren jeweiligen Obrigkeiten sowohl auf offene Ohren wie auch auf Widerstand treffen konnten. Warum waren also die Verfolgungen in einigen Territorien intensiver als in anderen? Wie wirkten sich übergeordnete Konstellationen wie die „Kleine Eiszeit“ oder der Dreißigjährige Krieg auf die Verfolgungen aus? Was führte zu ihrem allmählichen Ende? Wir blicken dabei sowohl auf Fälle aus den deutschen Territorien als auch auf solche in England und Schottland, wo die Verfolgungsintensität weitaus geringen war. Anhand des Themas Hexenverfolgung führt das Seminar zugleich in das Studium der neueren Geschichte ein.
- Lehrende/r: André Johannes Krischer
„Kein Mensch käme in den USA auf den Gedanken, von amerikanisch-jüdischer Literatur zu sprechen wie hierzulande von deutsch-jüdischer Literatur“ – so beschrieb jüngst der Literaturwissenschaftler Thomas Sparr die markant unterschiedlichen Entstehungs- und Rezeptionsbedingungen jüdischer Literaturen in Deutschland und in den Vereinigten Staaten. Der Normalität der Jewishness als Teil der amerikanischen Kultur steht ihre besondere – und als solche ausgewiesene – Stellung in der deutschen Gesellschaft gegenüber, und natürlich hat dies historische Gründe, namentlich das Menschheitsverbrechen der Shoah. Die Betrachtung der jüdischen Literatur nach 1945 im transatlantischen Vergleich ist insofern ertragreich, als sie erkennbar werden lässt, unter welchen exzentrischen Bedingungen jüdische Autorinnen und Autoren im Land der Täter schreiben – und, andersherum, was jüdisches Schreibens ausmacht innerhalb einer Kultur, in der man nicht eigens dazusagen muss, dass es sich um jüdisches Schreiben handelt (und in der überdies basale Kenntnisse des Jüdischen vorausgesetzt werden können).
Die Vorlesung will einen historischen und systematischen Überblick auf die divergierenden Tendenzen jüdischer Literaturen diesseits und jenseits des Atlantiks geben, beginnend mit der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hinein in die unmittelbare Gegenwart, namentlich von Saul Bellow und Paul Celan über Philip Roth und Ruth Klüger bis zu Maxim Biller, Nicole Krauss und Dana von Suffrin.
Das Lektüreprogramm wird rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn bekannt gewesen. Orientierung und Anregung bieten Jules Chametzsky u. a. (Hg.): Jewish American Literature. A Norton Anthology, New York / London 2001, sowie Hans Otto Horch (Hg.): Handbuch der deutsch-jüdischen Literatur, Berlin / Boston 2016.
- Lehrende/r: Laura Felicitas Bartels
- Lehrende/r: Eva Tanita Kraaz
- Lehrende/r: Kai Sina
Im Seminar „„Koran- und Hadithdidaktik - Einführung in die Fachdidaktik”” sollen sich die Studierenden die Aufgaben des Faches auseinandersetzen. Außerdem sollen sie sich mit aktuellen fachdidaktischen Positionen zum islamischen Religionsunterricht beschäftigen. Die erworbenen Kenntnisse sollen sie für Schüler und Schülerinnen fruchtbar machen, indem sie die pädagogisch-didaktischen Vorüberlegungen mit den Lehr- und Lernprozessen bei ihren Schülerinnen und Schülern in Einklang bringen und einen gut begründeten Unterrichtsverlauf planen und durchführen. Des Weiteren sollen sie sich mit möglichen Herausforderungen des Religionsunterrichts anhand von Praxisbeispielen auseinandersetzen.
Literatur: Islamische Fachdidaktik
Al-Moneyyer, Ina/ Kaddor, Lamya (2011): Saphir. Islamisches Religionsbuch für junge Musliminnen und Muslime. München.
Bilgin, Beyza (2007): Islam und islamische Religionspädagogik in einer modernen Gesellschaft. Mit einer Einführung von Johannes Lähnemann. Berlin.
Bönsch, Manfred (2006): Allgemeine Didaktik. Ein Handbuch zur Wissenschaft vom Unterricht. Stuttgart.
Börner, Hartmut (2007): Gehirngerechtes Klassenzimmer. Handreichung für die Unterrichtspraxis. Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, ThILLM. Bad Berka.
Brüning, Ludger/ Saum Tobias (2006): Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung. Essen.
Dafir, Kahlid (2013): Islamische Religionsdidaktik zwischen Selbstverwirklichung und Transferverständnis [Taschenbuch], Hamburg.
Gudjons, Herbert (2003): Pädagogisches Grundwissen. Bad Heilbrunn.
Hanisch, Helmut (2007): Unterrichtsplanung im Fach Religion. Theorie und Praxis. Göttingen.
Hilger, Georg/Leimgruber, Stephan/Ziebertz, Hans-Georg (2001): Religionsdidaktik. Ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf. München.
Jank, Werner / Meyer, Hilbert (2006): Didaktische Modelle, Frankfurt am Main.
Khorchide, Mouhanad (2009): Der islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft. Einstellungen der islamischen ReligionslehrerInnen an öffentlichen Schulen. Wiesbaden.
Klafki, Wolfgang (1964): Didaktische Analyse als Kern der Unterrichtsvorbereitung in: Roth, H. / Blumenthal, A. (Hg): Grundlegende Aufsätze aus der Zeitschrift Die Deutsche Schule. Hannover.
Klafki, Wolfgang (1986): Die bildungstheoretische Didaktik im Rahmen kritisch - konstruktiver Erziehungswissenschaft - oder: Zur Neufassung der Didaktischen Analyse in: Gudjons, H.: Didaktische Theorien / Westermanns Pädagogische Beiträge. Braunschweig.
Lämmermann, Godwin: Religionsunterricht mit Herz, Hand und Verstand. Eine Methodenlehre für ganzheitlichen Unterricht. Göttingen 2007.
Lindner, Heike (2012): Kompetenzorientierte Fachdidaktik Religion. Praxishandbuch für Studium und Referendariat. Göttingen.
Mattes, Wolfgang (2002): Methoden für den Unterricht. 75 kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Paderborn.
Mendl, Hans: Religionsdidaktik kompakt. Für Studium, Prüfung und Beruf. München 2012.
Meyer, Hilbert (2007): Unterrichtmethoden. Theorieband I. Berlin.
Meyer, Hilbert (2007): Unterrichtsmethoden, Praxisband II. Berlin.
Meyer, Hilbert (2009): Was ist guter Unterricht?. Berlin.
Michalke-Leicht, Wolfgang (Hg.) (2013): Das Praxisbuch für den Religionsunterricht. München.
Schmid, Hans (2012): Die Kunst des Unterrichtens. Ein praktischer Leitfaden für den Religionsunterricht. Aktual. Neuausg. München.
Solgun- Kaps, Gül (Hg) (2014): Islam. Didaktik für die Grundschule. Berlin.
Standop, Jutta; Jürgens, Eiko (2015): Unterricht planen, gestalten und evaluieren. Klinkhardt Bad Heilbrunn 2015.
Ucar, Bülent (2010): Islamische Religionspädagogik im deutschen Kontext: Die Neukonstituierung eines alten Fachs unter veränderten Rahmenbedingungen. In: Bülent Ucar, Martina Blasberg-Kuhnke, von Scheliha und Arnulf (Hg.): Religionen in der Schule und die Bedeutung des Islamischen Religionsunterrichts. Göttingen.S. 33–49.
Ucar, Bülent / Bergmann, Danja (Hg.) (2010): Islamischer Religionsunterricht in Deutschland. Fachdidaktische Konzeptionen: Ausgangslage, Erwartungen und Ziele. Göttingen.
Ucar, Bülent/ Blasberg-Kuhnke, Martina/ von Scheliha, Arnulf (Hg.) (2010): Religionen in der Schule und die Bedeutung des Islamischen Religionsunterrichts. Göttingen.
Wendel Niehl, Franz /Thömmes, Arthur: 212 Methoden für den Religionsunterricht. München 2012.
Wiater, Werner (2011): Unterrichtsplanung. Prüfungswissen und Basiswissen
- Lehrende/r: Darjusch Bartsch
Ort: LWL-Medienzentrum für Westfalen und Akademie Franz Hitze Haus
Beginn: Do., 21.10.2020, LWL-Medienzentrum für Westfalen, Fürstenbergstr. 14
Anmeldung erforderlich: markus.koester@uni-muenster.de
„Indem die Bischöfe dem Krieg kein eindeutiges ‚Nein‘ entgegenstellten, sondern die meisten von ihnen den Willen zum Durchhalten stärkten, machten sie sich mitschuldig am Krieg.” Mit diesem bemerkenswerten Satz bekannte sich die Deutsche Bischofskonferenz 2020 zu einer Mitverantwortung der katholischen Kirche am Vernichtungskrieg des „Dritten Reiches”. Die Aussage überrascht, war doch das Selbstbild des deutschen Katholizismus lange von der Vorstellung geprägt, ein Hort des Widerstands gewesen zu sein. Das galt umso mehr für Westfalen, wo Münsters Bischof von Galen 1941 durch seinen öffentlichen Protest gegen Klostersturm und Euthanasie zum Symbol kirchlicher Widerständigkeit gegen die Verbrechen des NS-Regimes wurde.
Die Übung wird sowohl die komplexe Haltung der Bischöfe zum Krieg analysieren als auch die generelle Rolle des deutschen Katholizismus im NS-Staat, speziell im Westfalen der Jahre 1939 bis 1945. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf dem gesellschaftlichen (z.B. durch Rolf Hochhuths Theaterstück „Der Stellvertreter”) und innerkirchlichen Diskurs nach 1945 über das Verhältnis der katholischen Kirche zum Nationalsozialismus liegen.
Nach zwei Vorbereitungsterminen wird der Hauptteil der Veranstaltung ein Blockseminar vom 3.-5. Dezember 2021 in der Akademie Franz-Hitze-Haus sein. Für Räumlichkeiten und Verpflegung sowie zusätzliche externe Referenten wird seitens des Franz Hitze Hauses ein Kostenbeitrag von 38 € p.P. erhoben.
- Lehrende/r: Markus Köster
Die Lehrveranstaltung setzt es sich zum Ziel, die Relevanz der Kontrastiven Linguistik für die Zweitspracherwerbsforschung aufzuzeigen. So bietet die Veranstaltung zum einen Einblicke in Methoden des Sprachvergleichs, zum anderen beschäftigt sie sich mit Zweitspracherwerbsstudien, die aufbauend auf kontrastiven Sprachanalysen crosslinguistische Einflüsse im Zweitspracherwerbsprozess untersuchen. Im Fokus stehen Arbeiten, die sich mit dem Zweitspracherwerb des Deutschen beschäftigen. Nach einer Einführungsphase werden im Seminar Projektgruppen gebildet, die selbständig eine sprachvergleichende Darstellung eines sprachlichen Phänomens erarbeiten und anhand von authentischen L2-Lernerdaten, die von der Seminarleitung zur Verfügung gestellt werden, die Rolle der Erstsprache beim Zweitspracherwerb untersuchen. Während dieser Gruppenarbeitsphase organisieren die Studierenden ihren Arbeitsprozess weitgehend selbständig. Zum Abschluss des Seminars werden die Projektergebnisse vorgestellt.
- Lehrende/r: Verena Wecker
Die Lehrveranstaltung setzt es sich zum Ziel, die Relevanz der Kontrastiven Linguistik für die Zweitspracherwerbsforschung aufzuzeigen. So bietet die Veranstaltung zum einen Einblicke in Methoden des Sprachvergleichs, zum anderen beschäftigt sie sich mit Zweitspracherwerbsstudien, die aufbauend auf kontrastiven Sprachanalysen crosslinguistische Einflüsse im Zweitspracherwerbsprozess untersuchen. Im Fokus stehen Arbeiten, die sich mit dem Zweitspracherwerb des Deutschen beschäftigen. Nach einer Einführungsphase werden im Seminar Projektgruppen gebildet, die selbständig eine sprachvergleichende Darstellung eines sprachlichen Phänomens erarbeiten und anhand von authentischen L2-Lernerdaten, die von der Seminarleitung zur Verfügung gestellt werden, die Rolle der Erstsprache beim Zweitspracherwerb untersuchen. Während dieser Gruppenarbeitsphase organisieren die Studierenden ihren Arbeitsprozess weitgehend selbständig. Zum Abschluss des Seminars werden die Projektergebnisse vorgestellt.
- Lehrende/r: Verena Wecker
Unmittelbar nach der Gründung des Deutschen Reiches vor 150 Jahren begann in Preußen und im Reich der Kulturkampf. Warum legte sich Bismarck mit der Kirche an? Welche Konflikte zwischen Staat und Kirche sollten ausgetragen werden? Der Kulturkampf hatte viele Dimensionen: Er sollte die “Reichsfeinde” in Schach halten, war als Fortschritt hin zur säkularen Moderne gedacht, wurde als politischer Kampf zwischen Nationalliberalen und Zentrum sowie als konfessionelle Konflikt ausgetragen. Aber er hatte auch geschlechtergeschichtliche und internationale Dimensionen. Das Seminar widmet sich den zahlreichen Konfliktebenen des Kulturkampfes in einer europäischen Perspektive, zumal nicht nur in Deutschland Kulturkämpfe ausgetragen wurden.
Bedingung für Teilnahme und Leistungsnachweis: Regelmäßige Diskussionsbeiträge dank wirklicher Lektüre von Texten, Mitarbeit in einer Themengruppe samt Präsentation eines Problemfeldes, anschließend wissenschaftliche Hausarbeit bzw. mdl. Prüfung. Es wird erwartet, dass zur ersten Sitzung die entsprechenden Seiten aus Huber, Bd. 4, bereits gelesen sind, damit wir sogleich in die Diskussion einsteigen können.
Beginn: 13. 10. 2021
- Lehrende/r: Olaf Blaschke
Das Hauptseminar befasst sich mit der Rezeption der Kunst aus der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und dem Wandel dieser Rezeption, wobei der Fokus auf der Zeit nach 1989 liegt. Im Zentrum des Projekts steht die Untersuchung von Ausstellungen unter der Fragestellung, inwiefern Ausstellungen Debatten anstoßen, leiten und verändern. Wie wurde und wird die Kunst aus der SBZ/DDR in DDR und BRD, dann später im wiedervereinigten Deutschland und global rezipiert? Welche Rolle spielte diese Rezeption im Prozess der Wiedervereinigung und wie kam es zum deutsch-deutschen Bilderstreit im Kontext der Ausstellung „Aufstieg und Fall der Moderne“ 1999 in Weimar? Ein besonderes Interesse gilt dem Umgang mit explizit als ‚politisch‘ verstandener Kunst, in erster Linie dem Sozialistischen Realismus. Wie wurden und werden Teile des Kunstgeschehens – in einigen Fällen rückblickend – (wieder-)eingeordnet, zur Gegenkultur stilisiert und möglicherweise auch zu einer widerständischen Kunst idealisiert? Darüber hinaus wird der heutige denkmalpflegerische Umgang mit diesem Erbe thematisiert, also wie etwa die Kunst am Bau bewahrt werden soll. Berührt werden dabei Debatten um die Deutungshoheit über die (Kunst-)Geschichte sowie Fragen nach dem theoretischen und praktischen sowie ethisch ‚korrekten‘ Umgang mit kulturellem Erbe. Wir werden unter anderem der Frage nachgehen: Kann und sollte die ideologisch aufgeladene und instrumentalisierte Kunst heute ausgestellt werden und wenn ja wie?
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Voraussetzung für den Leistungsnachweis sind die regelmäßige Teilnahme, die Präsentation eines Referats und die Einreichung einer schriftlichen Hausarbeit. Ein Thesenpapier ist eine Woche vor der Referatspräsentation einzureichen.
Hinweise zur Voranmeldung, Vorbesprechung, Zeitpunkt der Referatsvergabe: Einführung und Vergabe der Referate am 12.10.2021.
Datum der ersten Veranstaltung: 12.10.2021
- Lehrende/r: Corinna Kühn
NIVEAU A1.2 - ONLINE-KURS: DEUTSCH FÜR FORTGESCHRITTENE ANFÄNGER*INNEN, GRUPPE B / ONLINE COURSE: GERMAN FOR ADVANCED BEGINNERS, GROUP B
(Kursnummer 204043 )
Inhalt
Ziel der Veranstaltung ist die Festigung und der Ausbau von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der deutschen Sprache anhand von sprachpraktischen Übungen, z.B. Texte, Interviews hören, Gespräche über verschiedene Themen führen, vor Publikum sprechen, Gebrauchstexte schreiben.
Zeit und Ort
Beginn: 29.04.2021
Do 14:00-15:30 Uhr | Der Kurs findet in Distanzlehre statt.
Fr 14:00-15:30 | Der Kurs findet in Distanzlehre statt.
Voraussetzungen
C-Test nicht erforderlich
Leistungsnachweis
regelmäßige Teilnahme und Klausur
Literatur
Gearbeitet wird mit dem Lehrwerk „Motive, Kompaktkurs DaF A1“ des Hueber Verlags. Das Arbeits- und Kursbuch sollte von den TeilnehmerInnen angeschafft werden.
Lehrkraft
Gabriele Simon
- Lehrende/r: Gabriele Simon
Die römisch-deutschen Könige und Kaiser gehören sicherlich zu den bekanntesten Akteuren des Mittelalters und prägen unser Bild von der Epoche bis heute. Im Seminar werden die verschiedenen Facetten und Charakteristika des Königtums besprochen, von der Legitimierung als Herrscher von Gottes Gnaden über die Art und Weise der Herrschaftsausübung bis hin zu Konflikten mit „Gegenkönigen“ oder dem Papsttum. Zeitlich gesehen befasst sich die Veranstaltung zunächst mit den fränkischen Grundlagen der Königsherrschaft, bevor die wichtigsten Dynastien, Vertreter und Wandlungsprozesse des römisch-deutschen Königtums von Heinrich I. (reg. 919-936) bis Maximilian I. (reg. 1486-1519) in den Blick genommen werden.
Vor dem Hintergrund dieser Thematik gibt der propädeutische Teil des Proseminars einen Einblick in die Arbeitsweisen, Hilfsmittel und Methoden des Fachs Mittelalterliche Geschichte. Als Leistungsnachweise sind neben regelmäßiger und aktiver Teilnahme die Übernahme eines Kurzreferats, eine Abschlussklausur und eine Hausarbeit erforderlich. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist zwingend erforderlich; Abwesenheit kann nur durch ein ärztliches Attest oder eine Praktikumsbescheinigung entschuldigt werden und ist vor Seminarbeginn mitzuteilen.
- Lehrende/r: Christian Scholl
Auf 35 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung erforscht das Potenzial des Internets und web-basierte Apps zur Unterstützung des aktivierenden Lernens (meaningful learning) in Schule, Hochschule und Lernen außerhalb von Bildungskontexten (z.B. arbeitsplatzbezogenes Lernen, nicht-formales Lernen). Es werden Ziele und Methoden des Online-Lernens untersucht sowie Lerntheorien und Lehr-/Lernmodelle in Bezug auf ausgewählte Internet-Aktivitäten diskutiert.
Die Veranstaltung ist so aufgebaut, dass sie zunächst in das “meaningful learning with digital technologies”, so, wie es in den USA gelehrt wird, einführt. Dazu werden englische Texte und das Lernmanagement-System der WWU als Plattform genutzt. Danach werden die Erfahrungen mit deutschen Lernkonzepten verglichen und diskutiert.
Der genaue Ablauf, Lernziele, Prüfungsleistungen und alles weitere werden in der ersten Veranstaltung geklärt.
- Lehrende/r: Isa Jahnke
In diesem fächerübergreifenden Seminar, das von der Literaturübersetzerin Bettina Bach geleitet wird, werden grundlegende Fragen, die sich beim Literaturübersetzen stellen (z.B. Treue zum Original, Wirkungsäquivalenz, Umgang mit Realia) praxisorientiert beleuchtet und reflektiert. In einer ersten Phase werden nach einer kurzen Einführung Interlinearfassungen von selbst ausgewählten literarischen Textfragmenten aus verschiedenen Ausgangssprachen angefertigt. Diese werden einer übersetzungsorientierten Analyse unterzogen und kulturell sowie historisch situiert. In einer zweiten Phase werden zwei Texte – der eigene und ein weiterer – unter Berücksichtigung der durchgeführten Analyse und mithilfe der Interlinearfassungen ins Deutsche übersetzt.
In zwei Blockveranstaltungen (im November und Januar) besprechen wir die Fragen und Schwierigkeiten, die beim Übersetzen aufgetaucht sind und „feilen” am deutschen Text. Während der Veranstaltungen wird auch die Berufskunde berücksichtigt (Berufsverbände, Verlagsverträge, Fortbildungen etc.). Zum Schluss wird das Ergebnis des Seminars im Rahmen einer Lesung vorgestellt.
Bettina Bach übersetzt seit zwanzig Jahren Literatur aus dem Niederländischen und dem Französischen und wurde 2014 für ihre Übersetzung von Arjan Vissers "Der blaue Vogel kehrt zurück" mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet.
Termine Workshop:
5.+6. November 2021
14.+15. Januar 2022
- Lehrende/r: Bettina Bach
- Lehrende/r: Lisa Mensing
- Lehrende/r: Lutgart Missinne
- Lehrende/r: Friedel Helga Roolfs
Namen sind Geschichtsquellen. Sie sind in einer mehr oder weniger fernen Vergangenheit entstanden und haben daher eine historische Dimension. Vor allem die landesgeschichtliche Forschung baut in vielen Bereichen auf namenkundlichen Ergebnissen auf. Allerdings geben Namen ihre geschichtliche Information nicht unmittelbar preis, sondern bedürfen der fundierten historisch-sprachwissenschaftlichen Analyse. Da vielen Historiker*innen aber dieses sprachgeschichtliche Handwerkszeug fehlt, will diese Übung die grundlegenden Fähigkeiten zur Erklärung von Namen vermitteln. Der regionale Bezug soll dabei auf Westfalen und damit dem niederdeutschen Sprachraum liegen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Termin: dienstags 14.00–16.00 Uhr, Beginn: 12.10.2021
Raum: IStG, Sitzungszimmer
- Lehrende/r: Christof Spannhoff
Gerade bei der Betrachtung von alltäglicher Sprache wird deutlich, dass die einfache Vorstellung von der Bedeutung einzelner Wörter schnell an ihre Grenzen stößt. Das wird deutlich bei Paarformeln wie Haus und Hof, Stein und Bein oder Kind und Kegel, die eine andere Bedeutung tragen, als sie sich aus der Summe der Einzelbedeutungen ergäbe. Hinzu kommen Redensarten wie z.B. dem Affen Zucker geben oder sein Licht unter den Scheffel stellen und Sprichwörter wie z.B. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Alle genannten Beispiele zählen zu den Phraseologismen. Im Seminar sollen verschiedene Aspekte der Phraseologismus-Forschung behandelt werden, darunter die Funktion von Phraseologismen, ihre Herkunft und Entwicklung sowie ihre ggf. nach sozialen und regionalen Kriterien differenzierbare Verbreitung.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Von den Zeitgenossen noch als Höhepunkt der deutschen Nationalgeschichte verklärt, wandelte sich die Perspektive der Geschichtswissenschaft auf das Deutsche Kaiserreich im 20. Jahrhundert drastisch. Zugespitzt in der These vom „deutschen Sonderweg“ wurde das Kaiserreich mit seinen Modernisierungsdefiziten besonders im Zusammenhang mit den Weltkriegen und der Entstehung des Nationalsozialismus gesehen. Heute haben sich die Sichtweisen auf das Kaiserreich stärker ausdifferenziert und werden beispielsweise um transnationale Perspektiven erweitert. Im Kontext des 150-jährigen Jubiläums der Reichsgründung wird aktuell erneut um die Deutung des Kaiserreichs gestritten, etwa um die Frage, ob die Massenpolitisierung des Kaiserreichs als Basis der Demokratisierung betrachtet werden kann.
Ziel der Veranstaltung ist, Forschungsdebatten und zentrale Themen der Kaiserreich-Forschung zu verbinden und anhand dieses konkreten Beispiels zu vermitteln, wie Historikerinnen und Historiker arbeiten. Konkrete Themenbereiche sind z.B. Einigungskriege und Reichsgründung, Innenpolitik (Sozialdemokratie, politischer Katholizismus), föderales System und Heimatbewegung, Industrialisierung und Urbanisierung, Außenpolitik und Imperialismus sowie der Erste Weltkrieg.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind die regelmäßige und aktive Teilnahme (inkl. wöchentlicher Lektüre), die Übernahme eines Kurzreferats, das Bestehen der Abschlussklausur sowie das Verfassen einer Hausarbeit (10-15 Seiten) erforderlich.
- Lehrende/r: Lena Krull
Personenreferenz ist ein Thema, das Pragmatik, Lexik/Onomastik und Grammatik verbindet. Wie genau diese Verbindung in verschiedenen Referenzformen zu verschiedenen Zeiten aussehen kann, loten Sie in eigenen Projekten aus. Leitfragen sind: Auf welche Weisen kann man im Deutschen, seinen Dialekten oder im Sprachvergleich auf Personen referieren? Welche Faktoren steuern Variation in der Personenreferenz? Signalisieren wir durch die Wahl einer bestimmten Referenzform bestimmte Einstellungen zur Refenzperson und wie finden wir das heraus? Unter welchen Umständen wird direkte Referenz vermieden, Referenz also verschleiert?
Im Seminar werden sowohl synchrone als auch diachrone Themen der Personenreferenz theoretisch diskutiert und empirisch untersucht. Beispiele wie nominale und pronominale Anredeformen und ihr Wandel, unpersönliche Pronomen wie man und ihre Entstehung, Kosenamen, Beschimpfungen, appellativische Personenbezeichnungen etc. können nur einen ersten Eindruck geben. Wir entscheiden in der ersten Sitzung gemeinsam über die Fallbeispiele, denen wir im Seminar auf den Grund gehen wollen, und sind offen für Ihre Interessen.
Sie sollten bereit sein, sich in die für die Themen des Seminars einschlägige Forschungsliteratur einzulesen und die Referenzform Ihrer Wahl empirisch (v.a. korpusbasiert) in Kleingruppen zu untersuchen.
- Lehrende/r: Antje Dammel
- Lehrende/r: Theresa Schweden
Mit „Hanse“ bezeichnete man seit der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert eine Gemeinschaft von norddeutschen Kaufleuten, die sich Mitte des 14. Jahrhunderts zu einem Zusammenschluss von zeitweise bis zu 100 Städten wandelte und fast 300 Jahre den europäischen Handel von England bis Nordwestrussland beherrschte, von Nowgorod über Bergen bis nach London, von Danzig, Bremen und Hamburg bis ins Binnenland nach Köln und Hildesheim. Am Beispiel der Hanse sollen Grundlagen der mittelalterlichen Wirtschafts- und Sozialgeschichte erörtert werden, aber auch Aspekte der Seefahrt, des Piratenwesens, der Alltagskultur und der Architektur. Wie entstand und wie funktionierte die Hanse? War die Hanse ein hierarchisch gegliederter Städtebund oder eher ein Verbund von Abenteurern und Egoisten, die sich zur Durchsetzung ihrer Handelsinteressen zusammenschlossen? Anhand dieser und anderer Fragen soll mit Hilfe von gegenständlichen, urkundlichen, historiographischen und bildlichen Quellen in grundlegende Arbeitstechniken, Methoden und Hilfsmittel der Mediävistik eingeführt werden. Voraussetzungen für den erfolgreichen Besuch des Seminars sind regelmäßige und aktive Teilnahme, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie einer schriftlichen Hausarbeit.
- Lehrende/r: Wolfgang Wagner
„Wir leben im Zeitalter der Psyche.” (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat diese Tendenzen noch verstärkt.
Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Gedanken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „weggesperrt”, wurde ihre Klientel als „unnormal” und „verrückt” abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie”-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange beschwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.
Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriegeschichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt.
Die Veranstaltung findet online über Zoom und Learnweb statt.
- Lehrende/r: Franz-Werner Kersting
- Lehrende/r: Leonie Vinkelau