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Trotz seiner großen Relevanz für die Geschichte Europas steht das frühmittelalterliche lateinische Mönchtum oft im Schatten der späteren religiösen und kirchlichen Entwicklungen. Das Ziel der Übung ist es deshalb, die Eigenarten und Charakteristika des frühmittelalterlichen Mönchtums gegenüber früheren und späteren Epochen abzugrenzen und näher herauszuarbeiten. Hierzu soll zunächst eine chronologische Herangehensweise dienen, die sich den spätantiken Grundlagen des Mönchtums, der großen Vielfalt der Lebensformen bis ins 8. Jahrhundert und der Etablierung eines einheitlichen benediktinischen Mönchtums in karolingischer Zeit widmet. Daran anschließend erfolgt eine systematische Auseinandersetzung mit dem klösterlichen Alltag, geschlechtsspezifischen Unterschieden und dem Verhältnis des Mönchtums zu Kirche und Politik.
- Lehrende/r: Felix Timmer
- Lehrende/r: Justus Cappel
- Lehrende/r: Max Lütkemeyer
- Lehrende/r: Kilian Müller
- Lehrende/r: Melanie Schmidt
- Lehrende/r: Jan vom Brocke
Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende des Lehramts für das Berufskolleg und wird die spezifische Situation dieses Feldes in den Blick nehmen.
In Migrationsgesellschaften ist Mehrsprachigkeit eine relevante Sozialisationsbedingung vieler Menschen. Diese Bedingung muss als Bildungsvoraussetzung in Schul- und Unterrichtsentwicklung in der beruflichen Bildung einbezogen werden. Hierauf soll das Seminar vorbereiten. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand der erziehungswissenschaftlichen Mehrsprachigkeitsforschung vorgestellt und sprachsensibler Unterricht exemplarisch geplant.
- Lehrende/r: Katrin Huxel
- Lehrende/r: Jana Schäfer
Im Seminar werden zunächst grundlegende Begriffe der erziehungswissenschaftlichen Mehrsprachigkeitsforschung geklärt und theoretische Zugänge vorgestellt. In der zweiten Seminarhälfte werden Ansätze sprachsensiblen Unterrichtens für unterschiedliche Fächer erarbeitet, erprobt und bewertet.
- Lehrende/r: Vera Busse
- Lehrende/r: Katrin Huxel
Die wachsende Heterogenität in sprachlicher, aber auch religiöser und kultureller Hinsicht stellt für zukünftige Religionslehrkräfte eine Herausforderung und Chance dar, für die es Vorbereitung braucht. Diesen Weg anzubahnen, um einen sprachlich sensibel gestalteten Unterricht für alle Schüler*innen nutzbar zu machen und Mehrsprachigkeit und Heterogenität als Ressource im Religionsunterricht zu entdecken, ist Ziel des Seminars.
Dazu werden prozess- und teilnehmer*innenorientiert Fragen der Studierenden zur Thematik „Deutsche Sprache – DaZ” – „Sprachsensibler Fachunterricht” – „Religionsunterricht” und dessen Gestaltung und konkrete Umsetzung gesammelt und bearbeitet. Möglich ist beispielsweise eine gemeinsame Analyse von Unterrichtslehrwerken oder die Reflexion des eigenen Umgangs mit Sprache.
Möglichkeit der Leistungserbringung: Lerntagebuch
- Lehrende/r: Dominik Martin Krysmalski
Das Fahrrad, dessen Entwicklung auf die Erfindung der Laufmaschine durch Karl Drais im frühen 19. Jahrhundert zurückgeht, ist nicht nur Alltags-, Freizeit- und Sportgerät. Es ist auch verbunden mit einer bewegten Kulturgeschichte, etwa indem es zu Beginn des 20. Jahrhunderts Arbeitern und Frauen eine Mobilität verlieh, die ihnen zuvor verweigert wurde. Mit dem Siegeszug des Autos verliert es in der Folge an Bedeutung und wird als reines Fortbewegungsmittel gar mit ökonomischer Prekarität verknüpft – um vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Krisen wieder zum Symbol von Konsumkritik und Nachhaltigkeit zu werden. Im Seminar widmen wir uns der Geschichte des Fahrrads, betrachten seinen historischen und gegenwärtigen Stellenwert in den Kulturen Spaniens und Lateinamerika und analysieren seine Darstellung in spanischsprachigen Erzähltexten, Essays, Theaterstücken, Filmen und graphischen Romanen - von spanischen Fahrradzeitschriften der 1890er Jahre bis hin zum Comic Todas las bicicletas que tuve (2022) der kolumbianisch-ecuadorianischen Künstlerin Powerpaola.
- Lehrende/r: Elmar Schmidt
Das Hohelied (Hld.) – eine Sammlung von Liebesliedern, deren Endfassung vermutlich im 3. Jh. v.Chr. erstellt wurde – hatte unter den frühchristlichen Autoren einen ausgesprochen hohen Stellenwert. Die Kirchenväter widmeten dem Hohelied im Rahmen ihrer Schriftauslegung viel Aufmerksamkeit, da sie das Wechselspiel von Braut und Bräutigam als eine Verhältnisbestimmung zwischen Kirche und Christus bzw. der einzelnen Seele und Christus interpretierten. Wissenschaftstheoretisch wurde das Hohelied oft als die Metaphysik der christlichen Philosophie aufgefasst. Den frühchristlichen Deutungen dieses biblischen Buches wird in dem Proseminar anhand von ausgewählten Quellen nachgegangen. Dabei werden die grundlegenden Arbeitstechniken der Historischen Theologie vermittelt, mit einem besonderen Fokus auf die Einübung der Quellenkritik.
- Lehrende/r: Felix Arens
Gottesurteile und Tierprozesse, „Hunde tragen“ als Strafe und grausame Hinrichtungen, die als Gottesdiente inszeniert werden, in der Öffentlichkeit weinende Könige und exzessive, aber gleichwohl völlig legale Gewaltanwendung gegen Zivilisten: In vielen Bereichen erscheinen uns soziale Praktiken aus dem Mittelalter heute „fremd“ und auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar. In der Übung sollen verschiedene, uns besonders fremd vorkommende Aspekte des Mittelalters näher beleuchtet und erklärt werden; Schwerpunkte sollen dabei auf symbolisch höchst aufgeladene Bereiche wie Rechtsprechung und Urteilsvollstreckung sowie öffentliche Kommunikation gelegt werden. Indem etwa erklärt wird, aus welchen Gründen im Mittelalter Gerichtsverfahren gegen Ratten und Schweine geführt wurden, das Tragen glühender Eisenstangen zur Urteilsfindung in einem Gerichtsprozess diente oder Könige vor aller Öffentlichkeit in Tränen ausbrachen, soll die uns auf den ersten Blick so fremde Vorstellungswelt des Mittelalters gedeutet und verstanden werden.
- Lehrende/r: Christian Scholl
Das Mittelalter gilt gemeinhin als grausames und intolerantes Zeitalter, in dem von der Norm abweichende Überzeugungen, Handlungsweisen und Verhaltensmuster radikal unterdrückt worden seien. Verantwortlich gemacht für diese vermeintliche Unterdrückungspolitik wird im Regelfall „die Kirche“, die mit ihren Institutionen wie „der Inquisition“ gegen alles vorgegangen sei, was ihren Überzeugungen widersprach. Obgleich die Forschung diese pauschale Vorstellung längst revidiert hat, kann kein Zweifel darüber bestehen, dass während des Mittelalters beispielsweise andersgläubige, als sexuell deviant angesehene oder ökonomisch und sozial marginalisierte Menschen zumindest zeitweise verfolgt oder unterdrückt wurden. Im Seminar soll analysiert werden, welche Gruppen aus welchen Gründen zu welchen Zeiten Unterdrückungen und Verfolgungen ausgesetzt waren. Dabei soll aufgezeigt werden, dass das Mittelalter keineswegs durchweg „intolerant“ war, genauso wenig wie irgendeine andere Epoche.
Vor dem Hintergrund dieser Thematik gibt der propädeutische Teil des Proseminars einen Einblick in die Arbeitsweisen, Hilfsmittel und Methoden des Fachs Mittelalterliche Geschichte. Als Leistungsnachweise sind neben regelmäßiger und aktiver Teilnahme die Übernahme eines Kurzreferats, eine Abschlussklausur und eine Hausarbeit erforderlich. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist zwingend erforderlich; Abwesenheit kann nur durch ein ärztliches Attest oder eine Praktikumsbescheinigung entschuldigt werden und ist vor Seminarbeginn mitzuteilen.
- Lehrende/r: Christian Scholl
PO-spezifischer Einschreibeschlüssel: Sie finden den für Sie gültigen Einschreibeschlüssel, wenn Sie den betreffenden R-Code ausführen. Dieser R-Code befindet sich in der Kursbeschreibung im elektronischen Vorlesungsverzeichnis (HIS-LSF)
- Lehrende/r: Pelin Aspar
- Lehrende/r: Ingolf Terveer
- Lehrende/r: Anne Große Daldrup
- Lehrende/r: Lars Jahnke
- Lehrende/r: Simon Schlehuber
- Lehrende/r: Stephan von Delft
- Lehrende/r: Ralf Hetzel
- Lehrende/r: Reinhard Wolff
After an introduction to core features and problems of the Dead Sea Scrolls, this seminar will address a selection of key issues for which the Scrolls can illuminate the study of the New Testament and vice versa. Inter alia, we will deal with the interpretation of Scripture, Jewish law, wisdom instructions and ethical teachings, messianic expectations, as well as notions of community and attitudes towards the temple and temple cult.
Nach einer Einführung in die wichtigsten Eigenschaften und Probleme der Schriftrollen vom Toten Meer wird dieses Seminar eine Auswahl wichtiger Themen behandeln, bei denen die Qumrantexte das Studium des Neuen Testaments erhellen können – und umgekehrt. Unter anderem werden wir uns mit der Auslegung der Schriften, dem jüdischen Gesetz, Weisheitslehren und ethischer Unterweisung, messianischen Erwartungen sowie Vorstellungen von Gemeinschaft und Einstellungen zu Tempel und Tempelkult beschäftigen.
- Lehrende/r: Lutz Doering
- Lehrende/r: Shlomi Efrati
- Lehrende/r: Thomas Stodulka
- Lehrende/r: Jarmo Günther
- Lehrende/r: Nils Haverkamp
- Lehrende/r: Alexander Pusch
- Lehrende/r: Till-Hendrik Wende
Dieser mit 3 SWS dotierte Modulkurs in der Vertiefungsphase vermittelt wesentliche Kenntnisse und Kompetenzen für die Praxis des Philosophierens. Er richtet sich vor allem an Studierende, die eine Abschlussarbeit im Bereich der Philosophie oder verwandten Fächern anpeilen oder bereits begonnen haben.
Der Kurs fragt danach, was Philosophie ist bzw. wie Philosophie sich Ausdruck verschafft; was Menschen zu tun hatten und haben, um als Philosoph*innen zu gelten bzw. solche zu sein. Heutzutage wird eine solche Philosophie der Philosophie auch oft „meta-philosophy“ genannt.
Eine erste These dieses Kurses besteht darin, dass ich mich zum Philosophieren in „Denkräume“ hineinzubegeben habe, die ich zu erschließen und auszuloten habe. Das bedeutet, dass ich mich durch individuelle Reflexion ebenso wie durch die Sichtung anderer Positionen, oder konkreter formuliert: in der Diskussion mit anderen Personen zu behaupten habe. Dies kann auf vielfache Weise geschehen: mündlich, schriftlich, bildlich, analog, digital…
Eine zweite These besteht darin, dass ein solches lebendiges Bild von Philosophie bzw. Philosophieren, das nicht auf ein bestimmtes Medium festgelegt ist (also z.B. nicht auf ein dickes Buch oder einen erfolgreichen Aufsatz), auch ein differenzierteres und vielfältigeres Bild von Philosophiegeschichte, ihrer Erforschung und Rezeption möglich macht.
Nach einer ausführlichen methodologischen Grundlegung wird es in diesem Kurs um drei konkrete Anwendungen auf die nordwesteuropäische Philosophiegeschichte gehen, vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zurück ins Mittelalter: um die Konstellation von Hegel, Hölderlin und anderen in der frühen post-kantischen und frühromantischen Phase; um Anne Conway als Repräsentantin der Cambridge Platonists und Rezipientin der Kabbala im Kontext der „republic of letters“; um Anselm von Canterbury und die Stilisierung von Dialog und Briefwechsel.
Dieser dreistündige Modulkurs verbindet Vorlesungs- und Seminarelemente miteinander. Die gemeinsame und individuelle Arbeit an Texten und Positionen aus der Philosophiegeschichte sowie das Formulieren eigener systematischer Überzeugungen sind Bausteine dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden dürfen und sollen sich dabei mit ihren eigenen methodologischen und inhaltlichen Fragen und Schwerpunkten einbringen.
- Lehrende/r: Daniel Iwan Erlewein
- Lehrende/r: Thomas Hanke
- Lehrende/r: Sarah Scotti
- Lehrende/r: Dorothea Schulz
- Lehrende/r: Thomas Stodulka
- Lehrende/r: Nicole Branger
- Lehrende/r: Leander Gayda
- Lehrende/r: Jan Harren
- Lehrende/r: Stefan Menze
- Lehrende/r: Timo Wiedemann
- Lehrende/r: Leonie Wieneke
- Lehrende/r: Jonas Wortmann
- Lehrende/r: Nicole Branger
- Lehrende/r: Jonas Wortmann
- Lehrende/r: Margarita Alvarez Monroy
John Dewey (1859-1952) war einer der Hauptvertreter des Pragmatismus und gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts und zugleich als ein Klassiker der Pädagogik. Seine Produktivität ist beeindruckend: In den 47 Bänden seiner „Collected Works“ finden sich Schriften zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, Logik, Ethik, Pädagogik und politischen Theorie. Dewey hat zu Lebzeiten als Intellektueller an zahlreichen öffentlichen Debatten teilgenommen und als Reformer seine Ideen in einer Schulgründung verwirklicht. Bis heute prägen seine Vorstellungen die Debatten über Demokratie, pädagogische Praxis und soziale Reformen.
Ausgangspunkt von Deweys Denken ist die Vorstellung, dass unser Denken ein Werkzeug der organischen Anpassung darstellt. „Denken tritt erst dann auf, wenn wir auf eine Schwierigkeit stoßen, erst in dem Augenblick, wenn die gewohnheitsmäßigen oder institutionellen Formen des Handelns sich als unzulänglich für die Situation erwiesen haben“, so Dewey in einer Vorlesung zur Sozialphilosophie. Eine von der Praxis abgehobene Wahrheit kann es nach der pragmatistischen Grundüberzeugung schon deswegen nicht geben, weil sich der Wahrheitsgehalt von Vorstellungen an ihrem Nutzen für uns Menschen bemisst. Mit nützlichen Ideen gewinnen wir zugleich Macht. Diese Macht sollen wir Dewey zufolge in den Dienst gesellschaftlicher Verbesserungen stellen. Auch der Wert der Philosophie besteht letztlich in dem Dienst, die sie uns Menschen und unserem demokratischen Zusammenleben leistet. Damit die Philosophie ihre Aufgabe erfüllen kann, muss sie sich Deweys Überzeugung nach dem gewöhnlichen Leben zuwenden; sie muss anerkennen und vermitteln, dass wir Menschen nicht reine Geister im Dienste der Wissenschaft, sondern lebendige Wesen mit Gefühlen und Bedürfnissen sind.
Im Seminar sollen ausgewählte Beiträge aus den verschiedenen philosophischen Gebieten, mit denen Dewey sich befasst hat, gelesen und diskutiert werden. (Sollten Sie das Seminar im A-Modul in den BA-Studiengängen der Philosophie belegen und im Rahmen einer Arbeitsgruppe ein Thema für eine Prüfung vorbereiten wollen, können Sie hierbei jeweils einen Schwerpunkt auf einen bestimmten Themenkomplex legen.) Die Collected Works sind bei weitem nicht vollständig ins Deutsche übertragen worden, doch wichtige Aufsätze und Werke liegen mittlerweile in Übersetzungen vor. Zu Seminarbeginn wird die genaue Textauswahl bekannt gegeben.
Hinweis zur Anmeldung: Bitte melden Sie sich (bis spätestens am Vorabend der ersten Seminarsitzung!) in HIS-LSF an und kommen Sie zur Bestätigung Ihrer Anmeldung unbedingt in die erste Sitzung. Sollten Sie aus einem wichtigen Grund (Krankheit o.ä.) an der Teilnahme in der ersten Sitzung verhindert sein, melden Sie sich bitte bis spätestens um 10 h vor der Seminarsitzung per E-Mail ab. (Ihre Anmeldung in HIS-LsF kann dann so berücksichtigt werden, als wären Sie anwesend gewesen.)
- Lehrende/r: Sibille Mischer
Auf 50 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Pädagogische Diagnostik in der Schule ist in erster Linie der Optimierung pädagogisch-didaktischer Entscheidungen und der Förderung von Lernprozessen verpflichtet. Auswahl, Einsatz und auch Weiterentwicklung diagnostischer Instrumente sind an diesen Zielsetzungen auszurichten. Sowohl traditionelle als auch so genannte neue bzw. alternative Modelle und Instrumente pädagogischer Diagnostik sollen im Seminar auf ihre Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeit hin überprüft werden.
- Lehrende/r: Marius Diekmann
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Ausgehend von der Überlegung, dass Unterricht besser gelingt, wenn er ‚gut‘ vorbereitet ist, sollen im ersten Teil des Seminars verschiedene Konzepte der Unterrichtsplanung (z.B. Verlaufsplanung nach dem Berliner Modell, Didaktische Analyse nach Klafki) in den Blick genommen, ansatzweise erprobt und kritisch gewürdigt werden. In einem zweiten Schritt soll zunächst der Frage nachgegangen werden, aus welchen Gründen die Umsetzung einer vermeintlich guten Planung misslingen kann. In diesem Zusammenhang soll dann eine kritische Auseinandersetzung sowohl mit vergleichsweise einfach in den Unterricht zu integrierenden Instrumenten als auch mit umfassenderen Ansätzen der Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis erfolgen, deren gemeinsames Ziel letztlich darin besteht, Schüler/-innen durch ein passendes Angebot anzusprechen und zu aktivieren.
- Lehrende/r: Marius Diekmann
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Im Seminar wird die Rolle digitaler Medien in Gesellschaft und Unterricht thematisiert. Themenfelder sind Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und an Schulen; Prozesse der Digitalisierung und Mediatisierung; digitale Inklusion; Apps zur Förderung von Basiskompetenzen u.ä.
- Lehrende/r: Andrea Neuenfeldt
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Veröffentlichung der PISA-Studie im Jahr 2001 hat das öffentliche und wissenschaftliche Interesse verstärkt auf Diversität und Differenz als (Mit-)Konstitutionsmerkmale jeglicher Form von institutionalisierter Bildung und Erziehung gelenkt. In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf den zentralen Themen Differenz und Migration im Zusammenhang mit Bildung. Dabei geht es nicht nur um die Auseinandersetzung mit pädagogischen Theorien (wie Interkulturelle Pädagogik/Erziehung und Migrationspädagogik), sondern auch um den konkreten Umgang von Bildungsinstitutionen mit Diversität und die Konstruktion von Differenz innerhalb dieser Institutionen. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Bedeutung von Migration. Die Teilnehmer*innen erlangen ein tiefgehendes Verständnis für die komplexe Thematik der Diversität und Differenz in Bildungseinrichtungen und reflektieren theoretische Konzepte.
- Lehrende/r: Andreas Gkolfinopoulos
- Lehrende/r: Ilka Siedenburg
- Lehrende/r: Julian Vorst
Das Seminar beschäftigt sich mit der fachdidaktischen Perspektivierung eines exemplarischen sozialwissenschaftlichen Bildungsfeldes unter Berücksichtigung didaktisch-methodischer, zielgruppen- und sachorientierter Erschließung typischer und exemplarischer Frage- und Themenstellungen zur didaktisch-methodischen Konstruktion begründeter Herangehensweisen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt wie ausgewählte fachdidaktische Prinzipien den Gegenstand, den Unterricht und den Lernprozess im Unterricht der sozialwissenschaftlichen Fächer strukturiert.
- Lehrende/r: Tim Rogge
- Lehrende/r: Till Schröter
Alle Informationen zur Seminarplatzvergabe über das HISLSF entnehmen Sie bitte der nachstehenden Webseite:
https://www.uni-muenster.de/IDMI/studium/seminarplatzvergabe.html
- Lehrende/r: Katharina Kirsten