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Nach der Einführung von Grundbegriffen der kontrastiven Linguistik geht es um ausgewählte lexikalische und grammatische Bereiche der französischen Sprache, die im Vergleich mit dem Deutschen besondere Aufmerksamkeit verdienen. Hierzu gehören z.B. die Formen der Deixis, das Passiv und verwandte Konstruktionen, Ausdrucksformen der Modalität, Höflichkeitsausdruck und Anredeformen sowie aus kontrastiver Sicht interessante Wortfelder. Neben dem Vergleich im Bereich der langue werden anhand ausgewählter Korpora gesprochener und geschriebener Sprache, darunter auch literarischer und journalistischer Texte, Probleme des Übersetzungsvergleichs und der Fremdsprachendidaktik erörtert.
Anmeldung über HISLSF. Begrenzte Teilnehmerzahl.
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
Unsere heutigen materiellen Lebensumstände fußen in der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts. Bis zum späten 19. Jahrhundert bildete sich in Deutschland ein Entwicklungs- und Wachstumsmuster heraus, dem unsere Wirtschaft in den Grundzügen bis heute folgt. Das Hauptseminar konkretisiert die Themen, die in der Vorlesung zur Industrialisierung dargestellt werden, für Deutschland. Wir werden wichtigen Triebkräften des wirtschaftlichen Wandels – Marktintegration im Inneren, die erste Welle der modernen Globalisierung, im Zusammenhang mit der deutschen Einigung stehender institutioneller Wandel – nachgehen, aber auch die Folgen der Industrialisierung für den Lebensstandard der breiten Bevölkerung untersuchen. Die Teilnahme am Seminar erfordert Kompetenzen, die in der Übung von Matthias Hartermann (Theorien und Methoden der Volkswirtschaftslehre und der Wirtschaftsgeschichte) vermittelt werden; die beiden Lehrveranstaltungen dieses Moduls sollten zusammen belegt werden. Auch der Besuch der thematisch eng auf das Hauptseminar bezogenen Vorlesung von Ulrich Pfister ist dringend empfohlen.
- Lehrende/r: Matthias Hartermann
- Lehrende/r: Matthias Hartermann
- Lehrende/r: Ulrich Pfister
Nach der Einführung von Grundbegriffen der kontrastiven Linguistik geht es um ausgewählte lexikalische und grammatische Bereiche der italienischen Sprache, die im Vergleich mit dem Deutschen besondere Aufmerksamkeit verdienen. Hierzu gehören z.B. die Wortstellung, das Passiv und verwandte Konstruktionen, Ausdrucksformen der Modalität, Höflichkeitsformen oder Anredeformen sowie aus kontrastiver Sicht interessante Wortfelder. Neben dem Systemvergleich werden anhand ausgewählter Korpora gesprochener und geschriebener Sprache (u.a. literarischer Texte), auch Probleme des Übersetzungsvergleichs und der Fremdsprachendidaktik thematisiert.
Anmeldung über HISLSF. Begrenzte Teilnehmerzahl.
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
Im Deutschen gibt es 10 verschiedene Wortarten. Einige davon kennst du bereits aus der Grundschule. Einige neue lernst du heute kennen.
Wichtiger Hinweis: Das Seminar findet digital statt!
Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Un-terstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars.
Im zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Ge-sundheitswissenschaften an (Resilienz HAPA-Modell, Salutogenese, Stress-modelle), die die Daten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können.
Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Interventions- und Präventionsansätzen aufge-worfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewältigung, Suchtprä-vention, Mobbing usw.) wird gezeigt was Präventionsansätze konkret in der Schule bewirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychische Gesundheit entwi-ckeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinderungen, Auffälligkeiten vermieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist.
Der Erwerb von Leistungsnachweisen im Rahmen einer Präsentation und schriftlichen Ausarbeitung ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?
Während wir uns in den ersten beiden Teilen dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1967 beschäftigt haben, geht es in diesem Semester um die grundlegende Debatte über die weitere Ausgestaltung der Demokratie, die die Westdeutschen rund um „1968“ geführt haben: Revolte, Reform(en) oder weiter so? Und wenn Reform(en): welche und wie? Die 68er-Bewegung nehmen wir hierbei genauso in den Blick wie zentrale politische Debatten etwa über den Radikalenerlass, das Militär und die betriebliche Mitbestimmung. Doch die Demokratie geriet in diesen Jahren nicht nur als Staats-, sondern vermehrt auch als Lebensform in die Diskussion. Im Seminar thematisiert werden daher auch Entwicklungen wie die Entstehung der Frauenbewegung oder alternativer Milieus, die versucht haben, Demokratie nicht nur neu zu denken, sondern auch zu leben. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt.
Eine Teilnahme an den ersten beiden Teilen der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden.
- Lehrende/r: Veronika Jüttemann
- Lehrende/r: Friedel Helga Roolfs
Das Thema E-Sport ins Gegenstand intensiver politischer Diskussionen auf der Bundesebene ebenso wie in den Ländern, zunehmen wird es auch zum Gegenstand kommunalpolitischer Debatten. Als E-Sport wird dabei der Wettkampf von Menschen mit dem Medium digitaler Spiele verstanden. Die politischen Debatten, die an der Schnittstelle zwischen Digital- und Sportpolitik, teils auch in der Jugendpolitik (hier insbesondere bezogen auf Jugendschutzfragen, u.a. im Rahmen der Novelle des Jugendschutzgesetzes) geführt werden, drehen sich dabei im Wesentlichen um die folgenden Fragen:
- Sollte E-Sport rechtlich als Sport anerkannt werden? (u.a. im Rahmen des Gemeinnützigkeitsrechts, des Aufenthaltsrechts, des Glückspiel- und Lotterierechts)?
- Sofern E-Sport nicht als Sport anerkannt werden sollte, sollte es dann dennoch als gemeinnützig anerkannt werden?
- Sollte E-Sport stattlich gefördert werden und wenn ja, in welcher Form?
Wesentliche Akteure sind dabei neben den politischen Parteien, in denen die Diskussion stark innerparteilich zwischen Digital- und Sportpolitiker*innen (erstere eher für eine starke Förderung des E-Sports, letztere eher mit einer skeptischen Haltung) verläuft, Sportverbände, die sich mehrheitlich skeptisch positionieren, und Verbände der Digitalwirtschaft (insbesondere der game e.V. – Verband der deutschen games-Industrie) sowie die sich seit 2017 herausbildenden zivilgesellschaftlichen E-Sportvereine und –verbände. Daneben sind Akteure aus dem Bereich der Jugendhilfe, insbesondere medienpädagogische Fachstellen, in der Debatte aktiv.
Erste Studien nehmen dieses vergleichsweise neue politischer Thema in den Blick. Das Seminar soll einen Überblick vermitteln über Strukturen, Akteure und Prozesse der E-Sportpolitik und zur Anwendung politikwissenschaftlicher Theorien und Methoden auf das Themenfeld anregen.
Lektürehinweise:
Breuer, Markus/ Görlich, Daniel (Hg.): eSport: Status quo und Entwicklungspotenziale, Wiesbaden 2020.
eSport-Bund Deutschland e.V.: E-Sport in Deutschland 2018: Struktur, Herausforderungen und Positionen, Berlin 2018.
Junge, Jens/ Schöber, Timo (Hg.): eSports in Gesellschaft und Politik: Vom Sportbegriff, über Vorurteile bis zum Verbandswesen, Dollerup 2020.
Maties, Martin (Hg.): eSport-Recht: Politik, Praxis und Wissenschaft, Baden-Baden 2020.
Nothelfer, Nepomuk: Das deutsche eSport-Visum (Teil II) - Eine kritische Analyse des § 22 Nr. 5 BeschV, LR 2020, 276-281.
- Lehrende/r: Jens Wortmann
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Luzian Ganz
Der deutsche Sozialstaat kann auf eine vergleichsweise lange Geschichte mit zahlreichen Krisen und Veränderungen zurückblicken. Die jüngste umfassende Reform ist die sog. „Agenda 2010“, die als größte Sozialreformen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beschrieben wird. Gleichzeitig sorgt das Reformpaket – und hier insbesondere die Hartz-Reformen – bis heute für zahlreiche (politikwissenschaftliche) Kontroversen über den Reforminhalt. Bevor man sich allerdings fragt, was etwa an der „Agenda 2010“ sozial gerecht ist, und ob „wir“ „uns“ den Sozialstaat noch leisten können, sollte man sich die Mühen machen, der Frage nachzugehen, was Sozialpolitik überhaupt ist.
Ziel des Standardkurses ist, die Grundfunktionen deutscher (und internationaler) Sozialpolitik zu vermitteln. Dazu werden allgemeine Grundlagen der Sozialpolitik, Sozialstaatstheorien sowie die ökonomischen Grundprinzipien des deutschen Wohlfahrtsstaates diskutiert. Außerdem werden die wichtigsten sozialpolitischen Politikfelder Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik sowie Bildungspolitik besprochen.
Zu den Studienleistungen zählen neben der aktiven Beteiligung an den Debatten die Übernahme eines kurzen, wissenschaftlichen Referates. Die Prüfungsleistung wird (voraussichtlich) durch eine abschließende Klausur am Freitag, den 28.01.2022 von 10-12 Uhr (c.t.) erbracht. Der Termin gilt für beide Kurse.
Einführende Literatur:
Boeckh, Jürgen et al. (2017): Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Ziel des Einführungsseminars ist es, einen ersten Zugang zur deutschsprachigen Literatur des Mittelalters zu eröffnen. So sollen zunächst grundlegende, die mittelalterliche Literatur besonders betreffende Problemfelder wie Autorschaft, Überlieferungs- und Textgeschichte
sowie Mündlichkeit und Schriftlichkeit anhand von einführenden Texten diskutiert werden. Im weiteren Seminarverlauf soll das allgemein Erarbeitete dann konkret am „Nibelungenlied“, dem ersten Heldenepos in deutscher Sprache, erprobt und literarhistorisch eingeordnet werden.
Benötigt wird folgende Ausgabe des mittelhochdeutschen Textes mit einer Übersetzung ins Neuhochdeutsche, welche bereits vor Seminarbeginn angeschafft werden sollte: Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch: nach der Handschrift B. Hrsg. von
Ursula Schulze; ins Neuhochdeutsche übersetzt und kommentiert von Siegfried Grosse. Stuttgart: Reclam 2011 (Reclams Universal-Bibliothek 18914). Das Seminar wird von einem eigenen Learnweb-Kurs begleitet, u. a. mit weiteren Texten zur Vor- und Nachbereitung. Informationen zum Kurs folgen in der ersten Sitzung des Seminars.
- Lehrende/r: Julia Stiebritz-Banischewski
Beethoven - ein Mann, ein Name, ein Komponist, jeder kennt ihn, jeder hat ihn vor Augen, den „tauben Typen, der auch komponierte” (wie ein kolumbianischer Breakdancer jüngst meinte), den Komponisten der „Freudenmelodie”, der „Schicksals-Sinfonie”, der „Mondscheinsonate” und des beliebtesten Klavierstückes aller Zeiten - „Für Elise”. 1770 in Bonn geboren und - körperlich - 1827 in Wien verstorben, wird er nun 250 Jahre alt, und die Medien überschlagen sich mit Artikeln, Konzerten, Neuaufnahmen und Neuausgaben seiner Werke, ungezählte Veröffentlichungen erscheinen auf dem Buchmarkt. Autoren nennen ihn den „Heroen”, „Rebellen”, „empfindsamen Titanen”, andere meinen, es sei überfällig, ihn endlich vom Sockel zu stoßen. Historisch gesehen hat Beethoven viel gemein mit unseren Rockmusikern der vergangenen Jahrzehnte. Er protestierte unüberhörbar, er echauffierte sich maßlos über die feine Gesellschaft, die heuchlerischen Machthaber, das Establishment, benahm sich daneben. Abhängig zu sein vom Adel, aufschauen zu müssen zu Fürsten und Regenten, war für ihn, den ersten Künstler der Musikgeschichte, der bewusst ICH sagte, nicht zu machen. Und er hielt nicht hinterm Berg mit seiner Meinung, dass die Adeligen durch Glück und Geburt das geworden waren, was sie eben waren, er aber sei es allein durch das geworden, was er selbst geschaffen habe. Bis hierhin unstrittig.
Tatsache heute ist immer noch, dass Beethoven auch außerhalb seines Jubiläums-Jahres der meist gespielte klassische Komponist neben Mozart ist. Konzerte, in denen eine Beethoven-Sinfonie oder eines seiner Klavierkonzerte auf dem Programm steht, sind für Veranstalter immer eine sichere Bank. Unstrittig ist auch Beethovens revolutionäre musikhistorische Bedeutung, das Neue seiner Werke, deren inhaltlicher Reichtum und formale Meisterschaft. So wurde Beethoven schnell zum Maßstab für alles Folgende bis ins Zwanzigste Jahrhundert hinein. Rund 1.200 Filme sind es inzwischen, für die Ausschnitte seiner Musik gewählt wurden.
Unterschiedliche Meinungen gibt es dagegen heute unter Musikpädagogen, was seine Bedeutung für unsere Zeit tatsächlich sei und ob er in der Lebenswirklichkeit der Schüler außer vielleicht als Klingelton von Endgeräten überhaupt noch vorkommt. Spricht diese rund 200 Jahre alte Musik junge Menschen heute wirklich noch an? Muss man sie kennenlernen? Wozu? Oder wird sie sowieso bald das Zeitliche segnen? Auf Fragen wie diese würde man in anderen Ländern und fernen Kulturkreisen überhaupt nicht kommen. Man denke nur an den Respekt und die Bewunderung wie sie etwa in den ostasiatischen Ländern der europäischen Musik und insbesondere Beethoven entgegengebracht werden. Seine Musik ist damals wie heute keine Unterhaltung auserwählter Gesellschaften, sondern eine Botschaft an die Menschen, sie ist weit mehr als Lernstoff innerhalb eines traditionellen bürgerlichen Bildungs-Ideals, das als solches längst auf der Kippe steht. Sie kann Nahrung für die Seele sein und war erstmals ganz bewusst als solche beabsichtigt. In Japan gibt es jedes Jahr Aufführungen der „Neunten” mit Chören von 10.000 Sängern und mehr, sie singen oft mit Tränen in den Augen den berühmten Schiller-Text in der ihnen so fernen deutschen Sprache: „Alle Menschen werden Brüder...” Gibt es etwas Aktuelleres, Kreativeres und vor allem „Nachhaltigeres”?
Begeben wir uns also auf eine Seminar-Reise durch Beethovens wichtigste Werke. Das Urteil des Seminar-Leiters über Beethoven hält sich ziemlich hartnäckig und erfährt auf rätselhafte Weise immer neue Bestätigung. Kann man begreifen, dass ein völlig ertaubter Mensch so etwas zu Papier bringt wie eben diese „Neunte”, die „Missa solemnis” und seine höchst komplizierten späten Streichquartette, nur in der inneren Vorstellung erdacht ohne die mindeste Chance, auch nur einen einzigen Ton am Instrument kontrollieren zu können, ob er denn passe zu den anderen und so klingt wie erwünscht? Vielen ist diese Dimension überhaupt nicht klar, manchen völlig gleichgültig. Ist das kein Grund zum Staunen? Auch für zukünftige Musiklehrer nicht? Beethoven wurde mal als der größte Komponist bezeichnet, nicht obwohl er taub war, sondern weil er taub war. Da ist er wieder, der Sockel, auf dem er prangt. Macht das für uns einen Unterschied? Könnten das eigentlich heutige Rockstars, wenigstens einen Song aus vier oder acht Akkorden bestehend? Auch gleichgültig. Oder hat Beethoven selbst den Schuss nicht gehört, dass er sich inzwischen längst überlebt habe? Nein, hat er nicht, stocktaub wie er zuletzt war. Auch von seiner Schwägerin hatte Beethoven aufgrund des Gehörleidens schon länger nichts mehr gehört... so zu lesen bei dem großartigen Humoristen Loriot. In diesem Sinne: Widerspruch erwartet, Diskussionen sehr erwünscht.
- Lehrende/r: Markus Giljohann
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den aktuellen Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Jens Bölte
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Jens Hinrich Jobst Hellmann
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Ann-Kathrin Zenses
Als erster deutschsprachiger Artusroman erzählt Hartmanns von Aue um 1180/90 verfasster Text die Geschichte des jungen Ritters Ereck im Rahmen einer gattungstypischen Doppelwegstruktur, welche die Abenteuer des Helden organisiert. In einem ersten Teil gewinnt Ereck die Tochter eines verarmten Grafen, Enite, die zugleich die schönste aller Frauen ist. Die gemeinsame Herrschaft über das väterlich vererbte Land scheitert indes: Ereck, der plötzlich nur noch an seiner Ehefrau interessiert ist, ‚verligt‘ sich, wie es im Text (V. 11104/10123) heißt – er verbringt seine Tage nur noch mit Enite im Bett und vernachlässigt seine herrscherlichen Pflichten. Im zweiten Teil des Romans entfernt sich das Paar daher noch einmal gemeinsam vom Hof, um die gesellschaftliche Schande durch das Bestehen zahlreicher Bewährungsproben wieder in einen Zustand höfischer Freude zu überführen.
Das Seminar soll unter Berücksichtigung verschiedener thematischer Schwerpunkte eine erste Einführung in Hartmanns ‚Ereck‘ und die Grundlinien der entsprechenden Forschungsdiskussion geben. Es wird untergliedert sein in eine Lektürephase, in welcher der Roman zunächst blockweise gemeinsam gelesen und erarbeitet wird, und eine anschließende Phase der intensiven Auseinandersetzung mit der einschlägigen Sekundärliteratur.
Dem Seminar ist zu drei separaten Blockterminen zudem eine obligatorische Übung zugeordnet, die es in methodischer und praktischer Hinsicht ergänzt. Im Seminar besprochene Einzelaspekte können dabei vertieft, verfolgte wissenschaftliche Ansätze und Methoden darüber hinaus kritisch reflektiert und auf ihren Ertrag hin hinterfragt werden. Im Zentrum wird dabei stets die eigene praktische Arbeit stehen. In gemeinsamer Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, Durchführung und Präsentation von Referaten und Hausarbeiten sollen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt und gefestigt werden.
Benötigt wird folgende Ausgabe des mittelhochdeutschen Textes mit einer Übersetzung ins Neuhochdeutsche, die bereits vor Seminarbeginn angeschafft werden sollte:
Hartmann von Aue: Erec. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg., übersetzt und kommentiert von Volker Mertens. Stuttgart: Reclam (Reclams Universal-Bibliothek 18530).
Das Seminar wird von einem eigenen Learnweb-Kurs begleitet, u. a. mit weiteren Texten zur Vor- und Nachbereitung. Informationen zum Kurs folgen in der ersten Sitzung des Seminars.
- Lehrende/r: Julia Stiebritz-Banischewski
Von einer „verordneten Finsternis” (A. Bühler) im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I hin zur hochspezialisierten akademischen Teildisziplin: Der Sprung vom Mittelalterbild der Schulzeit in die Hörsäle der Universität scheint ein gewaltiger. Daher gilt es zunächst, eine gemeinsame Wissensbasis zu erarbeiten: Die Vorlesung wird einen Überblick über die grundlegenden Ereignisabläufe, Entwicklungsstränge und Strukturen vom 5. bis zum 15. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf dem römisch-deutschen Reichsgebiet geben. Anhand ausgewählter Gegenstandsbereiche soll die perspektivische Vielfalt der Mittelalterforschung vorgestellt werden. Im steten Rückgriff auf die Quellen als Grundlage historischer Erkenntnis gilt es, Methoden, Positionen und Probleme eines Zugriffs auf vergangene Wirklichkeitshorizonte zu erörtern. Auf diesem Wege wird die Vorlesung weniger ein einheitliches Portrait der Epoche Mittelalter zeichnen als vielmehr ein Panorama der spannenden Vielgestalt ihrer Erkundung entfalten.
- Lehrende/r: Jan Keupp
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
Die Folien werden immer am Sonntagabend hochgeladen. Die Berichte sollen bis Sonntagabend um 18.00 Uhr im LearnWeb hochgeladen werden, damit sie rechtzeitig korrigiert werden können.
Hintergrundliteratur ist u.a.:
Bittrich, K. & Blankenberger, S. (2011). Experimentelle Psychologie: Experimente planen, realisieren, präsentieren. Landsberg: Beltz Psychologie Verlags Union.
Reiß, S. & Sarris, V. (2012). Experimentelle Psychologie. München: Pearson Studium
Sedlmeier, P. & Renekewitz, F. (2008). Forschungsmethoden und
Statistik in derPsychologie. München: Pearson Studium
- Lehrende/r: Marieke Meier
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Wer kennt nicht Till Eulenspiegel? Nicht erst mit dem Druck des „Dil Ulenspiegel“ von 1515 hat die Figur des boshaft-witzigen Schalks eine beispiellose Karriere hingelegt, die bis heute nicht beendet ist. Dabei handelt es sich doch um eine Figur, die wohl kaum anschlussfähig ist, die vielmehr immer neuen Ärger provoziert, wenn sie in derben Streichen der Gesellschaft gleichsam einen Spiegel vorhält und in Verzerrungen kollektiver Vorstellungen und mitunter radikalen Überschreitungen gesellschaftlicher Normen diese von Grund auf in Frage stellt und verhandeln lässt. So mag aber gerade hierin ein Potenzial liegen, das zu immer neuen Auseinandersetzungen mit ihr herausgefordert und zu vielseitigen Bearbeitungen ihrer Geschichte angeregt hat. In der Narrenliteratur des 16. Jahrhunderts finden denn die Erzählungen vom Eulenspiegel bereits einen reichhaltigen Nährboden und schon Hans Sachs hat ihn auf die Bühne gebracht, bis Erich Kästner mit seiner Nacherzählung von 1938 für seine nachhaltige Popularität gesorgt und zuletzt Daniel Kehlmann 2017 ihm als Tyll einen ganz eigenen Anstrich verpasst hat.
Das Seminar möchte ebendiesem Potenzial nachgehen und die jeweiligen narrativen Eigenlogiken der verschiedenen Bearbeitungen aufdecken, die das Erzählen vom Eulenspiegel so produktiv macht. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit im Seminar wird dabei auf dem frühneuhochdeutschen Text liegen, um diesen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und kulturellen Ordnung am Beginn der Frühen Neuzeit zu lesen. Eine sich hieran anschließende Lektüre der modernen Adaptationen mag denn gerade auch die spezifischen historischen wie dann jeweils zeitgenössischen Strategien des Erzählens von Dil, Till und Tyll Kontur verleihen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft, sich regelmäßig und aktiv am Seminar sowie an der gemeinsamen Arbeit in Gruppen zu beteiligen.
Textgrundlage:
Ein kurzweilig Lesen von Dil Ulenspiegel. Nach dem Druck von 1515 hrsg. von Wolfgang Lindow. Bibliographisch ergänzte Aufl. Stuttgart: Reclam 2003. ISBN 978-3-15-001687-9
Erich Kästner: Till Eulenspiegel. Hamburg: Atrium 2018. ISBN 978-3-85535-614-0
Daniel Kehlmann: Tyll. Hamburg: Rowohlt 2019. ISBN 978-3-499-26808-3
Weitere Texte sowie Materialien zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen Sitzungen werden in einem das Seminar begleitenden Learnweb-Kurs bereitgestellt. Informationen zum Kurs folgen in der ersten Sitzung des Seminars.
- Lehrende/r: Ulrich Hoffmann
Um Kinder beim Erwerb des deutschen Sprach- und Schriftsystems zu unterstützen, muss man als Lehrer*in sehen lernen, was die Lernenden bereits können und welcher nächste Lernschritt sinnvoll anschließt. Daher werden wir im Seminar die wesentlichen Teilkompetenzen (Aussprache, Graphem-Phonem-Zuordnungen, silbische, morphologische und syntaktische Schreibweisen sowie Flexion und Satzbau) getrennt voneinander bestimmen, um die Fehler in kindlichen Texten anschließend analysieren und interpretieren zu können. Die Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit und Mehrschriftigkeit (z. B. türkisch - deutsch) spielt dabei eine besondere Rolle.
- Lehrende/r: Anne Berkemeier
In diesem Kurs stehen die Vermittlung und Einübung deutscher wissenschaftssprachlicher Prinzipien und Strukturen im Fokus. Ziel ist es, durch verschiedene Übungen zu einem vertieften Sprachverständnis zu gelangen sowie dadurch künftig häufige Fehler in eigenen Textproduktionen zu vermeiden und somit insgesamt einen verbesserten Sprachstil zu etablieren. Dies sind Fertigkeiten, welche die Basis vieler studienrelevanter Kommunikationssituationen bilden.
Inhaltliche Schwerpunkte des Kurses im Wintersemester sind dabei:
- Ausgewählte wissenschaftssprachliche Grundstrukturen kennen-, benennen und verwenden lernen;
- Einübung und Vertiefung der indirekten Rede sowie des Konjunktivs;
- „Rückübersetzung“ von Texten mit politisch-gesellschaftlichem Inhalt in leichter Sprache in solche der deutschen Wissenschaftssprache.
Während des Semesters fertigen Sie zwei schriftliche Hausaufgaben als Studienleistungen an, zu denen Sie persönliches Feedback erhalten. Die Prüfungsleistung besteht darin, in einem individuellen Portfolio Gelerntes darzustellen, Erkenntnisse anzuwenden und Ihre Lernfortschritte schließlich zu reflektieren.
Arbeitsblätter, Hausaufgaben, Folien und Vorlage für das Portfolio können Sie im Learnweb herunterladen.
- Lehrende/r: Tanja Jasmin Woschalik
Zeitgenössische, figürliche Plastik im öffentlichen Raum hat den Ruf des Konventionellen, bestenfalls Klassischen. Von Michelangelos David auf der Piazze della Signoria in Florenz bis zur 1:1 Replik von Hans-Peter Feldmann vor dem Lehmbruck-Museum in Duisburg spannt sich ein großer Bogen. Rodins dramatisch aufgeladene Bürger von Calais schaffen ein Mahnmal, das zugleich höchste künstlerische Qualitäten aufweist, während viele figürliche Werke der 1950er Jahre im deutschen Sprachraum eine Gratwanderung zwischen künstlerischem Anspruch und gegenständlicher Wiedererkennbarkeit vollführen (Gerhard Marcks). Eine verhaltene Abstraktion des Figürlichen vollzieht der seinerzeit überaus populäre Henry Moore mit vielen Werken im öffentlichen Raum in Deutschland. Interessant sind die „politischen“ Werke von Alfred Hrdlicka (Engels-Mahnmal in Wuppertal) oder auch Fritz Cremers Buchenwald-Denkmal aber auch der ironische Ansatz von Guillaume Bijl.
Das Seminar behandelt anhand von Beispielen aus der Moderne und der zeitgenössischen Kunst die Möglichkeit figürlicher Plastik im öffentlichen Raum in Gegenwart und Zukunft.
- Lehrende/r: Ferdinand Ullrich
- Lehrende/r: Katharina Larkin
Die Planung, Durchführung und Reflexion von Gedenkstättenfahrten und Besuchen an historischen Erinnerungsorten gehört zu den zentralen Aufgabenbereichen von Geschichtslehrpersonen. Gleichwohl sind Ansätze einer Gedenkstättendidaktik bislang rar und Geschichtsstudierende verfügen zumeist nur über eigene Teilnehmererfahrungen. Anliegen der Übung und der Exkursion ist es daher, Geschichtsstudierenden zentrale Kompetenzen für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Gedenkstättenfahrten zu vermitteln – und zwar durch theoretische Grundlegung, durch eigene Praxiserfahrungen in der Gedenkstättenarbeit sowie durch Gespräche mit Ausstellungsmachern und Gedenkstättenpädagogen vor Ort.
Die Veranstaltung ist ein von der Stiftung Aufarbeitung gefördertes Kooperationsprojekt mit dem Bund für Bildung, der Villa ten Hompel, Berliner Erinnerungs- und Gedenkstätten zur deutsch-deutschen Geschichte sowie der BStU. Mit der Projektübung sollen neue Wege der Lehrerbildung zur Förderung von Gedenkstättenkompetenz beschritten und vor allem gemeinsam mit Studierenden diskutiert und entwickelt werden.
Die Übung ist zweigeteilt. Im universitären Seminar werden die theoretischen Grundlagen diskutiert sowie materialbasiert Fragestellungen für die Exkursion entwickelt. Die dreitägige Exkursion bietet dann die Gelegenheit, die Ausstellungen und Bildungsangebote der Villa ten Hompel, der Gedenkstätte Berliner Mauer, der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde sowie der Stasiunterlagenbehörde im Rahmen einer Gruppenarbeit zu analysieren und mit Experten vor Ort/digital zu diskutieren.
- Lehrende/r: Saskia Handro
- Lehrende/r: Felix Ostermann
Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Fragestellung, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zu dialogischen und grammatischen Strukturen der gesprochenen deutschen Alltagssprache für den DaF/DaZ-Unterricht nutzbar gemacht werden können. Dazu werden zunächst einige Phänomene des gesprochenen Deutsch und erste Didaktisierungsansätze erarbeitet. Im Anschluss sollen die Studierenden in Gruppen eigene Lehreinheiten konzipieren und sich gegenseitig Feedback dazu geben.
Überblick über den Verlauf des Blockseminars:
- Vorbesprechung:
Fr, 15.10.21, 14-16 Uhr - Sprachwissenschaftliche und didaktische Grundlagen:
Fr, 29.10.21, 14-18 Uhr
Sa, 30.10.21, 9-17 Uhr
Fr, 12.11.21, 14-18 Uhr - Gruppenarbeitsphase mit Erstellung von Lehreinheiten:
Mitte November bis Ende Januar (selbstständige Organisation in Kleingruppen) - Abschlusssitzung:
Mo, 07.02.22, 9-17 Uhr
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
- Lehrende/r: Lirim Selmani
- Lehrende/r: Timo Schürmann