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Neues Forschungsprojekt zur Gesundheitskommunikation im Münsterland am IfK

(24.04.2019) Am 1. April hat das von Prof. Dr. Bernd Blöbaum und Prof. Dr. Volker Gehrau geleitete Forschungsprojekt „Kommt Gesundheit an?“ seine Arbeit aufgenommen. Das dreijährige Projekt geht der Frage nach, wie wissenschaftliches Wissen und Expert*innenwissen im Bereich Gesundheitsvorsorge optimal vermittelt werden können.

Die Besonderheit des Forschungsprojekts liegt in seiner regionalen Einbettung: Gemeinsam mit Praxispartner*innen aus dem Münsterland (beispielsweise Ärzt*innen und Krankenkassen) werden Bedarfe und Möglichkeiten regionaler Gesundheitskommunikation identifiziert, analysiert und in Pilotprojekten in die Tat umgesetzt. Das Forschungsvorhaben rückt die Analyse und Evaluierung des Potenzials von Kommunikationsinstrumenten für die Gesundheitsversorgung, speziell Gesundheitsvorsorge, im ländlichen Raum in den Fokus. Konkret werden Möglichkeiten sowie die Wirksamkeit des Einsatzes der sozialen und traditionellen Medien für eine strategische und effektive Kommunikation zur Gesundheitsversorgung erforscht und erprobt. Dabei wird berücksichtigt, dass Zielgruppen (insbesondere Altersgruppen) ihren Informationsbedarf aus verschiedenen Medienmenüs decken. Darüber hinaus wird zudem von Seite der Fachhochschule Münster, betreut durch Prof. Dr. Stefan Krings vom Fachbereich Oecotrophologie und Facility Management, das Potenzial der interpersonalen Kommunikation für die Gesundheitsprävention analysiert.

„Kommt Gesundheit an?“ wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ für drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Projekt ist Teil des an der FH Münster angesiedelten Forschungsverbunds „münster.land.leben“ , das in insgesamt 13 Forschungsvorhaben die Felder Gesundheitsversorgung, Teilhabe und Wohlbefinden im ruralen Raum untersucht. Die Projektkoordination wird von Dr. Hannah Lorenz M.A. verantwortet, die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Carla Schieb M.Sc und Thi Sam To vervollständigen das Projektteam am Institut für Kommunikationswissenschaft.

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