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Die Veranstaltung findet im SoSe 2024 statt!
Learnweb:
https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/course/view.php?id=76704
Die MAP ist dem dem Semester anzumelden, in dem die Abgabe der Projektarbeit erfolgt
- Lehrende/r: Nils Haverkamp
- Lehrende/r: Stefan Heusler
- Lehrende/r: Till-Hendrik Wende
- Lehrende/r: Janusz Wilden
- Lehrende/r: Matthias Grundmann
Alle Informationen finden Sie im Learnwebkurs.
- Lehrende/r: Thomas Klicka
- Lehrende/r: Julia Schulze-Wenning
Unter der Bezeichnung "Diskrete Strukturen" bzw. "Diskrete Mathematik" werden mathematische Strukturen untersucht, bei denen es um endliche oder abzählbare Mengen geht. Sie bilden einen wichtigen, eigenständigen Ast der Mathematik und haben insbesondere seit der Einführung leistungsfähiger Rechenanlagen unzählige Anwendungen in der Informatik erfahren. Diese Vorlesung vermittelt grundlegende Kenntnisse von diskreten Strukturen mit starkem Anwendungshintergrund für die Informatik. Der Inhalt der Vorlesung umfasst u. a. Logik und Beweis, Mengenlehre, Relationen und Funktionen, Kombinatorik, Graphen, Rekursionsgleichungen und grundlegende algebraische Strukturen.
Der Einschreibeschlüssel für den Learnweb-Kurs lautet "Euclid".
- Lehrende/r: Pauline Anne Blohm
- Lehrende/r: Joanna Delicaris
- Lehrende/r: Anne Remke
- Lehrende/r: Jonas Stübbe
- Lehrende/r: Lisa Constanze Willemsen
- Lehrende/r: Jonas Horstmann
- Lehrende/r: Mawuli Kouami Segnon
- Lehrende/r: Manon Yvonne Schutz
Mit dem Tod Francos 1975 begann in Spanien eine neue Epoche. In der folgenden Zeit (transición) wurden die alten autoritären Strukturen abgebaut und durch demokratische ersetzt. Des Weiteren erfolgte eine politische und regionalistische Neuordnung des Landes. Diese Umbrüche haben sich natürlich auch auf die Struktur der Sprache ausgewirkt. Im Verlaufe des Seminars werden dementsprechend sprachhistorische, sprachpflegerische, regionale und soziolinguistische Aspekte der modernen spanischen Sprache behandelt.
Literatur: Kabatek, J.; Pusch, C. D.: Spanische Sprachwissenschaft. Tübingen: Narr, 2009.
Lapesa, Rafael: Historia de Ja /engua espaf'lo/a. Madrid: Gredos, 2008. Kapitel XIV.
Penny, Ralph: A history of the Spanish /anguage. Cambridge: C.U.P., 2004.
Roggenbuck, S.; Ballero, V.: lntroducci6n a Ja lingüistica sincr6nica. Tübingen: Narr, 2010.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über HISLSF
Voraussetzungen: Referat bzw. schriftliche Hausarbeit
- Lehrende/r: Eske Prasuhn
Auf der Grundlage eines an Studienanfänger*innen gerichteten soziologischen Textes („Das intellektuelle Handwerk“ von C. Wright Mills) werden wird uns im Seminar mit der Frage auseinandersetzen, was es überhaupt heißen kann soziologische Forschung zu betreiben. Was bedeutet es, soziologische Phantasie zu entwickeln? Welche Verheißungen und Aufgaben hat die Soziologie? Welche Herausforderungen bringt es mit sich als Anfänger*innen erste soziologische Seminare zu besuchen? Was kann von Mills über die Organisation des Studiums und das Eintreten in diese neue Lebensphase gelernt werden? Neben diesen grundlegenden Fragen setzen wir uns aber auch mit einem der zentralen Themen seiner Soziologie auseinander: der Verteilung von (Ohn)Macht in der Gesellschaft. Mills Texte sollen aus dem Kontext seiner spannungsreichen und spannenden Lebensgeschichte zum Leben erweckt und in Bezug auf ihre Übertragung in die Gegenwart diskutiert werden. Inwiefern ist es notwendig, Mills Konzepte und Methoden im Lichte aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen weiterzuentwickeln? Stehen z.B. Studierende der Soziologie, der Bildungswissenschaften oder anderer sozialwissenschaftlicher Disziplinen in einer digitalisierten von Krisen zerrütteten Weltgesellschaft nicht vor ganz anderen Herausforderungen als jene Studierende, die diese schöne neue Welt des Internets und ihre digitalisierten Kommunikations-, Informations- und Lernformen noch nicht kannten?
Das Seminar richtet sich vor allem (aber nicht ausschließlich) an Studierende, die noch am Beginn des Studiums der soziologischen Denkweise stehen. Neben der Lektüre von Texten, werden wir in Diskussions- und Praxisphasen verschiedene Strategien soziologischer Forschung erproben.
- Lehrende/r: Björn Wendt
Die Disability Studies sind ein Forschungsfeld, das sich durch Interdisziplinarität auszeichnet und am Institut für Soziologie eher selten Beachtung findet. In diesem Seminar soll gemeinsam mit Studierenden erarbeitet werden, was Disability Studies beinhalten und welche Perspektiven sie der Soziologie bieten können. Diese sollen vor allem Inklusion und gesellschaftliche Repräsentation von Behinderung thematisieren und anhand von Fachliteratur, ergänzt durch verschiedene Medien (z.B. Social Media / Literatur / bildende Kunst) diskutiert werden.
- Lehrende/r: Jakob Benjamin Helm
- Lehrende/r: Ines Michalowski
Im Seminar werden wir gemeinsam verschiedenste Texte von Niklas Luhmann lesen. Seine Theorie sozialer Systeme stellt eine zentrale Grundlagenperspektive der soziologischen Theorie des 20. Jahrhunderts dar, nicht zuletzt, weil sie mit den »alteuropäischen« Denktraditionen bricht und stattdessen eine Art neues Paradigma begründen möchte, das mit alternativen Konzepten und Begrifflichkeiten aufwartet. Wir wollen uns der Systemtheorie aus einer makrologischen Perspektive nähern, sodass wir diese vor allem (aber: nicht nur) als umfassende Theorie der modernen Gesellschaft kennenlernen werden. Dabei gilt es u.a. kritisch zu diskutieren, wo die Grenzen von 'Gesellschaft' verlaufen, wie bzw. ob diese unter modernen Bedingungen zusammengehalten werden kann und wer oder was dieser überhaupt (nicht-)zugehörig ist. Da Luhmanns Theorie einen universalen Anspruch erhebt, werden wir mit seinem Ansatz eine theoretische Zugriffsweise erlernen, die es erlaubt, verschiedenste gesellschaftliche Phänomene systematisch einzuordnen.
Vorkenntnisse auf dem Gebiet der soziologischen Systemtheorie sind nicht notwendig, Lesebereitschaft und die Offenheit, sich mit abstrakteren Theoriekonzepten auseinanderzusetzen, sind aber von Vorteil.
- Lehrende/r: Nicolas Wülbeck
- Lehrende/r: Alexander Becker
- Lehrende/r: Dieter Dirksen
- Lehrende/r: Lars Heinrich Lakomy
- Lehrende/r: Krystyna Agnieszka Pasternak
- Lehrende/r: Petra Scheutzel
- Lehrende/r: Sebastian Hohenberg
- Lehrende/r: Patrick Wöhnl
Ob es um die Dekolonisierung der Universitäten, Museen oder gar um den Palästinakonflikt geht – dekoloniale Theorien sind in letzter Zeit in aller Munde, und sie sind Teil polarisierter Debatten. Doch worum handelt es sich eigentlich? Die Lehrveranstaltung führt in die zentralen Texte dieser wichtigen Theorieströmung ein, die die westliche Moderne grundlegend als von kolonialen Erfahrungen geprägt kritisiert. Vor allem Theoretiker*innen aus Lateinamerika wie Aníbal Quijano, Enrique Dussel und Walter Mignolo haben diese Denkschule geprägt, und wir schauen uns die Genese, die zentralen Texte und die Unterschiede zu den Postcolonial Studies an, um am Ende entscheiden zu können, welche Ideen für die Geschichtswissenschaft hilfreich sind, und um die politisierten Debatten besser zu verstehen.
- Lehrende/r: Frederik Schulze
- Lehrende/r: Jan Stockhinger
- Lehrende/r: Dragos-Calin Vieru
- Lehrende/r: Katrin Bergener
- Lehrende/r: Armin Stein
- Lehrende/r: Sebastian Hohenberg
- Lehrende/r: Maximilian Prell
- Lehrende/r: Onno Husen
Der Kurs hat das Ziel zu lernen, wie quantitative empirische Studien ausgewertet und deren Ergebnisse berichtet. Darüber hinaus soll auch die Fähigkeit vermittelt werden, publizierte empirische Studien kritisch lesen und verstehen zu können. Dazu wird zunächst vorgestellt, wie standardisierte Erhebungen in Datensätze überführt werden. Dann geht es um die Darstellung kategorialer einzelner Variablen in Prozentwerten, Häufigkeitstabellen sowie metrischer Variablen in Mittelwerten und anderen Verteilungsmaßen. Es folgen Überlegungen zur Schätz- und Testtheorie. Am Ende wird es darum gehen, Vergleiche zwischen Teilgruppen und einfache Zusammenhänge zu analysieren. Zusätzlich wird gezeigt, wie die jeweiligen Resultate visualisiert und in einem Projektbericht aufbereitet werden.
In der Vorlesung wird zunächst die mathematische Grundlogik anhand einfacher Beispiele vorgeführt und ‚per Hand‘ ausgerechnet. Zusätzlich wird erklärt, wie die Angaben über R-Studio errechnet und mittels Markdown in einem Projektbericht dargestellt werden. Das Tutorium ergänzt diese Grundlagen durch das Üben von Rechnen mit Papier und Taschenrechner sowie dem Statistikprogramm R-Studio samt Markdown. Dazu geben Tutor:innen praktische Aufgaben vor, die entweder per Hand gerechnet oder am Computer gelöst und über LearnWeb eingereicht werden. Das Tutorium dient nicht als Wiederholung des Vorlesungsstoffs, sondern ist ein eigenständiger Kurs, um selbst einfache Rechnungen sowie den Umgang Statistikprogramm R-Studio zu üben. Planen Sie bitte ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen ein. Für die Mitarbeit in der Vorlesung und im Tutorium sollte ein eigener Laptop mitgebracht werden.
Studienleistung:
Individuelle Bearbeitung von Übungsaufgaben im Tutorium
Prüfungsleistung:
Abschlussklausur in der Vorlesung
Basisliteratur:
Gehrau, V., Maubach, K., & Fujarski, S. (2022) Einfache Datenauswertung mit R. Eine Einführung in uni- und bivariate Statistik sowie Datendarstellung mit RStudio und R Markdown. Springer VS.
Zielgruppe des Kurses sind Studierende im zweiten BA-Semester; interessierte ExamenskandidatInnen können an der Vorlesung als GasthörerInnen teilnehmen.
- Lehrende/r: Jakob Jünger
- Lehrende/r: Jane Luisa Knispel
- Lehrende/r: Lars-Ole Wehden
- Lehrende/r: Joachim Englisch
- Lehrende/r: Leonie Kemper
- Lehrende/r: Leonie Caroline Kemper
Nähere Bezeichnung: Instrumente der wirtschaftlichen Steuerung, Kommunalwirtschaft, Handeln in privaten Rechtsformen
- Lehrende/r: Markus Faber
- Lehrende/r: Jutta Schlüter
Während soziale Medien vielfältige neue Möglichkeiten für Partizipation eröffnen, bieten sie gleichzeitig einen idealen Nährboden für die Verbreitung von manipulativen Inhalten, Hassbotschaften und strategisch platzierten Desinformationskampagnen. Als absichtlich verbreitete irreführende oder falsche Informationen (Wardle, 2017) drohen Desinformationen demokratische Gesellschaften zu destabilisieren: Sie beeinflussen öffentliche Debatten, forcieren soziale Fragmentierung und politische Polarisierung und untergraben das Vertrauen in politische, soziale und mediale Systeme (Bennett & Livingston, 2018). Um die Verbreitung von Desinformationen in Online-Umgebungen einzudämmen und ihre schädlichen Auswirkungen zu verhindern, forschen Wissenschaftler:innen intensiv an der Entwicklung von effektiven Gegenmaßnahmen. Welche Mechanismen setzen Plattformen, Medien und politische Akteure ein, um Desinformation zu bekämpfen? Welche Strategien zeigen messbare Erfolge und wo liegen die Herausforderungen in ihrer Umsetzung? Und wie können bestehende Maßnahmen wie Faktenchecks, präventive Aufklärung oder algorithmische Interventionen weiterentwickelt werden, um demokratische Resilienz nachhaltig zu stärken?
In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden im Seminar eigene Forschungsprojekte in diesem Themenfeld und führen empirische Studien zu aktuellen Desinformationsdynamiken und Interventionsstrategien durch. Hierbei durchlaufen die Forschungsteams gemeinsam den gesamten Forschungsprozess: von der Enwicklung einer Forschungsfrage, der theoretischen Einordnung und Herleitung von Hypothesen, über die Auswahl geeigneter qualitativer oder quantitativer Methoden bis hin zur Durchführung, Auswertung und Darstellung der Ergebnisse. Das Seminar vermittelt neben forschungspraktischen und methodischen Kompetenzen auch die Fähigkeit, Entscheidungen im Projektverlauf fundiert zu begründen, Forschungsprozesse kritisch zu reflektieren und mit eigenen empirischen Daten neues Wissen zu generieren.
Leistungsnachweis:
Aktive Teilnahme an Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation des eigenen Forschungsprojekts in einer Kleingruppe
Prüfungsleistung: Forschungsbericht (Gruppenarbeit)
- Lehrende/r: Jana Johanna Klapproth
Die traditionelle Erzählung über die Geschichte der Geschlechterbeziehungen stellt die Dinge so dar, als ob um 1800 herum die romantische Liebe quasi erfunden worden ist. Lassen wir mal beiseite, daß es natürlich Quatsch ist anzunehmen, daß sich die Menschen vorher nicht gern gehabt hätten. Für die Erzählung spricht, daß man sich um 1800 in einer nie da gewesenen Breite und Intensität Gedanken gemacht hat über die ‚Liebe‘ oder das, was man dafür hielt. Das schlug sich in Memoiren und Briefen nieder, aber auch in einer Fülle von Traktaten, Romanen und Bühnenstücken. Im Seminar werden wir verschiedene solcher Texte studieren. Die große Erzählung wird dadurch heruntergebrochen auf das, was die Leute konkret beschäftigt hat. Das wird nur exemplarisch funktionieren, aber schon viel schillernder und vielfältiger ausfallen als die großen Thesen. Das funktioniert aber auch nicht ohne die Bereitschaft zu intensiver Lektüre auch schwieriger Texte, ohne die Bereitschaft, größere Zusammenhänge auch mal im Selbststudium zu erarbeiten, und ohne die Bereitschaft, durch Präsenz im Seminar einen kontinuierlichen Gedankenaustausch zu ermöglichen.
- Lehrende/r: Michael Sikora
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
In den letzten Jahren ist eine zunehmende Aufmerksamkeit für das Thema Demokratie in der Pädagogik der frühen Kindheit zu erkennen. Nicht nur die Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention mit dem darin dargelegten Recht des Kindes auf Mitbestimmung in es betreffenden Belangen, sondern auch die beteiligungsorientierte Ausrichtung und Expansion moderner Demokratien sind hierbei wesentliche Triebkräfte. Vor diesem Hintergrund wird innerhalb (früh-)pädagogischer Einrichtung meist der Fokus auf die Partizipation von Kindern gelegt, die als Mittel zur Umsetzung einer demokratischen Grundorientierung angesehen wird. Dies bringt einige Herausforderungen bzw. Paradoxien, die ein daran orientiertes pädagogisches Handeln grundlegend prägen. Das Seminar beleuchtet nicht nur Ansätze zur demokratischen Gestaltung von (früh-)pädagogischen Einrichtungen und ihre Konsequenzen für professionelles Handeln, sondern setzt sich auch kritisch mit dem angenommenen Zusammenhang zwischen Demokratie und Partizipation auseinander. Zudem wird die Möglichkeit alternativer demokratietheoretischer Ansätze hinsichtlich ihrer Potentiale und Grenzen für die Pädagogik diskutiert.
- Lehrende/r: Markus Kluge
Fast alle Menschen nutzen digitale Medien. Nicht alle Menschen nutzen dieselben digitalen Medien. Nicht alle Menschen nutzen digitale Medien zur gleichen Zeit, gleich lang oder mit dem gleichen Ziel. Nicht alle Menschen interpretieren digitale Medieninhalte gleich, nicht alle Medieninhalte haben auf alle die gleiche Wirkung. In diesem Seminar wollen wir fragen: In welchen Dimensionen unterscheidet sich das digitale Medienhandeln zwischen Personen? Und welche individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen hat das? Van Dijk (2020) unterscheidet drei Level, an denen Ungleichheiten beobachtet werden können: erstens beim Zugang zu digitalen Technologien, zweitens bei der Nutzung digitaler Technologien und drittens bei den Auswirkungen bzw. Effekten digitaler Technologien.
Anhand von Daten und Beispielstudien sollen diese Dimensionen betrachtet werden. Dabei soll auch beleuchtet werden mit welchen qualitativen und quantitativen Methoden, welche Ungleichheiten gemessen werden können. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, die Dimensionen digitaler Ungleichheit zu analysieren, relevante Forschungsmethoden kritisch zu bewerten und die Ergebnisse mit zentralen Theorien der Rezeptionsforschung zu verbinden.
Studienleistung: aktive Vorbereitung und Teilnahme, Referat oder Kurzvorstellung einer Datenanalyse / Konzeption einer Studie
Prüfungsleistung: Hausarbeit 13-15 Seiten exkl. Literaturverzeichnis
Lektüreempfehlung: Van Dijk, Jan (2020): The digital divide. Cambridge: Polity Press.
- Lehrende/r: Henrieke Kotthoff
- Lehrende/r: Benedikt Berger
- Lehrende/r: Miriam Herding
- Lehrende/r: Paul Kruse
- Lehrende/r: Godsgift Omoikhe Okoebor
- Lehrende/r: Raimund Vogl
In dieser Veranstaltung werden die in der Vorlesung "Einführung in die Koptologie" (GM 1.4) erworbenen Kenntnisse vertieft. Die Teilnehmer:innen sollen sich ein Grundgerüst der Topographie, Geschichte und Fundgattungen des spätantiken Ägyptens erarbeiten und sich gleichzeitig über die Grenzen der einzelnen Quellengattungen bewusst werden. Darüber hinaus soll der sichere Umgang mit den Standardwerken der Fachliteratur und ihren aktuellen Neuerscheinungen entwickelt werden.
- Lehrende/r: Gesa Schenke
Woher kommt das Unbehagen in der modernen Kultur? Warum suchen immer mehr Menschen nach Alternativen zum politischen und ökonomischen System des Westens? Die westliche Moderne scheint angesichts von Krisen und Kriegen an ihren großen Versprechen von Freiheit, Wohlstand und Frieden irre zu werden. Neue militärische Bedrohungen, Klimakrise, Migrationsbewegungen und Rechtspopulismus untergraben das Vertrauen in Freiheit und Demokratie. Die Sehnsucht nach neuer alter Einfachheit ist groß. Im Seminar wollen wir von den derzeitigen Wut-, Enttäuschungs- und Krisendiskursen einen Schritt zurücktreten und danach fragen, was die westliche Moderne überhaupt ausmacht. Seit der Französischen Revolution und der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts können wir von einer westlichen Moderne sprechen. Worin bestehen ihre zentralen Merkmale? Worin liegen ihre Kritik-, Innovations- und Erneuerungspotentiale? Könne die westlichen Gesellschaften auch heute noch auf diese Potentiale zurückgreifen, aus Fehlern lernen, sich selbst korrigieren, Fortschritt generieren? Dem Seminar liegt das Buch des Seminarleiters „Große Versprechen: Die westliche Moderne in Zeiten der globalen Krise” (C.H.Beck, 2025) zugrunde, dessen Thesen wir diskutieren und aus der Perspektive konkurrierender Ansätze kritisch beleuchten wollen.
- Lehrende/r: Detlef Pollack
Ziel des Kurses ist die Festigung und der Ausbau von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der deutschen Sprache anhand von sprachpraktischen Übungen, z.B. Texte, Interviews hören, Gespräche über verschiedene Themen führen, vor Publikum sprechen, Gebrauchstexte schreiben. //
This course is designed for students who have finished the German course A1.1. The aim of the course is to consolidate and expand existing basic knowledge of the German language by means of practical language exercises, e.g. reading texts and listening to interviews, holding conversations on various topics, speaking in front of an audience, writing texts of practical use. //
· Beginn: 22.04.25; Ende: 17.07.25
· 2 x / Woche:
dienstags, 18:15 – 20:00 Uhr, Bispinghof 2B, Raum BB 102 und
donnerstags, 18:15 – 20:00 Uhr, Bispinghof 2B, Raum BB 410
- Lehrende/r: Günter Islinger