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- Lehrende/r: Benjamin Risse
- Lehrende/r: Birte Brinkmöller
- Lehrende/r: Angela Stevens
- Lehrende/r: Ulrich Hansen
- Lehrende/r: Christian Maas
- Lehrende/r: Henry Walter Sitte
The bedrock of society and language is interpersonal interaction. The prototype of interpersonal interaction is commonly understood to be face-to-face interaction, i.e. interaction in a shared material environment. This type of interaction is achieved jointly by social actors to a large extent through the interplay of different modalities of communication (gestures, facial expressions, vocal language, etc.) and is therefore generally multimodal in nature. In the class we will deal with this multimodal constitution of social interaction from a conversation-analytical perspective. In the first part of the course, we will work together on the relevant theoretical and methodological foundations of multimodal Conversation Analysis. In the second part of the course, we will then turn to practical research and work together in data sessions to analyze pointing gestures in customer-client interactions in a hairdressing salon in Münster. Credit requirements: Transcriptions of phenomena-related excerpts as well as a written analysis of the selected examples (scope: according to the study regulations) must be submitted in order to earn a course credit. The examination will take the form of a topic-related empirical term paper (scope: in accordance with the study regulations).
Grundlage für Gesellschaft und Sprache ist die zwischenmenschliche Interaktion. Der Prototyp zwischenmenschlicher Interaktion ist nach gängiger Auffassung die sog. Face-to-face-Interaktion, also die Interaktion von Angesicht zu Angesicht in einer gemeinsamen materiellen Umgebung. Diese Art der Interaktion wird in erheblichem Maße durch das Zusammenspiel verschiedener Ausdrucksmodalitäten (Gestik, Mimik, Vokalsprache etc.) von sozialen Akteuren gemeinsam hergestellt und ist in der Regel daher multimodal konstituiert. Im Seminar werden wir uns mit eben dieser multimodalen Konstitution von sozialer Interaktion aus einem konversationsanalytischen Blickwinkel befassen. Im ersten Teil des Kurses werden wir uns gemeinsam die relevanten theoretischen und methodischen Grundlagen der multimodalen Konversationsanalyse erarbeiten. Im zweiten Teil des Kurses wenden wir uns dann der Forschungspraxis zu und analysieren in gemeinsamen Datensitzungen Zeigegesten in Customer-client-Interaktionen in einem münsterschen Friseursalon. Leistungsanforderungen: Für die aktive Teilnahme ist die Erstellung eines multimodalen Transkrtipts einer kurzen interaktiven Episode sowie eine Beispielanalyse einer interaktiven Sequenz (Umfang: 5000 bis 7000 Zeichen) anzufertigen. Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung wird in Form einer themenbezogenen empirischen Hausarbeit erbracht (Umfang: gemäß Studienordnung).
- Lehrende/r: Jens Philipp Lanwer
Prozessbezogene Kompetenzen sind ein zentraler Bestand des Mathematikunterrichts der Grundschule. Im Rahmen dieses Seminars werden Sie sich mit den verschiedenen prozessbezogenen Kompetenzen, der Auswahl geeigneter Aufgaben und der Förderung der prozessbezogenen Kompetenzen in verschiedenen Phasen des Mathematikunterrichts auseinandersetzen. Um die theoretischen Überlegungen mit der Schulpraxis zu verknüpfen, werden Sie zwei Erprobungen in der Grundschule durchführen.
Erprobt werden zwei Aufgaben zur Förderung prozessbezogener Kompetenzen mit einer Lerngruppe in einem zweiten, dritten oder vierten Schuljahr. Das Seminar begleitet Sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der Erprobungen.
Wichtig: Bitte stellen Sie frühzeitig eigenständig einen Schulkontakt für die Erprobungen her – weitere Informationen (Zeiträume, Einverständniserklärungen, etc.) erhalten Sie zeitnah nach der Vergabe der Seminarplätze.
- Lehrende/r: Franziska Tilke
- Lehrende/r: Maria del Carmen Sanchez Valle
Diese Veranstaltung beginnt am 10.04.2025 um 17:00 Uhr (Seminarraum S109, Robert-Koch-Str. 31).
Weitere Informationen/Unterlagen finden Sie im learnweb. Um einen Einschreibeschlüssel für das Learnweb zu erhalten, senden Sie bitte eine e-mail unter Angabe des Veranstaltungsnamens an: faberc@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Cornelius Joachim Faber
- Lehrende/r: Verena Hörr
- Lehrende/r: Bastian Maus
- Lehrende/r: Lena Clever
- Lehrende/r: Johannes Sedlmeir
- Lehrende/r: Anna Gusakova
- Lehrende/r: Martin Huesmann
- Lehrende/r: Matthias Löwe
- Lehrende/r: Engy Abdelaziz
Im ersten Teil der Vorlesung sollen die wichtigsten Naturstoffe/Wirkstrukturen behandelt werden. Ein Schwerpunkt liegt bei der Biosynthese der bedeutendsten Naturstoffe. Der biosynthetische Ansatz, den „Mutter Natur“ mit höchster Effizienz und Eleganz verwendet, wird vergleichend mit den Ansätzen, welche die moderne Organischen Chemie nutzt, diskutiert. Oxidationsprozesse, Reduktionsprozesse und C-C-Bindungsknüpfungen werden dabei adressiert. Diese Betrachtungsweise schafft für den Studenten die Basis zum Verständnis der biomimetischen Synthese, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Im zweiten Teil des Moduls werden die Studenten Einblicke in die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Katalyse gewinnen. Katalyse, die Beschleunigung oder Steuerung chemischer Reaktionen, ist eine Schlüsseltechnologie der Gegenwart und der Zukunft, da hierdurch der schonende Umgang mit knapper werdenden Ressourcen und zudem die Synthese wertvoller, funktionaler Verbindungen (Chemie, Pharma, Materialien, Agro) ermöglicht wird. Im Teilmodul "Katalyse" soll ein Einblick in die Prinzipien und modernen Bereiche der Katalyse gegeben werden. Hierbei werden Gebiete der metallorganischen, der Organo- und Enzymkatalyse behandelt, insbesondere Themen wie Grüne Katalyse, Kreuzkupplungen, C-H-Aktivierungen, Asymmetrische Katalyse. Zudem soll auch ein kurzer Einblick in industrielle Prozesse und Sichtweisen und in den dabei besonders wichtigen Bereich der heterogenen Katalyse gegeben werden.
Die Experimentellen Übungen werden in Form eines Forschungspraktikums in einem der beteiligten Arbeitsgruppen des Organisch-Chemischen Instituts erbracht. Dabei bearbeiten die Studierenden unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter kleinere Projekte im Rahmen aktueller Forschungsthemen. Je nach Arbeitsgebiet werden folgende Methoden und Techniken angewendet: Herstellung und Nutzung reaktiver metallorganischer Reagenzien und Intermediate, Schutzgaschemie mit Schlenk-Technik, Tieftemperaturreaktionen, Druck- und Hochdruckreaktionen z.B. Hydrierungen, fortgeschrittene Trenn- und Analysemethoden wie z.B. GC, HPLC, GC/MS, GPC, sowie sichere Anwendung spektroskopischer Methoden wie NMR-Spektroskopie und Massenspektrometrie zur Strukturaufklärung.
Ausreichende Vorkenntnisse in Praxis und Theorie aus einem grundständigen, chemischen BSc-Studium werden vorausgesetzt und sind im Zweifelsfall vorab mit dem Modulbeauftragten zu klären.
- Lehrende/r: Holger Frank
- Lehrende/r: Frank Glorius
- Lehrende/r: Armido Studer
- Lehrende/r: Edda van Meurs
Modulbeginn: 08.04.2024
- Lehrende/r: Marian Hebenbrock
- Lehrende/r: Mareike Jahnke
- Lehrende/r: Felicitas Lips
- Lehrende/r: Jens Müller
- Lehrende/r: Cristian Strassert
- Lehrende/r: Marco Dimitriou
- Lehrende/r: Benedikt Wirth
- Lehrende/r: Dennis Wulle
- Lehrende/r: Georg Harbig
- Lehrende/r: Marvin Ludwig
Zu Beginn des Seminars beschäftigen wir uns mit der Frage „Was ist Sprache?“, um in einer zunehmend globalisierten Schulwirklichkeit, in der Heterogenität, Mehrsprachigkeit und kulturelle Diversität zur Normalität geworden sind, die Lernausgangslage zu definieren.
Daraus entwickeln wir eine fundierte theoretische Grundlage, bei der gemäß einer durchgängigen Sprachbildung nicht nur der Paradigmenwechsel von der Zielorientierung hin zur Kompetenzorientierung beleuchtet, sondern auch gemäß der Anforderungsbereiche des Kernlehrplans Spanisch des Landes NRW unterschiedliche Definitionen von Basisqualifikationen diskutiert werden.
Im Sinne einer lernwirksamen Theorie-Praxis-Verknüpfung konkretisieren wir schließlich bei der Unterrichtsplanung mittels Werkzeuge der Mehrsprachigkeitsdidaktik sowie der didaktischen und methodischen Unterstützungssysteme zur zielgleichen Beschulung aller Schüler*innen die Planung, Gestaltung und Reflexion eines modernen, diversitätsbewussten und schüler*innenorientierten Spanischunterrichts.
- Lehrende/r: Tanja Goldbeck
- Lehrende/r: Corinna Koch
Lange galt das Mittelalter als eine Zeit, die durch eindeutige soziale Zugehörigkeiten bestimmt war. Das soziale Sein von Personen war in dieser Perspektive primär durch die Zuordnung zu bestimmten Kollektiven und Gruppen geprägt. Inwiefern und auf welche Weise sich Akteur*innen mittelalterlicher Gesellschaften simultan in mehreren Kategorien verorteten und welche Reibungen, Irritationen oder Normenkonflikte diese Formen von Mehrfachzugehörigkeit erzeugten, ist hingegen in der neueren Forschung in den Blick geraten. Das Seminar behandelt die spezifischen Formen und Bedingungen multipler Zugehörigkeiten im Mittelalter, die sowohl kulturelle Großkonzepte, wie Religion, Ethnizität oder Geschlecht, als auch die sozialen Meso- und Mikroeinheiten, wie Stadtkommunen und Städtebünde, Dörfer und Gemeinden, Gilden, Zünfte und Bruderschaften, Orden, Ritterorden, Adelsgesellschaften, Vereine oder Universitäten involvieren. In diesem Kontext führt die Lehrveranstaltung ebenfalls in das verwandte (aber nicht deckungsgleiche) Thema der Intersektionalität ein, das in der jüngeren Mittelalterforschung verstärkte Aufmerksamkeit erhalten hat. Intersektionale Analysen, die häufig auf spezifische Diskriminierungsformen abzielen, die sich aus der Überlappung verschiedener Differenzkategorien ergeben, beruhen auf Theoriekonzepten, die im Seminar anhand einschlägiger Texte vorgestellt werden.
- Lehrende/r: Marcel Bubert
Course Description:
This seminar offers students a unique opportunity to explore the world of international diplomacy through direct participation in the Münster University International Model United Nations (MUIMUN) – a conference that brings together around 200 students from over 40 countries each year.
Throughout the course, participants will gain in-depth knowledge of the United Nations system, the structure and procedures of Model United Nations (MUN) conferences, and the core principles of global cooperation and peaceful conflict resolution. Students will learn how to research and represent the political positions of two different countries in relation to the conference theme, and they will develop key skills in public speaking, negotiation, resolution writing, and intercultural communication.
A central component of the seminar is active involvement in the MUIMUN conference itself, which takes place over five days in Münster May 29th - June 1st 2025) – the historic city of the Peace of Westphalia. During the event, students will act as delegates in simulated UN committees, debating current global issues according to formal UN rules of procedure.
Course Requirements:
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Continuous participation in all MUIMUN events (separate registration required via https://mymun.com/conferences/muimun-2025)
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Submission of two position papers (approx. 1 page each)
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Final conference report (approx. 4 pages)
Content of the seminar:
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Understanding of international politics and the functioning of the United Nations
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Insight into the structure and dynamics of MUN conferences
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Practical experience in diplomacy, negotiation, and public debate
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Enhanced intercultural competence and teamwork skills
Target Group:
Open to students of all disciplines and academic backgrounds – no prior knowledge required. All relevant content will be introduced and developed during the course.
- Lehrende/r: Elene Koreli
Achtung!
Um sicherzustellen, dass Sie im SoSe 25 einen Platz in einem DaZ-Seminar erhalten, wählen Sie bitte nicht ausschließlich dieses Seminar an. Bitte wählen Sie mind. zwei weitere DaZ-Seminare an, von dem mind. ein Seminar aus dem DaZ-Seminar-Angebot der Erziehungswissenschaft stammen sollte.
Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Themen Mehrsprachigkeit und Sprachdiagnostik. Die Studierenden erhalten Einblicke in zentrale Erkenntnisse der Spracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung sowie in relevante sprachdiagnostische Verfahren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ermittlung des Sprachstandes von Schüler*innen der Sekundarstufe und dem Kennenlernen verschiedener Methoden und Instrumente zur Sprachdiagnose.
- Lehrende/r: Teresa Barberio
- Lehrende/r: Carmen Binnewies
- Lehrende/r: Friederike Gabel
- Lehrende/r: Norbert Schläbitz
- Lehrende/r: Tore Christian Dubbert
- Lehrende/r: Bernd Kempa
- Lehrende/r: Adrian Schröder
- Lehrende/r: Eva Maria Sommerfeld
- Lehrende/r: Feina Zou
Im Seminar werden Sie verschiedene Lernumgebungen und problemhaltige Aufgaben kennenlernen, die im Rahmen des Seminars 'Mathe begegnen" von Studierenden für die Unterrichtspraxis entwickelt, aber noch nicht erprobt, wurden. In diesem Seminar werden Sie darin begleitet, kleine Interviewstunden mit Lernendengruppen zu diesen entwickelten spannenden Lernumgebungen zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Der Schwerpunkt der Analysen liegt auf der Erfassung und Förderung von prozessbezogenen Kompetenzen in der Grundschule.
Das Seminar kann sowohl im Modul MA-M1 als auch im Modul MA-V2 belegt werden. In beiden Fällen kann eine Modulprüfung abgelegt werden (5 LP / 150h).
- Lehrende/r: Annika Sofia Raßbach
Dieses Seminar wird im Rahmen des Mathe Zentrums Münster - Zentrum für mathematische Potentialförderung (kurz: MaZ) angeboten. An drei Blocktagen (am 31.03., 02.04. und 26.04.25) werden Sie inhaltliche und methodische Grundlagen für die Diagnose sowie die individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Schwierigkeiten beim Mathematiklernen erarbeiten.
Diese Grundlagen werden im anschließenden wöchentlichen Seminar zur praxisnahen Anwendung kommen: Semesterbegleitend werden zur Seminarzeit regelmäßige 45-60-minütige Fördersitzungen mit Kindern in den neuen Förderräumen des Instituts am Johann-Krane-Weg 39 stattfinden. Dabei übernehmen Sie für ein Semester zu zweit bzw. dritt die Diagnose, Förderplanung und Förderung eines Kindes. In den Einzelförderungen der Kinder erhalten Sie die Möglichkeit in einem überschaubaren, aber praxisnahen Rahmen gezielt Diagnose- und Förderfähigkeiten im Fach Mathematik zu entwickeln und fallbasiert zu vertiefen sowie einen kompetenzorientierten Umgang mit Kindern zu schulen. Hierdurch wird eine Verzahnung zwischen dem Theoriewissen aus den Blocktagen und der Schulpraxis angestrebt. Durch einen Wechsel zwischen Seminarsitzung und Fördersitzung entsteht ein ritualisierter Kreislauf von: Diagnose – Auswertung & Ableitung von Förderzielen – Förderplanung – Förderung – Auswertung der Förderung & Ableitung neuer Förderziele – Anschlussförderplanung. Durch die Dozierenden des Seminars werden Sie bei der Vor- und Nachbereitung der Fördersitzungen begleitet.
In den Förderungen liegt – wie der Seminarname konnotiert – der inhaltliche Fokus auf mathematischen Mustern und Strukturen. Für den Bereich der Arithmetik bedeutet dies, dass Kinder mit Blick auf die mathematischen Basiskompetenzen gezielt unterstützt werden, Eigenschaften und Beziehungen von Zahlen und Aufgaben wahrzunehmen, zu verstehen und sie zunehmend für das flexible Rechnen zu nutzen.
Da die Kinder bzw. Eltern vor dem Förderzeitraum eine verbindliche Rückmeldung benötigen, ob sie für das Wintersemester im MaZ aufgenommen werden und sich dann darauf verlassen, dass die Förderungen auch wie geplant regelmäßig stattfinden, ist es sehr wichtig, dass Sie sich die entsprechenden Zeitfenster für alle Seminartermine freihalten.
Um eine ausführliche Reflexion der Diagnose- und Fördersitzungen zu ermöglichen, werden diese auf Video aufgezeichnet (hierzu ist in der 1. Seminarsitzung eine Einverständniserklärung zu unterschreiben). Als Prüfungsleistung werden Sie gemeinsam mit ihrer Gruppe eine Videovignette zum Verlauf ihrer Fördersitzungen erstellen.
- Lehrende/r: Cordula Schülke
- Lehrende/r: Susannah Unteregge
- Lehrende/r: Alissa Werner
Der österreichische Physiker und Wissenschaftsphilosoph Ernst Mach hat ein einflussreiches und vielseitiges Werk hinterlassen. Er konnte bahnbrechende Erfolge in der Physik vorweisen (nach ihm wurde etwa die „Mach“-Zahl benannt) und war für die Anfänge der modernen Wissenschaftstheorie wegweisend. Mach wird als Vorreiter des modernen Positivismus betrachtet. Sein großer Einfluss wird etwa daran deutlich, dass der berühmte Wiener Kreis sich 1928, 12 Jahre nach Machs Tod, als „Verein Ernst Mach“ gründete und mit seiner einflussreichen Programmschrift „Wissenschaftliche Weltauffassung“ an Grundideen der Mach’schen Philosophie anknüpfte.
Im Seminar steht Machs 1905 erschienenes Werk „Erkenntnis und Irrtum: Skizzen zur Psychologie der Forschung“ im Mittelpunkt. Mach argumentiert hier, dass menschliches Wahrnehmen und Denken wesentlich von der Erfahrung und der Umgebung beeinflusst werden, und beschreibt, welche Bedeutung unvermeidlichen Irrtümern in Alltag und Wissenschaft zukommt.
Das Werk ist in einem zugänglichen und anregenden Stil verfasst. Im Seminar werden wir uns kapitelweise die Grundideen erarbeiten. Historische Kontexte werden dabei ebenso berücksichtigt wie Bezüge zu aktuellen Debatten der Wahrnehmungs- und zur Wissenschaftsphilosophie.
Ein Seminarplan mit Informationen zur Literatur und zu den Anforderungen für Studien- und Prüfungsleistungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Eva-Maria Jung